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Systemelektroniker/in

Du legst wert auf Individualität? Standardlösungen sind nicht dein Ding? Dann solltest du vielleicht Systemelektroniker werden.

Die Aufgabenpalette ist vielfältig: Alte und neue Geräte und Systeme in unterschiedlichen Technologien benötigen spezielle Schnittstellen, um zusammenarbeiten zu können. Für eine Messaufgabe ist ein spezieller Sensor erforderlich. Zur Ausführung eines Steuerbefehls ist eine elektromechanische Vorrichtung zu entwickeln. Ein gewerblicher Fertigungsprozess muss abhängig von nichtelektrischen Randbedingungen wie Temperatur, Feuchtigkeit, Materialbeschaffenheit geregelt werden. Vom Zulieferer für einen industriellen Hersteller soll eine Kleinserie für die Sonderausführung eines Produkts angefertigt werden. Du bist als Systemelektroniker ein Problemlöser und Ideengeber für derartige Aufgabenstellungen.
Dafür benötigst du vielfältiges Know-how. Konventionelle Elektrotechnik, Elektronik und Mikroelektronik, Mechanik und Mikromechanik sowie Computertechnik und Software wirken zusammen. Das bedeutet viel Abwechslung statt Langeweile. Wenn du gern im Team - in Werkstätten oder direkt beim Kunden - arbeitest, englische Fachausdrücke und Programmiersprachen verstehst und schnell schaltest, dann bist du in diesem Beruf genau richtig.

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Kontakt

Handwerkskammer Hamburg
Team Nachwuchs im Handwerk
Holstenwall 12
20355 Hamburg
Tel.: 040 35905-455
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Informationen auf einen Blick

Was macht ein/e Systemelektroniker/in?

In unserem Video verrät dir ein Auszubildender mehr über die Ausbildung
 

Systemelektroniker/in: Mit Präzision technische Probleme lösen

In diesem Beruf entwickelst du Ideen nach individuellen Kundenwünschen.

 

Voraussetzungen

Für die Berufsausbildung ist kein formaler Schulabschluss vorgeschrieben. Die Anforderungen werden vom jeweiligen Ausbildungsbetrieb festgelegt. Neben dem vom Ausbildungsbetrieb gewünschten Schulabschluss sind sehr häufig die Motivation und Leistungsbereitschaft entscheidende Einstellungskriterien. Auch bereits absolvierte (Schul-) Praktika sind oft von Vorteil.

 

Ausbildungsinhalte

  • Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht
  • Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
  • Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit
  • Umweltschutz
  • Betriebliche und technische Kommunikation
  • Planen und Organisieren der Arbeit, Bewerten der Arbeitsergebnisse, Qualitätsmanagement 
  • Beraten und Betreuen von Kunden, Verkauf
  • Einrichten des Arbeitsplatzes
  • Konzipieren von Komponenten, Geräten und Systemen
  • Herstellen von Komponenten und Geräten
  • Montieren und Installieren
  • Installieren von Systemkomponenten
  • Programmieren und Testen
  • Messen und Analysieren, Prüfen von Komponenten und Geräten
  • Einrichten und Optimieren der Fertigungsprozesse
  • Prüfen der Schutzmaßnahmen
  • Realisieren und Inbetriebnehmen von Systemen
  • Durchführen von Serviceleistungen

 

Dauer, Berufsschule, Prüfungen & Vergütung

Ausbildungszeit: 3,5 Jahre

Berufsschule: Berufliche Schule Energietechnik Altona (BS 22)

Teil 1 Gesellenprüfung: Findet vor Ende des zweiten Ausbildungsjahres statt. Bei der Ermittlung des Gesamtergebnisses wird Teil 1 der Gesellenprüfung mit 40 Prozent gewichtet.

Teil 2 Gesellenprüfung: Findet am Ende der Ausbildungszeit statt. Bei der Ermittlung des Gesamtergebnisses wird Teil 2 der Gesellenprüfung mit 60 Prozent gewichtet.

Die Prüfungen führt die Landesinnung der Elektrohandwerke Hamburg durch.

Ausbildungsvergütung seit 01.08.02018: 

1. Ausbildungsjahr: 700,00 €  
2. Ausbildungsjahr: 800,00 €
3. Ausbildungsjahr: 850,00 €
4. Ausbildungsjahr: 900,00 €

Auszubildende erhalten nach abgelegter Gesellenprüfung Teil 1 bzw. Teil 2 bei entsprechender Note eine Leistungsprämie wie folgt:

Note
1,0 - 1,5: für Teil 1 und Teil 2: 300,- €
1,6 - 2,4: für Teil 1 und Teil 2: 200,- €
2,5 - 3,0: für Teil 1 und Teil 2: 100,- €

 

Neu abgeschlossene Ausbildungsverträge

2014 = 0
2015 = 2 davon 0 weiblich
2016 = 3 davon 1 weiblich
2017 = 3 davon 0 weiblich
2018 = 1 davon 0 weiblich

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