Corona-Info


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Corona-Krise

Die Corona-Krise und ihre Folgen werfen weiterhin viele Fragen – auch im Handwerk – auf. Auf dieser und weiteren Seiten in Rubrik „Corona-Info“ finden Sie, was Handwerksbetriebe, Angestellte, Azubis und Solo-Selbständige jetzt wissen sollten.

Corona-Hotline

Handwerkskammer Hamburg
Corona-Hotline
Tel.: 040 35905-302
Download vCard:

Erreichbar: Mo-Do, 8.30-16.30 Uhr; Fr, 8.30 - 16.00 Uhr 

Allgemeine Hotline

Handwerkskammer Hamburg
Holstenwall 12
20355 Hamburg
Tel.: 040 35905-0
Fax: 040 35905-208
Download vCard:

Erreichbar: Mo-Do, 8.30-16.30 Uhr; Fr, 8.30 - 16.00 Uhr

Neu / Wichtig

Neu erstellte und aktualisierte Beiträge, sowie Beiträge, die in der aktuellen Situation am wichtigsten erscheinen, finden Sie ganz am Anfang dieser Seite. Weitere auf den entsprechenden Unterseiten der Rubrik. 

Senat beschließt Härtefall-Finanzierung

(Stand: 21.04.2021)

Trotz eines weit aufgespannten Schutzschirms für Unternehmen, die durch die aktuelle Pandemie in Schwierigkeiten geraten sind, fallen einige Unternehmen durch das Raster der Corona-Hilfen. Für diese Fälle haben sich der Bund und die Länder im März auf einen Härtefallfonds von insgesamt 1,5 Milliarden Euro geeinigt. Finanziert wird er je zur Hälfte durch den Bund und die jeweiligen Länder, letztere sind auch für die Umsetzung der Förderung verantwortlich.

Für den Hamburger Härtefallfonds wird es zwei Antragswege bzw. Module geben:

  1. Wie auch bei den Überbrückungshilfen des Bundes über prüfende Dritte

    Zielgruppe: (gemeinnützige) Unternehmen und Soloselbstständige mit Hauptsitz bzw. Hauptwohnsitz in Hamburg, die Corona bedingt in existenzielle wirtschaftliche Not geraten sind und bisher nicht von den Hilfen des Bundes und der Länder profitieren konnten.

    Die Förderhöhe orientiert sich an den Bundeshilfen, insbesondere an den förderfähigen Fixkosten und soll in der Regel 100.000 Euro nicht übersteigen.

  2. Direktantragsstellung für Soloselbständige

    Zielgruppe: Zusätzlich soll Soloselbstständigen mit Hauptwohnsitz in Hamburg, die Corona bedingt in existenzielle wirtschaftliche Not geraten sind und bisher nicht von den Hilfen des Bundes und der Länder profitieren konnten auch eine direkte Antragsmöglichkeit angeboten werden.

    Die Förderhöhe beträgt 50 Prozent eines Referenzumsatzes, maximal bis zu 7.500 Euro.

Die Antragsstellung soll Anfang Mai über das Portal haertefallhilfen.de sowie über die Website der IFB Hamburg, möglich sein.

(Quelle: Behörde für Wirtschaft und Innovation)

Testangebotspflicht für Arbeitgeber beschlossen – was jetzt zu tun ist

(Stand 14.04.2021)

Das Bundeskabinett hat am 13.04.2021 die Zweite Verordnung zur Änderung der SARS-Covid-2-Arbeitsschutzverordnung beschlossen, mit der eine Verpflichtung aller Arbeitgeber zum Angebot von Corona-Tests eingeführt und die Geltungsdauer dieser Arbeitsschutzverordnung insgesamt bis zu 30. Juni verlängert wird.

Arbeitgeber sind verpflichtet, ihren Beschäftigten, soweit diese nicht ausschließlich im Homeoffice sind, mindestens einmal pro Woche einen Coronatest anzubieten. Einige Beschäftigtengruppen mit erhöhtem Infektionsrisiko sollen dieses Angebot zweimal pro Woche erhalten. Für die Beschäftigten ist die Annahme des Angebots freiwillig. 

Wichtige Praxishinweise:

  • Angeboten werden können PCR-Tests, Antigen-Schnelltests zur professionellen Anwendung oder sog. Laientests zur Selbstanwendung.
  • Auch die Nutzung externer kommunaler oder privater Testzentren ist möglich.
  • Ob die Testungszeit als Arbeitszeit gilt, sollte in einer Betriebsvereinbarung geregelt werden.
  • Nachweise über die Testbeschaffung oder Vereinbarungen mit Dritten über die Testung der Beschäftigten müssen vom Arbeitgeber vier Wochen aufbewahrt werden. Weitere Dokumentationspflichten sind nicht vorgesehen.

Was jetzt für Arbeitgeber gilt, hat die Deutsche Handwerkszeitung in einem aktuellen Artikel v. 14.04. lesefreundlich aufbereitet. 

Hier können Sie die Zweite Verordnung zur Änderung der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung im Wortlaut nachlesen (Inkrafttreten nach Veröffentlichung im Bundesanzeiger, voraussichtlich in der 16. KW 2021.

Selbsttest-Angebote

Großhändler, Online-Handelsplattformen, Apotheken und andere Unternehmen bieten Corona-Selbsttest zum Kauf an. Die Industrie- und Handelskammern haben auf einer gemeinsamen Website eine Datenbank-Suche nach solchen Anbietern eigereichtet: 

ihk-ecofinder.de

Erneute Klarstellung: Friseurkund*innen dürfen vor Ort selbst testen

(Stand 12.04.2021)

Aufgrund gegensätzlicher Aussagen in den Medien wurde in den vergangenen Tagen teilweise nicht ganz klar, ob Kunden vor Ort einen Selbsttest unter Aufsicht einer „qualifizierten Person“ selbst durchführen dürfen (sie dürfen) und was genau unter „Qualifizierung“ zu verstehen sei.  Die maßgeblichen Vorschriften finden sich in §§ 10 h Nr. 2 in Verbindung mit § 10d der Hamburgischen Eindämmungsverordnung.

Zur Frage „Wie weise ich nach, dass mein Personal geschult ist, einen Eigenschnelltest/Laientest auszuführen oder zu beaufsichtigen“ (Schulungsvideo und Studium der Packungsbeilage reicht aus) gibt die Stadt Hamburg hier Antwort

Friseure: Abschläge November- und Dezemberhilfe zurückzahlen, Überbrückungshilfe III beantragen

(Stand 12.04.2021)

Etliche Hamburger Friseurbetriebe hatten um den Jahreswechsel Anträge auf Förderung im Rahmen der sogenannten Novemberhilfe und/oder Dezemberhilfe des Bundes gestellt, um im Zuge des Lockdowns nach dem 13. Dezember 2020 erlittene Verdienstausfälle aufzufangen – obwohl eine Antragsberechtigung aufgrund der Bedingungen des Förderprogramms nicht gegeben war. Wir hatten seinerzeit über die Kommunikationskanäle der Handwerkskammer und in unserer Beratung darauf hingewiesen. Die Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB), die auf Seiten den Stadt Hamburg für die Auszahlung aller Corona-Hilfen verantwortlich ist, hat uns jetzt mitgeteilt: 

  • Zwar bestand für Friseurbetriebe im Rahmen der Förderprogramme „Novemberhilfe“ und „Dezemberhilfe“ aus rechtlichen Gründen kein Förderanspruch, Friseurbetriebe können stattdessen aber auch für den November und Dezember 2020 rückwirkend eine Förderung aus der Überbrückungshilfe III beantragen.
  • Offenbar sind aber dennoch von der IFB Abschlagszahlungen aus der November- und Dezemberhilfe an Friseurbetriebe geleistet worden. Warum dies so geschehen ist, ließ sich bislang nicht klären.
  • Die IFB hat nun mitgeteilt, dass zunächst etwaige bereits geleistete Abschlagszahlungen aus der November- und Dezemberhilfe zurückerstattet werden müssten, bevor für den November und Dezember ein Antrag auf Überbrückungshilfe gestellt werden kann.
  • Die Handwerkskammer hat im Interesse der Friseure und mit Blick auf die schwierige wirtschaftliche Lage vieler Betriebe eingefordert, dass bereits geleistete Abschlagszahlungen mit neuen Anträgen auf Überbrückungshilfe III verrechnet werden bzw. Rückzahlungen gestundet werden sollen, damit die Liquidität der Betriebe nicht zusätzlich belastet wird. Eine verbindliche Antwort der IFB bzw. der Stadt auf diese Forderung erwarten wir kurzfristig.

Was Sie jetzt tun sollten, wenn Sie einen Antrag auf Novemberhilfe und/oder Dezemberhilfe gestellt hatten: 

  • Wenn Sie noch keinen Antrag auf Überbrückungshilfe III gestellt haben: Sprechen Sie dazu Ihren Steuerberater an, über den der Antrag gestellt werden muss (auch: Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte, vereidigte Buchprüfer), und beantragen Sie die Förderung ggf. auch für November und Dezember 2020.
  • Wenn Sie bereits einen Antrag auf Überbrückungshilfe III gestellt haben: Nach unseren aktuellen Informationen ist es bisher nicht vorgesehen, dass ein zweiter Antrag gestellt werden kann. Dies muss nun seitens der Stadt gewährleistet werden. Wir sind dazu mit der IFB im Gespräch – sobald es eine Lösung gibt, werden wir Sie über die Kommunikationskanäle der Handwerkskammer informieren.
  • Sobald uns eine Antwort der IFB vorliegt, wie ein unbürokratisches Stundungs-oder Verrechnungsverfahren für Betriebe realisiert werden kann, informieren wir darüber auf unser Corona-Seite und in unserem Newsletter HandwerksINFO – bitte machen Sie von beidem Gebrauch.
  • Wenn Sie Beratung und Unterstützung in dieser Sache brauchen, dann sprechen Sie uns an – unsere Betriebsberatung steht Ihnen als Mitglied zur Verfügung. 

Betriebliches Testkonzept

(16.03.2021)

In der Hamburgischen SARS-CoV-2-Eindämmungsverodnung  wird für Betriebe, die körpernahe Dienstleistungen (also z.B. Friseur- und Kosmetikbetriebe) erbringen, die Erstellung eines betrieblichen Testkonzeptes angeordnet.

Zur Arbeitserleichterung hat die Handwerkskammer Hamburg eine Vorlage für ein Betriebliches Testkonzept zum Download ausgearbeitet.

Das Dokument ist eine praktische Umsetzung dieser Regelung sowie einiger folgender Paragraphen, soweit sie entsprechende Pflichten von Betrieben betreffen. Es enthält auf dem ersten Tabellenblatt grundsätzliche Informationen zum Betrieb sowie zur Umsetzung der gesetzlichen Pflichten.

Das zweite Tabellenblatt (Testlogbuch) setzt die Vorgaben von § 10e zur Dokumentation durchgeführter Tests praktisch um.

Schließlich enthält dieses Dokument auf dem dritten Tabellenblatt eine Verfahrensanweisung zum praktischen Vorgehen im Falle eines positiven Testergebnisses bei einer im Betrieb beschäftigten Person.

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Betriebliches Testkonzept

HWK-Präsident Stemmann fordert Hamburger*innen auf, Friseurbesuche wahrzunehmen

(Stand: 07.04.2021)

In einer Pressemeldung hat HWK-Präsident Hjalmar Stemmann die Hamburger*innen aufgefordert, weiterhin Friseurbesuche wahrzunehmen.

Der Wortlaut der Meldung vom 7. April:

„Hamburgerinnen und Hamburger – sagt eure Friseurtermine nicht ab!“

Testhürde vor Friseurbesuch ist niedriger als viele annehmen: Lesen des Beipackzettels und Anschauen eines Erklär-Videos reicht als Schulung aus – Kunde darf sich vor dem Salon selbst testen.

Der Präsident der Handwerkskammer Hamburg, Hjalmar Stemmann, nimmt Stellung zur aktuellen Situation in etlichen Hamburger Friseursalons, denen aufgrund der seit gestern geltenden Testpflicht Kundentermine wegbrechen:

„In unserer Telefonberatung laufen die Drähte heiß: Zahlreiche Friseurbetriebe klagen, dass Kunden wegen der seit gestern in Hamburg geltenden Testpflicht in großem Stil Termine absagen. Wiederum brechen den von der Pandemie ohnehin wirtschaftlich arg gebeutelten Salons Umsätze weg. Dabei ist der Aufwand geringer als manche denken: So dürfen Kunden vor den Geschäftsräumen einen Selbsttest durchführen, das Testergebnis abwarten, vorzeigen und bei negativem Ergebnis direkt im Anschluss ihren Termin wahrnehmen. Liebe Hamburgerinnen und Hamburger, planen sie einfach eine Viertelstunde mehr ein und lassen Sie sich nicht von einem vermeintlichen Test-Wirrwarr abschrecken. Es ist einfacher, als Sie denken. Halten Sie an Ihren Terminen fest und tragen Sie mit zum Infektionsschutz bei.“  

HINTERGRUND 

Was seit 6. April 2021 gilt:

Dienstleistungen am Kunden dürfen nur noch nach Vorlage eines negativen Coronavirus-Testnachweises erbracht werden (§ 10h der Hamburger Verordnung Corona: Aktuelle Verordnung zur Eindämmung - hamburg.de).

Achtung: Dabei kommt es nicht darauf an, ob der Kunde während der Erbringung der Dienstleistung seine Maske abnehmen muss oder nicht. Dienstleistungen, bei denen der Kunde die Maske abnehmen muss, sind seit 6. April NICHT MEHR ERLAUBT! 

  • Der Testnachweis ist in Papierform oder elektronisch vorzulegen und im Kundendatenblatt zu erfassen.  

Was gilt als Testnachweis?

  • PCR-Test (höchstens 48 Stunden alt)
  • Schnelltest aus Testzentren (höchstens 12 Stunden alt)
  • Anerkannter Selbsttest BfArM - Antigen-Tests auf SARS-CoV-2, der durch Kund*innen selbst vor Ort vor einer qualifizierten Person durchgeführt werden kann oder der vor Ort bei Kunden von einer qualifizierten Person durchgeführt werden kann. 

Was ist mit einer „qualifizierten Person“ gemeint?
Hierbei handelt es sich um eine Person, die sich mit der Handhabung eines Selbsttests geschult hat, z.B. durch Lesen des Beipackzettels zum jeweiligen Testprodukt und Anschauen eines Erklär-Videos.

Bei der Person kann es sich beispielsweise um den Inhaber oder auch um einen Mitarbeiter handeln. 

Wo soll der anerkannte Selbsttest durchgeführt werden?

Der Selbsttest wird vor Ort (Friseursalon) durchgeführt. 

Kunden können den Test selbst unter Aufsicht und Anleitung der qualifizierten Person vor den Geschäftsräumen vornehmen!

FAQ zu Corona-Tests in Betrieben

(Stand: 18.03.2021)

Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), der Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und der Zentralverband des Deutschen Handwerk (ZDH) haben einen gemeinsamen Appell an Unternehmen und Betriebe gerichtet, ihren Beschäftigten regelmäßig Corona-Tests anzubieten.

Zu infektionsschutz-, arbeits- und sozialrechtlichen Aspekten solcher Tests für Beschäftigte haben die vier Spitzenverbände haben unter der Federführung der BDA eine FAQ-Liste insbesondere zu erstellt. Sie wird laufend aktualisiert und ergänzt und kann auf der Website des ZDH eingesehen werde:

zdh.de/testen 

(Quelle: ZDH)

Betriebliche Testbescheinigungen

(Stand: 07.04.2021)

Laut der Hamburger Corona-Schutz-Verordnung dürfen Arbeitgeber*innen ihren Mitarbeiter*innen einen Testnachweis ausstellen, der die Anforderungen der Verordnung (§ 10h Satz 1 Nummer 1) erfüllt und eine Gültigkeit von zwölf Stunden hat. 

Dazu gelten unter anderem folgende Voraussetzungen:

  • Die Arbeitgeber*innen unterbreiten ihren Beschäftigten Angebote für Coronavirus-Testungen nach § 10 d der Verordnung an. 

  • Die Unternehmen beschäftigen mehr als 20 Mitarbeiter*innen, Auszubildende zählen auch dazu.

Weitere Informationen hat die Stadt Hamburg zusammengestellt unter:

hamburg.de/arbeitgeberbescheinigungen-testung

Weitere Links:

Hamburg.de: Allgemeinverfügungen und Verordnungen 

hamburg.de: Selbstverpflichtungserklärung 

hamburg.de: Informationen zu betrieblichen Testbescheinigungen 

hamburg.de: Bescheinigung über einen NEGATIVEN Eigen- bzw. Schnelltest

hamburg.de: Bescheinigung über einen POSITIVEN Eigen- bzw. Schnelltest

Bundesgesundheitsministerium: Welche Testarten gibt es? 

Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte: Zugelassene Tests zur Eigenanwendung durch Laien

Download

Betriebliches Testkonzept

Spitzenverbände rufen Betriebe zu regelmäßigen Tests auf

(Stand: 17.03.2021)

Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), der Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und der Zentralverband des Deutschen Handwerk (ZDH) haben einen gemeinsamen Appell an Unternehmen und Betriebe gerichtet, ihren Beschäftigten regelmäßig Corona-Tests anzubieten.

Ein einem Rundschreiben des ZDH vom 16. März heißt es:

Durch eine deutliche Ausweitung der Corona-Testungen können unentdeckte Infektionsfälle identifiziert und somit auch Infektionsketten verstärkt unterbunden werden. Angesichts dessen ist die neue Teststrategie von Bund und Ländern neben der Impfstrategie und den Hygieneregeln ein zentrales Element der aktuellen Corona-Politik in Deutschland. Vermehrte Test sind eine wirksame Brücke, bis allen Bürgerinnen und Bürgern ein Impfangebot gemacht werden kann.

Dies kann sich auf Selbsttests oder auch – sofern dies möglich ist – auf Schnelltests beziehen:

  • Bei Schnelltests handelt es sich um sogenannte Antigen-Tests (Nachweis von Eiweißketten), die vor Ort („Point of Care“, PoC) erfolgen können. Schnellgetestet werden darf nur durch fachlich geschultes Personal. Zudem sind gesonderte Räumlichkeiten und umfassende Infektionsschutzvorkehrungen für die Tester erforderlich. Diese Tests müssen allerdings nicht im Betrieb selbst durchgeführt werden. Stattdessen kann z. B. auch ein kommunales oder ein gewerbliches Testzentrum beauftragt (Liste der Testzentren in Hamburg) werden. Sofern ein Betrieb selbst vor Ort Schnelltests anbieten möchte, kann er auf die in dieser Liste benannten medizinrechtlich zugelassenen Schnelltests zurückgreifen.

  • Selbsttests sind gleichfalls Antigen-Tests, die jedoch individuell selbst durchgeführt werden können. Anders als bei Schnelltests müssen hierbei keine Proben aus dem tiefen Nasen- oder Rachenraum, sondern können auch solche aus dem vorderen Rachen- oder Nasenraum genommen werden. Auch Spuck-, Lolly- und Gurgellösungen werden aktuell vorbereitet oder sind bereits teilweise zugelassen.

FAQ

Unbeschadet solcher freiwilligen Angebote von Corona-Testungen seitens der Betriebe an ihre Beschäftigten sehen einzelne Landesregelungen für bestimmte Konstellationen Testpflichten vor, in die ggf. auch die Kunden einbezogen werden.

Die vier Spitzenverbände haben unter der Federführung der BDA eine FAQ-Liste insbesondere zu infektionsschutz-, arbeits- und sozialrechtlichen Aspekten solcher Tests für Beschäftigte erstellt. Sie wird laufend aktualisiert und ergänzt und kann auf der Website des ZDH eingesehen werden.

(Quelle: ZDH) 

Regelungen für Friseur– und Kosmetikbetriebe

(Stand: 07.04.2021)

Nach der vom 06. April bis zunächst 18. April geltenden HmbSARS-CoV-2-Eindämmungs-Verordnung gilt für Friseur- und Kosmetikbetriebe das Folgende:

Erlaubt sind Dienstleistungen des Friseurhandwerks und der Fußpflege (medizinisch und kosmetisch), wenn die nachstehenden Vorschriften berücksichtigt werden:

  • Die allgemeinen Hygienevorgaben müssen eingehalten werden. 
  • Es liegt ein Schutzkonzept vor. 
  • Es werden Kontaktdaten der Kund*innen erhoben.  
  • Die Dienstleistungen dürfen nur nach Anmeldung mit Terminvereinbarung erbracht werden.  
  • Alle im Betrieb anwesenden Personen müssen medizinische Masken tragen.  
  • Es ist ein betriebliches Testkonzept das Schutzkonzept aufzunehmen. 
  • Dienstleistungen dürfen nur nach Vorlage eines negativen Coronavirus-Testnachweises nach § 10h der VO erbracht werden.

    Als Testnachweise nach § 10 h der VO gelten PCR-Tests (höchstens 48 Stunden alt), Schnelltests aus Testzentren (höchstens 12 Stunden alt) oder aber ein anerkannter Selbsttest, der durch die Kund*innen vor Ort von bzw. vor einer qualifizierten Person durchgeführt werden kann. 

    Bei qualifizierten Personen handelt es sich um solche, die sich mit der Handhabung eines Selbsttests geschult haben, z.B. durch Lesen des Beipackzettels und Anschauen eines Erklär-Videos. Das können Betriebsinhaber*innen oder ein Mitarbeiter*innen sein. 

    Es besteht auch die Möglichkeit, an Coronatest-Schulungen teilzunehmen, die von verschiedenen Institutionen online angeboten werden. 

    Der Testnachweis ist in Papierform oder elektronisch vorzulegen und im Kundendatenblatt zu erfassen. 

    Wir empfehlen, den Test vom Kunden selbst unter Aufsicht und Anleitung vor den Geschäftsräumen vornehmen zu lassen!

Links und Downloads  

Erklär-Video: Durchführung von Corona-Selbsttests 

Testzentren in Hamburg 

Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte: Zugelassene Tests zur Eigenanwendung durch Laien 

Bundesgesundheitsministerium: Welche Testarten gibt es?    

Download: Kundendatenblatt 

HWK hat sich gegen das Verbot körpernaher Dienstleistungen eingesetzt

(Stand: 01.04.2021)

Die Handwerkskammer Hamburg steht im engen Austausch mit der Politik und hat in den vergangenen Monaten wiederholt schlüssige Argumente und Empfehlungen vorgetragen, die gegen das Verbot körpernaher Dienstleistungen sprechen. Gerade jetzt, im Vorfeld der neuen Corona-Beschlüsse des Senats, hatte die Kammer noch einmal nachdrücklich realistische Perspektiven für eine weitere Öffnung der betroffenen Betriebe aufgezeigt. Der Hamburger Senat ist diesen Argumenten letztlich nur in Teilen gefolgt, so dass laut der angekündigten neuen Corona-Verordnung der Stadt Kosmetik-Betreibe ihre Dienstleistungen mit Ausnahme der Fußpflege wieder einstellen müssen.

Die Handwerkskammer wird sich weiterhin dafür einsetzen, dass die Interessen ihrer Mitgliedsbetriebe auch im Rahmen der Corona-Schutzmaßnahmen gewahrt werden.

Video: Wo bleibt die Hilfe für Friseure und Kosmetiker?

Aufzeichnung einer Online-Veranstaltung vom 5. Februar 2021 mit Handwerkskammerpräsident Hjalmar Stemmann, Finanzsenator Dr. Andreas Dressel und Wirtschaftssenator Michael Westhagemann.

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Corona-Tests

Diese Möglichkeiten gibt es

(Stand: 11.03.2021)

Ab dem 15. März sind Kosmetik- und Friseurbetriebe verpflichtet, einmal pro Woche eine Testung aller im Betrieb beschäftigten Personen vorzusehen (Inhaber*innen und Beschäftigte).

Zur Testung gibt es folgende Testmöglichkeiten:

PCR-Test

  • Durchführung nur durch medizinisch geschultes Personal möglich (z. B. in Arztpraxen oder im Testzentrum).
     
  • Ergebnis wird in einem Labor ermittelt und liegt frühestens nach einigen Stunden, spätestens nach wenigen Tagen vor.

  • Wird laut nationaler Teststrategie empfohlen bei Symptomen, Kontakt zu Personen, die positiv auf Covid-19 getestet wurden und vor der Aufnahme in medizinische Einrichtungen.  

Schnelltest

  • Nur durch medizinisch geschultes Personal Durchführung im Testzentrum 

  • Ergebnis nach ca. 25 Minuten

Selbsttest

  • Eigene Durchführen (Test für Laien). 

  • Ergebnis nach ca. 25 Minuten 

  • Diese Tests können frei am Markt gekauft werden (Apotheke, Drogerien, Einzelhandel). 

  • Wichtig ist, dass müssen festgelegte Mindestkriterien erfüllen. Eine Übersicht über die Mindestkriterien und zugelassen Anbieter finden Sie auf der Website Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte

  • Aufgrund der aktuell hohen Nachfrage an Selbsttests kann es allerdings sein, dass diese derzeit auf dem „freien Markt“ nicht bzw. nur schwer erhältlich sind.

(Quellen: HWK Hamburg / infektionsschutz.de)

Testzentren

Wer sich in einem Testzentrum testen lassen will, muss sich vorher online über die jeweiligen Webseiten der Anbieter anmelden. Eine Liste der Hamburger Sozialbehörde mit den entsprechenden Internetadressen dazu gibt es hier. Allerdings sind die dort verlinkten Webseiten zum Teil noch nicht aktualisiert. Termine für Schnelltests in einer der Hausarztpraxen können über die Telefonnummer 116 117 oder online vereinbart werden.

Ist das Ergebnis negativ, wird dies laut Sozialbehörde in einem Nachweis festgehalten. Personen, deren Schnelltest ein positives Ergebnis zeigt, sind verpflichtet, unverzüglich einen PCR-Test durchführen zu lassen und sich bis zur Vorlage des Ergebnisses abzusondern. Ist der PCR-Test auch positiv, wird das Gesundheitsamt durch das Labor informiert.

(Quelle: ndr.de)

Weitere Informationen 

Bundesgesundheitsministerium: Fragen und Antworten zu Schnell- und Selbsttests zum Nachweis von SARS-CoV-2

Informationen bzw. Ansprechpartner zum Coronavirus in Hamburg

Gesundheitsbehörde

Telefon-Hotline der Hamburger Gesundheitsbehörde für Fragen zum Coronavirus:
040 428 284 000

Webseite der Hamburger Gesundheitsbehörde

Hamburg-Service

Unter der bekannten Telefonnummer des Hamburg-Service (040 115, montags bis freitags von 7 bis 19 Uhr) können insbesondere Fragen zu den richtigen Ansprechpartnern in der Stadt Hamburg gestellt werden.

Siehe auch unter Hamburg.de

Ärztlicher Bereitschaftsdienst

Wer sich in Ansteckungsgebieten aufgehalten hat und an sich Symptome einer Erkrankung feststellt (z.B. Fieber), sollte sich an den Ärztlichen Bereitschaftsdienst (Tel. 116 117) wenden. Sie erhalten dann einen Hausbesuch, bei dem ein Test auf das Virus durchgeführt wird.

Siehe auch unter Artzruf Hamburg

Corona-Schutzimpfung

Wer ist aktuell impfberechtigt?

(Stand: 15.04.2021)

Die Handwerkskammer Hamburg hat die Politik bereits Ende 2020 auf die dringende Notwendigkeit hingewiesen, auch verschiedene Gewerke des Handwerks bei der Impfreihenfolge bevorzugt zu berücksichtigen. Wie mittlerweile feststeht, haben Beschäftigte in Gesundheitshandwerken mit höchster bis hoher Priorität Anspruch auf eine Corona-Schutzimpfung, wenn sie direkten Patientenkontakt in Einrichtungen der stationären Pflege oder in Krankenhäusern haben. 

Die festgelegt Impfreihenfolge finden Sie auf der Seite der Bundesregierung: bundesregierung.de/corona-impfverordnung  

In der Begründung zur Verordnung heißt es zur Impfreihenfolge allgemein:

„Ein Anspruch auf eine Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 besteht auch weiterhin prioritär für Personen, die aufgrund ihres Alters oder Gesundheitszustandes ein signifikant erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf haben, sowie für Personen, die solche Personen behandeln, betreuen oder pflegen. Als weitere prioritär zu impfende Personengruppe haben insbesondere diejenigen Personen einen Anspruch auf eine Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2, die beruflich einem sehr hohen Expositionsrisiko ausgesetzt sind und jene, die in zentralen Bereichen der Daseinsvorsorge und für die Aufrechterhaltung zentraler staatlicher Funktionen eine Schlüsselstellung besitzen.“ 

Die Freie und Hansestadt Hamburg gibt auf ihrer Website einen Überblick darüber, wer aktuell impfberechtigt ist: hamburg.de/corona-impfung 

Impfberechtigte werden angeschrieben und können dann Termine telefonisch unter 116 117 oder über das Online-Portal reservieren.

In welcher Reihenfolge soll geimpft werden?

In der Verordnung selbst sind über die eigentlichen Risikogruppen hinaus (also alte Menschen und Menschen mit bestimmten Erkrankungen) in diesem Sinn konkret folgende Personengruppen genannt:

§ 2 Schutzimpfungen mit höchster Priorität 

[…]

2. Personen, die in stationären und teilstationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege älterer oder pflegebedürftiger Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind,

3. Personen, die im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig ältere oder pflegebedürftige Menschen behandeln, betreuen oder pflegen, sowie Personen, die im Rahmen der ambulanten Pflege Begutachtungs- oder Prüftätigkeiten ausüben,

4. Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem sehr hohen Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere auf Intensivstationen, in Notaufnahmen, in Rettungsdiensten, als Leistungserbringer der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, in den Impfzentren im Sinne von § 6 Absatz 1 Satz 1 sowie in Bereichen, in denen für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 relevante aerosolgenerierende Tätigkeiten durchgeführt werden,

5. Personen, die in medizinischen Einrichtungen regelmäßig Personen behandeln, betreuen oder pflegen, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht, insbesondere in der Onkologie oder Transplantationsmedizin.

[…]

§ 3 Schutzimpfungen mit hoher Priorität

[...] 

4. Personen, die in stationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege geistig oder psychisch behinderter Menschen tätig sind oder im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig geistig oder psychisch behinderte Menschen behandeln, betreuen oder pflegen, 

5. Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem hohen oder erhöhten Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere Ärzte und sonstiges Personal mit regelmäßigem unmittelbarem Patientenkontakt, Personal der Blut- und Plasmaspendedienste und in SARS-CoV-2-Testzentren, 

6. Polizei- und Ordnungskräfte, die in Ausübung ihrer Tätigkeit zur Sicherstellung der öffentlichen Ordnung, insbesondere bei Demonstrationen, einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind, sowie Soldatinnen und Soldaten, die bei Einsätzen im Ausland einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind, 

7. Personen, die im öffentlichen Gesundheitsdienst oder in besonders relevanter Position zur Aufrechterhaltung der Krankenhausinfrastruktur tätig sind, 

8. Personen, die in Einrichtungen nach § 36 Absatz 1 Nummer 3 oder Nummer 4 des Infektionsschutzgesetzes untergebracht oder tätig sind, 

9. Personen, die im Rahmen der nach Landesrecht anerkannten Angebote zur Unterstützung im Alltag im Sinne des § 45a des Elften Buches Sozialgesetzbuch regelmäßig bei älteren oder pflegebedürftigen Menschen tätig sind. 

[...]

§ 4 Schutzimpfungen mit erhöhter Priorität 

[...] 

4. Personen, die Mitglieder von Verfassungsorganen sind oder in besonders relevanter Position in den Verfassungsorganen, in den Regierungen und Verwaltungen, bei der Bundeswehr, bei der Polizei, beim Zoll, bei der Feuerwehr, beim Katastrophenschutz einschließlich des Technischen Hilfswerks, in der Justiz und Rechtspflege, in den Auslandsvertretungen der Bundesrepublik Deutschland oder bei Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland tätig sind, 

5. Personen, die in besonders relevanter Position in weiteren Einrichtungen und Unternehmen der Kritischen Infrastruktur tätig sind, insbesondere im Apothekenwesen, in der Pharmawirtschaft, im Bestattungswesen, in der Ernährungswirtschaft, in der Wasser- und Energieversorgung, in der Abwasserentsorgung und Abfallwirtschaft, im Transport- und Verkehrswesen sowie in der Informationstechnik und im Telekommunikationswesen, 

6. Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit niedrigem Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere in Laboren, und Personal, das keine Patientinnen oder Patienten betreut,

7. Personen, die im Lebensmitteleinzelhandel tätig sind, 

8. Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege, in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe und als Lehrkräfte tätig sind, 

[...]  

Weitere Informationen  

Verordnung zum Anspruch auf Corona-Schutzimpfung (Bundesgesundheitsministerium) 

Fragen und Antworten zu Corona-Schutzimpfungen in Hamburg (hamburg.de) 

Corona-Schutzimpfung: Wer ist aktuell berechtigt? (hamburg.de) 

Corona-Schutzimpfung: Telefonische Terminvergabe 116 117 

Corona-Schutzimpfung: Online-Terminvergabe

Informationen bzw. Ansprechpartner zum Coronavirus in Hamburg

Gesundheitsbehörde

Telefon-Hotline der Hamburger Gesundheitsbehörde für Fragen zum Coronavirus:
040 428 284 000

Webseite der Hamburger Gesundheitsbehörde

Hamburg-Service

Unter der bekannten Telefonnummer des Hamburg-Service (040 115, montags bis freitags von 7 bis 19 Uhr) können insbesondere Fragen zu den richtigen Ansprechpartnern in der Stadt Hamburg gestellt werden.

Siehe auch unter Hamburg.de

Ärztlicher Bereitschaftsdienst

Wer sich in Ansteckungsgebieten aufgehalten hat und an sich Symptome einer Erkrankung feststellt (z.B. Fieber), sollte sich an den Ärztlichen Bereitschaftsdienst (Tel. 116 117) wenden. Sie erhalten dann einen Hausbesuch, bei dem ein Test auf das Virus durchgeführt wird.

Siehe auch unter Artzruf Hamburg

Systemrelevanz

Systemrelevanz handwerklicher Tätigkeiten

(Stand 27.01.2021)

Aktuelle Entscheidungen im Zusammenhang mit Maßnahmen und Priorisierungen auf Bundes-, Länder- und Kommunalebene orientieren sich häufig an der Systemrelevanz bestimmter Personen- und Berufsgruppen. Der Zentralverband des Deutschen Handwerks hat eine Übersicht erstellt, welchen systemrelevanten und die Daseinsvorsorge sichernden Beitrag einzelne Handwerksunternehmen leisten. Die Tätigkeitsbeschreibungen können bei der Argumentation, z.B. im Zusammenhang mit einem Anspruch auf Kindernotbetreuung bei Lockdown-bedingten Kita- und Schulschließungen, helfen:

Übersicht systemrelevante handwerkliche Tätigkeiten 

Informationen bzw. Ansprechpartner zum Coronavirus in Hamburg

Gesundheitsbehörde

Telefon-Hotline der Hamburger Gesundheitsbehörde für Fragen zum Coronavirus:
040 428 284 000

Webseite der Hamburger Gesundheitsbehörde

Hamburg-Service

Unter der bekannten Telefonnummer des Hamburg-Service (040 115, montags bis freitags von 7 bis 19 Uhr) können insbesondere Fragen zu den richtigen Ansprechpartnern in der Stadt Hamburg gestellt werden.

Siehe auch unter Hamburg.de

Ärztlicher Bereitschaftsdienst

Wer sich in Ansteckungsgebieten aufgehalten hat und an sich Symptome einer Erkrankung feststellt (z.B. Fieber), sollte sich an den Ärztlichen Bereitschaftsdienst (Tel. 116 117) wenden. Sie erhalten dann einen Hausbesuch, bei dem ein Test auf das Virus durchgeführt wird.

Siehe auch unter Artzruf Hamburg

Infektionsschutz

Auf der Website der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) finden Sie wichtige Hinweise, wie Sie sich und anderen vor Corona-Infektionen schützen.

Corona-Schutzmaßnahmen am Arbeitsplatz

(Stand 27.01.2021)

Die vom Bundeskabinett am 20.01. beschlossene SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung (Corona-ArbSchV) tritt am 27.01. in Kraft. Sie ist bis zum 15. März befristet.

 Was jetzt schon gilt: 

  • Es gelten die derzeitigen Arbeitsschutzregelungen fort:
  • Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 m zu anderen Personen; Tragen von Mund-Nasen-Bedeckung, wo dies nicht möglich ist.
  • In Kantinen und Pausenräumen muss ebenfalls der Mindestabstand von 1,5 m eingehalten werden.
  • Arbeitgeber müssen Flüssigseife und Handtuchspender in Sanitärräumen bereitstellen.
  • Regelmäßiges Lüften muss gewährleistet sein. 

Was seit 27.01. neu zu beachten ist: 

  • Arbeitgeber sind verpflichtet, Homeoffice anzubieten. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sollten das Angebot annehmen, soweit sie können.
  • Müssen Räume von mehreren Personen gleichzeitig genutzt werden, müssen pro Person 10 m² zur Verfügung stehen.
  • In Betrieben ab 10 Beschäftigten müssen diese in möglichst kleine, feste Arbeitsgruppen eingeteilt werden.
  • Arbeitgeber müssen mindestens medizinische Gesichtsmasken zur Verfügung stellen.

Die gültige Arbeitsschutzverordnung können Sie hier einsehen: 

SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung

Die wichtigsten Fragen und Antworten hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hier aufbereitet:

FAQs zur Corona-Arbeitsschutzverordnung       

(Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales)


Wichtige Schutzmaßnahmen im Alltag

Die wichtigsten Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Virusausbreitung fasst die AHA-L Regel zusammen: 

  • Abstandhalten (mindestens 1,5 Meter zu anderen Personen)
  • Händewaschen
  • Alltagsmaske tragen (wo Mindestabstand nicht möglich und wo vorgeschrieben)

sowie Innenräume regelmäßig

  • Lüften (alle 20 Minuten Stoß- und Querlüften für ca. 3 bis 5 Minuten)

Weitere Informationen

Tagesaktuelle Informationen zum Coronavirus (Bundesgesundheitsministerium)Informationen zum Coronavirus SARS-CoV-2 mit zahlreichen wichtigen Links (Robert-Koch-Institut, deutsche Bundesoberbehörde für Infektionskrankheiten) 

Informationen bzw. Ansprechpartner zum Coronavirus in Hamburg

Gesundheitsbehörde

Telefon-Hotline der Hamburger Gesundheitsbehörde für Fragen zum Coronavirus:
040 428 284 000

Webseite der Hamburger Gesundheitsbehörde

Hamburg-Service

Unter der bekannten Telefonnummer des Hamburg-Service (040 115, montags bis freitags von 7 bis 19 Uhr) können insbesondere Fragen zu den richtigen Ansprechpartnern in der Stadt Hamburg gestellt werden.

Siehe auch unter Hamburg.de

Ärztlicher Bereitschaftsdienst

Wer sich in Ansteckungsgebieten aufgehalten hat und an sich Symptome einer Erkrankung feststellt (z.B. Fieber), sollte sich an den Ärztlichen Bereitschaftsdienst (Tel. 116 117) wenden. Sie erhalten dann einen Hausbesuch, bei dem ein Test auf das Virus durchgeführt wird.

Siehe auch unter Artzruf Hamburg