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Handwerkskammer

Interessenvertretung

Eine herausragende Aufgabe der Handwerkskammer Hamburg ist es, die berechtigten Interessen des Handwerks schlagkräftig gegenüber Politik, Verwaltung und allen anderen gesellschaftlichen Gruppen zu vertreten.

Kapitalkräftige Großunternehmen haben es bei Politikern und Verwaltung immer noch leichter als kleine und mittlere arbeitsintensive Betriebe. Behörden bewerten bei der Wirtschaftsförderung nicht selten die Anzahl der erhofften Arbeitsplätze und das mögliche Steueraufkommen eines Großbetriebes höher als die Gesamtsumme bei vielen Kleinbetrieben. Eine herausragende Aufgabe der Handwerkskammer Hamburg ist es deshalb, die berechtigten Interessen des Handwerks schlagkräftig gegenüber Politik, Verwaltung und allen anderen gesellschaftlichen Gruppen zu vertreten.

  • Höchstes Entscheidungsgremium: Vollversammlung (das „Parlament des Handwerks“) mit 39 Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern aus verschiedenen Gewerken.
  • Nicht der Staat verwaltet das Handwerk, sondern Betriebsinhaber und Mitarbeiter können über ihren Wirtschaftszweig selbst bestimmen.

Ständiger Kontakt zu wichtigen Entscheidern:

  • Regelmäßige Treffen mit Bürgermeister und Wirtschaftssenator
  • Gespräche mit Hamburger Senat und Behörden, Parteien, Verbänden, Großunternehmen
  • Treffen mit Vertretern der anderen Kammern und Innungen

Beispiele für Erfolge:

  • Neue Förderprogramme der Wirtschaftsbehörde
  • Eindämmung des Einsatzes von „Ein-Euro-Jobbern“
  • Mittelstandsfreundlichere Umsetzung von „Public Private Partnerships“
  • Hilfe bei Gewerbeflächen-Problemen mit Behörden
  • Hilfe bei Problemen mit zahlungssäumigen Behörden
  • Vereinbarung mit 8 Banken über Beratungsstandards bei Handwerksbetrieben
  • Berufsschulreform: Mitspracherecht der Wirtschaft

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