Erfolgreiche Inklusion Titel
Nordhandwerk/Seemann

Inklusions-Lotse im Hamburger Handwerk - Inklusive Lösungen für Handwerk und Personal

Inklusion bietet auch im Arbeitsleben große Chancen: beim Sichern, Ausbilden oder Neueinstellen von Mitarbeitern mit Behinderung.

Doch viele Chancen werden aus unterschiedlichen Gründen von Betrieben zu wenig genutzt, weil Altern, Einschränkung und Behinderung als Themen vermieden werden; weil sich Klischees und Unwissen, z.B. zur „Unkündbarkeit“ von Menschen mit Behinderung, hartnäckig halten oder weil man Fördermöglichkeiten gar nicht kennt oder sie nicht abruft.

Seit Januar 2017 ist den Hamburger Handwerksbetrieben eine „Inklusions-Lotsin“ zur Seite gestellt: Dank der Abstimmung einer ganz neuen „Brücken“-Förderung mit dem Hamburger Integrationsamt kann die Inklusions-Lotsin der Kammer in Zukunft Wege für Handwerksbetriebe bahnen: sie informiert und berät beim Sichern langjähriger Mitarbeiter/innen mit Leistungseinschränkung oder (anerkannter) Behinderung beim Ausbilden motivierter Jugendlicher mit Handicap oder Behinderung beim Einstellen geeigneter Arbeits-, Fach- oder Führungskräfte mit Behinderung.

Sie hilft in konkreten Fällen und bei der Suche nach „inklusiven“ Personallösungen; sie ist Ansprechpartnerin für Betriebe und auch Innungen, ist zentral und gut erreichbar, ruft Betriebe zurück, kommt vor Ort und hilft auch in formalen Angelegenheiten (Antragstellungen). Die Inklusions-Lotsin stellt (beidseitig) Kontakte her, zum Integrationsamt oder anderen, oft schwer überschaubaren zuständigen Hamburger Stellen.

Der Service der Handwerkskammer erweitert das Angebot der Betriebsberatung; er dient der Stärkungder betrieblichen Personalsteuerung wie auch dem Gelingen von mehr Inklusion im Hamburger Handwerk und in der Gesellschaft.

Projekt-Auftraggeber: Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Arbeit, Soziales und Integration/Integrationsamt Hamburg

Laufzeit des Projekts: 01.01.2020 – 31.12.2021



Wichtige Informationen im Internet

Berufliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung
 www.rehadat.de

Das Portal zu Arbeitsleben und Behinderung
 www.talentplus.de

Praxisbeispiele aus Handwerk und Industrie zu Ausbildung und Beschäftigung:
 www.inklusion-gelingt.de

Fördermöglichkeiten in Hamburg im Überblick:
 www.hamburg.de/behinderung

Integrationsamt Hamburg für Fragen im Einzelfall:
 www.hamburg.de/integrationsamt



Beispiele aus der Praxis



Kann ein Elektriker mit erheblichen körperlichen Einschränkungen im Alter von 54 Jahren noch eine Beschäftigung finden? Die Antwort aus der Praxis lautet: ja. Wie ein Beispiel aus Hamburg zeigt, hängt es sehr vom Wissensstand des Betriebs ab, ob die Option genutzt wird, Bewerber mit einer Schwerbehinderung einzustellen.
Anhaltender Stress in verunsichernden Corona-Zeiten kann sich im Betrieb negativ auswirken. Dauer-Stress gefährdet letztlich alle Beschäftigten. Dabei sind bestimmte Personen bzw. Personengruppen in der Corona Pandemie besonders gefährdet. Die Inklusions-Lotsin zeigt auf, was getan werden kann und bietet hierzu Beratung.
Darüber berichtet das Mitgliedermagazin NordHandwerk in der Ausgabe Nr. 12/2020 unter dem Titel  Wenn Angst zu Stress wird.
 


Umorganisation der Arbeit kann zur Entlastung der Mitarbeiter führen und gleichzeitig Arbeit für Menschen mit Handicap schaffen. Die Inklusions-Lotsin zeigt, was in Handwerksbetrieben möglich ist. Darüber wurde in der Sonderbeilage  Handwerk im Norden berichtet.

Ältere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind durch viel Berufs- und Lebenserfahrung wertvoll. Wie aber geht man im Betrieb mit Leistungseinschränkungen und Handicaps verantwortlich um? Ein neues Angebot der Handwerkskammer unterstützt Personalverantwortliche dabei, geeignete Lösungen zu finden: das kostenlose Telefoncoaching der Inklusionslotsin. Lesen Sie dazu mehr in  einem Beitrag des Handwerksinfo.
 


Verschaffen Sie sich einen Überblick mit dem Ratgeber rund um Inklusionsfragen. Er gibt Geschäftsinhabern und Personalverantwortlichen aus Hamburger Betrieben eine Übersicht über Wege, Anforderungen, Dienst- und Förderleistungen.
Das Interesse an der beruflichen Qualifikation von Menschen mit Behinderung wächst. So konnte Projektleiterin Stephanie Wöste in einem Interview mit dem Geschäfts- und Firmenkundenmagazin  Perspektiven der Postbank wichtige Aspekte auch aus Sichtweise des Handwerks ve