Sichere Arbeitsplätze als Qualitätsmerkmal des Witschaftsstandorts Hamburg

ArbeitsschutzPartnerschaft

Sichere und gesunde Arbeitsplätze liegen im Interesse der Beschäftigten, sind aber ebenso eine wesentliche Voraussetzung für den Erhalt und den Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe und damit des Wirtschaftsstandorts Hamburg.

Am 20. April 2005 haben die Handwerkskammer sowie die für den Arbeitsschutz in Hamburg verantwortliche Behörde, die Handelskammer, die Vereinigung der Unternehmensverbände Nord, der Industrieverband Hamburg, der Landesverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften und der Deutsche Gewerkschaftsbund Hamburg im Rahmen eines Senatsempfangs im Hamburger Rathaus die Vereinbarung zu einer ArbeitsschutzPartnerschaft unterzeichnet.

Ziele der ArbeitsschutzPartnerschaft

Die ArbeitsschutzPartnerschaft verfolgt das Ziel, eine neue Qualität der Zusammenarbeit von Behörden, Wirtschaft, Verbänden und Sozialpartnern in Hamburg dauerhaft zu realisieren. Die Vereinbarungspartner wollen Wettbewerbsfähigkeit und Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit durch gemeinsam getragene Aktivitäten fördern und dabei ihre Kompetenzen für die Entwicklung passgenauer betrieblicher Lösungen einbringen. Der Arbeitsschutz soll durch moderne, entbürokratisierte und dienstleistungsorientierte Aufsichtsmethoden sowie problem- und branchenbezogene Kooperationen und eine verstärkte Eigenverantwortung von Arbeitgebern und Beschäftigten effizienter gestaltet werden.

Der ArbeitsschutzPartnerschaft liegt ein gemeinsames Verständnis eines modernen Arbeitsschutzes zu Grunde: Die Interessen der Arbeitgeber und Beschäftigten nach wettbewerbsfähigen Betrieben und menschengerechten, gesundheitsförderlichen Arbeitsbedingungen sollen miteinander verknüpft werden. Der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg und die Partner in Hamburg streben an, alle Möglichkeiten zu nutzen, um das Ziel "Gesundheit und Sicherheit im Betrieb" zu erreichen.

Wettbewerbsfähigkeit und Gesundheit der Beschäftigten

Auf der Plattform der gemeinsamen Interessen und Ziele im Arbeitsschutz wollen die Kooperationspartner die ArbeitsschutzPartnerschaft durch konkrete Vorhaben für die Zukunft mit Leben erfüllen. Die ArbeitsschutzPartnerschaft Hamburg kann dabei be-reits auf ein modernes Arbeitsschutzkonzept der Aufsichtbehörde, eine gewachsene Eigenverantwortung der Wirtschaft und auf einzelne Kooperationsbeziehungen und Vereinbarungen zwischen Unternehmen und Verbänden aufbauen.

Diese Projekte werden auf der Basis der Ziele der ArbeitsschutzPartnerschaft durchgeführt. Wesentliches Merkmal ist dabei, dass jeweils verschiedene Partner für die Durchführung verantwortlich sind und Unternehmen wie Verbände gleichermaßen in den Erfolg des Projektes eingebunden werden. Die beteiligten Unternehmen und Partner dürfen für die Laufzeit des Projektes das Logo der ArbeitsschutzPartnerschaft führen.

Die beteiligten Kooperationspartner werden die Ergebnisse in der jeweiligen Branche verbreiten, damit alle Betriebe von den Lösungen profitieren können. Es ist das Ziel, gemeinsam mit den beteiligten Partnern Aufklärung zu betreiben, Problembewusstsein bei den Arbeitgebern und Beschäftigten der Branche zu erzeugen und die Umsetzung von Maßnahmen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes zu fördern.

Kontakt bei der Handwerkskammer Hamburg

Dieter Fuhrmann
Tel.: +49 40 35905 810
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Weiterführende Informationen im Internet


Informationen der Freien und Hansestadt Hamburg

Mit weniger Überwachung zu mehr Sicherheit am Arbeitsplatz (Handelskammer Hamburg)