Corona-Infos
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Corona-Hotline: 040 35905 - 302

Corona- Krise: Was Handwerksbetriebe, Angestellte, Azubis und Solo-Selbständige in Zeiten der Corona-Pandemie wissen sollten. Ein Überblick.

Die Corona-Krise und ihre Folgen werfen weiterhin viele Fragen auf – auch im Handwerk. Auf dieser und weiteren Seiten in der Rubrik „Corona-Info“ finden Sie alles, was Handwerksbetriebe, Angestellte, Azubis und Solo-Selbständige jetzt wissen sollten.



Corona-Hotline

Handwerkskammer Hamburg
Corona-Hotline
Tel.: 040 35905-302
E-Mail: info@hwk-hamburg.de

Erreichbar: Mo-Do, 7:45-16:30 Uhr; Fr, 7:45 - 16:00 Uhr

Allgemeine Hotline

Handwerkskammer Hamburg
Holstenwall 12
20355 Hamburg
Tel.: 040 35905-0
Fax: 040 35905-208
E-Mail: info@hwk-hamburg.de

Erreichbar: Mo-Do, 7:45-16.30 Uhr; Fr, 7:45 - 16.00 Uhr





Neu/Wichtig

Wichtige, neu erstellte und aktualisierte Beiträge finden Sie ganz am Anfang dieser Seite. Weitere Inhalte sind unter den entsprechenden Unterseiten der Rubrik verfügbar.



 
(Stand: 11.06.2021)

Mit der seit 11. Juni geltenden Verordnung sind nun im Bereich der körpernahen Dienstleistungen sowohl das Tragen von FFP2-Masken als auch von medizinische Masken zulässig. 

(Quelle:  Verordnung zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 in der Freien und Hansestadt Hamburg, gültig ab 11.06.2021)

(Stand: 11.06.2021)

Die Bundesregierung verlängert verschiedene Corona-Hilfen bis zum 30. September 2021.

Dazu gehören zum einen der Bezug von Kurzarbeitergeld unter erleichterten Bedingungen und zum anderen die Überbrückungshilfen für betroffene Unternehmen und Solo-Selbstständige. Unter letztere fallen die Überbrückungshilfe III - nun Überbrückungshilfe III Plus - und die Neustarthilfe - nun Neustarthilfe Plus.

Neu hinzu kommt die Restart-Prämie, mit der Unternehmen einen höheren Zuschuss zu den Personalkosten erhalten können.

Härtefallregelungen der einzlenen Bundesländer werden ebenfalls bis 30. September verlängert.

Die Antragsstellung erfolgt wie bisher über www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.

 (Stand: 04.06.2021)

Die seit 4. Juni wirksame Fassung der Corona-Eindämmungsverordnung sieht vor, dass Arbeitgeber*innen ihren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen künftig zweimal pro Woche Corona-Tests anzubieten.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier.
 (02.06.2021)

Die Verpflichtung für Betriebe, allen Beschäftigten, die nicht ausschließlich im Homeoffice arbeiten, zweimal pro Woche Corona-Tests anzubieten, könnte dazu führen, dass insbesondere die sogenannten Selbsttests (auch „Laientests“) in nächster Zeit am Markt noch knapper werden. Der Hamburger Drogist Budnikowsky (BUDNI) hat bereits im Oktober angefangen, in ausgewählten Filialen Vorräte an Corona-Tests bereit zu stellen, die exklusiv an Hamburger Handwerksbetriebe abgegeben werden. Jetzt senkte Budnikowsky die Preise für diese Tests auf 2,50 Euro brutto.

Wie Sie die Tests bestellen können, erfahren Sie hier. 
(Stand: 04.06.2021)
Der Hamburger Senat hat am 18. Mai 2021 weitere Öffnungsschritte beschlossen. Unter anderem sollen der Einzelhandel und die Außengastronomie wieder unter Einhaltung strenger Auflagen öffnen dürfen. Eine dieser Auflagen ist die Kontaktnachverfolgung, die auch in digitaler Form per Luca-App möglich sein soll.
Die Luca-App ermöglicht die digitale Erfassung von Kontaktdaten und soll den Gesundheitsämtern die Kontaktverfolgung im Infektionsfall erleichtern. Dadurch spart sie Nutzer*innen und Ämtern wertvolle Zeit. Nutzerinnen und Nutzer können ihre Daten in der App hinterlegen und vor Ort via QR-Code einchecken. Die App ist für die Nutzerinnen und Nutzer kostenfrei, ihre Daten bleiben der besuchten Einrichtung gegenüber anonym.

Die Stadt Hamburg beantwortet auf ihrer Website die wichtigsten Fragen im Zusammenhang mit der App:
hamburg.de/faq-lucaapp

Für Veranstalter, Betreiber & Einzelhändler

Luca kann überall da eingesetzt werden, wo Menschen zusammenkommen.
Luca Locations setzt die Kontaktdatenerfassung und -übermittlung für z.B. Gastronomiebetriebe und Geschäfte um.

Hier können Sie sich registrieren.

Wie die Verwendung der App für Geschäfte funktioniert, zeigt ein Erklär-Video am Ende der Seite.
(Stand: 21.05.2021) 

Laut der Hamburger Corona-Verordnung dürfen seit 22. Mai 2021 körpernahe Dienstleistungen (über Friseure und Fußpflege hinaus) wieder in Anspruch genommen werden, wenn die Kundin bzw. der Kunde einen negativen Test vorlegt, der maximal 24 Stunden alt ist, und eine (digitale) Kontaktnachverfolgung sichergestellt ist. Die Testpflicht für das Personal gilt fort und wurde mit der Verodnung vom 04.06.2020 auf zweimal wöchentlich erhöht.

Die damit verbundenen Auflagen und weitere Informationen finden Sie hier.
(Stand: 21.05.2021)

Laut der Hamburger Corona-Verordnung vom 21. Mai 2021 dürfen gastronomische Angebote im Freien seit 22. Mai 2021 wieder angeboten werden. Die Auflagen sehen vor,  dass jeweils höchstens 5 Personen aus maximal zwei Haushalten an einem Tisch sitzen, verbunden mit (digitaler) Kontaktnachverfolgung. Ein Schnelltest ist nur für die seit 4. Juni geöffnete Innengastronomie erforderlich.

Weitere Informationen zu den Auflagen finden Sie hier.
(Stand: 20.05.2021)

Laut dem Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV-Spitzenverband) können nun auch die Beiträge für den Monat Mai  2021 auf Antrag der vom Shutdown betroffenen Arbeitgeber*innen längstens bis zum Fälligkeitstag für die Beiträge des Monats Juni 2021 gestundet werden. Die gestundeten Beiträge für die Beitragsmonate Januar bis Mai 2021 können ebenfalls spätestens zusammen mit den Beiträgen für den Juni 2021 nachentrichtet werden.

Dabei wird davon ausgegangen, dass die angekündigten Wirtschaftshilfen für die Monate Januar bis Mai 2021 den betroffenen Unternehmen bis Ende Juni 2021 vollständig zugeflossen sind.

Der Antrag auf Stundung der Beiträge im vereinfachten Verfahren ist wieder mittels eines einheitlich gestaltete Antragsformulars zu stellen.
(Stand: 21.05.2021)
Laut der Hamburger Corona-Verordnung vom 21. Mai 2021 dürfen der Einzelhandel und Ladenlokale seit 22. Mai wieder geöffnet werden.
Damit verbunden sind die folgenden Auflagen:

Es gelten die allgemeinen Hygienevorgaben sowie für die anwesenden Personen eine Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske.

Der Zugang des Publikums ist durch geeignete technische oder organisatorische Maßnahmen so zu überwachen (Einlassmanagement), dass die Anzahl der anwesenden Kundinnen und Kunden wie folgt begrenzt wird:

  • bei einer für den Publikumsverkehr geöffneten Betriebsfläche von bis zu 800 Quadratmetern auf eine Kundin bzw. einen Kunden je 10 Quadratmeter der für den Publikumsverkehr geöffneten Betriebsfläche,

  • bei einer für den Publikumsverkehr geöffneten Betriebsfläche von mehr als 800 Quadratmetern auf 80 Kundinnen bzw. Kunden zuzüglich eine Kundin bzw. einen Kunden je 20 Quadratmeter derjenigen für den Publikumsverkehr geöffneten Betriebsfläche, die 800 Quadratmeter übersteigt

    Die Pflicht zur Begrenzung des Zugangs von Publikum gilt nicht für Betreiberinnen und Betreiber von Verkaufsständen auf Wochenmärkten, Spezialmärkten und Jahrmärkten.

    Es gilt die Pflicht zur Kontaktdatenerhebung. Von der Pflicht zur Kontaktdatenerhebung sind u. a. folgende Betriebe oder Einrichtungen ausgenommen:
  • Einzelhandel für Lebensmittel, einschließlich Direktvermarktern,
  • Einzelhandel für medizinische Hilfsmittel und Produkte, insbesondere Optiker, Hörakustiker und Sanitätshäuser,
  • Reparaturbetriebe für Fahrzeuge einschließlich Fahrrädern,
  • Dienstleistungs- und Handwerksbetriebe, soweit dies nicht gesondert eingeschränkt ist,
  • Reinigungen
  • Waschsalons
(Stand: 20.05.2021)

Ab dem 7. Juni 2021 werden die Betriebsärzte in die COVID-19-Impfkampagne einbezogen. In einer Handlungshilfe werden nähere Informationen insbesondere für die Betriebsärzte bereitgestellt.

Ab dem 7. Juni 2021 werden auch die Betriebsärzte bundesweit in die COVID-19-Impfkampagne einbezogen. Anfangs wird nur eine begrenzte Liefermenge pro Woche an Impfstoffen für die Betriebsärzte zur Verfügung stehen. Voraussetzung für den Erhalt sind die Anbindung des Betriebsarztes an das Digitale Impfquotenmonitoring des Robert-Koch-Instituts (RKI) sowie eine geeignete Infrastruktur zur Gewährleistung einer ordnungsgemäßen Handhabung der Impfstoffe gegen COVID-19.

Die Einzelheiten zur Bestellung, Lieferung und Verabreichung der Impfstoffe werden in einer Handlungshilfe für Betriebsärzte erläutert. Diese sind auf der Website wirtschafttestetgegencorona.de in der Rubrik „Impfstoffe & Zubehör“ zu finden.

(Quelle: Zentralverband des Deutschen Handwerks)
(Stand: 19.05.2021)
In der von der Bundesregierung erlassenen neuen Coronavirus-Einreiseverordnung vom 12. Mai 2021 werden neben der Fortschreibung der bisherigen einschlägigen Einreiseregelungen nun auch die bisher auf Länderebene geregelten Quarantänevorschriften bei Einreisen bundeseinheitlich festgelegt.
Die Regeln unterscheiden sich insbesondere danach, ob die Einreise aus einem Risikogebiet, einem Hochinzidenzgebiet oder einem Virusvariantengebiet erfolgt. Die aktuelle Einstufung der jeweiligen Länder nach diesem Raster ist tagesaktuell einsehbar auf der betreffenden Internetseite des RKI. Unterschieden wird auch danach, ob eine Einreise per Flugzeug oder anderweitig erfolgt. Zudem bestehen z. B. für Grenzgänger und Grenzpendler Ausnahmen.

Die Verordnung sieht im Wesentlichen folgende Regelungen vor:

  • Personen, die nach Deutschland einreisen und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten zehn Tagen vor Einreise in einem als Risikogebiet eingestuften Gebiet aufgehalten haben, sind verpflichtet, sich unverzüglich nach Einreise abzusondern.

  • Die Absonderung hat für eine Dauer von zehn Tagen zu erfolgen. Sie endet für genesene, geimpfte und getestete Personen vorzeitig, wenn diese der zuständigen Behörde den Genesenennachweis, den Impfnachweis oder den Testnachweis übermitteln.

  • Nach Aufenthalt in Hochinzidenzgebieten kann die Absonderung frühestens nach fünf Tagen durch Testung beendet werden.

  • Bei Einreise aus Virusvariantengebieten beträgt die Dauer der Absonderung in jedem Fall 14 Tage.

  • Einreisende aus Hochinzidenzgebieten und aus Virusvariantengebieten sowie Personen, die auf dem Luftweg einreisen (letztere unabhängig von der Situation im Abflugland!) müssen (alternativ) über einen Test-, Genesenen- oder Impfnachweis verfügen. Bei Einreisen aus Virusvariantengebieten müssen Genesene und Geimpfte in jedem Fall auch über einen Testnachweis verfügen.

  • Personen, die nicht auf dem Luftweg aus einem Risikogebiet einreisen, welches nicht als Hochinzidenz- oder Virusvariantengebiet eingestuft ist, müssen spätestens 48 Stunden nach Einreise über einen Test-, Genesenen- oder Impfnachweis verfügen.

Ausnahmen von Quarantäne- und Nachweispflicht bestehen z. B. bei



  • Durchreisen durch ein Risikogebiet ohne Zwischenaufenthalt,

  • Einreisen als Transportpersonal. Das gilt nicht bei Einreisen aus Virusvariantengebieten,

  • Aufenthalt im Rahmen des Grenzverkehrs von weniger als 24 Stunden in einem Risikogebiet oder bei Einreisen nach Deutschland bis zu 24 Stunden,

  • Grenzpendlern oder Grenzgängern, wenn die Tätigkeit für die Aufrechterhaltung betrieblicher Abläufe dringend erforderlich und unabdingbar ist.

Ausnahmen von der Quarantänepflicht bestehen außerdem u. a. für

  • Personen, die über einen Testnachweis verfügen und sich für bis zu fünf Tage zwingend notwendig und unaufschiebbar beruflich veranlasst in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder nach Deutschland einreisen,

  • Personen, die über einen Testnachweis verfügen und zum Zwecke einer mindestens dreiwöchigen Arbeitsaufnahme einreisen, wenn u. a. das Verlassen der Unterbringung nur zur Ausübung ihrer Tätigkeit gestattet ist,

  • Urlaubsrückkehrer aus Risikogebieten, wenn sie unmittelbar vor Rückreise ein Test mit negativem Ergebnis durchgeführt haben und am Urlaubsort u. a. besondere epidemiologische Vorkehrungen getroffen wurden.

(Quelle: Zentralverband des Deutschen Handwerks)

(Stand: 19.05.2021)

Trotz eines weit aufgespannten Schutzschirms für Unternehmen, die durch die aktuelle Pandemie in Schwierigkeiten geraten sind, fallen einige Unternehmen durch das Raster der Corona-Hilfen. Für diese Fälle haben sich der Bund und die Länder im März auf einen Härtefallfonds von insgesamt 1,5 Milliarden Euro geeinigt. Finanziert wird er je zur Hälfte durch den Bund und die jeweiligen Länder, letztere sind auch für die Umsetzung der Förderung verantwortlich.

Für den Hamburger Härtefallfonds wird es zwei Antragswege bzw. Module geben:

  • Wie auch bei den Überbrückungshilfen des Bundes über prüfende Dritte
    Zielgruppe: (gemeinnützige) Unternehmen und Soloselbstständige mit Hauptsitz bzw. Hauptwohnsitz in Hamburg, die Corona bedingt in existenzielle wirtschaftliche Not geraten sind und bisher nicht von den Hilfen des Bundes und der Länder profitieren konnten.
    Die Förderhöhe orientiert sich an den Bundeshilfen, insbesondere an den förderfähigen Fixkosten und soll in der Regel 100.000 Euro nicht übersteigen.

  • Direktantragsstellung für Soloselbständige
    Zielgruppe: Zusätzlich soll Soloselbstständigen mit Hauptwohnsitz in Hamburg, die Corona bedingt in existenzielle wirtschaftliche Not geraten sind und bisher nicht von den Hilfen des Bundes und der Länder profitieren konnten auch eine direkte Antragsmöglichkeit angeboten werden.
    Die Förderhöhe beträgt 50 Prozent eines Referenzumsatzes, maximal bis zu 7.500 Euro.

Antragsstellung

Direktanträge von Soloselbstständigen können über das folgende Portal gestellt werden:
serviceportal.hamburg.de

Anträge durch prüfende Dritte können hier gestellt werden: 
haertefallhilfen.de

(Quelle: Behörde für Wirtschaft und Innovation)

(Stand: 10.05.2021)

Seit 9. Mai 2021 gelten auch in Hamburg gelockerte Corona-Regeln. Demnach sind Personen, die vor mindestens zwei Wochen ihre letzte Corona-Schutzimpfung bekommen haben gleichzusetzen mit denjenigen, die ein aktuelles negatives Corona-Test-Ergebnis nachweisen können. So fällt für Geimpfte beispielsweise die Testpflicht beim Friseurbesuch oder der Fußpflege weg. Die gleichen Erleichterungen gelten auch für Genesene.
Nachweis und Dokumentation
Geimpfte müssen einen Nachweis für einen vollständigen Impfschutz vorlegen – zum Beispiel den gelben Impfpass. Je nach Impfstoff bedarf es ein oder zwei Impfungen für einen vollständigen Schutz. Seit der letzten erforderlichen Einzelimpfung müssen mindestens 14 Tage vergangen sein. Zusätzlich darf man keine Symptome einer möglichen Covid-19-Infektion aufweisen. Dazu gehören Atemnot, neu auftretender Husten, Fieber und Geruchs- oder Geschmacksverlust.

Genesene benötigen den Nachweis für einen positiven PCR-Test (oder einen anderen Nukleinsäurenachweis), der mindestens 28 Tage und maximal sechs Monate zurückliegt. Auch hier gilt zusätzlich, dass die Freiheiten nur für Menschen ohne Covid-19-typische Krankheits-Symptome gelten.
Impf- oder Genesenen-Nachweise sind bei Inanspruchnahme körpernaher Dienstleistungen seitens der Friseur*innen bzw. Fußpfleger*innen zu dokumentieren.
Wichtig: Maskenpflicht, Abstandsregel und Hygienevorgaben gelten auch für Geimpfte und Genesene weiter. 
Weitere Informationen finden Sie auf der Seite der Bundesregierung

(Stand: 27.04.2021)

Damit im Interesse eines beschleunigten Impfprozesses zeitnah auch das Potenzial der Betriebsärzte zur Impfung der Beschäftigten genutzt kann, haben die vier Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft – die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) - die Website https://www.wirtschafttestetgegencorona.de freigeschaltet und die Social Media Kampagne #WirtschaftImpft gestartet.

Auf der Website werden Informationen rund um das Impfen bereitgestellt. Die Seite wird laufend aktualisiert.

Darüber hinaus finden Sie auf der Seite des Verbandes der Deutschen Betriebs- und Werksärzte e.V. bei Eingabe Ihrer Postleitzahl bzw. Stadt die Betriebsärzte in dieser Region. Auch einige Berufsgenossenschaften haben Betriebsarztlisten auf ihren Internetseiten veröffentlicht.

(Quelle: ZDH)

(Stand: 04.06.2021)

In der Hamburgischen SARS-CoV-2-Eindämmungsverodnung wird für manche Betriebe (beispielsweise Gastronomiebetriebe und Anbieter*innen körpernaher Dienstleistungen) die Erstellung eines betrieblichen Testkonzeptes angeordnet.

Die in der Verordnung beschriebene Testpflicht gilt im Bereich der Gastronomie für Personen, die regelmäßigen Gästekontakt haben. 

Zur Arbeitserleichterung hat die Handwerkskammer Hamburg eine  Vorlage für ein solches Betriebliches Testkonzept zum Download ausgearbeitet.

Das Dokument ist eine praktische Umsetzung dieser Regelung sowie einiger folgender Paragr aphen, soweit sie entsprechende Pflichten von Betrieben betreffen. Es enthält auf dem ersten Tabellenblatt grundsätzliche Informationen zum Betrieb sowie zur Umsetzung der gesetzlichen Pflichten.

Das zweite Tabellenblatt (Testlogbuch) setzt die Vorgaben von zur Dokumentation durchgeführter Tests praktisch um.

Schließlich enthält dieses Dokument auf dem dritten Tabellenblatt eine Verfahrensanweisung zum praktischen Vorgehen im Falle eines positiven Testergebnisses bei einer im Betrieb beschäftigten Person.

Download

Video: Wo bleibt die Hilfe für Friseure und Kosmetiker?

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Aufzeichnung einer Online-Veranstaltung vom 5. Februar 2021 mit Handwerkskammerpräsident Hjalmar Stemmann, Finanzsenator Dr. Andreas Dressel und Wirtschaftssenator Michael Westhagemann.

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Corona-Schutzimpfung

Wer ist aktuell impfberechtigt?

(Stand: 31.05.2021)

Grundsätzlich gilt:

  • Die Impfpriorisierung erfolgt in allen Bundesländern nach der Corona-Impf-Verordnung des Bundes CoronaImpfV. Danach werden einheitlich in allen Bundesländern die in der CoronaImpfV bestimmten Personengruppen nach den vier Priorisierungsstufen in absteigender Reihenfolge aufgerufen (§ 2, § 3, § 4 CoronaImpfV).

  • Innerhalb der einer Priorisierungsstufe zugeordneten Gruppen können die Bundesländer die Reihenfolge des Impfaufrufs in Abhängigkeit von den vorhandenen Impfstoffressourcen und der landesspezifischen Risikolage selbst bestimmen. Es ist deshalb möglich, dass zur selben Zeit eine Personengruppe in einem Bundesland bereits impfberechtigt ist, während sie in einem anderen Bundesland noch nicht aufgerufen wurde.
    Für Hamburg ist unter hamburg.de/corona-impfung/  tagesaktuell einsehbar, welche Personengruppen zur Impfung aufgerufen sind.

  • Grundsätzlich können Handwerker*innen nur im konkreten Einzelfall impfberechtigt sein, und zwar immer dann, wenn sie in spezifischen Arbeitssituationen ein erhöhtes Infektionsrisiko nach Maßgabe der CoronaImpfV tragen. Diese Risikobetrachtung betrifft also zunächst immer die einzelne Person, keine ganzen Branchen und auch ganze Betriebe erst dann, wenn die risikobehaftete Arbeitssituation für die Mehrzahl der MA typisch oder möglich ist.

    Einzige Ausnahmen mit branchen- bzw. gruppenspezifischen Regelungen für das Handwerk sind nach § 4 Abs. 1 die Nr. 5 und Nr. 7 der CoronaImpfV, die die Bestatter*innen  und die Lebensmittelhandwerke als Teil des Lebensmitteleinzelhandels betreffen.

    Weiter sind Berufstätige in den Gesundheitshandwerken sowie Friseur*innen und Kosmetiker*innen (als Fußpfleger*innen) impfberechtigt, sofern sie in Ausübung ihres Berufs – wie medizinisches Personal – direkten Kontakt zu Patienten bzw. Pflegebedürftigen in den in § 2 Abs. 1 Nr. 2 genannten Einrichtungen haben.

Ein erhöhtes Infektionsrisiko tragen Handwerker*innen nach Maßgabe der CoronaImpfV in folgenden Fällen:
 

  • Priorisierungsstufe 1 (in Hamburg vollständig aufgerufen und impfberechtigt):
    § 2 Schutzimpfungen mit höchster Priorität
    (1) Folgende Personen haben mit höchster Priorität Anspruch auf Schutzimpfung:
    [...]
    2. Personen, die in stationären oder teilstationären Einrichtungen sowie in ambulant betreuten Wohngruppen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege älterer oder pflegebedürftiger Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind,
    [dies kann als Behandelnde, Betreuende oder Pflegende auf Vertreter des Gesundheitshandwerks sowie auf Friseure und Kosmetiker (Fußpflege) zutreffen; als Tätige aber auch auf alle anderen Handwerker, die an den genannten Orten in großer Nähe zu den genannten Personengruppen arbeiten, also etwa Elektriker oder Installateure]
    [...]

  • Priorisierungsstufe 2 (in Hamburg vollständig aufgerufen und impfberechtigt):
    § 3 Schutzimpfungen mit hoher Priorität
    (1) Folgende Personen haben mit hoher Priorität Anspruch auf Schutzimpfung:
    [...]
    4. Personen, die in stationären oder teilstationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege geistig oder psychisch behinderter Menschen tätig sind oder im Rahmen ambulanter Dienste regelmäßig geistig oder psychisch behinderte Menschen behandeln, betreuen oder pflegen,
    [dies kann als Behandelnde, Betreuende oder Pflegende auf Vertreter des Gesundheitshandwerks sowie auf Friseure und Kosmetiker (Fußpflege) zutreffen]
    9. Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege, in Grundschulen, Sonderschulen oder Förderschulen tätig sind,
    [dies kann als Tätige auf alle Handwerker zutreffen, die an den genannten Orten in großer Nähe zu den Kindern und Jugendlichen arbeiten, also etwa Elektriker oder Installateure]
    [...]
    11. Personen, die in Einrichtungen nach § 36 Absatz 1 Nummer 3 oder Nummer 4 des Infektionsschutzgesetzes oder in sonstigen Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe oder in Frauenhäusern untergebracht oder tätig sind,
    [dies kann als Tätige auf alle Handwerker zutreffen, die an den genannten Orten in großer Nähe zu den Bewohner*innen arbeiten, also etwa Elektriker oder Installateure]
    12. Personen, die im Rahmen der nach Landesrecht anerkannten Angebote zur Unterstützung im Alltag im Sinne des § 45a des Elften Buches Sozialgesetzbuch regelmäßig bei älteren oder pflegebedürftigen Menschen tätig sind.
    [dies kann als Tätige auf alle Handwerker zutreffen, die an den genannten Orten in großer Nähe zu dieser Personengruppe arbeiten, also etwa Elektriker oder Installateure]

  • Priorisierungsstufe 3 (in Hamburg vollständig aufgerufen und impfberechtigt):
    § 4 Schutzimpfungen mit erhöhter Priorität
    (1) Folgende Personen haben mit erhöhter Priorität Anspruch auf Schutzimpfung:  
    [...]
    5. Personen, die in besonders relevanter Position in weiteren Einrichtungen und Unternehmen der Kritischen Infrastruktur tätig sind, insbesondere im Apothekenwesen, in der Pharmawirtschaft, im Bestattungswesen, in der Ernährungswirtschaft, in der Wasser- und Energieversorgung, in der Abwasserentsorgung und Abfallwirtschaft, im Transport- und Verkehrswesen sowie in der Informationstechnik und im Telekommunikationswesen,
    [...]
    7. Personen, die im Lebensmitteleinzelhandel tätig sind,
    [Gruppe bereits aufgerufen; dies sollte auch auf Verkäufer*innen im Lebensmittelhandwerk zutreffen, konkrete Bestätigung ausstehend. Empfehlung fürs Lebensmittelhandwerk: hamburg.de/corona-impfung/arbeitgeberbescheinigung Impftermin anfordern.]
    8. Personen, die in Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe und in Schulen, die nicht von § 3 Absatz 1 Nummer 9 erfasst sind, tätig sind,
    [Gruppe bereits aufgerufen; dies kann als Tätige auf alle Handwerker zutreffen, die an staatlichen und privaten Schulen und Berufsschulen in großer Nähe zu den Kindern und Jugendlichen arbeiten, also etwa Elektriker oder Installateure]
    9. sonstige Personen, bei denen aufgrund ihrer Arbeits- oder Lebensumstände ein deutlich erhöhtes Risiko einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht.
    [Dies kann auf alle spezifischen Einzelfälle zutreffen, die nicht von den oben aufgeführten Fallgruppen abgedeckt sind].

Arbeitgeber-Bescheinigung 

Die Stadt Hamburg hat auf ihrer Website verschiedene Vordrucke vorbereitet, mit denen Arbeitgeber*innen ihren Beschäftigten bescheinigen können, dass sie impfberechtigt sind:

hamburg.de/corona-impfung/arbeitgeberbescheinigung

Weitere Informationen  

Verordnung zum Anspruch auf Corona-Schutzimpfung (Bundesgesundheitsministerium) 

Fragen und Antworten zu Corona-Schutzimpfungen in Hamburg (hamburg.de) 

Corona-Schutzimpfung: Wer ist aktuell berechtigt? (hamburg.de) 

Corona-Schutzimpfung: Telefonische Terminvergabe 116 117 

Corona-Schutzimpfung: Online-Terminvergabe

Informationen bzw. Ansprechpartner zum Coronavirus in Hamburg

Telefon-Hotline der Hamburger Gesundheitsbehörde für Fragen zum Coronavirus:
040 428 284 000

Webseite der Hamburger Gesundheitsbehörde

Unter der bekannten Telefonnummer des Hamburg-Service (040 115, montags bis freitags von 7 bis 19 Uhr) können insbesondere Fragen zu den richtigen Ansprechpartnern in der Stadt Hamburg gestellt werden.

Siehe auch unter 

Hamburg.de

Wer sich in Ansteckungsgebieten aufgehalten hat und an sich Symptome einer Erkrankung feststellt (z.B. Fieber), sollte sich an den Ärztlichen Bereitschaftsdienst (Tel. 116 117) wenden. Sie erhalten dann einen Hausbesuch, bei dem ein Test auf das Virus durchgeführt wird.

Siehe auch unter 

Artzruf Hamburg

 

Systemrelevanz

Systemrelevanz handwerklicher Tätigkeiten

(Stand 27.01.2021)

Aktuelle Entscheidungen im Zusammenhang mit Maßnahmen und Priorisierungen auf Bundes-, Länder- und Kommunalebene orientieren sich häufig an der Systemrelevanz bestimmter Personen- und Berufsgruppen. Der Zentralverband des Deutschen Handwerks hat eine Übersicht erstellt, welchen systemrelevanten und die Daseinsvorsorge sichernden Beitrag einzelne Handwerksunternehmen leisten. Die Tätigkeitsbeschreibungen können bei der Argumentation, z.B. im Zusammenhang mit einem Anspruch auf Kindernotbetreuung bei Lockdown-bedingten Kita- und Schulschließungen, helfen:





Informationen bzw. Ansprechpartner zum Coronavirus in Hamburg

Telefon-Hotline der Hamburger Gesundheitsbehörde für Fragen zum Coronavirus:
040 428 284 000

Webseite der Hamburger Gesundheitsbehörde

Unter der bekannten Telefonnummer des Hamburg-Service (040 115, montags bis freitags von 7 bis 19 Uhr) können insbesondere Fragen zu den richtigen Ansprechpartnern in der Stadt Hamburg gestellt werden.

Siehe auch unter 

Hamburg.de

Wer sich in Ansteckungsgebieten aufgehalten hat und an sich Symptome einer Erkrankung feststellt (z.B. Fieber), sollte sich an den Ärztlichen Bereitschaftsdienst (Tel. 116 117) wenden. Sie erhalten dann einen Hausbesuch, bei dem ein Test auf das Virus durchgeführt wird.

Siehe auch unter 

Artzruf Hamburg

 

Infektionsschutz

Auf der Website der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) finden Sie wichtige Hinweise, wie Sie sich und anderen vor Corona-Infektionen schützen.

Corona-Schutzmaßnahmen am Arbeitsplatz

(Stand 04.06.2021)

Die vom Bundeskabinett am 07.Mai.2021 beschlossene Aktualisierung der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung (Corona-ArbSchV) gilt (vorerst) bis 30. Juni 2021.

 Was jetzt schon gilt: 

  • Es gelten die derzeitigen Arbeitsschutzregelungen fort:
  • Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 m zu anderen Personen; Tragen von Mund-Nasen-Bedeckung, wo dies nicht möglich ist.
  • In Kantinen und Pausenräumen muss ebenfalls der Mindestabstand von 1,5 m eingehalten werden.
  • Arbeitgeber müssen Flüssigseife und Handtuchspender in Sanitärräumen bereitstellen.
  • Regelmäßiges Lüften muss gewährleistet sein. 
  • Arbeitgeber sind verpflichtet, Homeoffice anzubieten. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sollten das Angebot annehmen, soweit sie können.
  • Müssen Räume von mehreren Personen gleichzeitig genutzt werden, müssen pro Person 10 m² zur Verfügung stehen.
  • Wenn die 10m²-Regelung nicht eingehalten werden kann, müssen Lüftungsmaßnahmen, Abtrennungen, Maskenpflicht und sonstige im Hygienekonzept ausgewiesene Maßnahmen als konkrete Schutzmaßnahmen umgesetzt werden. 
  • In Betrieben ab 10 Beschäftigten müssen diese in möglichst kleine, feste Arbeitsgruppen eingeteilt werden.
  • Arbeitgeber müssen mindestens medizinische Gesichtsmasken zur Verfügung stellen.

Was neu ist:

  • Arbeitgeber sind verpflichtet ihren Mitarbeitern zwei Corona-Tests pro Woche anbieten.

Die gültige Arbeitsschutzverordnung können Sie hier einsehen: 

SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung

Die wichtigsten Fragen und Antworten hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hier aufbereitet:

FAQs zur Corona-Arbeitsschutzverordnung       

(Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales)

Wichtige Schutzmaßnahmen im Alltag

Die wichtigsten Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Virusausbreitung fasst die AHA-L Regel zusammen: 

  • Abstandhalten (mindestens 1,5 Meter zu anderen Personen)
  • Händewaschen
  • Alltagsmaske tragen (wo Mindestabstand nicht möglich und wo vorgeschrieben)

sowie Innenräume regelmäßig

  • Lüften (alle 20 Minuten Stoß- und Querlüften für ca. 3 bis 5 Minuten)

Weitere Informationen

Tagesaktuelle Informationen zum Coronavirus (Bundesgesundheitsministerium)

Informationen zum Coronavirus SARS-CoV-2 mit zahlreichen wichtigen Links (Robert-Koch-Institut, deutsche Bundesoberbehörde für Infektionskrankheiten) 

Informationen bzw. Ansprechpartner zum Coronavirus in Hamburg

Telefon-Hotline der Hamburger Gesundheitsbehörde für Fragen zum Coronavirus:
040 428 284 000

Webseite der Hamburger Gesundheitsbehörde

Unter der bekannten Telefonnummer des Hamburg-Service (040 115, montags bis freitags von 7 bis 19 Uhr) können insbesondere Fragen zu den richtigen Ansprechpartnern in der Stadt Hamburg gestellt werden.

Siehe auch unter 

Hamburg.de

Wer sich in Ansteckungsgebieten aufgehalten hat und an sich Symptome einer Erkrankung feststellt (z.B. Fieber), sollte sich an den Ärztlichen Bereitschaftsdienst (Tel. 116 117) wenden. Sie erhalten dann einen Hausbesuch, bei dem ein Test auf das Virus durchgeführt wird.

Siehe auch unter 

Artzruf Hamburg