Corona-Schutzimpfung, Impfung-Info,
iStockphoto

Corona-Krise: Impf-Informationen

 Informationen und Hinweise zu den wichtigsten Aspekten der Corona-Impfung



Besonders beim Thema Impfungen herrscht unter Handwerkerinnen und Handwerkern große Unsicherheit. Im Folgenden finden Sie die häufigsten Fragen und Antworten zu diesem Thema sowie aktuelle Informationen.




FAQ (Häufige Fragen und Antworten)

(Stand 10.12.2021)

Auch wenn  Arbeitnehmer*innen - außer in bestimmten Berufsfeldern - nicht verpflichtet sind, Auskunft über ihren Impfstatus zu geben, sieht das Infektionsschutzgesetz schon länger eine Ungleichbehandlung von Geimpften und Ungeimpften vor, wenn es um die Entschädigung für Verdienstausfall wegen einer Quarantäne geht.

Muss ein*e Arbeitnehmer*in in Quarantäne, ist es der Arbeitgeber, der diese Entschädigung auszahlt. Später kann er sich das Geld von der Behörde zurückholen. Dieser Entschädigungsanspruch steht aber Arbeitnehmer*innen nicht zu, wenn sie durch Inanspruchnahme einer Schutzimpfung eine "Absonderung" (so nennt das Gesetz die Quarantäne) hätten vermeiden können. Das gilt etwa für Fälle, in denen die Quarantäne nach einer Auslandsreise nur für Ungeimpfte zwingend ist.

Ob und ab wann diese Regelung umgesetzt wird, entscheiden die einzelnen Bundesländern. In Baden-Württemberg beispielsweise hat das Sozialministerium kürzlich angekündigt, ab dem 15. September die Entschädigungszahlung nur noch dann zu leisten, wenn die betroffenen Personen auch gegen Covid-19 geimpft waren. Das Datum sei gewählt worden, weil spätestens zu diesem Zeitpunkt jeder arbeitstätige Erwachsene den vollständigen Impfschutz habe erwerben können. Auch Hamburg berät aktuell über eine solche Lösung.

Im Zusammenhang mit solchen Entschädigungszahlungen müssen alle Arbeitnehmer*innen ihren Arbeitgebern ohnehin mitteilen, ob sie geimpft sind oder nicht. Wer nicht geimpft ist (oder das nicht mitteilt), bekommt dann auch kein Geld. Eine Entschädigung für entfallenen Arbeitslohn erhalten also nur noch diejenigen, die ihrem Arbeitgeber nachweisen, dass sie geimpft waren.  Das gilt ausdrücklich für sämtliche Berufstätige nur in den Fällen, in denen eine Impfung die Quarantäne vermieden hätte.

Wenn eine Infektion wirklich bestätigt ist und die betroffene Person corona-typische Symptome aufweist, gelten allerdings andere Regeln: Dann gelten alle Betroffenen als "arbeitsunfähig" und bekommen auf dieser Grundlage auch eine Lohnfortzahlung wie bei anderen Krankheiten. Ein Arzt muss dann die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ausstellen.

Alle Informationen und Impfangebote: www.hamburg.de/corona-impfung
Terminvereinbarung online: https://serviceportal.hamburg.de/HamburgGateway/FVP/FV/Bezirke/DigiTermin/Dsgvo
Terminvereinbarung telefonisch über Corona-Hotline der Stadt Hamburg: 040 42828 4000
Terminvereinbarung für Minderjährige (12-16 J.): Arztruf 116 117 (nur telefonisch)

Die Stadt Hamburg informiert hier über die Details zur Corona-Schutzimpfung.

(Quelle: Stadt Hamburg)

Es gibt verschiedene Wege, um nachzuweisen, dass Sie bereits geimpft wurden oder eine Corona-Infektion durchgemacht haben:

  • Geimpfte müssen einen Nachweis für einen vollständigen Impfschutz vorlegen – zum Beispiel den gelben Impfpass oder das digitale Impfzertifikat. Je nach Impfstoff bedarf es ein oder zwei Impfungen für einen vollständigen Schutz. Seit der letzten erforderlichen Einzelimpfung müssen mindestens 14 Tage vergangen sein. Zusätzlich darf man keine Symptome einer möglichen Covid-19-Infektion aufweisen. Dazu gehören Atemnot, neu auftretender Husten, Fieber und Geruchs- oder Geschmacksverlust.
  • Genesene benötigen den Nachweis für einen positiven PCR-Test (oder einen anderen Nukleinsäurenachweis), der mindestens 28 Tage und maximal sechs Monate zurückliegt. Auch hier gilt zusätzlich, dass die Freiheiten nur für Menschen ohne Covid-19-typische Krankheits-Symptome gelten.

Bundesregierung informiert hier über alle Erleichterungen für Geimpfte und Genesene.

Weitere Informationen sowie den Verordnungstext der Bundesregierung finden Sie auf der Seite des Bundesministeriums für Justiz und Verbraucherschutz



Informationen im Detail:

Wer ist aktuell impfberechtigt?

(Stand: 17.12.2021)

Interessierte können sich bei Ärzten, in Krankenhäsudern oder von mobilen Impfteams impfen lassen sowie boostern lassen.

Erfahren Sie auf der Seite der Stadt Hamburg mehr zum Thema "Impfungen"

Fragen und Antworten zur Boosterimpfung hat der NDR übersichtlich zusammengestellt.

(Quelle: Stadt Hamburg, NDR)

Impfungen von Kindern und Jugendlichen

(Stand: 17.12.2021)

Fragen und Antworten zur Impfung von Kindern und Jugendlichen hat der NDR übersichtlich zusammengestellt.

In Hamburg sollten sich Eltern zuerst an Kinderarztpraxen wenden. Zudem finden Kinder-Impfungen in den sechs Hamburger Kinderkliniken statt.

Außerdem steht ein Kinder-Impfzentrum für diejenigen offen, die eine Impfung nicht über den Kinderarzt erhalten können.

Das Kinder-Impfzentrum in der Pasmannstraße (nahe U-Bahn Baumwall) öffne jeweils dienstags bis donnerstags sowie sonnabends und sonntags von 10 bis 17 Uhr.

Die Termine werden online unter www.hamburg-impft.de vergeben.

Die Terminvergabe stehe allen Eltern offen, priorisiert würden aber Eltern von Kindern mit Vorerkrankungen, heißt es.

Nach Auskunft der Schulbehörde können Eltern ihre Kinder entschuldigen, wenn die Impfung während der Schulzeit ist.

Weitere Informationen zu diesem Thema gibt es auf der Seite des RKI.

(Quelle: NDR, Stadt Hamburg, Robert-Koch-Institut (RKI))