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Klimafolgeschäden: "Expertise des Handwerks wichtiger denn je!"

Bauherren und Planer sind immer stärker auf die Umsetzungskompetenz des Handwerks angewiesen. Dies unterstrich Kammerpräsident Hjalmar Stemmann im Rahmen einer Bundes-Regionalkonferenz, die aus der Handwerkskammer Hamburg übertragen wurde

Hamburg, 3. Juni 2021 – Auf der Regionalkonferenz des Bundes und der norddeutschen Länder zu den Folgen des Klimawandels, die heute aus der Handwerkskammer Hamburg gestreamt wurde, machte der Präsident der Handwerkskammer Hamburg, Hjalmar Stemmann, die Bedeutung des Handwerks für technische Anpassungsmaßnahmen gegen Klimafolgeschäden deutlich:

„Vor drei Jahren baute die Handwerkskammer gemeinsam mit der für diese Konferenz federführend zuständigen Hamburger Stabsstelle Klimafolgenanpassung einen Expertenkreis Klimafolgen auf. In diesem Gremium tauschen sich Handwerkerinnen und Handwerker aus den verschiedensten Gewerken intensiv miteinander aus: Zum Beispiel darüber, wie Gebäude besser vor Schäden durch Starkregen und sommerliche Überhitzung geschützt werden können.

Wir denken darüber nach, wie das Handwerk mit dem Umsetzen baulicher und technischer Maßnahmen die Anpassung an Folgen des Klimawandels abmildern helfen kann. Dass dies immer wichtiger wird, wird klar, wenn wir beobachten, wie übers Jahr gesehen entweder immer häufiger zu viel oder eben zu wenig Wasser von oben kommt. Bauherren und Planer sind immer stärker auf die Umsetzungskompetenz des Handwerks angewiesen.

Und nicht nur darauf: Das Handwerk ist neben den Wasserversorgern zu einem unverzichtbaren Sparringspartner geworden, wenn es um Information und Beratung zu neuen Formen wassersensiblen Verhaltens geht. Diesen Auftrag nehmen etwa unsere Hamburger Energielotsen vor Ort in unserem Kompetenzzentrum, dem Elbcampus in Hamburg-Harburg, wahr. Sie bereiten Bauherren und sowie Handwerkerinnen und Handwerker auf häufiger eintretende Wetterextreme vor und beraten sie zu präventiven sowie bereits akut erforderlichen Maßnahmen. Im vergangenen Halbjahr etwa nahmen mehr als 50 Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer diesen Service in Anspruch.“