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Handwerkskammer
Selbstverwaltung des Handwerks
Das Parlament des Hamburger Handwerks, sprich die Vollversammlung der Handwerkskammer Hamburg, wird alle fünf Jahre neu gewählt. Anlass, um die Organisation des Hamburger Handwerks und seiner Handwerkskammer zu skizzieren.
Anlass, um die die Handwerkskammer Hamburg als politische Interessenvertretung vorzustellen und ihre vielfältigen Dienstleistungen anzubieten.
Die Handwerkskammer - formaljuristisch eine Körperschaft des öffentlichen Rechts - ist eine Selbstverwaltungsorganisation des Handwerks für das Handwerk. Oberstes Gremium der Handwerkskammer ist die Vollversammlung. Sie wird aus den sieben Berufsgruppen des Handwerks und des handwerksähnlichen Gewerbes von Meistern und Gesellen alle fünf Jahre gewählt.
Diese Berufsgruppen sind:
- Bau- und Ausbaugewerbe
- Metallgewerbe
- Holzgewerbe
- Bekleidungs-, Textil- und Ledergewerbe
- Nahrungsmittelgewerbe
- Gewerbe für Gesundheits- und Körperpflege
- sowie das chemische und Reinigungsgewerbe
- Glas-, Papier-, keramisches und sonstiges Gewerbe
Ein Drittel der Mitglieder der Vollversammlung sind Arbeitnehmer. In Hamburg hat die Vollversammlung 39 ehrenamtliche Mitglieder. Sie wählen den sechsköpfigen Vorstand der Handwerkskammer, der sich aus dem Präsidenten (Arbeitgeber), zwei Vizepräsidenten (je ein Arbeitgeber und ein Arbeitnehmer) und drei weiteren Vorstandsmitgliedern (zwei Arbeitgeber und ein Arbeitnehmer) zusammensetzt.
Auch die Vollversammlungsausschüsse, etwa für Gewerbeförderung, Wirtschafts- und EU-Politik oder Umwelt- und Gesundheitsschutz, sind jeweils zu zwei Dritteln mit Arbeitgebern und einem Drittel mit Arbeitnehmern besetzt. Eine Ausnahme bilden die beiden Berufsbildungsausschüsse, denen zu je einem Drittel Arbeitgeber, Arbeitnehmer und Berufsschullehrer angehören.
Als wirtschaftliche Selbstverwaltung übernimmt die Handwerkskammer Aufgaben für den Staat. Selbstverantwortung statt staatlicher Kontrollen lautet ihr Motto. Durch die gelebte Selbstverwaltung wird sichergestellt, dass die Ziele und Aufgaben der Handwerkskammer durch das Ehrenamt aus den konkreten Erfahrungen des Betriebsalltags heraus bestimmt werden.
Damit werden im Hamburger Handwerk Selbstbestimmung und höchste Praxisnähe großgeschrieben.
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