Corona-Infos
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Corona-Hotline: 040 35905 - 302

Corona- Krise: Was Handwerksbetriebe, Angestellte, Azubis und Solo-Selbständige in Zeiten der Corona-Pandemie wissen sollten. Ein Überblick.

Die Corona-Krise und ihre Folgen werfen weiterhin viele Fragen auf – auch im Handwerk. Auf dieser und weiteren Seiten in der Rubrik „Corona-Info“ finden Sie alles, was Handwerksbetriebe, Angestellte, Azubis und Solo-Selbständige jetzt wissen sollten.



Corona-Hotline

Handwerkskammer Hamburg
Corona-Hotline
Tel.: 040 35905-302
E-Mail: info@hwk-hamburg.de

Erreichbar: Mo-Do, 7:45-16:30 Uhr; Fr, 7:45 - 16:00 Uhr

Allgemeine Hotline

Handwerkskammer Hamburg
Holstenwall 12
20355 Hamburg
Tel.: 040 35905-0
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E-Mail: info@hwk-hamburg.de

Erreichbar: Mo-Do, 7:45-16.30 Uhr; Fr, 7:45 - 16.00 Uhr





Neu/Wichtig:

Wichtige, neu erstellte und aktualisierte Beiträge finden Sie ganz am Anfang dieser Seite. Weitere Inhalte sind unter den entsprechenden Unterseiten der Rubrik verfügbar.

 

(Stand 26.11.2021)

Wie teste ich als Arbeitgeber selbst?

Fragen und Antworten zu Tests in Betrieben liefert die Bundesagentur für Arbeit und Soziales.

Ein Video mit den wichtigsten Fragen und Antworten für Test-Beauftragte und Anwenderinnen bietet die Stadt Hamburg auf Youtube.

Wie dokumentiere ich richtig?

Aktualisierte Informationen zum Betrieblichen Testkonzept finden Sie auf unserer Corona-Info-Seite "Corona-Tests".

Welche Tests sind zulässig?

Zur Erfüllung der Testangebotspflicht gem § 4 SARS-COV-2 Arbeitsschutzverordnung  kommen verkehrsfähige Tests zum direkten Erregernachweis von SARS-CoV-2 in Frage. Das umfasst PCR-Tests oder Antigen-Schnelltests zur professionellen beziehungsweise zur Selbstanwendung, die auf Grund ihrer CE-Kennzeichnung oder auf Grund einer gemäß § 11 Absatz 1 des Medizinproduktegesetzes erteilten Sonderzulassung in Verkehr gebracht worden sind.

Hiervon zu unterscheiden sind Antikörpertests, die nicht das Virus selbst nachweisen, sondern Antikörper, die aufgrund einer Infektion oder einer Impfung gebildet wurden. Diese Tests zeigen keine akute Infektion an und können nicht zur Erfüllung der Anforderungen der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung an ein regelmäßiges Testangebot herangezogen werden.

Weitere Informationen zu gültigen Tests finden Sie in den FAQ des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales sowie auf der Seite des Bundesministeriums für Arzneimittel und Medizinprodukte zu Antigentests.

Darf ich als Arbeitgeber Testbescheinigungen ausstellen?

Ja, das Ausstellen von Testbescheinigungen durch den Arbeitgeber ist weiter möglich – sie gelten aber nur im beruflichen Kontext, können also nicht als Nachweis bei Zugangsregeln in beispielsweise Gastronomie oder bei Events verwendet werden.

Weitere Informationen zu Arbeitgeber-Testbescheinigungen finden Sie auf der Seite der Stadt Hamburg.

(Stand 24.11.2021)

Bundeswirtschaftsminister Altmaier teilte in einer Pressemeldung mit:

"Grundsätzlich behalten wir in der Überbrückungshilfe IV die bewährten Zugangsvoraussetzungen der Überbrückungshilfe III Plus bei und verlängern die Hilfen bis März 2022. Unternehmen müssen weiterhin einen Umsatzrückgang von mindestens 30 % im Vergleich zum Referenzmonat 2019 nachweisen und bekommen umfassend ihre Betriebskosten erstattet. Auf Empfehlung des Bundesrechnungshofs erhalten Unternehmen in der Überbrückungshilfe IV bei Umsatzausfällen ab 70 % bis zu 90 % der Fixkosten erstattet. In der Überbrückungshilfe III Plus bleibt es bei einer Erstattung von 100 % für diese Unternehmen.

Wir verlängern auch die Neustarthilfe für Selbständige bis Ende März 2022. Soloselbständige können hier weiterhin pro Monat bis zu 1.500 Euro an direkten Zuschüssen erhalten, insgesamt für den verlängerten Förderzeitraum also bis zu 4.500 Euro.

Wir nutzen darüber hinaus den neuen beihilferechtlichen Spielraum vollständig aus, den die Europäische Kommission mit dem neuen Temporary Framework vom 18. November 2021 gewährt. Das heisst konkret, dass wir die Höchstgrenzen der Förderung um 2,5 Mio. Euro anheben.

Verlängert bis Ende März 2022 werden auch die Härtefallhilfen, die in Zuständigkeit der Bundesländer liegen.

Mit der Verlängerung der Corona-Hilfen einher geht eine großzügige Verlängerung der Fristen für die Antragstellung bei der Überbrückungshilfe III Plus und für die Schlussabrechnung.“

(Quelle: Pressemeldung des Bundeswirtschaftsministeriums vom 24.11.2021)

(Stand 23.11.2021)

Seit 24. November gilt auch im HVV die 3G-Regel. Grund dafür ist das Inkrafttreten einer Änderung im Infektionsschutzgesetz (IfSG) am 24.11.2021. Diese besagt, dass Fahrgäste geimpft, genesen oder getestet sein müssen und darüber einen Nachweis durch Vorlage eines Impf-, Genesenen- oder Testnachweises erbringen müssen.

Der Test darf dabei nicht älter als 24 Stunden sein.

Ein Selbsttest reicht nicht aus.

Weitere Informationen:

HVV-Mitteilung v. 23.11.2021

(Stand: 22.11.2021)

 Durch die geänderte Corona-Verordnung der Stadt Hamburg sowie Änderungen im Bundesinfektionsschutzgesetz gelten für einige Handwerksbetriebe neue Zugangsregeln für Kund*innen.

 Die Änderungen der Hamburger Corona-Verordnung sind seit Sonnabend, 20.11.2021 in Kraft.

Die Änderungen gem. §28 Infektionsschutzgesetz gelten von Mittwoch, 24.11.2021, an.

Was jetzt anders ist:

  •  Kosmetikbetriebe sind zum 2G-Zugangsmodell für ihre Kund*innen verpflichtet. Medizinische wie kosmetische Fußpflege können sie weiterhin im 3G-Zugangsmodell anbieten. Es ist dann aber darauf zu achten, dass 2G- und 3G-Kunden keinen Kontakt zueinander haben. Da die 2G-Zugangsregel in Kosmetikbetrieben (ausgenommen Fußpflege, s.o.) verpflichtend vorgeschrieben ist, muss deren Einführung der zuständigen Behörde vorab nicht angezeigt werden.
  •  Für Friseurbetriebe ergeben sich in der neuen Corona-Verordnung der Stadt für den Kundenzugang keine Änderungen. Die Dienstleistungen dürfen weiterhin im 3G-Zugangsmodell sowie optional auch im 2G-Zugangsmodell angeboten werden. Wenn sich Inhaber*innen für das 2G-Zugangsmodell entscheiden, ist dies der zuständigen Behörde vorab elektronisch über den Link http://www.hamburg.de/Zwei-G-Zugangsmodell-Anzeige/ anzuzeigen. Erst nach Übermittlung dieser Anzeige ist ein Betrieb im 2G-Zugangsmodell gestattet.
  •  Lebensmittelhandwerke, die Speisen zum Verzehr an Ort und Stelle abgeben (z. B. Bäckereien, Konditoreien, Speiseeishersteller, Fleischereien) sind zum 2G-Zugangsmodell für den Bereich, in dem das gastronomische Angebot gilt, verpflichtet. Auch in diesen Fällen muss streng darauf geachtet werden, dass sich die Laufkundschaft an der Verkaufstheke (3G zulässig) nicht mit den Gästen im Gastro-Bereich (G2 verpflichtend) mischt. Ist eine räumliche Trennung der Bereiche (Verkauf und gastronomisches Angebot) nicht möglich, darf das gastronomische Angebot nicht betrieben werden.
  • Für Betriebe, die ausschließlich medizinische und kosmetische Fußpflege anbieten, ist – wenn vom Betreiber gewünscht – weiterhin das 3G-Zugangsmodell zulässig. Wenn sich Inhaber für das 2G-Zugangsmodell entscheiden, ist dies der zuständigen Behörde vorab elektronisch über den Link http://www.hamburg.de/Zwei-G-Zugangsmodell-Anzeige/ anzuzeigen. Erst nach Übermittlung dieser Anzeige ist ein Betrieb im 2G-Zugangsmodell gestattet.

Laut Corona-Verordnung wird für das 2G- wie auch das 3G-Zugangsmodell empfohlen, die entsprechenden digitalen Nachweise der Kund*innen (2G: geimpft oder genesen / 3G: geimpft, genesen oder getestet) mit der CovPassCheck-App des RKI zu kontrollieren. Für die Kontrollen sind die entsprechende Software und das erforderliche Endgerät bereitzuhalten.

 Zusätzlich zur Überprüfung der digitalen oder schriftliche Nachweise muss immer auch der amtliche Lichtbildausweis kontrolliert werden. Jugendliche, die das 18. Lebensjahr nicht vollendet haben, müssen dies durch einen amtlichen Lichtbildausweis belegen.

Die Handwerkskammer weist darauf hin, dass die Behörden strenge Kontrollen angekündigt haben und bittet ihre Mitgliedsunternehmen, die Dienstleistungen und Services sowohl in 2G als auch in 3G anbieten möchten (medizinische und kosmetische Fußpflege in Kosmetikstudios, Mischbetriebe mit Außer-Haus-Verkauf plus Gastro-Bereich), die jeweiligen Bereiche sorgfältig voneinander abzugrenzen, um Kontakte zwischen 2G- und 3G-Kund*innen auszuschließen.

(Stand 22.11.2021)

NEU: Der Gesetzgeber schreibt gemäß der Änderungen im Bundesinfektionsschutzgesetz (tritt am 24.11.2021 in Kraft) vor, dass für alle Beschäftigten am Arbeitsplatz 3G (geimpft, genesen oder getestet) gilt und nachgewiesen werden muss. Diese Regel betrifft damit auch alle Betriebe, die im 2G-Zugangsmodell arbeiten (optional für z.B. Friseur*innen sowie in der Fußpflege / verpflichtend für Kosmetikbetriebe). Entsprechend dürfen nun auch nicht-geimpfte oder nicht-genesene Mitarbeiter*innen, wenn sie einen gültigen Test nachweisen, in Betrieben mit 2G-Zugangsmodell eingesetzt werden.

Grundsätzlich gilt:

  • Beschäftigte, die im 2G-Zugangsmodell arbeiten, aber nicht über einen 2G-Nachweis verfügen, müssen einen negativen Test vorlegen. Ein Schnelltest darf nicht älter als 24 Stunden sein, ein PCR-Test nicht älter als 48 Stunden.
  • Das Testergebnis muss täglich vorgelegt werden.
  • Für diese Personen gilt zudem eine Maskenpflicht.

 Weitere Informationen:

 Einen Überblick und Antworten auf Einzelfragen bieten die FAQ zu 3G am Arbeitsplatz des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales

 Eine Zusammenfassung der Änderungen des Infektionsschutzgesetzes liefert die Tagesschau auf ihrer Website.

(Stand 22.11.2021)



 Mit den Änderungen im Bundesinfektionsschutzgesetz, die am Mittwoch, 24.11.2021, in Kraft treten, gilt auch für alle Handwerksbetriebe:

  • Der Arbeitgeber muss allen Beschäftigten im Fall von Büroarbeit oder vergleichbaren Tätigkeiten Homeoffice ermöglichen.
  • Wo dies nicht möglich ist, gilt für alle Beschäftigten am Arbeitsplatz verpflichtend die 3G-Regel, d.h. Mitarbeiter*innen müssen geimpft, genesen oder getestet sein und dem Arbeitgeber einen entsprechenden Nachweis vorlegen.

 Details finden Sie in der Meldung „2G/3G: Diese Nachweise sind von Beschäftigten gefordert“ auf dieser Seite.

 Weitere Informationen:

 Einen Überblick und Antworten auf Einzelfragen bieten die FAQ zu 3G am Arbeitsplatz des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales

 Eine Zusammenfassung der Änderungen des Infektionsschutzgesetzes liefert die Tagesschau auf ihrer Website.

In einem Schreiben von Anfang November bezieht Finanzsenator Andreas Dressel Stellung zum Rückmeldeverfahren der IFB und bietet Antworten auf die häufigsten Fragen.

Detaillerte Informationen im Originalschreiben von Senator Dressel und auf unserer Corona-Seite zum Thema "Finanzen".

In Friseur- und Kosmetikbetrieben, die ausschließlich die 2G-Regel anwenden, müssen Beschäftigte nicht mehr zweimal wöchentlich getestet werden.

WICHTIG: Dies gilt nicht, wenn beide Varianten (2G und 3G) in einem Betrieb im Wechsel angewendet werden. Dann müssen Beschäftigte weiterhin zweimal die Woche getestet werden und das ist im Testlogbuch zu vermerken.

Unabhängig davon gilt - voraussichtlich bis zum Ablauf des 24.11.2021 - die Pflicht der Arbeitgeber, Beschäftigten zweimal wöchentlich Tests anzubieten.

(Quelle: Rechtsabteilung der Handwerkskammer Hamburg)

(Stand 06.10.2021)

Seit 06. Oktober  können von der Corona-Pandemie betroffene Unternehmen für den Förderzeitraum Oktober bis Dezember 2021 Anträge auf die verlängerte Überbrückungshilfe III Plus stellen. Die Anträge sind über die Plattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de durch prüfende Dritte einzureichen.

Die Antragsfrist wird bis zum 31. Dezember 2021 verlängert. Die maßgeblichen Förderbedingungen sind in Form von FAQ auf der Plattform zu finden.

Die bis Jahresende verlängerte Überbrückungshilfe III Plus ist inhaltlich nahezu unverändert zur Überbrückungshilfe III Plus für die Monate Juli bis September. Auch in der verlängerten Überbrückungshilfe III Plus sind Unternehmen mit einem Corona-bedingten Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent antragsberechtigt.

Alle Unternehmen, die bislang noch keinen Antrag auf Überbrückungshilfe III Plus gestellt haben, können jetzt einen Erstantrag für die volle Förderperiode Juli bis De-zember 2021 stellen. Damit die Hilfen schnell wirken, können die Unternehmen bei Er-stanträgen auch Abschlagszahlungen in Höhe von bis zu 100.000 Euro pro Monat erhalten.

Anträge für Neustarthilfe III Plus voraussichtlich ab Mitte Oktober verfügbar

Die Antragstellung für die gleichfalls bis zum Jahresende verlängerte Neustarthilfe Plus für Soloselbständige für die Monate Oktober bis Dezember wird voraussichtlich ab Mitte Oktober möglich sein. Details zur Antragsstellung werden zeitnah gleichfalls auf der Plattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de veröffentlicht.

Weitere Informationen unter www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de. 

(Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Bundesministerium für Finanzen, ZDH)

(Stand 24.09.2021)

Ab 1. November 2021 erhalten laut Beschluss der Gesundheitsministerkonferenz vom 22. September 2021 Personen keine Entschädigungsleistungen mehr, die als Kontaktpersonen mit Corona-Erkrankten oder als Reiserückkehrer aus Risikogebieten in Quarantäne müssen, da kein vollständiger Impfschutz besteht.

Dies gilt nicht für Personen, für die es bis zu acht Wochen vor der Quarantäne keine öffentliche Empfehlung für eine Impfung gab oder bei denen ein ärztliches Attest vorliegt, das eine medizinische Kontraindikation hinsichtlich der Covid-19-Schutzimpfung bestätigt.

Auch wenn  Arbeitnehmer*innen - außer in bestimmten Berufsfeldern - nicht verpflichtet sind, Auskunft über ihren Impfstatus zu geben, sieht das Infektionsschutzgesetz schon länger eine Ungleichbehandlung von Geimpften und Ungeimpften vor, wenn es um die Entschädigung für Verdienstausfall wegen einer Quarantäne geht.

Wenn eine Infektion wirklich bestätigt ist und die betroffene Person corona-typische Symptome aufweist und erkrankt, gelten Betroffene als "arbeitsunfähig" und bekommen auf dieser Grundlage auch eine Lohnfortzahlung wie bei anderen Krankheiten. Ein Arzt muss dafür die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ausstellen.

Weitere Informationen hat das Abendblatt in einem Beitrag zusammengefasst.

(Quelle: Beschluss der Gesundheitsministerkonferenz vom 22.09.2021)

Wirken Sie bei der Prüfung unbedingt mit, damit Ihnen keine finanziellen Nachteile entstehen und Sie das Kurzarbeitergeld nicht zurückzahlen müssen. 

Häufig gestellte Fragen beantwortet die Bundesagentur für Arbeit (BA) auf ihrer Website:

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