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Sie möchten ausbilden?

Die Handwerkskammer Hamburg berät Sie bei allen Fragen rund um die Ausbildung von Lehrlingen und stellt Informationen für eine erfolgreiche Ausbildung zur Verfügung.

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Ausbildungsberatung

Beratung zu allen Fragen rund um die Berufsausbildung

Die Ausbildungsberatung der Handwerkskammer Hamburg hat die gesetzliche Aufgabe, die Durchführung der Berufsausbildung zu überwachen und diese durch Beratung der an der Berufsausbildung beteiligten Personen zu fördern.

Die Ausbildungsberater/innen stehen somit als kompetente Ansprechpartner den Ausbildungsbetrieben und Lehrlingen – aber auch weiteren Personen und Institutionen - zu allen Fragen rund um die Berufsausbildung zur Verfügung.

Die Ausbildungsberater/innen kennen sich sowohl im Handwerk als auch im Ausbildungsalltag aus; sie wissen, was Betriebe und Lehrlinge bewegt. Sie verstehen sich als Bindeglied zwischen Betrieb und Lehrling und engagieren sich für eine erfolgreiche und qualifizierte Berufsausbildung. Bei Problemen und Konflikten trägt die kompetente Beratung dazu bei, zielorientierte und nachhaltige Lösungen zu finden.

Beratung von Ausbildungsbetrieben

  • zu Ausbildungsinhalten und –anforderungen,
  • zur Planung und Durchführung der Ausbildung,
  • zu Prüfungsanforderungen,
  • zu rechtlichen und organisatorischen Fragen,
  • bei Problemen und Konflikten mit ihrem Lehrling.
  • Betriebe, die das erste Mal ausbilden möchten, werden darüber hinaus umfassend zu den Voraussetzungen der Ausbildungsberechtigung beraten, wie z.B.:
  • persönliche und fachliche Eignung des Ausbilders/der Ausbilderin,
  • Eignung der Ausbildungsstätte.

Die Ausbildungsberater/innen erteilen telefonische Auskünfte, beraten persönlich in der Handwerkskammer oder kommen in Ihren Betrieb.

Kontakt

Handwerkskammer Hamburg
Aufgabenbereich Erstausbildung
Holstenwall 12
20355 Hamburg
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Katrin Bergmann
Tel.: 040 35905-254
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Lars Wagner
Tel.: 040 35905-228
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Marcel Gottschalk
Tel.: 040 35905-211
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Häufig gestellte Fragen zur Ausbildung

Foto: Projekt INa

Ausbildungsbegleitung

Aktuell bilden Sie aus, aber es läuft nicht so richtig rund?

Wenn Ihr Azubi Probleme während der Ausbildung hat, können Sie sich an die Ausbildungsbegleitung unseres ESF-Projekts INa – Integrierte Nachwuchsgewinnung im Handwerk wenden. Je nach Problemlage ist hier auch eine längere Begleitung der Ausbildung möglich.  

Weitere Infos finden Sie auf der Website des Projekts INa.

Das Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und von der Freien und Hansestadt Hamburg (FHH) finanziert.

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Handwerkskammer Hamburg
Projekt INa - Integrierte Nachwuchsgewinnung im Handwerk
Holstenwall 12
20355 Hamburg
www.nachwuchs-handwerk.de
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Sabine Wenzel
Tel.: 040 35905-790
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Ausbildungsnachweis

Unbeliebt – aber unverzichtbar

Der Ausbildungsnachweis - unter Lehrlingen und Ausbildungsbetrieben häufig noch als Berichtsheft bekannt - ist ein wichtiges Dokument im Rahmen der Berufsausbildung. Er dokumentiert den Ausbildungsverlauf und dient als eine Zulassungsvoraussetzung zur Gesellenprüfung.

Der Ausbildungsnachweis ist schriftlich oder elektronisch zu führen. Die Form des Führens ist im Berufsausbildungsvertrag zu vereinbaren. Dort sind auch die Pflichten des Ausbildenden (Ausbildungsbetrieb) und des Lehrlings im Zusammenhang mit dem Führen des Ausbildungsnachweises geregelt. So hat der Ausbildende dem Lehrling zu Beginn der Berufsausbildung und fortlaufend den schriftlichen oder elektronischen Ausbildungsnachweis kostenlos zur Verfügung zu stellen, ihn zum Führen des Ausbildungsnachweises anzuhalten und diesen regelmäßig durchzusehen sowie abzuzeichnen und ihm Gelegenheit zu geben, den Ausbildungsnachweis am Arbeitsplatz zu führen. Der Lehrling ist verpflichtet einen vorgeschriebenen schriftlichen oder elektronischen Ausbildungsnachweis zu führen, abzuzeichnen und dem Ausbildenden regelmäßig vorzulegen.

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Informationen zum Ausbildungsnachweis

Hier haben wir alle wichtigen Infos für Sie zusammengefasst:

Was ist eigentlich ein Ausbildungsnachweis?

Im Ausbildungsnachweis dokumentiert der Lehrling stichwortartig seine Ausbildungstätigkeiten. Es werden die wesentlichen vermittelten Ausbildungsinhalte und tatsächlich verrichteten Arbeiten mit einer zeitlichen Zuordnung erfasst. Ebenso sind alle Abwesenheitszeiten (Urlaub, Krankheit) zu dokumentieren. Die Dokumentation soll als Tagesnachweis erfolgen; das heißt für jeden Arbeitstag sind die stichwortartigen Aufzeichnungen einzutragen. Der Ausbildungsnachweis ist während allen Ausbildungsphasen zu führen (Betrieb, Berufsschule, überbetriebliche Lehrlingsunterweisung). Häufig wird vom Ausbildungsbetrieb noch zusätzlich das Anfertigen von Fachberichten, Zeichnungen oder ähnliches gefordert, um die Ausbildung zu vertiefen. Diese Berichte sind dann ebenfalls anzufertigen, ersetzen aber nicht den Ausbildungsnachweis und spielen auch keine Rolle im Zulassungsverfahren zur Gesellenprüfung.

Was heißt schriftliches oder elektronisches Führen des Ausbildungsnachweises?

Ein schriftliches Führen liegt vor, wenn die Ausbildungsnachweise per Hand –also handschriftlich- geführt werden. Vordrucke sind über die zuständigen Innungen, Fachverlage (z.B. www.feldhausverlag.de) oder Fachgeschäfte für Bürobedarf zu beziehen.

Beim elektronischen Führen wird der Ausbildungsnachweis mit digitaler Unterstützung erstellt. Das können einfache Schreibprogramme oder auch spezielle Anwendungsprogramme sein. Eine einfache Vorlage der Handwerkskammer Hamburg im PDF-Format steht hier zur Verfügung.

Diverse Anbieter stellen spezielle Anwendungsprogramme mit vielen hilfreichen Funktionen zum Führen, Abzeichnen, Kontrollieren usw. zur Verfügung. Verbreitet ist der mit Bundesmitteln geförderte elektronische Ausbildungsnachweis „Blok“. Besuchen Sie einfach die Seite: www.online-ausbildungsnachweis.de.

Wo wird vereinbart, wie der Ausbildungsnachweis zu führen ist?

Im Berufsausbildungsvertrag ist zu vereinbaren, ob der der Ausbildungsnachweis schriftlich oder elektronisch geführt wird. Bei fehlender Vereinbarung kann der Vertrag nicht in die Lehrlingsrolle eingetragen werden.

Wann und wo ist der Ausbildungsnachweis zu führen?

Der Ausbildende (Ausbildungsbetrieb) hat dem Lehrling Gelegenheit zu geben, den Ausbildungsnachweis während der Ausbildungszeit am Arbeitsplatz zu führen. 

Wie funktioniert das „Abzeichnen“ des Ausbildungsnachweises während der Ausbildungszeit?

Der schriftliche Ausbildungsnachweis wird vom Lehrling und Ausbildenden unterschrieben oder mit Namenskürzel versehen. In digitalen Anwendungsprogrammen ist in der Regel die Abzeichnung über das Anklicken von Kontrollkästchen vorgesehen. Bei der Nutzung von einfachen Schreibprogrammen kann das Abzeichnen über entsprechenden E-Mail-Verkehr zwischen Lehrling und Ausbildendem dokumentiert werden. Ein Ausdrucken und handschriftliches Abzeichnen von elektronischen Ausbildungsnachweisen ist nicht erforderlich.

In welcher Form ist der Ausbildungsnachweis im Zulassungsverfahren zur Gesellenprüfung einzureichen?

Der schriftlich geführte Ausbildungsnachweis wird in Papierform bei der zuständigen Stelle eingereicht. Der elektronisch geführte Ausbildungsnachweis kann ausgedruckt und ebenfalls in Papierform eingereicht werden. Möglich ist aber auch die elektronische Übermittlung; die geeignete Form (z.B. per E-Mail versandte Datei) bestimmt die zuständige Stelle. Zusätzlich muss allerdings noch eine vom Lehrling und Ausbildenden (Ausbildungsbetrieb) unterschriebene Erklärung im Original oder per Fax eingereicht werden.

Ausbildunsgqualität sichern

Das JOBSTARTER plus-Projekt "Mehr Ausbildungsqualität im Hamburger Handwerk (MAQIH)" unterstützt kleine Betriebe mit weniger als 50 Mitarbeitern kostenfrei zum Thema Nachwuchsgewinnung.

Dazu gehört nicht nur Unterstützung bei der Besetzung freier Lehrstellen, sondern auch die Sensiblilisierung der Betriebe für den veränderten Ausbildungsmarkt: Während viele Handwerkskbetriebe noch vor zehn Jahren aus vielen guten Bewerbern die besten auswählen konnten, ist es heute eher umgekehrt: Gut qualifizierte Jugendliche können sich den Ausbildungsplatz aussuchen. Daher sind diejenigen Betriebe gut beraten, die Jugendliche nicht nur mit Zusatzleistungen ködern, sondern auch eine gute Ausbildungsqualität bieten.

 Mehr Infos...

Handwerkskammer Hamburg
Projekt MAQIH
Holstenwall 12
22523 Hamburg
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Cornelia Hinnah
Tel.: 040 35905-479
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Maylin Kesper
Tel.: 040 35905-475
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Handbuch "Qualität in der Ausbildung"

Eine gute Ausbildung zu planen und durchzuführen ist gar nicht so schwierig.

Um unsere Mitgliedsbetriebe dabei zu unterstützen, stellen wir das praxisorientierte Handbuch Qualität in der Ausbildung zur Verfügung.

Ein Leitfaden und ein Diagnosebogen zur Ausbildungsqualität zeigen zum Start auf, welche Qualitätsmerkmale bereits existieren und wo noch Verbesserungspotential besteht. Sieben herausnehmbare Arbeitshefte enthalten Informationen, Tipps, Checklisten und Vorlagen zu folgenden Themen:

  • Nachwuchs werben und auswählen
  • Praktikum effektiv nutzen
  • Ausbildung planvoll gestalten
  • Gelungener Ausbildungsstart
  • Beurteilungsheft für Ausbilder und einem Selbsteinschätzungsheft für Auszubildende
  • Erfolgreiche Probezeit
  • Auszubildende erfolgreich in Arbeitsprozesse einbinden
  • Fit für die Prüfung

Das Handbuch ist nicht nur für erstausbildende Betriebe eine gezielte Hilfe, sondern bietet auch erfahrenen Ausbildern die Möglichkeit ihre Konzeption zu überprüfen und weiterzuentwickeln. 

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Handwerkskammer Hamburg
Aufgabenbereich Erstausbildung
Holstenwall 12
20355 Hamburg
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Preis

30,00 Euro, zuzüglich 4,90 Euro Versandkosten

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Ausbildungstafeln für einzelne Ausbildungsberufe

Für viele Ausbildungsberufe bieten wir laminierte Ausbildungstafeln im DIN A1- oder DIN A2-Format an. Sie enthalten alle Ausbildungsinhalte laut Ausbildungsrahmenplan, sind beschreibbar und abwischbar und ermöglichen eine Planung und Übersicht für alle Ausbildungsbeteiligten. Sie können dort eintragen, was, wann, wo und von wem vermittelt wurde bzw. wie die zukünftige Ausbildungsplanung aussieht.

Und so sieht die Ausbildungstafel beispielhaft für den Ausbildungsberuf „Hörakustiker/in“ aus. 

Hier finden Sie eine Übersicht über alle Ausbildungsberufe, für die Ausbildungstafeln verfügbar sind. Bitte beachten Sie, dass ein Set für einen Ausbildungsberuf aus zwei bis vier Tafeln besteht. Die Abgabe kann nur als Set erfolgen.

Übersicht Ausbildungstafeln

BerufsbezeichnungAnzahl der Tafeln
Anlagenmechaniker/in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik3
Augenoptiker/in2
Bäcker/in3
Dachdecker/in, Schwerpunkt Dachdeckungstechnik4
Dachdecker/in, Schwerpunkt Abdichtungstechnik4
Dachdecker/in, Schwerpunkt Außenwandbekleidungstechnik4
Dachdecker/in, Schwerpunkt Energietechnik an Dach und Wand4
Dachdecker/in, Schwerpunkt Reetdachtechnik4
Elektroniker/in, Fachrichtung Automatisierungstechnik3
Elektroniker/in, Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik3
Elektroniker/in, Fachrichtung Informations- und Telekommunikationstechnik3
Fachverkäufer/in im Lebensmittelhandwerk, Schwerpunkt Bäckerei2
Fachverkäufer/in im Lebensmittelhandwerk, Schwerpunkt Konditorei2
Fachverkäufer/in im Lebensmittelhandwerk, Schwerpunkt Fleischerei2
Fahrzeuglackierer/in3
Feinwerkmechaniker/in, Schwerpunkt Feinmechanik3
Feinwerkmechaniker/in, Schwerpunkt Maschinenbau3
Fenkwerkmechaniker/in, Scherpunkt Werkzeugbau3
Feinwerkmechaniker/in, Schwerpunkt Zerspanungstechnik3
Fleischer/in2
Friseur/in3
Gebäudereiniger/in3
Hörakustiker/in3
Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in, Fachrichtung Karosserieinstandhaltungstechnik4
Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in, Fachrichtung Karosserie -und Fahrzeugbautechnik4
Kauffrau/-mann für Büromanagement4
Konditor/in3
Kraftfahrzeugmechatroniker/in, Scherpunkt Personenkraftwagentechnik2
Kraftfahrzeugmechatroniker/in, Schwerpunkt Nutzfahrzeugtechnik3
Kraftfahrzeugmechatroniker/in, Schwerpunkt Karosserietechnik3
Kraftfahrzeugmechatroniker/in, Schwerpunkt System- und Hochvolttechnik3
Kraftfahrzeugmechatroniker/in, Schwerpunkt Motorradtechnik3
Land- und Baumaschinenmechatroniker3
Maler/in und Lackierer/in, Fachrichtung Gestaltung und Instandhaltung3
Maler/in und Lackierer/in, Fachrichtung Bauten- und Korrosionsschutz3
Maler/in und Lackierer/in, Fachrichtung Kirchenmalerei und Denkmalpflege3
Metallbauer/in, Fachrichtung Konstruktionstechnik3
Metallbauer/in, Fachrichtung Metallgestaltung3
Metallbauer/in, Fachrichtung Nutzfahrzeugbau3
Raumausstatter/in, Schwerpunkt Boden3
Raumausstatter/in, Schwerpunkt Polstern3
Raumausstatter/in, Schwerpunkt Raumdeko-, Licht-, Sicht- und Sonnenschutzanlagen3
Raumausstatter/in, Schwerpunkt Wand- und Deckendekoration3
Straßenbauer/in4
Tischler/in2
Zahntechniker/in3

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Handwerkskammer Hamburg
Aufgabenbereich Erstausbildung
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Preis

DIN A1 = 20,00 Euro
DIN A2 = 14,00 Euro
(Pro Tafel, incl. Lieferung)

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Informationen zur Gesellenprüfung

Am Ende der handwerklichen Berufsausbildung steht die Gesellenprüfung. Dort zeigt der Lehrling, dass er die „berufliche Handlungsfähigkeit“ erworben hat.

Mit bestandener Gesellenprüfung erhält der Lehrling neben seinem Prüfungszeugnis auch den Gesellenbrief, den es nur im Handwerk gibt. In vielen Handwerksberufen wird der Gesellenbrief im Rahmen einer Feierstunde, der sogenannten „Freisprechung“, überreicht. 

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Handwerkskammer Hamburg
Aufgabenbereich Erstausbildung
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Manuela Batistil
Tel.: 040 35905-323
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Weiterführende Links

www.bibb.de/berufe
Ausbildungsberufe von A-Z

Hier finden Sie wichtige Informationen zur Gesellenprüfung:

Prüfungsformen und Prüfungsinhalte

Abhängig vom Ausbildungsberuf gibt es zwei unterschiedliche Prüfungsformen: Die Zwischen- und Gesellenprüfung oder Teil I und Teil II der Gesellenprüfung (die sogenannte gestreckte Gesellenprüfung). Die Ausbildungsordnung des jeweiligen Ausbildungsberufes gibt die Prüfungsform, die Prüfungsinhalte, die Prüfungsdauer usw. vor. Alle Ausbildungsordnungen finden Sie hier: www.bibb.de/berufe

Hinweis: In nichthandwerklichen Ausbildungsberufen (z.B. Fachverkäufer/in im Lebensmittelhandwerk, Kaufmann/-frau für Büromanagement) heißt es „Abschlussprüfung“ statt „Gesellenprüfung“.

Teil I und Teil II der Gesellenprüfung

Die Gesellenprüfung erstreckt sich über die zwei zeitlich auseinanderfallende Prüfungsteile I und II. Teil I findet ca. zur Mitte der Ausbildungszeit statt. Das Ergebnis von Teil I geht mit einem gewissen Prozentsatz (je nach Ausbildungsordnung 25 – 40%) in das Gesamtergebnis der Prüfung ein. Eine eigenständige Wiederholung von Teil I ist nicht möglich. Teil II findet am Ende der Ausbildungszeit statt und ist der Abschluss der Berufsausbildung. Das Gesamtergebnis der Gesellenprüfung setzt sich aus den Noten der Teile I und II zusammen.

Zulassungsvoraussetzungen

Zur Zwischenprüfung wird der Lehrling eingeladen, Zulassungsvoraussetzungen gibt es nicht. Für die Teilnahme an den Teilen I und II der Gesellenprüfung bzw. an der Gesellenprüfung müssen bestimmte Zulassungsvoraussetzungen vorliegen, ansonsten kann keine Prüfungsteilnahme erfolgen. Die Zulassungsvoraussetzungen finden Sie in der Gesellenprüfungsordnung. Hinweis: Hohe Fehlzeiten während der Berufsausbildung gefährden die Zulassung zur Prüfung.

Gesellenprüfungszeugnis und Gesellenbrief

Nach bestandener Gesellenprüfung erhält der Prüfling sein Gesellenprüfungszeugnis. Häufig wird ergänzend noch ein Gesellenbrief ausgestellt. Dieser ist ein „Schmuckzeugnis“ ohne Noten und ohne formale Relevanz.

Kosten der Prüfung

Die Kosten im Zusammenhang mit den Prüfungen trägt grundsätzlich der Ausbildungsbetrieb. Fahrt- und Übernachtungskosten gehören außer bei der Zwischenprüfung nicht dazu.

Zwischen- und Gesellenprüfung

Die Zwischenprüfung findet ca. zur Mitte der Ausbildungszeit statt. Sie ist keine Prüfung im klassischen Sinne, sondern eine Lernstandskontrolle, die dem Lehrling Aufschluss über den erreichten Ausbildungsstand geben soll. Die Benotung hat keinen Einfluss auf das spätere Ergebnis der Gesellenprüfung; eine Wiederholung der Zwischenprüfung ist nicht möglich. Die Teilnahme an der Zwischenprüfung ist eine der Zulassungsvoraussetzungen zur Gesellenprüfung. Die Gesellenprüfung findet am Ende der Ausbildungszeit statt und ist der Abschluss der Berufsausbildung. 

Prüfungszulassung und Anmeldung

Die Prüfungen werden von den Gesellenprüfungsausschüssen der zuständigen Innungen oder der Handwerkskammer Hamburg abgenommen. Die Zuständigkeiten für die einzelnen Ausbildungsberufe finden Sie unter Ausbildungsberufe von A-Z

Die zuständige Stelle schickt die erforderlichen Unterlagen (Zulassungsanträge, Anmeldeformulare) rechtzeitig in den Ausbildungsbetrieb des Lehrlings. Der Lehrling ist verantwortlich für die fristgerechte Einreichung der Unterlagen; der Ausbildungsbetrieb soll ihn dabei unterstützen. Ein nicht fristgerechtes Einreichen gefährdet die Teilnahme an der Prüfung.

Nachteilsausgleich für Menschen mit Behinderung

Prüflinge mit einer Behinderung können in der Prüfung einen so genannten Nachteilsausgleich erhalten. Dabei handelt es sich um Ausgleichsmaßnahmen, um die behinderungsbedingte Benachteiligung auszugleichen; das Niveau der Prüfung wird dadurch nicht abgesenkt. Je nach Art und Schwere der Behinderung kommen unterschiedlichste Maßnahmen (wie z.B. Zeitverlängerung, Anwesenheit einer Vertrauensperson, besondere technische Hilfsmittel) in Betracht.

Ein Antrag auf Nachteilsausgleich ist spätestens mit dem Antrag auf Zulassung (bei der Zwischenprüfungen mit der Anmeldung) zur Prüfung zu stellen. Mit dem Antrag muss die Art der Behinderung durch ein geeignetes fachärztliches Attest o.ä. nachgewiesen werden. Hilfreich sind darüber hinaus auch Vorschläge zum gewünschten Nachteilsausgleich.

Die Entscheidung darüber, ob und in welcher Form ein Nachteilsausgleich gewährt wird, trifft der zuständige Prüfungsausschuss.  

Bekanntgabe des Prüfungsergebnisses

Unmittelbar nach der Prüfung erhält der Prüfling vom Prüfungsausschuss eine Mitteilung darüber, ob er die Prüfung „bestanden“ oder „nicht bestanden“ hat. Diese Bescheinigung sollte dem Ausbildungsbetrieb unverzüglich vorgelegt werden. Besteht der Prüfling vor Ablauf seiner Ausbildungszeit die Gesellenprüfung, so endet das Berufsausbildungsverhältnis mit Bekanntgabe des Ergebnisses durch den Prüfungsausschuss.

Nichtbestandene Prüfung

Nach nichtbestandener Gesellenprüfung erhält der Prüfling einen Bescheid. Aus diesem geht hervor, welche Prüfungsleistungen in einer Wiederholungsprüfung nicht mehr wiederholt werden müssen. Eine nicht bestandene Gesellenprüfung kann zweimal wiederholt werden.
Bei nicht bestandener Gesellenprüfung verlängert sich das Berufsausbildungsverhältnis auf Verlangen des Lehrlings bis zur nächstmöglichen Wiederholungsprüfung, höchstens jedoch um ein Jahr.




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Arbeitssicherheit

Durch geeignete Maßnahmen lassen sich Arbeitsunfälle und gesundheitliche Gefährdungen vermeiden

Ursachen von Arbeitsunfällen

Das Fehlen der nötigen Erfahrung ist eine der häufigsten Ursachen für Arbeitsunfälle. Junge Menschen im Alter unter 25 Jahren sind statistisch betrachtet annähernd doppelt so häufig in Arbeitsunfälle verwickelt als Ältere. Zur fehlenden Erfahrung kommen bei Auszubildenden auch die nicht vertraute Umgebung im Betrieb sowie unbekannte Risiken in Form von Maschinen und Werkzeugen oder gefährlichen Arbeitsstoffen hinzu.

Auch das besondere Risikoverhalten junger Menschen und der sprichwörtliche „jugendliche Leichtsinn“ erhöhen die Gefahr von Arbeitsunfällen. Von Arbeitsunfällen einmal abgesehen kann Fehlverhalten auch langfristig zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen. Lärmschwerhörigkeit aufgrund des Nicht-Verwendens von Gehörschutz oder Hauterkrankungen durch leichtfertigen Umgang mit Chemikalien sind typische Beispiele dafür.

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Regelmäßige Unterweisung ist Pflicht

Eine ganze Reihe von staatlichen und berufsgenossenschaftlichen Regelungen wie zum Beispiel das Arbeitsschutzgesetz, die Gefahrstoffverordnung oder die Unfallverhütungsvorschrift „Grundsätze der Prävention“ (DGUV Vorschrift 1) verpflichten den Arbeitgeber, seine Beschäftigten (nicht nur Lehrlinge) regelmäßig zu unterweisen.

Was bedeutet „regelmäßig“? Während die Gefahrstoffverordnung (zum Beispiel für den Umgang mit Lacken, Lösemitteln oder Reinigungschemikalien) zwingend vorgibt, dass die Unterweisung vor Beginn der Beschäftigung und danach mindestens einmal jährlich erfolgen muss, formuliert das Arbeitsschutzgesetz im Zusammenhang mit der Pflicht zur Wiederholung von Unterweisungen „erforderlichenfalls regelmäßig“. Den Turnus der Unterweisungen zum Beispiel für den Umgang mit gefährlichen Maschinen kann der Arbeitgeber im Rahmen seiner Gefährdungsbeurteilung selbst festlegen. Ein jährlicher Turnus wie bei der Unterweisung in den Umgang mit Gefahrstoffen erscheint jedoch auch hier sinnvoll.

Besondere Regelungen für Jugendliche

Werden jugendliche Auszubildende beschäftigt, sind zusätzlich die Regelungen des Jugendarbeitsschutzgesetzes zu beachten. Danach müssen Jugendliche vor Beginn der Beschäftigung (also möglichst am ersten Tag der Ausbildung) und bei wesentlichen Änderungen der Arbeitsbedingungen (zum Beispiel bei einem innerbetrieblichen Wechsel des Arbeitsplatzes im Rahmen der Ausbildung) tätigkeitsbezogen über die Unfall- und Gesundheitsgefahren unterwiesen werden. Vor dem erstmaligen Bedienen gefährlicher Maschinen und dem erstmaligen Umgang mit gefährlichen Arbeitsstoffen ist ebenfalls eine Unterweisung erforderlich. Für den Turnus der Unterweisung gibt es bei Jugendlichen eine besondere Regelung: Hier sind Unterweisungen „in angemessenen Zeitabständen, mindestens aber halbjährlich, zu wiederholen“.

Unterweisungen dokumentieren

Durchgeführte Unterweisungen sollten immer schriftlich dokumentiert werden. In der Dokumentation ist festzuhalten, wann und von wem die Unterweisung durchgeführt wurde und was Inhalt der Unterweisung war. Der Unterwiesene bestätigt seine Teilnahme an der Unterweisung durch seine Unterschrift. Sollte ein Lehrling aufgrund eines Fehlverhaltens entgegen der Unterweisung zu Schaden kommen (zum Beispiel durch Rauchen während des Verarbeitens lösemittelhaltiger Beschichtungsstoffe), kann der Arbeitgeber anhand der Dokumentation der Unterweisung belegen, dass er seinen Pflichten im Arbeitsschutz nachgekommen ist.

Haftung bei Versäumnissen

Versäumt der Arbeitgeber die Erfüllung seiner Pflichten im Arbeitsschutz (Durchführen einer Gefährdungsbeurteilung, regelmäßige Unterweisungen), drohen erhebliche haftungsrechtliche Konsequenzen. Pflichtverletzungen werden hier schnell als grobe Fahrlässigkeit betrachtet. Im Falle eines Personenschadens droht dann neben strafrechtlichen Konsequenzen die Gefahr, von der Berufsgenossenschaft für Heilbehandlungs- und Rehabilitationskosten in Regress genommen zu werden.

Hilfen für die Durchführung von Unterweisungen

Die Berufsgenossenschaften unterstützen Arbeitgeber mit Materialien wie Unterweisungshilfen oder Checklisten zur Gefährdungsbeurteilung bei der Erfüllung ihrer Pflichten im Arbeitsschutz.

Unter den folgenden Internetadressen stehen entsprechende Informationen zur Verfügung:

www.bghm.de (Berufsgenossenschaft Holz und Metall)

www.bgetem.de (Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse)

www.bgn.de (Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe)

www.bgbau.de (Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft)

www.bghw.de (Berufsgenossenschaft Handel und Warenlogistik)

www.vbg.de (Verwaltungs-Berufsgenossenschaft)

www.bg-verkehr.de (Berufsgenossenschaft für Verkehrswirtschaft Post-Logistik Telekommunikation)

Hilfen für kleinere und mittlere Unternehmen

Das „Arbeitsschutz-Handbuch – Lösungen für kleine und mittlere Unternehmen“ gibt dem Unternehmer in 11 Kapiteln das notwendige Rüstzeug um den Arbeitsschutz im Betrieb gut zu organisieren und in die Betriebsabläufe zu integrieren.

Inhalte und Arbeitshilfen sind auf die Bedürfnisse von Klein- und Mittelbetrieben abgestimmt. Das Handbuch enthält einen Erstcheck und diverse Beispiele für Verzeichnisse, Betriebsanweisungen, Gefährdungsbeurteilungen, Unterweisungen und andere Arbeitsblätter.

Weitere Informationen unter www.hamburg.de/arbeitsschutzpartnerschaft.

(Quelle: Handwerkskammer Konstanz)

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