Bereichsnavigation


Inhalt

Solarenergie

Bauliche Voraussetzungen

Bauliche Voraussetzungen

Was muss vorhanden sein?

Um die Solarenergie sinnvoll nutzen zu können, sind drei wesentliche bauliche Faktoren notwendig:

  • ein geeigneter Montageort für den Kollektor
  • ein geeigneter Aufstellort für den Solarspeicher
  • eine zentrale Warmwasserbereitung des Gebäudes


Als Montageort für die Kollektoren wird in der Regel das Dach herangezogen. Dies muss nicht das Hausdach sein, auch das Flachdach eines Car-Ports oder ein Nebengebäude können geeignet sein.

Wie viel Sonnenenergie im Laufe eines Jahres auf ein geneigtes Dach fällt, ist von Ausrichtung, Neigung und Verschattungssituation abhängig.

Der maximale Ertrag einer thermischen Solaranlage ergibt sich bei einer Südausrichtung (α=0°) und einer Neigung von β=45°. Abweichungen von der optimalen Ausrichtung können in weiten Bereichen toleriert werden, da damit keine nennenswerten Strahlungseinbußen verbunden sind. Selbst eine Ost- bzw. Westdachlage kann genutzt werden, wenn der Richtungsnachteil durch eine entsprechend vergrößerte Kollektorfläche ausgeglichen wird.

Jedes Dach mit einer Ausrichtung zwischen Südosten und Südwesten und einer Neigung von 20 bis 60° ist solartechnisch gut nutzbar.
Bei einer vorliegenden Verschattung z. B. durch nahe stehende, hohe Bäume ist der Einfluss auf den solaren Ertrag im Einzelfall zu prüfen.

Der Solarspeicher sollte in der Nähe des Heizkessels aufgestellt werden. Es ist darauf zu achten, dass der Transport zum Aufstellort möglich und eine ausreichende Geschosshöhe vorhanden ist.

Neben geeigneten Aufstellorten für Kollektor und Speicher ist eine zentrale Warmwasserbereitung im Gebäude sehr sinnvoll.

Eine Baugenehmigung ist in Hamburg außer bei denkmalgeschützten Gebäuden nicht notwendig.


Footer


rechte Spalte

Anzeigen
Anzeige: Starter-Center Hamburg