Schutzmasken
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Corona-KriseCorona-Hotline: 040 35905 - 302

Die Corona-Krise und ihre Folgen werfen weiterhin viele Fragen auf – auch im Handwerk. Auf dieser und weiteren Seiten in der Rubrik „Corona-Info“ finden Sie alles, was Handwerksbetriebe, Angestellte, Azubis und Solo-Selbständige jetzt wissen sollten.



Corona-Hotline

Handwerkskammer Hamburg
Corona-Hotline
Tel.: 040 35905-302
E-Mail: info@hwk-hamburg.de

Erreichbar: Mo-Do, 7:45-16:30 Uhr; Fr, 7:45 - 16:00 Uhr

Allgemeine Hotline

Handwerkskammer Hamburg
Holstenwall 12
20355 Hamburg
Tel.: 040 35905-0
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E-Mail: info@hwk-hamburg.de

Erreichbar: Mo-Do, 7:45-16.30 Uhr; Fr, 7:45 - 16.00 Uhr





Neu/Wichtig:

Wichtige, neu erstellte und aktualisierte Beiträge finden Sie ganz am Anfang dieser Seite. Weitere Inhalte sind unter den entsprechenden Unterseiten der Rubrik verfügbar.

Eine symptomfrei verlaufende Coronainfektion führt nach Auffassung des Gemeinsamen Bundesausschusses nicht prinzipiell zur Arbeitsunfähigkeit.
Weitere Informationen: Corona-AU-Bescheinigung
Mit Inkrafttreten der Dritten Verordnung zur Änderung der Coronavirus-Testverordnung am 30.Juni 2022 haben nicht mehr ausnahmslos alle Anspruch auf kostenlose Corona-Schnelltests(sog. Bürgertests).
Das Bundeskabinett hat beschlossen, dass der erleichterte Zugang zum Bezug von Kurzarbeitergeld bis 30.09.2022 weiter gilt. Weiterhin müssen mindestens 10 Prozent der Beschäftigten in einem Betrieb vom Arbeitsausfall betroffen sein anstatt wie regulär ein Drittel. Auf den Aufbau negativer Arbeitszeitsalden wird vor der Zahlung von Kurzarbeitergeld weiterhin verzichtet. (Quelle und weitere Infos: DHZ v. 22.06.2022) Verlängerung Zugangsbedingungen PDF und Regierungsentwurf zur Verlängerung des Kurzarbeitergeldes PDF
Heute läuft die Corona-Arbeitsschutzverordnung aus. Arbeitgeber müssen den Infektionsschutz jedoch weiterhin als normalen Teil ihrer Gefährdungsbeurteilung berücksichtigen. Parallel mit dem Ende der Verordnung hat die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) ihre branchenspezifischen Arbeitsschutzstandards zurückgezogen. Auf deren Basis waren Friseure und Kosmetiker sowie einige andere Berufsgruppen noch zum Tragen einer Maske verpflichtet. Mit dem Schritt der BGW ist dies nun hinfällig.
Auch die Verpflichtung zur Erstellung eines Hygieneplans und zur betriebsbedingten Kontaktreduzierung existiert nicht mehr. Das selbe gilt für die Unterweisung zur Gesundheitsgefährdungen durch Corona sowie die verpflichtende Information der Beschäftigten über die Schutzimpfung. Gleichzeitig kippt die Möglichkeit der Arbeitnehmer, sich während der Arbeitszeit impfen zu lassen.
Dennoch sei der Schutz vor Corona am Arbeitsplatz weiterhin wichtig. Die BGW empfiehlt die Einhaltung der Basisschutzmaßnahmen, also der AHA+L-Regeln.  Weitere Informationen des BGW
(Quelle: Deutsche Handwerks Zeitung)

Auch nach dem Auslaufen der pandemischen Lage in Hamburg bleibt der Corona-Schutzschirm des Hamburger Senats aufgespannt, um die Wirtschaft der Hansestadt bestmöglich durch die Krise zu bringen. Anträge für die Überbrückungshilfe IV und die Neustarthilfe 2022 können noch bis zum 15. Juni 2022 bei der Hamburgischen Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg) gestellt werden.

Die Überbrückungshilfe IV bietet Unternehmen, die auch im ersten Quartal 2022 von Corona-bedingten Beschränkungen betroffen waren, umfassende Unterstützung. Antragsberechtigt sind alle Unternehmen, deren Umsätze aufgrund der Pandemie um mindestens 30 Prozent eingebrochen sind. Zusätzlich zur Überbrückungshilfe IV steht die Neustarthilfe 2022 zur Verfügung. Sie richtet sich weiterhin an Soloselbständige, die Corona-bedingte Umsatzeinbußen verzeichnen.
Insgesamt wurden von der IFB Hamburg bisher über 137.000 Anträge und rund 3,3 Mrd. Euro Corona-Hilfen an die Hamburger Wirtschaft ausgezahlt. Die über 20 verschiedenen Hilfsprogramme decken die Bereiche Wirtschaft, Kultur und Sport ab und haben entscheidend dazu beigetragen, die Stadt in der Krise effektiv zu unterstützen. Die gewährten Hilfen bestehen zu rund 97 Prozent aus Zuschüssen, mit denen die Folgen der pandemiebedingten Einnahmerückgänge der Unternehmen zumindest abgemildert werden können.

Die Hilfen kamen Soloselbständigen, Unternehmen des Mittelstandes und Startups zu Gute. Kulturschaffende, Kultureinrichtungen und Sportvereine konnten ebenfalls Hilfen in Anspruch nehmen. Durch die hohen Finanzmittel in Kombination mit großen Anstrengungen der Unternehmen selbst und ihrer Kreativität, die Krise zu bewältigen, konnten der befürchtete Anstieg von Insolvenzen abgewendet, die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie abgemildert und die kulturelle Vielfalt erhalten werden.
(Quelle: Pressemitteilung des Hamburger Senats)


Das Robert Koch-Institut hat die Empfehlungen zu Isolierung und Quarantäne bei SARS-CoV-2 geändert. Hamburg hat deshalb die Vorgaben zur Isolation und Quarantäne in der Coronavirus-Eindämmungsverordnung hieran angepasst. Eine Absonderung (Isolation) infizierter Personen ist nur noch für die Dauer von fünf Tagen vorgeschrieben. Allerdings wird empfohlen, die Absonderung bis zum Vorliegen eines negativen Testergebnisses freiwillig fortzusetzen. Die Quarantäne von Kontaktpersonen entfällt, stattdessen wird zu regelmäßigen Testungen geraten. Die Coronavirus-Eindämmungsverordnung wurde entsprechend angepasst. Die Änderungen sind am 5. Mai 2022 in Kraft getreten.

Wessen Selbsttest positiv ausfällt, muss sich umgehend isolieren und einen Antigen-Schnelltest in einer anerkannten Teststelle oder einen PCR-Test durchführen lassen. Wird die SARS-CoV-2-Infektion hierdurch bestätigt, ist eine Isolierung von fünf Tagen zu Hause verpflichtend vorgeschrieben. Das gilt aufgrund der Coronavirus-Eindämmungsverordnung (Teil 5) – einer gesonderten Anordnung durch das Gesundheitsamt bedarf es nicht.

Allerdings wird empfohlen, auch nach Ablauf von fünf Tagen die Absonderung erst dann zu beenden, wenn eine Testung mittels Schnelltest ein negatives Ergebnis gezeigt hat. Haushaltsmitgliedern von infizierten Personen wird empfohlen, Kontakte zu reduzieren und sich fünf Tage lang täglich mittels Schnelltest zu testen. Eine Pflicht zur Quarantäne für Kontaktpersonen besteht nicht mehr.

Für Beschäftigte in Einrichtungen des Gesundheitswesens, in Alten- und Pflegeeinrichtungen sowie in ambulanten Pflegediensten und in Einrichtungen der Eingliederungshilfe gilt ebenfalls eine fünftägige Pflicht zur Absonderung. Allerdings ist ein negativer PCR- bzw. Schnelltest eines offiziellen Leistungserbringers für die Wiederaufnahme der Tätigkeit zwingende Voraussetzung. Ebenso dürfen seit mindestens 48 Stunden keine Symptome einer Coronavirus-Infektion aufgetreten sein. In den Einrichtungen tätige Kontaktpersonen von Infizierten müssen sich fünf Tage lang täglich vor Dienstbeginn einer Testung unterziehen.

Des Weiteren wird die Maskenpflicht für Beschäftigte in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und Wohneinrichtungen der Eingliederungshilfe dahingehend angepasst, dass grundsätzlich bei der Arbeit das Tragen einer medizinischen Maske ausreichend ist. Eine FFP2-Maskenpflicht bleibt jedoch bei Tätigkeiten in der Nähe von Patientinnen und Patienten bzw. Bewohnerinnen und Bewohnern bestehen.

Die geänderten Regelungen hamburg.de/verordnung abrufbar.

(Quelle: Pressemeldung des Hamburger Senats)

Über die Hamburger Schutzverordnung hinaus, gelten noch bis zum 25.05.2022 weiterhin für alle Arbeitgeber die einschlägigen Arbeitsschutzstandards gelten, die sich aus der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung (Corona-ArbSchV) und der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel ergeben.

Auszug SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel Punkt 4.1. (3)

Soweit arbeitsbedingt die Abstandsregel nicht eingehalten werden kann und technische Maßnahmen wie Abtrennungen zwischen den Arbeitsplätzen oder geeignete organisatorische Maßnahmen nicht umsetzbar sind, müssen die Beschäftigten mindestens MNS zum gegenseitigen Schutz tragen. Ergibt die Gefährdungsbeurteilung, dass ein Schutz der Beschäftigten durch MNS nicht ausreichend ist und Masken mit der Funktion des Eigenschutzes notwendig sind, sind die in Anhang 2 bezeichneten Atemschutzmasken bereitzustellen. Dies gilt insbesondere, wenn
1. bei ausgeführten Tätigkeiten mit einer Gefährdung durch erhöhten Aerosolausstoß zu rechnen ist (zum Beispiel lautes Sprechen oder Singen oder andere Tätigkeiten, die aufgrund der Arbeitsschwere zu einem deutlich erhöhten Atemvolumen führen) oder
2. bei betriebsbedingten Tätigkeiten mit Kontakt zu anderen Personen eine anwesende Person keine Maske tragen muss.

Was bedeutet das für Friseur- und Kosmetikbetriebe:
Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) hat am Montag, den 04.04.2022 einen angepassten Corona-Arbeitsschutzstandard für das Friseurhandwerk sowie für Beauty- und Wellnessbetriebe veröffentlicht.

Durch Anpassung Ihrer Gefährdungsbeurteilung und Ihres Hygienekonzepts können Sie folgende Veränderungen umsetzen:
Geänderte Maskenpflicht für Beschäftigte (geregelt in BGW-Regelung):

  • Beschäftigte tragen mindestens einen Mund-Nasen-Schutz, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen nicht eingehalten werden kann und andere technische Maßnahmen wie Abtrennungen zwischen den Arbeitsplätzen nicht möglich sind.
  • Tragen Kundinnen oder Kunden bei gesichtsnahen Tätigkeiten (Abstand unter 1,5 m) keine Bedeckung von Mund und Nase, müssen Beschäftigte mindestens eine FFP2-Maske oder eine gleichwertige Atemschutzmaske tragen – ohne Ausatemventil. Nach Maßgabe der Gefährdungsbeurteilung können außerdem Schutzkleidung und Augenschutz notwendig sein.
  • Tragen Kundinnen oder Kunden generell keine Mund-Nasen-Bedeckung, da sie hierzu gemäß der gültigen HH Corona-Verordnung nicht mehr verpflichtet sind, können Sie
  • Durch Ihr Hausrecht können Sie z. B. als Friseur*in weiterhin an einer Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung für Ihre Kunden*innen festhalten, was zu Erleichterungen für Ihre Beschäftigten führt: Diese müssen dann keine FFP2-Maske tragen, sondern nur noch einen Mund-Nasen-Schutz solange die Kundin/der Kunde die Maske trägt.

(Quelle: BGW)

In Hamburg ist am 30. April 2022 die Maskenpflicht in Innenräumen gefallen. (Ausnahmen, die der Arbeitsschutz vorsieht, sind am Ende dieser Meldung beschrieben.)

Wer dennoch möchte, dass im eigenen Betrieb über die Verordnung hinausgehende Maßnahmen, z. B. das Tragen von Masken, eingehalten werden, kann diese selbst festlegen und in eigener Verantwortung umsetzen.

Passende Aushänge z. B. für das Tragen von Masken haben wir unter "Vorlagen/Downloads" vorbereitet.

Der Senat empfiehlt insbesondere Personen, die besonders gefährdet sind, bei längerem persönlichem Kontakt in Innenräumen, zum eigenen Schutz weiterhin eine Maske zu tragen.

 In öffentlichen Verkehrsmitteln muss bundesweit weiter eine Maske getragen werden, hierbei gilt in Hamburg der FFP2-Standard. 

Darüber hinaus entfallen ab dem 30. April die Zugangskontrollen („3G“ bzw. „2G“), soweit sie nicht ohnehin bereits entfallen sind.

(Quelle: Pressemeldung des Hamburger Senats)

Achtung: Bitte beachten Sie, dass darüber hinaus noch bis zum 25.05.2022 weiterhin für alle Arbeitgeber die einschlägigen Arbeitsschutzstandards gelten, die sich aus der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung (Corona-ArbSchV) und der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregelergeben.

Auszug SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel Punkt 4.1. (3)

Soweit arbeitsbedingt die Abstandsregel nicht eingehalten werden kann und technische Maßnahmen wie Abtrennungen zwischen den Arbeitsplätzen oder geeignete organisatorische Maßnahmen nicht umsetzbar sind, müssen die Beschäftigten mindestens MNS zum gegenseitigen Schutz tragen. Ergibt die Gefährdungsbeurteilung, dass ein Schutz der Beschäftigten durch MNS nicht ausreichend ist und Masken mit der Funktion des Eigenschutzes notwendig sind, sind die in Anhang 2 bezeichneten Atemschutzmasken bereitzustellen. Dies gilt insbesondere, wenn

1. bei ausgeführten Tätigkeiten mit einer Gefährdung durch erhöhten Aerosolausstoß zu rechnen ist (zum Beispiel lautes Sprechen oder Singen oder andere Tätigkeiten, die aufgrund der Arbeitsschwere zu einem deutlich erhöhten Atemvolumen führen) oder

2. bei betriebsbedingten Tätigkeiten mit Kontakt zu anderen Personen eine anwesende Person keine Maske tragen muss.

Was bedeutet das für Friseur- und Kosmetikbetriebe:

Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) hat am Montag, den 04.04.2022 einen angepassten Corona-Arbeitsschutzstandard für das Friseurhandwerk sowie für Beauty- und Wellnessbetriebe veröffentlicht.
Durch Anpassung Ihrer Gefährdungsbeurteilung und Ihres Hygienekonzepts können Sie folgende Veränderungen umsetzen:
Geänderte Maskenpflicht für Beschäftigte (geregelt in BGW-Regelung):

  • Beschäftigte tragen mindestens einen Mund-Nasen-Schutz, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen nicht eingehalten werden kann und andere technische Maßnahmen wie Abtrennungen zwischen den Arbeitsplätzen nicht möglich sind.
  • Tragen Kundinnen oder Kunden bei gesichtsnahen Tätigkeiten (Abstand unter 1,5 m) keine Bedeckung von Mund und Nase, müssen Beschäftigte mindestens eine FFP2-Maske oder eine gleichwertige Atemschutzmaske tragen – ohne Ausatemventil. Nach Maßgabe der Gefährdungsbeurteilung können außerdem Schutzkleidung und Augenschutz notwendig sein.
  • Tragen Kundinnen oder Kunden generell keine Mund-Nasen-Bedeckung, da sie hierzu gemäß der gültigen HH Corona-Verordnung nicht mehr verpflichtet sind, können Sie
  • Durch Ihr Hausrecht können Sie z. B. als Friseur*in weiterhin an einer Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung für Ihre Kunden*innen festhalten, was zu Erleichterungen für Ihre Beschäftigten führt: Diese müssen dann keine FFP2-Maske tragen, sondern nur noch einen Mund-Nasen-Schutz solange die Kundin/der Kunde die Maske trägt.

(Quelle: BGW)

Anlässlich des Auslaufens der Hotspot-Regelung bittet die Hamburger Datenschutzbehörde dazum, personenbezogene Daten nun zu löschen, die zur Corona-Eindämmung erhoben wurden.

Weitere Informationen sind in diesem Dokument zusammengefasst:

Die Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB) hat nach dem Rückmeldeverfahren der Betriebe nun nochmal 16.000 sog. „freiwillige Rückzahlungsbescheide“ bezüglich der Hamburger Corona Soforthilfe (HCS) versandt.
Diese „freiwilligen Rückzahlungsbescheide“ enthalten die Summe, die durch die gemachten Angaben der Betriebe im Rückmeldeverfahren von den Hilfen zurückgezahlt werden müssten. Falls der Betrieb auf diesen Rückzahlungsbescheid zahlt, erfolgt keine weitere Prüfung der IFB mehr.
Ist der Betrieb anderer Meinung und zahlt auf diesen Bescheid nicht bzw. gibt an, dass falsch berechnet wurde, behält sich die IFB die detailliertere Prüfung vor (betriebswirtschaftliche Auswertungen für den Bezugszeitraum, ggf. auch Belege). Dies soll aber auch so in den entsprechenden „freiwilligen Rückzahlungsbescheiden“ als Hinweis enthalten sein.
Auch wenn man auf den „freiwilligen Rückzahlungsbescheid“ zahlen möchte, kann man von der zinslosen Stundung bis Jahresende laut der IFB Gebrauch machen. Wenn man dann nach Jahresende noch nicht zahlen kann, ist eine Ratenzahlungsvereinbarung mit der Kasse Hamburg möglich.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie auf der Seite der IFB:
Ifbhh.de/hamburg-soforthilfe-2020

Mit der Neufassung der Corona-Arbeitsschutzverordnung gelten ab 20. März bis voraussichtlich 25. Mai 2022 neue Regeln für Betriebe.

Die neue Corona-Arbeitsschutzverordnung sieht vor, dass die Betriebe abhängig von der jeweiligen betrieblichen Gefährdungslage im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung sogenannte "Basisschutzmaßnahmen" zum betrieblichen Infektionsschutz in ihrem Hygienekonzept festlegen. Bei der Festlegung der Maßnahmen sind insbesondere das regionale Infektionsgeschehen sowie besondere tätigkeitsspezifische Infektionsgefahren zu berücksichtigen.

Folgende Maßnahmen werden in der Verordnung genannt und sollen vom Arbeitgeber berücksichtigt werden:

  • Das Angebot an die Beschäftigten, soweit diese nicht ausschließlich in ihrer Wohnung arbeiten, wöchentlich kostenfrei einen Corona-Test in Anspruch zu nehmen. 

  • Die Verminderung betriebsbedingter Personenkontakte, insbesondere durch Vermeidung oder Verringerung der gleichzeitigen Nutzung von Innenräumen durch mehrere Personen. Insbesondere ist zu prüfen, ob die Beschäftigten im Fall von Büroarbeit oder vergleichbaren Tätigkeiten diese in deren Wohnung ausführen können.

  • Die Bereitstellung medizinischer Gesichtsmasken (Mund-Nasen-Schutz) oder Atemschutzmasken.

  • Der Arbeitgeber hat es den Beschäftigten weiterhin zu ermöglichen, sich während der Arbeitszeit gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 impfen zu lassen.

Hinweis: Die – nicht in der Corona-Arbeitsschutzverordnung, sondern im Infektionsschutzgesetz festgelegte und auf den 19. März 2022 befristete – Pflicht, dem Arbeitnehmer mobile Arbeit anzubieten, soll nach dem Beschluss des Corona-Gipfels von Anfang März 2022 vergangener Woche entfallen. Nach Kenntnisstand des ZDH soll dies entsprechend für die 3G-Regelung am Arbeitsplatz gelten.

(Quelle: ZDH, Bundesministerium für Arbeit und SozialesInfektionsschutzgesetz, Corona-Eindämmungsverordnung der Stadt Hamburg (gültig ab 17.03.2022))

Entsprechend dem Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz vom 7. Januar 2022 gelten seit dem 15. Januar 2022 auch in Hamburg neue Quarantäne- und Isolierungsdauern für alle gegenwärtig in Deutschland zirkulierenden Virusvarianten einschließlich der Omikron-Virusvariante.

Die aktuelle Regelung finden Sie auf der Website der Stadt:
hamburg.de/coronavirus/quarantaene- und isolierung

Nach der Neufassung von § 6 Abs. 2 SchAusnV besteht für Geimpfte und Genesene keine Ausnahme von der Quarantäne, wenn nach den vom RKI unter www.rki.de/kontaktpersonenmanagement veröffentlichten Vorgaben eine Quarantäne auch für bestimmte geimpfte und genesene Personen möglich ist (§ 6 Abs. 2 N. 1 SchAusnahmV) oder die Einreise in die Bundesrepublik Deutschland nach Voraufenthalt in einem als Virusvariantengebiet festgestellten Gebiet erfolgt.

Informationen für Erkrankte

Wer ein positives Testergebnis erhält, ist oft unsicher, wie es nun weitergeht.

Die Stadt Hamburg hat auf der Info-Seite "Ich habe Corona: Was tun?" alle wichtigen Schritte und Wissenswertes zusammengefasst.

Zusätzliche Informationen sowie Tipps und Tricks zu Verhaltensweisen während der Quarantäne gibt es auf infektionsschutz.de, der Website der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

(Quelle: hamburg.de, infektionsschutz.de, Senat der Stadt Hamburg, ZDH)

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