Anzeigen
Anzeige: Signaliduna
Anzeige: Submissionsanzeiger
Anzeige: Signaliduna

Pressemitteilung

Handwerkskammer übergibt Berufswahlpässe an die Stadtteilschule Lohbrügge

Das Handwerk hilft den 160 Schülerinnen und Schülern der 7. Klassen bei der Orientierung für eine individuell passende Berufswahl

Hamburg, 08.02.2016 - Den Durchblick im Dschungel der vielfältigen Berufsperspektiven zu bekommen, ist für Schülerinnen und Schüler alles andere als leicht. Die Handwerkskammer Hamburg fördert mit verschiedenen Maßnahmen die Berufsorientierung an Hamburger Schulen. Das ESF-Projekt „INa - Integrierte Nachwuchsgewinnung im Handwerk“ der Kammer arbeitet dabei eng mit der Stadtteilschule Lohbrügge zusammen. Das INa-Team vermittelt beispielsweise den Jahrgängen 9 und 10 Kontakte zu Handwerksbetrieben für Praktika und informiert die Jugendlichen in Vorträgen. Jetzt übergab die Handwerkskammer „Berufswahlpässe“ für die 160 Schülerinnen und Schüler des 7. Jahrgangs. Die Fragen und Aufgaben in dem Sammelordner helfen Jugendlichen bei der beruflichen Orientierung.

Josef Katzer, Präsident der Handwerkskammer Hamburg, erklärt dazu: „Der Fachkräftebedarf im Hamburger Handwerk ist riesig. Die Handwerkskonjunktur läuft auf Hochtouren, die Perspektiven für junge Menschen sind ausgezeichnet. Die beste Grundlage für eine Karriere als Fach- oder Führungskraft ist eine duale Ausbildung. Wenn der Beruf den eigenen Talenten entspricht, dann kommen Erfolg und Zufriedenheit fast von selbst. Wo die persönlichen Stärken liegen und zu welchem Beruf sie passen, das hilft der Berufswahlpass herauszufinden. Der nächste Schritt sind Praxiskurse und Praktika in Betrieben. Dafür sind unsere Teams der Handwerkskammer in gutem Austausch mit den Schulen.“

Norbert Rittmann, der Schulleiter der Stadtteilschule Lohbrügge, wies in seiner Begrüßung unter anderem darauf hin, welchen hohen Stellenwert die Berufsorientierung an seiner Schule habe. Mit dem Berufswahlpass beginnt an der Stadtteilschule Lohbrügge ein ausgefeiltes Programm zur beruflichen Orientierung der Schülerinnen und Schüler, welches sie bei dem Übergang von Schule in den Beruf, sei es nach dem Jahrgang 9 mit dem Ersten Schulabschluss, nach dem Jahrgang 10 mit dem Mittleren Schulabschluss, nach dem Jahrgang 12 mit der Fachhochschulreife oder nach dem Abitur am Ende des 13. Jahrgangs unterstützt, eine fundierte und den persönlichen Fähigkeiten und Eigenschaften entsprechende Entscheidung zu treffen. Yvonne Benthien, Koordinatorin Berufs- und Studienorientierung an der Schule ergänzt: „Die Kooperation zwischen der Handwerkskammer Hamburg und unserer Schule ist für die Schülerinnen und Schüler sehr hilfreich. Der Berufswahlpass dient ihnen, den Lehrkräften, Eltern und  Berufsorientierungsberaterinnen und -beratern als Entwicklungsportfolio. Wir arbeiten mit den Schülerinnen und Schülern Hand in Hand und fördern den individuellen Berufsorientierungsprozess.“

Von der Handwerkskammer Hamburg informierten der Leiter Bildungspolitik Oliver Thieß und INa-Schulberaterin Vanessa Hupe die versammelten Siebtklässler über die vielfältigen Perspektiven in mehr als 100 Handwerksberufen, in denen die Schülerinnen und Schüler in der Hansestadt eine duale Ausbildung absolvieren können. Thieß: „Das Handwerk bietet spannende und zukunftsweisende Tätigkeiten und Berufe an. Ein Praktikum ist ein sehr guter Weg, um einen realen Betrieb und reale Kundenprozesse kennenzulernen und auch um herauszufinden, ob die eigenen Vorstellungen eines Tätigkeitsfeldes mit der Realität übereinstimmen. Bei der zielgerichteten Auswahl eines spannenden Praktikums kann der Berufswahlpass eine wichtige Rolle spielen.“

Der Berufswahlpass ist ein Ordner mit Fragen und Arbeitsaufgaben der Bundesarbeitsarbeitsgemeinschaft Berufswahlpass. Die Arbeit an diesen Fragen gibt Orientierung über die eigenen Stärken und Interessen. Außerdem bekommen Eltern und Lehrkräfte Tipps, wie sie die Mädchen und Jungen auf der Suche nach dem individuell passenden Beruf unterstützen können. Das Konzept des Berufswahlpasses ist ein bundesweit etabliertes Instrument für die schulische Berufs- und Studienorientierung. Die Einbindung in die Lehrpläne und die Begleitung durch Lehrkräfte sind für den Erfolg des Instruments maßgeblich.

Das Projekt „INa - Integrierte Nachwuchsgewinnung im Handwerk“ wird aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) und von der Freien und Hansestadt Hamburg finanziert.

Weitere Informationen

www.nachwuchs-handwerk.de

www.berufswahlpass.de

 



Anzeigen