Corona-Infos Ausbildung
iStock/mixetto

Corona-InfoAusbildung oder Praktikum während der Pandemie

Die Corona-Krise hat Auswirkungen auf Azubis und Ausbildungsbetriebe. Handwerksbetriebe bilden auch während der Corona-Pandemie weiterhin aus und sind sich der Bedeutung der Ausbildung und der Auszubildenden bewusst.

Über ein Bundesprogramm können kleine und mittlere Unternehmen Zuschüsse erhalten. Es bietet Ausbildungsbetrieben Unterstützung in Form von Ausbildungsprämien, Ausbildungsprämien plus oder Zuschüsse für Ausbildungsvergütungen oder Übernahmeprämien.



Finanzielle Förderungen für Betriebe

(Stand: 08.04.2022) Das Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ hat das Ziel, Ausbildungsbetriebe unter bestimmten Voraussetzungen (Pandemie-Betroffenheit) in ihrem Ausbildungsengagement finanziell zu unterstützen. Das Programm besteht aus unterschiedlichen Förderbereichen.



Ausbildungsprämie und Ausbildungsprämie plus

Mit der Ausbildungsprämie oder Ausbildungsprämie plus können kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit maximal 249 bzw. 499 Beschäftigten gefördert werden, die durch die Corona-Krise in erheblichem Umfang betroffen sind und die dennoch ihre Ausbildungsleistung im Vergleich zu den drei Vorjahren konstant halten oder erhöhen.

Ausbildungsprämie: Unternehmen mit bis zu 499 Beschäftigten, die ihre Ausbildungsleistung im Vergleich zu den drei Vorjahren konstant halten, können je Ausbildungsvertrag mit Beginn zwischen dem  01.06.2021 und 15.02.2022 mit 4.000 Euro gefördert werden.

Ausbildungsprämie plus: Unternehmen mit bis zu 499 Beschäftigten, die ihre Ausbildungsleistung im Vergleich zu den drei Vorjahren erhöhen, können je zusätzlichem Ausbildungsvertrag mit Beginn zwischen dem 01.06.2021 und 15.02.2022 mit 6.000 Euro gefördert werden.

Eine Pandemie-Betroffenheit des Unternehmens liegt vor, wenn Kurzarbeitergeld bezogen wurde oder ein bestimmter Umsatzrückgang vorliegt.



Landesprogramm „Brücken in Ausbildung"

Zuschuss bei der Einstellung von EQ- und BQ-Teilnehmenden. Mit dieser Prämie können ausbildende kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit bis zu 249 Beschäftigten gefördert werden, sofern sie einen Teilnehmenden einer EQ- oder BQ-Maßnahme* des Jahrgangs 2021/2022 in ein Berufsausbildungsverhältnis übernehmen. Der Ausbildungsvertrag muss im Zeitraum vom 01.08.2022 bis 15.03.2023 beginnen und die Probezeit muss erfolgreich absolviert sein.

Der Antrag auf Förderung kann frühestens nach erfolgreichem Abschluss der Probezeit und muss spätestens zwei Monate nach erfolgreichem Abschluss der Probezeit gestellt werden.

Hinweis: Für Teilnehmende einer EQ- oder BQ-Maßnahme* des Jahrgangs 2020/2021 mit Ausbildungsbeginn spätestens am 15.03.2022 kann der Antrag auf Förderung noch spätestens zwei Monate nach Abschluss der Probezeit gestellt werden.

Der Zuschuss zur Ausbildungsvergütung beträgt 400,- € monatlich je Ausbildungsverhältnis. Der Zuschuss ist zeitlich auf maximal 12 Monate begrenzt.





Katrin Bergmann

Tel. 040 35905 - 254

Marcel Gottschalk

Tel. 040 35905 - 211

Lars Wagner

Tel. 040 35905 - 228

Thomas Bettels

Tel. 040 35905-262

Birgit Weinrich

Tel. 040 35905 - 786



Anträge auf Zuschüsse

Der Antrag auf Ausbildungsprämie ist spätestens drei Monate nach erfolgreichem Abschluss der Probezeit des jeweiligen Ausbildungsverhältnisses zu stellen. Weiterführende Informationen zu den Fördervoraussetzungen sowie die Antragsformulare finden Sie auf der

Antrag Ausbildungsprämie > Bundesagentur für Arbeit.


Zuschuss EQ- und BQ-Teilnehmender

*EQ = Einstiegsqualifizierung: Bei EQ handelt es sich um ein betriebliches Langzeitpraktikum, in dem Grundkenntnisse und Fertigkeiten im angestrebten Ausbildungsberuf vermittelt werden. BQ = Berufsqualifizierung: Bei BQ handelt es um ein Ausbildungsangebot in Schulform in Kooperation mit Betrieben, welches inhaltlich und zeitlich das erste Ausbildungsjahr des jeweiligen Ausbildungsberufes vollständig abdeckt.

Hamburgischen Investitions- und Förderbank (IFB).







Praktika während der Corona-Krise

(Stand: 10.02.2022) Betriebspraktika sind auch während der Corona-Krise fester Bestandteil der schulischen Berufsorientierung. Da die Berufsorientierung an den Schulen in den letzten Monaten zu kurz gekommen ist, suchen jetzt besonders viele Schüler*innen einen Praktikumsplatz. Für Handwerksbetriebe, die nach weiteren Wegen der Nachwuchsgewinnung suchen, ist die Veröffentlichung von Praktikumsstellen in der Praktikumsbörse eine gute Möglichkeit, interessierte Jugendliche kennen zu lernen, um sie zu einem späteren Zeitpunkt in Ausbildung zu übernehmen.

Die Praktikumsbörse sowie eine Hygiene-Checkliste helfen Betrieben dabei, ihre Praktikumsplätze unkompliziert zu vergeben. Bitte füllen Sie die Checkliste zu Ihrem betrieblichen Hygienekonzept aus. Diese sollte zur Vorbereitung auf das Praktikum an die Jugendlichen verschickt werden. 
Außerdem können Sie sich zwei praktische Checklisten mit allgemeinen Informationen zum Thema "freiwilliges Praktikum" und "Schulpraktikum" ausdrucken.

Neu: Neben einer Praktikumsbörse, haben wir nun auch eine Ferienjobbörse für Jugendliche auf die Beine gestellt. Im Meldeformular können Sie parallel zum Praktikum auch Ihre Ferienjobangebote melden.

Beide Börsen werden vom ESF-finanzierten Projekt "Traumjob Handwerk" betreut.