Corona-Infos
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Corona-Hotline: 040 35905 - 302

Corona- Krise: Was Handwerksbetriebe, Angestellte, Azubis und Solo-Selbständige in Zeiten der Corona-Pandemie wissen sollten. Ein Überblick.

Die Corona-Krise und ihre Folgen werfen weiterhin viele Fragen auf – auch im Handwerk. Auf dieser und weiteren Seiten in der Rubrik „Corona-Info“ finden Sie alles, was Handwerksbetriebe, Angestellte, Azubis und Solo-Selbständige jetzt wissen sollten.



Corona-Hotline

Handwerkskammer Hamburg
Corona-Hotline
Tel.: 040 35905-302
E-Mail: info@hwk-hamburg.de

Erreichbar: Mo-Do, 7:45-16:30 Uhr; Fr, 7:45 - 16:00 Uhr

Allgemeine Hotline

Handwerkskammer Hamburg
Holstenwall 12
20355 Hamburg
Tel.: 040 35905-0
Fax: 040 35905-208
E-Mail: info@hwk-hamburg.de

Erreichbar: Mo-Do, 7:45-16.30 Uhr; Fr, 7:45 - 16.00 Uhr





Neu/Wichtig:

Wichtige, neu erstellte und aktualisierte Beiträge finden Sie ganz am Anfang dieser Seite. Weitere Inhalte sind unter den entsprechenden Unterseiten der Rubrik verfügbar.

 

(Stand: 17.01.2022)

Mit dem Inkrafttreten der 61. Hamburgischen SARS-CoV-2- Eindämmungsverordnung gilt, dass sich ungeimpfte und geimpfte Personen mit einem positiven PCR-Test grundsätzlich für 10 Tage – auch ohne zusätzliche Anordnung durch ein Gesundheitsamt – isolieren müssen.

Für alle im Haushalt lebenden Personen, die nicht geimpft oder genesen sind, gilt eine Quarantänepflicht für 10 Tage, ebenfalls ohne zusätzliche Kontaktaufnahme durch das Gesundheitsamt.

Folgende Kontaktpersonen müssen nicht in Quarantäne:

a) Geboosterte Personen mit vollständigem Impfschutz (je nach Impfstoff eine oder zwei Impfungen) plus Auffrischungsimpfung,
b) frisch (bis 3 Monate nach zweiter Impfung) doppelt geimpfte Personen bzw. frisch (bis 3 Monate nach erster Impfung) einfach geimpfte Personen, wenn sie mit dem Impfstoff von J&J geimpft worden sind,
c) frisch genesene Personen, wenn die Erkrankung weniger als 3 Monate zurückliegt.

Für ungeimpfte Infizierte – mit oder ohne Symptome - endet die Isolierung automatisch nach 10 Tagen, sofern das Gesundheitsamt keine abweichende Isolierungszeit anordnet.

Für alle Personen mit einem positiven PCR-Testergebnis besteht die Möglichkeit, die häusliche Isolierung durch einen negativen Test vorzeitig zu beenden. Dazu kann ab Tag 7 der Isolierungszeit ein Antigen-Schnelltest (alternativ PCR-Test) in einer anerkannten Teststelle (Corona-Test) oder in einer Arztpraxis durchgeführt werden; dafür darf die Quarantäne kurzzeitig unterbrochen werden.

Bitte beachten Sie, dass die Teststellen nur besucht werden dürfen, wenn keine typischen Symptome einer SARS-CoV-2-Infektion vorliegen. Ist das Testergebnis negativ, muss das Testergebnis auf www.hamburg.de/corona-kontakt hochgeladen werden. Damit endet die Isolierung

Für Kontaktpersonen in Quarantäne gilt: Nach frühestens 7 Tagen besteht die Möglichkeit der Freitestung durch ein negatives Testergebnis eines Antigen-Schnelltest (alternativ PCR-Test).

Die Tests können in allen anerkannten Teststellen (zum Beispiel in Testzentren, Apotheken, Arztpraxen) durchgeführt werden; dafür darf die Quarantäne unterbrochen werden. Bitte beachten Sie, dass Sie eine entsprechende Teststelle nur aufsuchen können, wenn Sie keine typischen Symptome einer Infektion mit SARS-CoV-2 (mehr) aufweisen.

Ein Aufhebungsbescheid ist nicht notwendig, um die Quarantäne selbstständig zu verlassen. Hier genügt es, das negative Testergebnis vorzuhalten.

(Quelle: hamburg.de)



(Stand: 12.01.2022)

Nach der aktuellen Corona-Verordnung der Freien und Hansestadt Hamburg gilt das 2G-Zugangsmodell u.a. in allen Ladenlokalen von Dienstleistungs- und Handwerksbetrieben. Es wird dabei nicht darauf abgestellt, welche Tätigkeiten (Handel oder Handwerk) angeboten werden, sondern ob Tätigkeiten in Ladenlokalen erfolgen. Der Zugang ist dann nur unter dem 2G-Modell möglich, und zwar auch wenn handwerkliche Tätigkeiten (z.B. Reparatur einer Uhr, Änderungsschneiderei) vom Kunden gewünscht sind. Sofern möglich und praktikabel, darf die Tätigkeit vor dem Ladenlokal ausgeführt werden, beispielsweise die Entgegennahme einer Reparatursache (Uhr o.ä.), wenn der Kunde die 2-G-Zugangsvorgaben nicht erfüllt.

Ausgenommen von dieser Regelung sind nachstehende Betriebe:

  • Einzelhandel für Lebensmittel, einschließlich Direktvermarkter
  • Apotheken
  • Einzelhandel für medizinische Hilfsmittel und Produkte, insbesondere Optiker, Hörgeräteakustiker und Sanitätshäuser
  • Drogerien
  • Babyfachmärkte
  • Reformhäuser
  • Verkaufsstände auf Wochenmärkten
  • Getränkemärkte
  • Tankstellen
  • Banken, Sparkassen und Pfandhäuser
  • Poststellen
  • Reinigungen
  • Waschsalons
  • Buchhandel
  • Schreibwaren
  • Stellen des Zeitungs-, und Zeitschriftenverkaufs sowie des Tabakverkaufs
  • Tierbedarfsmärkte und Futtermittelmärkte
  • Blumenhandel
  • Bau- und Gartenmärkte
  • Großhandel und gewerblicher Handwerkerbedarf
  • Fahrrad- und Kfz-Werkstätten
  • Abhol- und Lieferdienste

Passende Aushänge stellen wir auf unserer Seite "Vorlagen/Downloads" zur Verfügung.

(Stand: 12.01.2022)
 
Für Betreiber*innen von Kosmetikbetrieben ist das 2G-Plus-Zugangsmodell verpflichtend. Einzig bei der medizinischen und kosmetischen Fußpflege kann auch das 3G-Zugangsmodell Anwendung finden.
Es gelten folgende Bestimmungen:

2G-Plus-Zugangsmodell

Kund*innen müssen bei Eintritt/vor Inanspruchnahme der Dienstleistung folgende Nachweise erbringen:

  • Impfnachweis oder Genesenennachweis plus Testnachweis (negatives Testergebnis)
  • Als Testergebnis gilt:
    • PCR-Test (höchstens 48 Stunden alt)
    • Schnelltest aus Testzentren  (höchstens 24 Stunden alt)
    • Test bei Ihnen vor Ort per Selbsttest (entweder von Ihnen durchgeführt (Qualifizierung hierzu erforderlich) oder von Kunden durchgeführt unter Ihrer Aufsicht)

Ein Testnachweis ist nicht erforderlich, wenn:

  • bereits eine Auffrischimpfung (Booster-Impfung) nach Erst- und Zweitimpfung erfolgt ist (Gültigkeit besteht unmittelbar nach der Impfung)
  • nach einer vollständigen Impfserie (Erst- und Zweitimpfung) eine Infektion vorgelegen hat und ausgeheilt ist
  • Es gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske für alle anwesenden Personen (Maske darf von Kund*innen nur abgelegt werden, wenn es die Inanspruchnahme der Dienstleistung erfordert)

Unter diesem Modell muss das Mindestabstandsgebot von 1,5 Meter nicht eingehalten werden.

Darüber hinaus gelten alle bisherigen Vorgaben.

Passende Aushänge stellen wir auf unserer Seite "Vorlagen/Downloads" zur Verfügung.



3G-Zugangsmodell

Kund*innen müssen bei Eintritt/vor Inanspruchnahme der Dienstleistung folgende Nachweise erbringen:

  • Impfnachweis oder Genesenennachweis oder Testnachweis (negatives Testergebnis), d.h. es dürfen im 3G-Zugangsmodell mit Testnachweis auch Kunden ohne Impf- bzw. Genesenennachweis bedient werden
  • Als Testergebnis gilt:
    • PCR-Test (höchstens 48 Stunden alt)
    • Schnelltest aus Testzentren (höchstens 24 Stunden alt)
    • Test vor Ort per Selbsttest (Entweder von dazu qualifiziertem Personal oder den Kund*innen unter Ihrer Aufsicht selbst durchgeführt).

Es gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske für alle anwesenden Personen (Maske darf von Kund*innen nur abgelegt werden, wenn es die Inanspruchnahme der Dienstleistung erfordert)

Darüber hinaus gelten alle bisherigen Vorgaben.

(Stand: 12.01.2022)
 
Seit dem 10. Januar 2022 haben Betreiber*innen von Friseurbetrieben die, Wahl, ob in ihrem Salon das 2G-Plus-Zugangsmodell oder das 3G-Zugangsmodell angewandt werden soll. Die Anwendung eines der beiden Modelle ist verpflichtend und muss nicht bei der Stadt angemeldet werden.

Es gelten folgende Bestimmungen:

2G-Plus-Zugangsmodell

Kund*innen müssen bei Eintritt/vor Inanspruchnahme der Dienstleistung folgende Nachweise erbringen:

  • Impfnachweis oder Genesenennachweis plus Testnachweis (negatives Testergebnis)
  • Als Testergebnis gilt:
    • PCR-Test (höchstens 48 Stunden alt)
    • Schnelltest aus Testzentren (höchstens 24 Stunden alt)
    • Test bei Ihnen vor Ort per Selbsttest (entweder von Ihnen durchgeführt (Qualifizierung hierzu erforderlich) oder von Kunden durchgeführt unter Ihrer Aufsicht)

Ein Testnachweis ist nicht erforderlich, wenn:

  • bereits eine Auffrischimpfung (Booster-Impfung) nach Erst- und Zweitimpfung erfolgt ist (Gültigkeit besteht unmittelbar nach der Impfung)
  • nach einer vollständigen Impfserie (Erst- und Zweitimpfung) eine Infektion vorgelegen hat und ausgeheilt ist

Es gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske für alle anwesenden Personen (Maske darf von Kund*innen nur abgelegt werden, wenn es die Inanspruchnahme der Dienstleistung erfordert)

Unter diesem Modell muss das Mindestabstandsgebot von 1,5 Meter nicht eingehalten werden.

Darüber hinaus gelten alle bisherigen Vorgaben.

Passende Aushänge stellen wir auf unserer Seite "Vorlagen/Downloads" zur Verfügung.



3G-Zugangsmodell

Kund*innen müssen bei Eintritt/vor Inanspruchnahme der Dienstleistung folgende Nachweise erbringen:

  • Impfnachweis oder Genesenennachweis oder Testnachweis (negatives Testergebnis), d.h. es dürfen im 3G-Zugangsmodell mit Testnachweis auch Kunden ohne Impf- bzw. Genesenennachweis bedient werden
  • Als Testergebnis gilt:
    • PCR-Test (höchstens 48 Stunden alt)
    • Schnelltest aus Testzentren (höchstens 24 Stunden alt)
    • Test vor Ort per Selbsttest (Entweder von dazu qualifiziertem Personal oder den Kund*innen unter Ihrer Aufsicht selbst durchgeführt).

Es gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske für alle anwesenden Personen (Maske darf von Kund*innen nur abgelegt werden, wenn es die Inanspruchnahme der Dienstleistung erfordert)

Darüber hinaus gelten alle bisherigen Vorgaben.

(Stand: 10.01.2022)

Ab 10.01.2022  ist der Zutritt für zahlreiche Bereiche nur vollständig Geimpften und Genesenen gestattet, die zudem ein negatives Testergebnis vorweisen. Die Notwendigkeit, zusätzlich zum Impfnachweis auch ein Testergebnis vorzuweisen, entfällt aber für alle, die bereits eine Auffrischungsimpfung (Booster) erhalten haben. 

Alle Erwachsenen, deren vollständige Grundimmunisierung (zwei Impfungen) mindestens drei Monate zurückliegt, sollten sich um eine Auffrischungsimpfung (dritte Impfung) bemühen. Sie erhöht wirksam den Schutz vor einem schweren Krankheitsverlauf bei Covid-19 und stellt daher ein höheres individuelles Schutzniveau dar als ein zusätzlicher Schnelltest, weil sie nach derzeitigen Erkenntnissen zudem kurzfristig die Ansteckungen reduziert. 

Im Zusammenhang mit den Regelungen zum 2G-plus-Zugangsmodell gelten derzeit die folgenden Bestimmungen. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse entwickeln sich jedoch dynamisch weiter. Bitte beachten Sie daher, dass diese Bestimmungen in besonderem Maße Veränderungen unterworfen sein können, wenn die zugrundeliegenden Bewertungen sich verändern.

 

In welchen Bereichen gilt die 2G-Plus-Regelung?

In den folgenden Einrichtungen und für die folgenden Angebote wird ab 10.01.2022 ein obligatorisches 2G-Plus-Zugangsmodell eingeführt:

  • allgemeine Veranstaltungen,
  • touristische Stadtrundfahrten und Hafenrundfahrten,
  • Messen und Ausstellungen im Sinne der Gewerbeordnung,
  • Dienstleistungen der Körperpflege und Körperhygiene (ACHTUNG: Friseur*innen und Fußpfleger*innen können nun zwischen dem 2G-Plus-Modell und dem 3G-Modell wählen),
  • Prostitutionsangebote (bereits jetzt im 2G-Plus-Modell),
  • Gaststätten und ähnliche Einrichtungen,
  • Beherbergung und Abfertigung von Kreuzfahrtschiffen,
  • Freizeiteinrichtungen und Gästeführungen (nicht bei Angeboten im Freien),
  • Kulturelle Einrichtungen, wie z. B. Theater, Konzerthäuser, Oper, Kino (nicht in Museen, Bücherhallen, Ausstellungshäusern, Gedenkstätten),
  • Sportveranstaltungen vor Publikum,
  • Volksfeste,
  • Bildungs- und Ausbildungseinrichtungen, nur soweit sie der Freizeitgestaltung dienen,
  • Sportbetrieb, Schwimmbäder, Fitnessstudios, andere Sportangebote, jeweils nur in geschlossenen Räumen,
  • Spielbank, Spielhallen und Wettvermittlungsstellen,
  • Seniorentreffpunkte und -gruppen.


Wer gilt als vollständig geimpft?

Als vollständig geimpft gilt derzeit, bei wem die Impfserie abgeschlossen ist und mindestens 14 Tage vergangen sind - bisher also in der Regel 14 Tage nach der zweiten Dosis (bei Verwendung eines mRNA-Impfstoffes). Als Nachweis soll das digitale Impfzertifikat zusammen mit einem Ausweisdokument vorgezeigt und über die CovPass Check-App kontrolliert werden.

Künftig wird allerdings eine Auffrischungsimpfung erforderlich sein, um als vollständig geimpft zu gelten. Spätestens nach Ablauf von neun Monaten nach der Grundimmunisierung wird dann eine (in der Regel dritte) weitere Impfung erforderlich sein. Eine entsprechende Änderung soll voraussichtlich zum 1. Februar in Kraft treten.

 

Wer gilt als genesen?

Personen, die nachweislich mit SARS-CoV-2 infiziert waren (nachgewiesen durch PCR-Test), gelten als genesen, wenn 28 Tage seit dem positiven Befund vergangen sind. Der Status als „genesen“ ist dann höchstens für sechs Monate gültig. Als Nachweis dient ein behördlich ausgestellter Genesenennachweis, den allen Betroffenen unaufgefordert zugestellt wird. Wer eine Infektion durchgemacht hat, kann drei Monate nach Ende der Infektion eine (Auffrischungs-) Impfung erhalten.

 

Ab wann gilt eine Auffrischungsimpfung?

Sofort nach Durchführung der Auffrischungsimpfung kann ein entsprechender Nachweis ausgestellt werden. Die Pflicht, im Rahmen des 2G-plus-Zugangsmodells zusätzlich ein Testergebnis vorzuweisen, entfällt für alle, die einen gültigen Nachweis über die Auffrischungsimpfung vorweisen können. Es gilt keine Frist. Bitte beachten Sie jedoch, dass die Impfung medizinisch betrachtet ihre Schutzwirkung möglicherweise erst im Verlauf der Tage nach einer Auffrischungsimpfung voll entfaltet, und verhalten Sie sich daher weiter vorsichtig – dazu zählt das Vermeiden größerer Menschenmengen, das Tragen einer Maske und das regelmäßige Lüften.

 

Wie kann die Auffrischungsimpfung nachgewiesen werden?

Für die Auffrischungsimpfung wird – wie bereits für die ersten Impfungen – ein digitales Zertifikat ausgestellt. Auch, wenn beispielsweise aus technischen Gründen nur zwei Zertifikate für die einzelnen Impfdosen in einer App hinterlegt sind, gilt die Auffrischung als nachgewiesen – entscheidend ist, dass das Zertifikat für die Auffrischungsimpfung tatsächlich vorgewiesen werden kann. Das gilt auch, wenn der QR-Code des digitalen Impfzertifikats nicht auf einem technischen Gerät, sondern in Papierform vorgezeigt wird.

 

Gilt eine Infektion und Genesung nach einer vollständigen Impfung wie eine Auffrischungsimpfung?

Wer nach einer vollständigen Impfserie infiziert und genesen ist, verfügt über ein der Auffrischungsimpfung vergleichbares, erhöhtes Schutzniveau. Der Nachweis über eine vollständige Impfung gilt daher zusammen mit einem danach ausgestellten Genesenennachweis wie eine Auffrischungsimpfung. Dies gilt, wie auch bei Genesenen ohne vorherige Impfung, höchstens für die Dauer von sechs Monaten. Regelhaft ist dann frühestens drei Monate nach der Genesung eine reguläre Auffrischungsimpfung empfohlen. Lassen Sie sich hierzu von einer Ärztin oder einem Arzt individuell beraten.

 

Ab wann können Personen, die eine Infektion durchgemacht haben, eine Impfung erhalten?

Wer sich infiziert hat und genesen ist, kann unabhängig vom vorherigen Impfstatus regelhaft drei Monate nach der Genesung eine Impfung bzw. Auffrischungsimpfung erhalten.

 

Was gilt für Personen, die mit dem „Janssen“-Vakzin (Johnson&Johnson) geimpft wurden?

Bei Verwendung des Janssen-Vakzins stellt eine Dosis zur Zeit eine ‚vollständige Impfserie‘ dar. Bereits 14 Tage nach der einzelnen Impfung gilt man daher als vollständig geimpft. Es wird aber dringend empfohlen, ab vier Wochen nach dieser Impfung zur Optimierung des Impfschutzes eine weitere Impfdosis eines mRNA-Impfstoffes zu verabreichen. Diese Optimierung stellt eine zusätzliche Impfung nach einem abgeschlossenen Impfschema dar. Sie zählt also als Auffrischungsimpfung. Wer mindestens diese beiden Impfungen nachweisen kann (Grundimmunisierung Janssen, Optimierung/Auffrischung mRNA), muss im Rahmen des 2G-plus-Zugangsmodells keinen zusätzlichen Test nachweisen. Aus medizinischen Gründen kann zudem die Durchführung einer darüber hinaus weiteren Auffrischungsimpfung sinnvoll sein. Bitte lassen Sie sich hierzu durch eine Ärztin oder einen Arzt beraten.

 

Was gilt für Personen, deren Grundimmunisierung erst kürzlich vervollständigt wurde?

Die Auffrischungsimpfung kommt regelhaft drei Monate nach vollständiger Grundimmunisierung in Frage. Bis zu diesem Zeitpunkt muss im Rahmen des 2G-plus-Zugangsmodells zusätzlich ein negatives Testergebnis vorgewiesen werden.

 

Was gilt für Kinder und Jugendliche im Rahmen des 2G-plus-Zugangsmodells?

Kinder und Jugendliche bis 16 Jahren müssen keinen Nachweis erbringen.

Ab dem Alter von 16 Jahren muss eine vollständige Impfung oder Genesung nachgewiesen werden. Da für Schülerinnen und Schüler obligatorisch regelmäßig Tests in der Schule durchgeführt werden, müssen diese jedoch im Rahmen des 2G-plus-Zugangsmodells kein zusätzliches Testergebnis vorgelegen, sofern sie Schülerin bzw. Schüler sind.

 

Wo kann man zeitnah eine Auffrischungsimpfung erhalten?

Eine Auffrischungsimpfung wird in Arztpraxen, bei Betriebsmedizinern und öffentlichen Impfzentren kostenfrei angeboten. Dort können alle Personen ab 18 Jahren die Auffrischungsimpfung erhalten, bei denen mindestens drei Monate vergangen sind, seitdem der Impfschutz vervollständigt wurde (dies ist in der Regel 14 Tage nach der zweiten Impfung der Fall). Sie können dazu einen Termin vereinbaren, oder ohne vorherige Terminvereinbarung bei einem der Impfzentren während der Öffnungszeiten auch spontan eine Impfung erhalten. Eine täglich aktuelle Übersicht über alle Angebote finden Sie unter www.hamburg.de/corona-impfung

 

Sollen auch Jugendliche eine Auffrischungsimpfung erhalten?

Empfehlungen dazu, für welche Personengruppe welche Impfungen sinnvoll und erforderlich sind, werden in Deutschland von den Expertinnen und Experten der Ständigen Impfkommission ausgesprochen. Zu der Frage, ob Jugendliche auch eine Auffrischungsimpfung erhalten sollen, liegt noch keine allgemeine Empfehlung vor. Bitte lassen Sie sich durch eine Ärztin oder einen Arzt beraten, ob dies im Einzelfall beispielsweise wegen einer Vorerkrankung sinnvoll ist.

 

Wo können Tests durchgeführt werden? Welche Testergebnisse werden anerkannt?

Insgesamt gibt es in Hamburg derzeit rund 300 Teststellen. Die Stellen, an denen Sie einen Antigen-Schnelltest durchführen lassen können, sind unter www.hamburg.de/corona-schnelltest einsehbar. Die Kosten der Durchführung werden aus Steuermitteln beglichen, vor Ort entstehen für Sie keine Kosten.

Auch die Ergebnisse von Schnelltests, die beim Arbeitgeber durchgeführt werden, können unter bestimmten Voraussetzungen bei Betrieben mit über 20 Beschäftigten durch den Arbeitgeber bescheinigt werden. Dies gilt auch für regelmäßig durchgeführte Tests in Einrichtungen der Eingliederungshilfe, Pflege, oder der Obdach- und Wohnungslosenhilfe. Dieser Nachweis kann ebenfalls im Rahmen des 2G-plus-Zugangsmodells anerkannt werden.

Alternativ können Schnelltests vor dem Betreten auch unmittelbar vor Ort, unter Aufsicht, durchgeführt werden. Das unmittelbar zuvor festgestellte Ergebnis ist dann lediglich für den Zutritt an diesem Ort gültig, weitere Informationen hierzu finden Sie online.

(Quelle: Pressemeldungen des Senats und aktualisierte Verordung v. 07.01.2022)

(Stand: 07.01.2022)

Ab sofort können Unternehmen die neue Überbrückungshilfe IV zum Ausgleich für Belastungen durch die Corona-Krise erhalten. Auf der Internetplattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de können Steuerberater nun bis Ende April Anträge für den Förderzeitraum Januar bis März 2022 stellen, wie das Bundeswirtschaftsministerium in Berlin mitteilte.

Die Förderbedingungen haben sich nach Angaben des Ministeriums im Vergleich zum vergangenen Jahr kaum verändert. Bereits in den nächsten Wochen würden die ersten Abschlagszahlungen ausgezahlt, sagte Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) der Deutschen Presse-Agentur. In der Überbrückungshilfe IV sollen nicht nur Sachkosten, sondern auch Personalkosten angerechnet werden, die bei der Umsetzung der coronabedingten Zugangsregeln entstehen.

Für die Bearbeitung sind den Angaben zufolge die Bewilligungsstellen der Länder zuständig, die Abschlagszahlungen von bis zu 100.000 Euro je Fördermonat bewilligen könnten.

(Quelle: Pressemeldung Bundeswirtschaftsministerium vom 07.01.2021)

(Stand: 30.12.2021)

Anlässlich des Jahreswechsels weist die Finanzbehörde auf für das Jahr 2022 wirksame Steuerrechtsänderungen hin. Besonders hervorzuheben ist die steuerfreie Corona-Prämie bis zu einem Betrag von 1.500 Euro, die auch auf Hamburger Initiative auf Bundesebene bis zum 31. März 2022 verlängert worden ist.

Dazu Finanzsenator Dr. Andreas Dressel: „Auch in dieser Corona-Welle zeigt sich, dass es viele kleine und große Corona-Helden gibt, die an ihrem Arbeitsplatz mithelfen, dass wir durch die Krise kommen und der Laden am Laufen gehalten wird. Wir freuen uns, dass auch auf unsere Initiative hin die Steuerfreiheit der Corona-Prämie verlängert worden ist und hoffen, dass  Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, die bisher dieses Instrument noch nicht genutzt haben, davon Gebrauch machen.“

(Quelle: Pressemeldung des Senats vom 29.12.2021)

(Stand 26.11.2021)

Wie teste ich als Arbeitgeber selbst?

Fragen und Antworten zu Tests in Betrieben liefert die Bundesagentur für Arbeit und Soziales.

Ein Video mit den wichtigsten Fragen und Antworten für Test-Beauftragte und Anwenderinnen bietet die Stadt Hamburg auf Youtube.

Wie dokumentiere ich richtig?

Aktualisierte Informationen zum Betrieblichen Testkonzept finden Sie auf unserer Corona-Info-Seite "Corona-Tests".

Welche Tests sind zulässig?

Zur Erfüllung der Testangebotspflicht gem § 4 SARS-COV-2 Arbeitsschutzverordnung  kommen verkehrsfähige Tests zum direkten Erregernachweis von SARS-CoV-2 in Frage. Das umfasst PCR-Tests oder Antigen-Schnelltests zur professionellen beziehungsweise zur Selbstanwendung, die auf Grund ihrer CE-Kennzeichnung oder auf Grund einer gemäß § 11 Absatz 1 des Medizinproduktegesetzes erteilten Sonderzulassung in Verkehr gebracht worden sind.

Hiervon zu unterscheiden sind Antikörpertests, die nicht das Virus selbst nachweisen, sondern Antikörper, die aufgrund einer Infektion oder einer Impfung gebildet wurden. Diese Tests zeigen keine akute Infektion an und können nicht zur Erfüllung der Anforderungen der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung an ein regelmäßiges Testangebot herangezogen werden.

Weitere Informationen zu gültigen Tests finden Sie in den FAQ des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales sowie auf der Seite des Bundesministeriums für Arzneimittel und Medizinprodukte zu Antigentests.

Darf ich als Arbeitgeber Testbescheinigungen ausstellen?

Ja, das Ausstellen von Testbescheinigungen durch den Arbeitgeber ist weiter möglich. Ein negatives Testergebnis kann z. B. als Testnachweis für die Inanspruchnahme bestimmter Dienstleistungen genutzt werden (z. B. für den Friseurbesuch unter dem 3G-Zugangsmodell).

Weitere Informationen zu Arbeitgeber-Testbescheinigungen finden Sie auf der Seite der Stadt Hamburg.

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