Foto: amh-online.de

Sie suchen Nachwuchs für Ihren Betrieb?

Die Handwerkskammer unterstützt Sie mit unterschiedlichen Angeboten bei der Suche nach geeigneten Bewerbern.

Als Mitgliedsbetrieb der Handwerkskammer Hamburg haben Sie die Möglichkeit, freie Lehrstellen und Praktikumsstellen kostenlos in unserer Lehrstellenbörse oder Praktikumsbörse zu veröffentlichen. Darüber hinaus unterstützen wir Sie bei der Bewerbervorauswahl.

Lehrstellenzähler
für das Hamburger Handwerk

Für 2020: 1.095 freie Lehrstellen

Für 2021: 46 freie Lehrstellen

Sie suchen Lehrlinge für Ihren Betrieb?

Hier geht es zum Meldeformular.

Sie möchten ein Praktikum anbieten?

Hier geht es zum Meldeformular.

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Unterstützung für kleine Betriebe

Das JOBSTARTER plus-Projekt "Mehr Ausbildungsqualität im Hamburger Handwerk (MAQIH)" unterstützt kleine Betriebe mit weniger als 50 Mitarbeitern kostenfrei zum Thema Nachwuchsgewinnung.

In vielen kleinen Betrieben gibt es keinen Personalverantwortlichen, so dass sich Betriebsinhaber/innen selbst um die Suche nach Auszubildenden kümmern müssen. In den Zeiten des Fachkräftemangels ist das jedoch gar nicht so einfach, so dass die Mitarbeiterinnen des Projekts  bei der Suche nach geeigneten Auszubildenden unterstützen.

Mehr Infos 

Kontakt

Handwerkskammer Hamburg
Holstenwall 12
20355 Hamburg
Download vCard:
Jasmin Attallah
Tel.: 040 35905-288
Download vCard:
Birgit Weinrich
Tel.: 040 35905-786
Download vCard:

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Foto: amh-online.de

Einstiegsqualifizierung

Die Einstiegsqualifizierung (EQ) ist ein von der Agentur für Arbeit finanziertes betriebliches Langzeitpraktikum, das mindestens sechs und höchstens zwölf Monate dauert. Während des Praktikums werden mit Hilfe von Qualifizierungsbausteinen Grundkenntnisse in dem angestrebten Ausbildungsberuf erworben.

Wer noch schulpflichtig ist, geht in dieser Zeit auch zur Berufsschule. Ziel ist es, im Anschluss an das Praktikum einen Ausbildungsplatz zu erhalten. Viele Betriebe, die EQ-Plätze zur Verfügung stellen, übernehmen die Jugendlichen nach dem Praktikum in Ausbildung. Wenn der Betrieb einverstanden ist, kann die EQ-Zeit sogar auf die Ausbildung angerechnet werden.

Für wen kommt eine EQ in Frage?

Jugendliche unter 25 Jahren (in Ausnahmefällen auch Ältere), die noch keine abgeschlossene Berufsausbildung haben und bis zum 30. September eines Jahres noch keinen Ausbildungsplatz gefunden haben, können an einer Einstiegsqualifizierung teilnehmen.

Welche Vorteile bietet die Einstiegsqualifizierung den Jugendlichen?

Ausbildungsplatzsuchende haben über eine Einstiegsqualifizierung die Möglichkeit, Beruf und Betrieb über einen längeren Zeitraum kennen zu lernen. Der Betrieb schließt mit der/dem Jugendlichen einen Vertrag über die Durchführung der Einstiegsqualifizierung ab. EQ-Praktikanten erhalten eine Vergütung in Höhe von derzeit 243 EUR monatlich, die, wie die  Sozialversicherungsbeiträge auch von der Arbeitsagentur übernommen werden. Nach Ablauf des Praktikums erhält der/die Jugendliche eine Bescheinigung darüber, dass er/sie die Qualifizierungsbausteine erworben bzw. daran teilgenommen hat. Auf Wunsch stellt die Handwerkskammer Hamburg darüber ein Zertifikat aus. Wenn der Betrieb einen Ausbildungsplatz zur Verfügung stellt, kann der Bewerber/die Bewerberin mit einer Übernahme in eine Ausbildung rechnen. Sollte dies nicht der Fall sein, steigen mit den erworbenen Kenntnissen und Fertigkeiten auf jeden Fall die Chancen auf einen Ausbildungsplatz in einem anderen Betrieb.

Wer berät mich zur Einstiegsqualifizierung?

Dies hängt von dem Ausbildungsberuf ab, in dem die Einstiegsqualifizierung absolviert werden soll. Handelt es sich um einen Handwerksberuf, sind für die aufgeführten Ausbildungsberufe folgende Institutionen behilflich:

Ausbildungsförderung der Hamburger Wirtschaft e.V.
Tina Böhm
Tel.: 040 36138-786
E-Mail: tina.boehm(at)ausbildungsfoerderung-hamburg.de

In folgenden Berufen können Sie sich auch an die Innungen wenden:

Tischler/in
Tischler-Innung Hamburg
Regine Böge
Tel.: 040 668654-30

Kraftfahrzeugmechatroniker/in
Innung des Kraftfahrzeug-Handwerks
Sitz Hamburg
Melena Meyer
Tel.: 040 78952-162
E-Mail: m.meyer(at)kfz-hh.de

Anlagenmechaniker/in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, Dachdecker/in
Innung Sanitär Heizung Klempner Hamburg
Roman Spengler
Tel.: 040 299949-67

Elektroniker/in
Landesinnung der Elektrohandwerke Hamburg
Silke Sturm
Tel.: 040 254020-34

Wichtiger Hinweis

Bewerber/innen, die sich für eine Einstiegsqualifizierung interessieren, müssen vorab über die Berufsberatung der Agentur für Arbeit klären, ob sie EQ-berechtigt sind. 

Die Berufsberatung ist unter der bundesweit einheitlichen Rufnummer 0800 4 5555 00 zu erreichen. 

Für Arbeitgeber lautet die Rufnummer 0800 4 5555 20.

Downloads

Foto: Projekt INa

Ausbildung von Geflüchteten

Hier finden Sie die wichtigsten Informationen, wenn Ihr Betrieb einen Geflüchteten in die Ausbildung aufnehmen möchte. Geflüchtete haben unterschiedliche Zugänge zu Ausbildung. Das hängt davon ab, welchen Aufenthaltstitel und Status sie haben.

Personen mit gesichertem Aufenthalt:
Personen mit gesichertem Aufenthalt haben freien Zugang zu Ausbildung.

Personen mit ungesichertem Aufenthalt:

  • Asylsuchende mit Aufenthaltsgestattung ab dem 4. Monat
  • "Geduldete" ab Erteilung der Duldung (ohne Zustimmung der BA) haben ab dem ersten Tag freien Zugang zu einer betrieblichen Ausbildung.

Was ist die "3+2-Regelung"?

Mit der Einführung des Integrationsgesetzes im August 2016 trat die „3+2-Regelung“ in Kraft, für die sich die Verbände des Handwerks und der Industrie sehr eingesetzt haben. Ziel ist es, Geflüchteten die Aufnahme einer Ausbildung (Regel 3 Jahre) sowie eine anschließende 2-jährige Beschäftigung im erlernten Beruf zu ermöglichen. Auch eine während des Asylverfahrens begonnene Ausbildung kann nach dieser Regelung fortgeführt und abgeschlossen werden, unter Umständen auch wenn der Asylantrag abgelehnt wird. Dafür wird von der Ausländerbehörde eine Duldung erteilt und dies gilt für fachschulische wie duale Ausbildungen.

Die Einigung der zuständigen Hamburger Fachbehörden zur Anwendung des Integrationsgesetzes im März 2017 sieht u.a. vor, dass bei Vorlage eines Ausbildungsvertrags, der Eintragung des selbigen in die Lehrlingsrolle sowie weiterer persönlicher Voraussetzungen eine Duldung für die gesamte Zeit der Ausbildung erteilt werden kann. Bei Abbruch einer Ausbildung ist der Ausbildungsbetrieb verpflichtet, innerhalb einer Woche die Ausländerbehörde darüber zu informieren. Im Falle folgender ausbildungsvorbereitenden Maßnahmen (Einstiegsqualifizierung (EQ), Berufliche Qualifizierung im Hamburger Modell (BQ) und Qualifizierung und Arbeit für Schulabgänger (QuAS) prüft die Ausländerbehörde den Einzelfall und kann ebenfalls eine Duldung erteilen.

Weitere Hinweise zur Anwendung finden Sie weiter unten im Merkblatt der Hamburger Fachbehörden.

Darf ein(e) Geflüchtete(r) ein Praktikum zur Berufsorientierung machen?

Personen mit gesichertem Aufenthalt: Personen mit gesichertem Aufenthalt haben freien Zugang zu Praktika für die Berufsorientierung.

Personen mit ungesichertem Aufenthalt: Gemäß Beschäftigungsverordnung, §32, Abs. 2, Nr. 1 sind bestimmte Arten von Praktika mit der Zustimmung der Ausländerbehörde möglich, aber nicht mehr zustimmungspflichtig durch die Agentur für Arbeit:

  • Praktikum als Orientierung für Berufsbildung oder Studium
  • Praktikum als Pflichtbestandteil schulischer Ausbildung oder Studium
  • Praktikum zur Berufsausbildungsvorbereitung nach §§ 68-70 BBiG
  • Einstiegsqualifizierung nach §54a SGB III

Während einer Einstiegsqualifizierung bietet das Hamburger Institut für berufliche Bildung an zwei Tagen in der Woche eine begleitende Sprachförderung (EQM) an. Der Teilnehmende an einer Einstiegsqualifizierung soll dafür bitte die weiter unten zur Verfügung gestellte Anmeldung ausfüllen und an die im Dokument angegebene Adresse schicken.

Praktika zur Berufsorientierung: Praktikumsbörse

Gibt es Fördermöglichkeiten und Berufsausbildungsbeihilfen?

Fördermöglichkeiten Berufsausbildungsbeihilfe BAB Ausbildungsbegleitende Hilfen AabH
Assistierte Ausbildung AsA

Personen mit gesichertem Aufenthalt: Personen mit gesichertem Aufenthalt haben freien Zugang.

Personen mit ungesichertem Aufenthalt - Duldung oder Gestattung:

  • Personen mit Duldung haben nach mindestens 15 Monaten Aufenthalt in Deutschland einen Anspruch auf AabH und AsA sowie ab dem 16. Monat Aufenthalt auf BAB und BAFöG,
  • Personen mit einer Aufenthaltsgestattung haben ab dem 4. Monat Aufenthalt Anspruch auf AbH und AsA sowie ab dem 16. Monat Aufenthalt Anspruch auf BAB und Ausbildungsgeld.

 

 

 

Wo bekomme ich mehr Informationen?

Foto: Projekt INa

Kontakte zu Schulen

Machen Sie sich Gedanken, wie Sie den passenden Nachwuchs für Ihren Betrieb gewinnen können?
Wollen Sie mit Schulen aus Ihrer Umgebung kooperieren, um schneller an geeignete Bewerberinnen und Bewerber für ein Praktikum oder eine Ausbildung zu kommen?

Wir unterstützen gerne dabei!

Entdecken Sie unser Angebot und vieles mehr im Rahmen unseres ESF-geförderten Projekts INa.

Mehr Infos gibt es hier: www.nachwuchs-handwerk.de


Das Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und von der Freien und Hansestadt Hamburg (FHH) finanziert.

Kontakt

Handwerkskammer Hamburg
Projekt INa - Integrierte Nachwuchsgewinnung im Handwerk
Holstenwall 12
20355 Hamburg
www.nachwuchs-handwerk.de
Download vCard:
Vanessa Hupe
Tel.: 040 35905-366
Download vCard:
Mareike Weseloh
Tel.: 040 35905-362
Download vCard:
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