Corona-Infos
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Corona-Hotline: 040 35905 - 302

Corona- Krise: Was Handwerksbetriebe, Angestellte, Azubis und Solo-Selbständige in Zeiten der Corona-Pandemie wissen sollten. Ein Überblick.

Die Corona-Krise und ihre Folgen werfen weiterhin viele Fragen – auch im Handwerk – auf. Auf dieser und weiteren Seiten in Rubrik „Corona-Info“ finden Sie, was Handwerksbetriebe, Angestellte, Azubis und Solo-Selbständige jetzt wissen sollten.



Corona-Hotline

Handwerkskammer Hamburg
Corona-Hotline
Tel.: 040 35905-302
E-Mail: info@hwk-hamburg.de

Erreichbar: Mo-Do, 8.30-16.30 Uhr; Fr, 8.30 - 16.00 Uhr

Allgemeine Hotline

Handwerkskammer Hamburg
Holstenwall 12
20355 Hamburg
Tel.: 040 35905-0
Fax: 040 35905-208
E-Mail: info@hwk-hamburg.de

Erreichbar: Mo-Do, 8.30-16.30 Uhr; Fr, 8.30 - 16.00 Uhr





Neu/Wichtig

Neu erstellte und aktualisierte Beiträge, sowie Beiträge, die in der aktuellen Situation am wichtigsten erscheinen, finden Sie ganz am Anfang dieser Seite. Weitere auf den entsprechenden Unterseiten der Rubrik. 

(Stand: 03.05.2021)
Der Deutsche Bundestag hatte mehrfach – zuletzt bis zum 30. April 2021 – die Aussetzung der Pflicht zur Stellung eines Insolvenzantrags verlängert. Die Ausnahme galt für juristische Personen, die staatliche Hilfeleistungen zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie beantragt hatten und deren Antrag nicht offensichtlich unbegründet war.
(Quelle: Zentralverband des deutschen Handwerks)

(Stand 27.04.2021)

 Das Bundeskabinett hat am 21.04.2021 die Dritte Verordnung zur Änderung der SARS-Covid-2-Arbeitsschutzverordnung beschlossen. Mit ihr ist die bereits bestehende Verpflichtung aller Arbeitgeber zum Angebot von Corona-Tests von einmal auf zweimal wöchentlich erhöht worden. Diese Arbeitsschutzverordnung gilt (zunächst) bis zum 30. Juni 2021.

 Arbeitgeber sind demnach verpflichtet, ihren Beschäftigten, soweit diese nicht ausschließlich im Homeoffice sind, mindestens zweimal pro Woche einen Coronatest anzubieten.

 Wichtige Praxishinweise:

 Angeboten werden können PCR-Tests, Antigen-Schnelltests zur professionellen Anwendung oder sog. Laientests zur Selbstanwendung. 

 Ob die Testungszeit als Arbeitszeit gilt, sollte in einer Betriebsvereinbarung geregelt werden.

 Nachweise über die Testbeschaffung oder Vereinbarungen mit Dritten über die Testung der Beschäftigten müssen vom Arbeitgeber bis zum 30. Juni 2021 aufbewahrt werden. Weitere Dokumentationspflichten sind nicht vorgesehen.

 Weitere Informationen zur SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung finden Sie hier

 Selbsttest-Angebote

Großhändler, Online-Handelsplattformen, Apotheken und andere Unternehmen bieten Corona-Selbsttest zum Kauf an. Die Industrie- und Handelskammern haben auf einer gemeinsamen Website eine Datenbank-Suche nach solchen Anbietern eigereichtet: 

 ihk-ecofinder.de

(Stand: 27.04.2021)

Nach geltenden HmbSARS-CoV-2-Eindämmungs-Verordnung gilt für Friseur- und Kosmetikbetriebe das Folgende:

Erlaubt sind Dienstleistungen der Fußpflege und folgende Friseurdienstleistungen:

  • Pflegen des Haares und der Kopfhaut,
  • Haarschneiden,
  • Gestalten von Frisuren,
  • Dauerhaft Umformen,
  • Farbverändernde Haarbehandlungen;

Folgende Vorschriften müssen berücksichtigt werden:

  • Die allgemeinen Hygienevorgaben müssen eingehalten werden. 
  • Es liegt ein Schutzkonzept vor. 
  • Es werden Kontaktdaten der Kund*innen erhoben.  
  • Die Dienstleistungen dürfen nur nach Anmeldung mit Terminvereinbarung erbracht werden.  
    Für anwesende Personen in geschlossenen Räumen gilt die Pflicht zum Tragen einer Atemschutzmaske nach § 28b Absatz 1 Satz 1 Nummer 8 und Absatz 9 Satz 2 IfSG,  
  • Es ist ein betriebliches Testkonzept das Schutzkonzept aufzunehmen. 
  • Alle Arbeitgeber*innen müssen ihren Beschäftigten mindestens zwei Coronatest-Angebote pro Kalenderwoche machen, wenn diese nicht dauerhaft im Homeoffice arbeiten. Mehr erfahren Sie hier.
    Arbeitgeber*innen in Bereichen körpernaher Dienstleistungen (Friseurtätigkeiten und Fußpflege) haben dafür Sorge zu tragen, dass alle Anbieter*innen dieser Dienstleistungen einmal wöchentlich getestet werden.  
  • Dienstleistungen dürfen nur nach Vorlage eines negativen Coronavirus-Testnachweises nach § 10h der VO erbracht werden.
    Als Testnachweise nach § 10 h der VO gelten PCR-Tests (höchstens 48 Stunden alt), Schnelltests aus Testzentren (höchstens 12 Stunden alt) oder aber ein anerkannter Selbsttest, der durch die Kund*innen vor Ort von bzw. vor einer qualifizierten Person durchgeführt werden kann.
    Bei qualifizierten Personen handelt es sich um solche, die sich mit der Handhabung eines Selbsttests geschult haben, z.B. durch Lesen des Beipackzettels und Anschauen eines Erklär-Videos. Das können Betriebsinhaber*innen oder ein Mitarbeiter*innen sein.
    Es besteht auch die Möglichkeit, an Coronatest-Schulungen teilzunehmen, die von verschiedenen Institutionen online angeboten werden.
    Der Testnachweis ist in Papierform oder elektronisch vorzulegen und im  Kundendatenblatt zu erfassen.
    Wir empfehlen, den Test vom Kunden selbst unter Aufsicht und Anleitung vor den Geschäftsräumen vornehmen zu lassen!

Links und Downloads  

Erklär-Video: Durchführung von Corona-Selbsttests 

Testzentren in Hamburg 

Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte: Zugelassene Tests zur Eigenanwendung durch Laien 

Bundesgesundheitsministerium: Welche Testarten gibt es?    

 Download: Kundendatenblatt 

Stand: 26.04.2021)

Die Verpflichtung für Betriebe, allen Beschäftigten, die nicht ausschließlich im Homeoffice arbeiten, regelmäßig Corona-Tests anzubieten, könnte dazu führen, dass insbesondere die sogenannten Selbsttests (auch „Laientests“) in nächster Zeit am Markt noch knapper werden. Der Hamburger Drogist Budnikowsky (BUDNI) stellt in ausgewählten Filialen Vorräte an Corona-Tests bereit, die exklusiv an Hamburger Handwerksbetriebe abgegeben werden.

So funktioniert das Angebot:

  •  Sie bestellen Ihre Tests online über das BUDNI-Bestellportal.
  • Die Tests werden in 25er-Packungen zu 91,50 € netto (108,89 € brutto) und auch 5er-Packungen zu 18,35 € netto (21,84 € brutto) abgegeben (Stückpreis pro Test: 3,66 € netto (4,36 € brutto).
  • Sie entscheiden sich bei der Bestellung für eine der 15 im Bestellportal angegebenen Abholfilialen in ganz Hamburg.
  • Sie holen Ihre Tests an einem der im Bestellportal angegebenen festen Abholtage in der von Ihnen gewählten Filiale ab.
  • Für die Warenbereitstellung werden 48 Stunden benötigt. Bitte berücksichtigen Sie das für den nächsten möglichen Abholtag.
  • Mit dem Kauf der Tests wird Ihnen eine Rechnung per Mail zugeschickt. Bitte legen Sie die Rechnung im Markt vor – dies ist erforderlich, um die Tests abzuholen.
  • Entsprechend der Menge auf der Rechnung werden Ihnen die Tests ausgehändigt.

(Stand: 27.04.2021)

Mit dem Vierten Bevölkerungsschutzgesetz wird die bisher in der Arbeitsschutz-Verordnung (§ 2 Absatz 4) geregelte Pflicht des Arbeitgebers, Beschäftigten mit Büro oder vergleichbaren Tätigkeiten das Arbeiten von zu Hause aus anzubieten, nach § 28b Absatz 7 Infektionsschutzgesetz (IfSG) überführt und ergänzt. Die mit Büro- oder ähnlichen Homeoffice tauglichen Tätigkeiten beschäftigten Arbeitnehmer*innen müssen nunmehr das Homeoffice-Angebot seines Arbeitgebers annehmen, soweit sie keine Gründe geltend machen können.

Der Arbeitgeber*innen sind nicht verpflichtet, diese Ablehnungsgründe zu erfragen oder ihre Stichhaltigkeit zu ergründen. Die Änderung löst daher keine unmittelbaren neuen Handlungs- und auch keine rechtlich vorgeschriebenen Dokumentationspflicht des Arbeitgebers aus.

(Quelle: Zentralverband des Deutschen Handwerks)

(Stand: 27.04.2021)

Damit im Interesse eines beschleunigten Impfprozesses zeitnah auch das Potenzial der Betriebsärzte zur Impfung der Beschäftigten genutzt kann, haben die vier Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft – die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) - die Website https://www.wirtschafttestetgegencorona.de freigeschaltet und die Social Media Kampagne #WirtschaftImpft gestartet.

Auf der Website werden Informationen rund um das Impfen bereitgestellt. Die Seite wird laufend aktualisiert.

Darüber hinaus finden Sie auf der Seite des Verbandes der Deutschen Betriebs- und Werksärzte e.V. bei Eingabe Ihrer Postleitzahl bzw. Stadt die Betriebsärzte in dieser Region. Auch einige Berufsgenossenschaften haben Betriebsarztlisten auf ihren Internetseiten veröffentlicht.

(Quelle: ZDH)

(Stand: 05.05.2021)

Trotz eines weit aufgespannten Schutzschirms für Unternehmen, die durch die aktuelle Pandemie in Schwierigkeiten geraten sind, fallen einige Unternehmen durch das Raster der Corona-Hilfen. Für diese Fälle haben sich der Bund und die Länder im März auf einen Härtefallfonds von insgesamt 1,5 Milliarden Euro geeinigt. Finanziert wird er je zur Hälfte durch den Bund und die jeweiligen Länder, letztere sind auch für die Umsetzung der Förderung verantwortlich.

Für den Hamburger Härtefallfonds wird es zwei Antragswege bzw. Module geben:

  1. Wie auch bei den Überbrückungshilfen des Bundes über prüfende Dritte
    Zielgruppe: (gemeinnützige) Unternehmen und Soloselbstständige mit Hauptsitz bzw. Hauptwohnsitz in Hamburg, die Corona bedingt in existenzielle wirtschaftliche Not geraten sind und bisher nicht von den Hilfen des Bundes und der Länder profitieren konnten.
    Die Förderhöhe orientiert sich an den Bundeshilfen, insbesondere an den förderfähigen Fixkosten und soll in der Regel 100.000 Euro nicht übersteigen.
  2. Direktantragsstellung für Soloselbständige
    Zielgruppe: Zusätzlich soll Soloselbstständigen mit Hauptwohnsitz in Hamburg, die Corona bedingt in existenzielle wirtschaftliche Not geraten sind und bisher nicht von den Hilfen des Bundes und der Länder profitieren konnten auch eine direkte Antragsmöglichkeit angeboten werden.
    Die Förderhöhe beträgt 50 Prozent eines Referenzumsatzes, maximal bis zu 7.500 Euro.

Die Antragsstellung soll Mitte Mai möglich sein. Über das Antragsverfahren informiert der Senat in einer Pressemitteilung. 

(Quelle: Behörde für Wirtschaft und Innovation)

(Stand 12.04.2021)

Aufgrund gegensätzlicher Aussagen in den Medien wurde in den vergangenen Tagen teilweise nicht ganz klar, ob Kunden vor Ort einen Selbsttest unter Aufsicht einer „qualifizierten Person“ selbst durchführen dürfen (sie dürfen) und was genau unter „Qualifizierung“ zu verstehen sei.  Die maßgeblichen Vorschriften finden sich in §§ 10 h Nr. 2 in Verbindung mit § 10d der Hamburgischen Eindämmungsverordnung.

Zur Frage „Wie weise ich nach, dass mein Personal geschult ist, einen Eigenschnelltest/Laientest auszuführen oder zu beaufsichtigen“ (Schulungsvideo und Studium der Packungsbeilage reicht aus) gibt die Stadt Hamburg hier Antwort

(Stand 12.04.2021)

Etliche Hamburger Friseurbetriebe hatten um den Jahreswechsel Anträge auf Förderung im Rahmen der sogenannten Novemberhilfe und/oder Dezemberhilfe des Bundes gestellt, um im Zuge des Lockdowns nach dem 13. Dezember 2020 erlittene Verdienstausfälle aufzufangen – obwohl eine Antragsberechtigung aufgrund der Bedingungen des Förderprogramms nicht gegeben war. Wir hatten seinerzeit über die Kommunikationskanäle der Handwerkskammer und in unserer Beratung darauf hingewiesen. Die Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB), die auf Seiten den Stadt Hamburg für die Auszahlung aller Corona-Hilfen verantwortlich ist, hat uns jetzt mitgeteilt: 

  • Zwar bestand für Friseurbetriebe im Rahmen der Förderprogramme „Novemberhilfe“ und „Dezemberhilfe“ aus rechtlichen Gründen kein Förderanspruch, Friseurbetriebe können stattdessen aber auch für den November und Dezember 2020 rückwirkend eine Förderung aus der Überbrückungshilfe III beantragen.
  • Offenbar sind aber dennoch von der IFB Abschlagszahlungen aus der November- und Dezemberhilfe an Friseurbetriebe geleistet worden. Warum dies so geschehen ist, ließ sich bislang nicht klären.
  • Die IFB hat nun mitgeteilt, dass zunächst etwaige bereits geleistete Abschlagszahlungen aus der November- und Dezemberhilfe zurückerstattet werden müssten, bevor für den November und Dezember ein Antrag auf Überbrückungshilfe gestellt werden kann.
  • Die Handwerkskammer hat im Interesse der Friseure und mit Blick auf die schwierige wirtschaftliche Lage vieler Betriebe eingefordert, dass bereits geleistete Abschlagszahlungen mit neuen Anträgen auf Überbrückungshilfe III verrechnet werden bzw. Rückzahlungen gestundet werden sollen, damit die Liquidität der Betriebe nicht zusätzlich belastet wird. Eine verbindliche Antwort der IFB bzw. der Stadt auf diese Forderung erwarten wir kurzfristig.

Was Sie jetzt tun sollten, wenn Sie einen Antrag auf Novemberhilfe und/oder Dezemberhilfe gestellt hatten: 

  • Wenn Sie noch keinen Antrag auf Überbrückungshilfe III gestellt haben: Sprechen Sie dazu Ihren Steuerberater an, über den der Antrag gestellt werden muss (auch: Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte, vereidigte Buchprüfer), und beantragen Sie die Förderung ggf. auch für November und Dezember 2020.
  • Wenn Sie bereits einen Antrag auf Überbrückungshilfe III gestellt haben: Nach unseren aktuellen Informationen ist es bisher nicht vorgesehen, dass ein zweiter Antrag gestellt werden kann. Dies muss nun seitens der Stadt gewährleistet werden. Wir sind dazu mit der IFB im Gespräch – sobald es eine Lösung gibt, werden wir Sie über die Kommunikationskanäle der Handwerkskammer informieren.
  • Sobald uns eine Antwort der IFB vorliegt, wie ein unbürokratisches Stundungs-oder Verrechnungsverfahren für Betriebe realisiert werden kann, informieren wir darüber auf unser Corona-Seite und in unserem Newsletter HandwerksINFO – bitte machen Sie von beidem Gebrauch.
  • Wenn Sie Beratung und Unterstützung in dieser Sache brauchen, dann sprechen Sie uns an – unsere Betriebsberatung steht Ihnen als Mitglied zur Verfügung. 

(16.03.2021)

In der Hamburgischen SARS-CoV-2-Eindämmungsverodnung  wird für Betriebe, die körpernahe Dienstleistungen (also z.B. Friseur- und Kosmetikbetriebe) erbringen, die Erstellung eines betrieblichen Testkonzeptes angeordnet.

Zur Arbeitserleichterung hat die Handwerkskammer Hamburg eine Vorlage für ein Betriebliches Testkonzept zum Download ausgearbeitet.

Das Dokument ist eine praktische Umsetzung dieser Regelung sowie einiger folgender Paragraphen, soweit sie entsprechende Pflichten von Betrieben betreffen. Es enthält auf dem ersten Tabellenblatt grundsätzliche Informationen zum Betrieb sowie zur Umsetzung der gesetzlichen Pflichten.

Das zweite Tabellenblatt (Testlogbuch) setzt die Vorgaben von § 10e zur Dokumentation durchgeführter Tests praktisch um.

Schließlich enthält dieses Dokument auf dem dritten Tabellenblatt eine Verfahrensanweisung zum praktischen Vorgehen im Falle eines positiven Testergebnisses bei einer im Betrieb beschäftigten Person.

Download

 

Video: Wo bleibt die Hilfe für Friseure und Kosmetiker?

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Aufzeichnung einer Online-Veranstaltung vom 5. Februar 2021 mit Handwerkskammerpräsident Hjalmar Stemmann, Finanzsenator Dr. Andreas Dressel und Wirtschaftssenator Michael Westhagemann.

Auf YouTube ansehen...

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Corona-Schutzimpfung

Wer ist aktuell impfberechtigt?

(Stand: 15.04.2021)

Die Handwerkskammer Hamburg hat die Politik bereits Ende 2020 auf die dringende Notwendigkeit hingewiesen, auch verschiedene Gewerke des Handwerks bei der Impfreihenfolge bevorzugt zu berücksichtigen. Wie mittlerweile feststeht, haben Beschäftigte in Gesundheitshandwerken mit höchster bis hoher Priorität Anspruch auf eine Corona-Schutzimpfung, wenn sie direkten Patientenkontakt in Einrichtungen der stationären Pflege oder in Krankenhäusern haben. 

Die festgelegt Impfreihenfolge finden Sie auf der Seite der Bundesregierung: bundesregierung.de/corona-impfverordnung  

In der Begründung zur Verordnung heißt es zur Impfreihenfolge allgemein:

„Ein Anspruch auf eine Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 besteht auch weiterhin prioritär für Personen, die aufgrund ihres Alters oder Gesundheitszustandes ein signifikant erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf haben, sowie für Personen, die solche Personen behandeln, betreuen oder pflegen. Als weitere prioritär zu impfende Personengruppe haben insbesondere diejenigen Personen einen Anspruch auf eine Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2, die beruflich einem sehr hohen Expositionsrisiko ausgesetzt sind und jene, die in zentralen Bereichen der Daseinsvorsorge und für die Aufrechterhaltung zentraler staatlicher Funktionen eine Schlüsselstellung besitzen.“ 

Die Freie und Hansestadt Hamburg gibt auf ihrer Website einen Überblick darüber, wer aktuell impfberechtigt ist: hamburg.de/corona-impfung 

Impfberechtigte werden angeschrieben und können dann Termine telefonisch unter 116 117 oder über das Online-Portal reservieren.

In welcher Reihenfolge soll geimpft werden?

In der Verordnung selbst sind über die eigentlichen Risikogruppen hinaus (also alte Menschen und Menschen mit bestimmten Erkrankungen) in diesem Sinn konkret folgende Personengruppen genannt:

§ 2 Schutzimpfungen mit höchster Priorität 

[…]

2. Personen, die in stationären und teilstationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege älterer oder pflegebedürftiger Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind,

3. Personen, die im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig ältere oder pflegebedürftige Menschen behandeln, betreuen oder pflegen, sowie Personen, die im Rahmen der ambulanten Pflege Begutachtungs- oder Prüftätigkeiten ausüben,

4. Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem sehr hohen Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere auf Intensivstationen, in Notaufnahmen, in Rettungsdiensten, als Leistungserbringer der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, in den Impfzentren im Sinne von § 6 Absatz 1 Satz 1 sowie in Bereichen, in denen für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 relevante aerosolgenerierende Tätigkeiten durchgeführt werden,

5. Personen, die in medizinischen Einrichtungen regelmäßig Personen behandeln, betreuen oder pflegen, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht, insbesondere in der Onkologie oder Transplantationsmedizin.

[…]

§ 3 Schutzimpfungen mit hoher Priorität

[...] 

4. Personen, die in stationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege geistig oder psychisch behinderter Menschen tätig sind oder im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig geistig oder psychisch behinderte Menschen behandeln, betreuen oder pflegen, 

5. Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem hohen oder erhöhten Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere Ärzte und sonstiges Personal mit regelmäßigem unmittelbarem Patientenkontakt, Personal der Blut- und Plasmaspendedienste und in SARS-CoV-2-Testzentren, 

6. Polizei- und Ordnungskräfte, die in Ausübung ihrer Tätigkeit zur Sicherstellung der öffentlichen Ordnung, insbesondere bei Demonstrationen, einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind, sowie Soldatinnen und Soldaten, die bei Einsätzen im Ausland einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind, 

7. Personen, die im öffentlichen Gesundheitsdienst oder in besonders relevanter Position zur Aufrechterhaltung der Krankenhausinfrastruktur tätig sind, 

8. Personen, die in Einrichtungen nach § 36 Absatz 1 Nummer 3 oder Nummer 4 des Infektionsschutzgesetzes untergebracht oder tätig sind, 

9. Personen, die im Rahmen der nach Landesrecht anerkannten Angebote zur Unterstützung im Alltag im Sinne des § 45a des Elften Buches Sozialgesetzbuch regelmäßig bei älteren oder pflegebedürftigen Menschen tätig sind. 

[...]

§ 4 Schutzimpfungen mit erhöhter Priorität 

[...] 

4. Personen, die Mitglieder von Verfassungsorganen sind oder in besonders relevanter Position in den Verfassungsorganen, in den Regierungen und Verwaltungen, bei der Bundeswehr, bei der Polizei, beim Zoll, bei der Feuerwehr, beim Katastrophenschutz einschließlich des Technischen Hilfswerks, in der Justiz und Rechtspflege, in den Auslandsvertretungen der Bundesrepublik Deutschland oder bei Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland tätig sind, 

5. Personen, die in besonders relevanter Position in weiteren Einrichtungen und Unternehmen der Kritischen Infrastruktur tätig sind, insbesondere im Apothekenwesen, in der Pharmawirtschaft, im Bestattungswesen, in der Ernährungswirtschaft, in der Wasser- und Energieversorgung, in der Abwasserentsorgung und Abfallwirtschaft, im Transport- und Verkehrswesen sowie in der Informationstechnik und im Telekommunikationswesen, 

6. Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit niedrigem Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere in Laboren, und Personal, das keine Patientinnen oder Patienten betreut,

7. Personen, die im Lebensmitteleinzelhandel tätig sind, 

8. Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege, in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe und als Lehrkräfte tätig sind, 

[...]  

Weitere Informationen  

Verordnung zum Anspruch auf Corona-Schutzimpfung (Bundesgesundheitsministerium) 

Fragen und Antworten zu Corona-Schutzimpfungen in Hamburg (hamburg.de) 

Corona-Schutzimpfung: Wer ist aktuell berechtigt? (hamburg.de) 

Corona-Schutzimpfung: Telefonische Terminvergabe 116 117 

Corona-Schutzimpfung: Online-Terminvergabe

Informationen bzw. Ansprechpartner zum Coronavirus in Hamburg

Telefon-Hotline der Hamburger Gesundheitsbehörde für Fragen zum Coronavirus:
040 428 284 000

Webseite der Hamburger Gesundheitsbehörde

Unter der bekannten Telefonnummer des Hamburg-Service (040 115, montags bis freitags von 7 bis 19 Uhr) können insbesondere Fragen zu den richtigen Ansprechpartnern in der Stadt Hamburg gestellt werden.

Siehe auch unter 

Hamburg.de

Wer sich in Ansteckungsgebieten aufgehalten hat und an sich Symptome einer Erkrankung feststellt (z.B. Fieber), sollte sich an den Ärztlichen Bereitschaftsdienst (Tel. 116 117) wenden. Sie erhalten dann einen Hausbesuch, bei dem ein Test auf das Virus durchgeführt wird.

Siehe auch unter 

Artzruf Hamburg

 



Systemrelevanz

Systemrelevanz handwerklicher Tätigkeiten

(Stand 27.01.2021)

Aktuelle Entscheidungen im Zusammenhang mit Maßnahmen und Priorisierungen auf Bundes-, Länder- und Kommunalebene orientieren sich häufig an der Systemrelevanz bestimmter Personen- und Berufsgruppen. Der Zentralverband des Deutschen Handwerks hat eine Übersicht erstellt, welchen systemrelevanten und die Daseinsvorsorge sichernden Beitrag einzelne Handwerksunternehmen leisten. Die Tätigkeitsbeschreibungen können bei der Argumentation, z.B. im Zusammenhang mit einem Anspruch auf Kindernotbetreuung bei Lockdown-bedingten Kita- und Schulschließungen, helfen:





Informationen bzw. Ansprechpartner zum Coronavirus in Hamburg

Telefon-Hotline der Hamburger Gesundheitsbehörde für Fragen zum Coronavirus:
040 428 284 000

Webseite der Hamburger Gesundheitsbehörde

Unter der bekannten Telefonnummer des Hamburg-Service (040 115, montags bis freitags von 7 bis 19 Uhr) können insbesondere Fragen zu den richtigen Ansprechpartnern in der Stadt Hamburg gestellt werden.

Siehe auch unter 

Hamburg.de

Wer sich in Ansteckungsgebieten aufgehalten hat und an sich Symptome einer Erkrankung feststellt (z.B. Fieber), sollte sich an den Ärztlichen Bereitschaftsdienst (Tel. 116 117) wenden. Sie erhalten dann einen Hausbesuch, bei dem ein Test auf das Virus durchgeführt wird.

Siehe auch unter 

Artzruf Hamburg

 



Infektionsschutz

Auf der Website der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) finden Sie wichtige Hinweise, wie Sie sich und anderen vor Corona-Infektionen schützen.



Corona-Schutzmaßnahmen am Arbeitsplatz

(Stand 27.01.2021)

Die vom Bundeskabinett am 20.01. beschlossene SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung (Corona-ArbSchV) tritt am 27.01. in Kraft. Sie ist bis zum 15. März befristet.

 Was jetzt schon gilt: 

  • Es gelten die derzeitigen Arbeitsschutzregelungen fort:
  • Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 m zu anderen Personen; Tragen von Mund-Nasen-Bedeckung, wo dies nicht möglich ist.
  • In Kantinen und Pausenräumen muss ebenfalls der Mindestabstand von 1,5 m eingehalten werden.
  • Arbeitgeber müssen Flüssigseife und Handtuchspender in Sanitärräumen bereitstellen.
  • Regelmäßiges Lüften muss gewährleistet sein. 

Was seit 27.01. neu zu beachten ist: 

  • Arbeitgeber sind verpflichtet, Homeoffice anzubieten. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sollten das Angebot annehmen, soweit sie können.
  • Müssen Räume von mehreren Personen gleichzeitig genutzt werden, müssen pro Person 10 m² zur Verfügung stehen.
  • In Betrieben ab 10 Beschäftigten müssen diese in möglichst kleine, feste Arbeitsgruppen eingeteilt werden.
  • Arbeitgeber müssen mindestens medizinische Gesichtsmasken zur Verfügung stellen.

Die gültige Arbeitsschutzverordnung können Sie hier einsehen: 

SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung

Die wichtigsten Fragen und Antworten hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hier aufbereitet:

FAQs zur Corona-Arbeitsschutzverordnung       

(Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales)



Wichtige Schutzmaßnahmen im Alltag

Die wichtigsten Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Virusausbreitung fasst die AHA-L Regel zusammen: 

  • Abstandhalten (mindestens 1,5 Meter zu anderen Personen)
  • Händewaschen
  • Alltagsmaske tragen (wo Mindestabstand nicht möglich und wo vorgeschrieben)

sowie Innenräume regelmäßig

  • Lüften (alle 20 Minuten Stoß- und Querlüften für ca. 3 bis 5 Minuten)

Weitere Informationen

Tagesaktuelle Informationen zum Coronavirus (Bundesgesundheitsministerium)

Informationen zum Coronavirus SARS-CoV-2 mit zahlreichen wichtigen Links (Robert-Koch-Institut, deutsche Bundesoberbehörde für Infektionskrankheiten) 

Informationen bzw. Ansprechpartner zum Coronavirus in Hamburg

Telefon-Hotline der Hamburger Gesundheitsbehörde für Fragen zum Coronavirus:
040 428 284 000

Webseite der Hamburger Gesundheitsbehörde

Unter der bekannten Telefonnummer des Hamburg-Service (040 115, montags bis freitags von 7 bis 19 Uhr) können insbesondere Fragen zu den richtigen Ansprechpartnern in der Stadt Hamburg gestellt werden.

Siehe auch unter 

Hamburg.de

Wer sich in Ansteckungsgebieten aufgehalten hat und an sich Symptome einer Erkrankung feststellt (z.B. Fieber), sollte sich an den Ärztlichen Bereitschaftsdienst (Tel. 116 117) wenden. Sie erhalten dann einen Hausbesuch, bei dem ein Test auf das Virus durchgeführt wird.

Siehe auch unter 

Artzruf Hamburg