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Bewerbungstipps
Praktika im Handwerk
Praktika sind im Handwerk unerlässlich. Viele Betriebe bieten selbst vor Beginn der Ausbildung ein „Schnupperpraktikum“ von ein paar Tagen an. Diese sollen in erster Linie dazu dienen, sich näher kennen zu lernen und festzustellen, ob Betrieb und Bewerber/in zusammen passen und miteinander arbeiten können.
Darüber hinaus sind in der Berufsorientierungsphase Schulpraktika über mehrere Wochen empfehlenswert, da Sie so feststellen können, ob der ausgewählte Beruf Ihren Vorstellungen entspricht. Außerdem ist es später günstig, wenn Sie Ihren Bewerbungsunterlagen Bestätigungen oder Beurteilungen verschiedener Betriebe beifügen können.
So sieht ein Betrieb, dass Sie bereits erste praktische Erfahrungen gesammelt haben und sicherlich mehr über den angestrebten Beruf wissen als andere Bewerber, die sich nur im Internet informiert haben. Außerdem geht aus den Beurteilungen möglicherweise hervor, dass Sie handwerkliches Geschick besitzen und dass man Sie als freundlichen und zuverlässigen Mitarbeiter kennen gelernt hat. Dies alles ist für den Betrieb nicht unwichtig, so dass Sie unter Umständen allein aus diesem Grund zu einem persönlichen Gespräch eingeladen werden.
Eine weitere Form des Praktikums ist die Einstiegsqualifizierung für Jugendliche (EQJ). Es handelt sich um ein von der Agentur für Arbeit gefördertes Langzeitpraktikum, das mindestens sechs und höchstens zwölf Monate dauert.
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