Lastenräder für Hamburger Betriebe

In vielen Bereichen des Wirtschaftsverkehrs haben Lastenräder schon heute das Potenzial, eine ernste Alternative zu herkömmlichen Kundendienstfahrzeugen zu werden. Öffentliche Förderprogramme erleichtern den Einstieg.

Der Nutzwert von Lastenrädern ist keine Theorie. In einem von der Handwerkskammer Hamburg zusammen mit Betrieben und Entwicklern durchgeführten Workshop konnte kürzlich gezeigt werden, dass sich verschiedene Fahrzeuge für viele Handwerke gut eignen. Hervorzuheben sind dabei Räder mit einem großen Transportvolumen.

Bundesförderung für schwere Lastenräder

Seitens der Bundesrepublik Deutschland wird die Anschaffung von Schwerlastfahrrädern gefördert. Ein Schwerlastfahrad hat ein Mindesttransportvolumen von einem Kubikmeter und eine Nutzlast ab 150 Kilogramm (gerechnet einschließlich des Fahrers). Die Förderhöhe beträgt 30 Prozent der Anschaffungskosten bzw. maximal 2.500 Euro pro Fahrrad, Anhänger oder Gespann.

Hamburger Förderung für leichte Lastenräder

Aufgrund der unerwartet hohen Nachfrage hat die Stadt Hamburg ihr Förderprogramm auf Landesebene vorläufig ausgesetzt. Interessenten sollten sich dadurch jedoch nicht entmutigen lassen und Kontakt zur Beratungshotline des ZEWU aufnehmen (siehe unten bzw. im Kasten rechts). Auf diese Weise kann der Druck auf die Stadt erhöht werden, die Förderung später wieder aufzunehmen.

Seit dem 15. Oktober 2019 hatte die Hamburgischen Investitions- und Förderbank (IFB) im Auftrag der Behörde für Umwelt und Energie die Anschaffung von Lastenrädern mit und ohne Elektroantrieb finanziell unterstützt. Die Förderung war eine Ergänzung der weiter bestehenden Bundesförderung für schwere Lastenräder mit einem größeren Transportvolumen.

Konditionen des Hamburger Förderprogramms (zurzeit ausgesetzt)

Das gegenwärtig ausgesetzte Förderprogramm der Freien und Hansestadt Hamburg sieht folgende Regeln vor:

Die Förderung erfolgt in Form einer Anteilsfinanzierung als einmaliger nicht rückzahlbarer Zuschuss. Der Zuschuss beträgt 33 % der förderfähigen Kosten gem. Kostenvoranschlag bis zu folgenden Höchstbeträgen:

  • 500 € bei Lastenrädern
  • 2.000 € e-Lastenrädern
  • 500 € bei Fahrradlastenanhängern

Von der IFB Hamburg werden folgende Fahrzeuge gefördert:

  • Lastenräder, die nicht elektrisch unterstützt werden.
  • Lastenräder, die mit einem unterstützenden Elektromotor ausgestattet sind (e-Lastenräder). Dabei darf es sich nur um Räder handeln, bei denen der Motor nur dann hinzugeschaltet wird, wenn in die Pedale getreten wird (Höchstgeschwindigkeit 25 km/h) und eine Zuladung bis max. 149 kg zulässig ist.
  • Fahrradanhänger, die für den Lastentransport vorgesehen sind, sofern nachgewiesen wird, dass bereits ein
  • Fahrrad genutzt und dauerhaft zur Verfügung steht.

Der Förderbetrag für die Beschaffung eines Lastenrades erhöht sich um 500 €, wenn der Nachweis erbracht wird, dass in den letzten sechs Monaten ein mit Benzin- oder Dieselkraftstoff betriebenes Fahrzeug verwendet wurde.

Wichtiger Hinweis: Wegen der hohen Zahl der eingegangenen Förderanträge und der damit verbundenen Ausschöpfung der Mittel nimmt die IFB zurzeit keine weiteren Anträge mehr entgegen. Wir informieren an dieser Stelle, sobald sich Änderungen ergeben sollten.

Beratungs-Hotline des ZEWU - Zentrum für Energie-, Wasser- und Umwelttechnik

Mobilitätsberater Jan Rokahr von der Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz unterstützt Handwerksbetriebe bei der Antragstellung zum Bundesprogramm und gibt gern auch Hinweise zu allgemeinen Fragen (Kontaktdaten siehe rechts).

Kontakt/ZEWU-Hotline

Jan Rokahr
Zum Handwerkszentrum 1
21079 Hamburg
Tel.: 040 35905-487
Download vCard:

 

Wichtiger Hinweis zur vorläufigen Aussetzung der Förderung in Hamburg

Wenn Sie Interesse an einem Lastenfahrrad haben, sollten Sie sich jetzt an die Beratungshotline der Handwerkskammer/ZEWU wenden (Kontakt siehe oben). Auf diese Weise können Sie dazu beitragen, dass die Nachfrage der Handwerksbetriebe gebündelt und effektiv gegenüber der Stadt vertreten wird. Außerdem können Sie sich in den Verteiler des ZEWU aufnehmen lassen und werden damit über die aktuelle Entwicklung informiert.

Weiterführende Informationen

Hamburger Lastenradförderung
IFB: Förderrichtlinie und Antragsformular

Förderung über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle

#moinzukunft
Weitere Informationen der Stadt Hamburg

Verkehrsclub Deutschland
Marktübersicht Lastenfahrräder


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