Schutzausrüstung


Foto: istock

Schutzausrüstung für das Handwerk

(Stand: 03.11.2020)

Hamburgs textilverarbeitende Handwerksbetriebe zeigen sich solidarisch und unterstützen bei der Beschaffung von Masken durch selbst hergestellte Produkte. Angeboten werden Masken in unterschiedlichen Größen, Stückzahlen, Designs und Ausführungen.

Anbieter aus den Bereichen Industrie und Life Science können auch größere Mengen liefern. Weitere Anbieter haben zusätzlich zu Masken, FFP2-Masken, Desinfektionsmittel, Schutzbrillen und Visiere im Sortiment.

Alle Angaben zu Anbietern, Preisen und Abnahmemengen, sowie Telefonnummern und Email-Adressen finden sich in den folgenden Listen:

Mund-Nasen-Schutz

FFP2-Masken

Schutzschilde / Visiere /Vollgesichtsmasken

Handwerksbetriebe können sich eintragen lassen

Handwerksbetriebe, die ebenfalls Corona-Schutzausrüstung produzieren, können sich gerne in die Liste aufnehmen lassen. Melden Sie sich dazu bitte per Mail mit Angabe von lieferbaren Stückzahlen und Preisen bei  christoph.koch(at)hwk-hamburg.de

Auch das Bundeswirtschaftsministerium veröffentlicht Anbieterlisten für Masken und Maskenvlies:

BMWi-Plattform für Schutzausrüstung

Kontakt

Handwerkskammer Hamburg
Holstenwall 12
20355 Hamburg
Tel.: 040 35905-0
Fax: 040 35905-208
Download vCard:
Dipl.-Wirtschaftsingenieur
Christoph Koch
Beauftragter für Innovation und Technologie (BIT)
Holstenwall 12
20355 Hamburg
Tel.: 040 35905-225
Download vCard:

Bestimmungen

Mund und Nase bedecken

(Stand: 30.11. 2020)

Die Pflicht eine Munde- und Nasenbedeckung zu tragen, ist in Paragraph acht der Hamburger Verordnung zur Eindämmung des Coronavirus festgelegt. 

Demnach gilt, dass Mund und Nase so bedeckt sein müssen, dass eine Ausbreitung von Tröpfchen durch Husten, Niesen oder Sprechen vermindert wird (Maskenpflicht). Gesichtsvisiere sind keine Mund-​Nasen-​Bedeckungen im Sinne dieser Verordnung.

Ab dem 1. Dezember 2020 gilt für die Maskenpflicht:

  • Kinder sind bis zur Vollendung des siebten Lebensjahrs von der Tragepflicht befreit,

  • Personen, die glaubhaft machen können, dass ihnen das Tragen einer Mund-​Nasen-​Bedeckung aufgrund einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist, sind von der Tragepflicht befreit,

  • das Abnehmen der Mund-​Nasen-​Bedeckung ist zulässig, solange es zu Identifikationszwecken oder zur Kommunikation mit Menschen mit Hörbehinderung erforderlich ist,

  • die Pflicht zum Tragen einer Mund-​Nasen-​Bedeckung entfällt, wenn eine geeignete technische Vorrichtung vorhanden ist, durch die die Ausbreitung von Tröpfchen durch Husten, Niesen oder Sprechen gleichwirksam vermindert wird.

Personen, die entgegen einer aufgrund dieser Verordnung bestehenden Maskenpflicht eine Mund-​Nasen-​Bedeckung nicht tragen, ist der Zutritt zu der Einrichtung, dem Geschäftsraum oder dem Ladenlokal, die Teilnahme an der Veranstaltung oder die Inanspruchnahme der Dienstleistung oder der Beförderung im Gelegenheitsverkehr zu verweigern.

Allgemeine Maskenpflichten in öffentlich zugänglichen Gebäuden sowie in Arbeits- und Betriebsstätten

  • In allen öffentlich zugänglichen Gebäuden gilt in den für den Publikumsverkehr geöffneten Bereichen eine Maskenpflicht. 

  • In Arbeits- und Betriebsstätten ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen; dies gilt nicht am Platz, sofern ein Abstand von 1,5 Meter zu weiteren Personen sicher eingehalten werden kann.

  • In allen Verkaufsstellen des Einzelhandels und Ladenlokalen von Dienstleistungs- oder Handwerksbetrieben, Apotheken, Sanitätshäusern, Banken und Sparkassen sowie Pfandhäusern und bei deren öffentlichen Pfandversteigerungen, bei sonstigen Versteigerungen, in Poststellen, im Großhandel, bei Wanderlagern, auf Spezialmärkten im Sinne der Gewerbeordnung, auf Jahrmärkten und auf Wochenmärkten gelten die allgemeinen Hygienevorgaben sowie für die anwesenden Personen eine Maskenpflicht.

  • Die Maskenpflicht gilt auch in Warteschlangen und Menschenansammlungen vor Eingängen sowie auf Außenflächen und Parkplätzen. Auf Außenflächen dürfen geeignete Raucherbereiche für die Beschäftigten eingerichtet werden. 

  • Auf den öffentlich zugänglichen Verkehrsflächen in Einkaufscentern oder Einkaufsmeilen gilt für die anwesenden Personen eine Maskenpflicht.

Maskenpflicht im öffentlichen Raum

(Stand: 12.10.2020)

Seit Montag, 12. Oktober, gilt in Hamburg die Pflicht, einen Mund- Nasenschutz auch auf einigen öffentlichen Wegen, Straßen und Plätzen zu tragen.  

Welche Orte betroffen sind, gibt die Stadt Hamburg auf ihrer Website an.

Polizeiliche Anordnungen auch an anderen Stellen möglich 

Die Polizei kann im Einzelfall auf öffentlichen Wegen, Straßen oder Plätzen eine räumlich begrenzte Maskenpflicht anordnen, wenn dies aus Infektionsschutzgründen erforderlich ist. Dies ist insbesondere der Fall, wenn das Abstandsgebot durch einen erheblichen Teil der anwesenden Personen nicht eingehalten wird oder aufgrund der räumlichen Verhältnisse oder der Anzahl der anwesenden Personen nicht eingehalten werden kann. 

(Quelle: hamburg.de)

Hinweis für die Bewerbung einfacher Masken

(Stand: 01.04.2020)

Mitgliedsbetriebe im Bereich des Schneiderhandwerks, die einfache Masken herstellen, müssen Folgendes beachten: Keine Werbung mit der Begrifflichkeit Schutz. Vermeiden Sie Wörter wie Atemschutz oder Mundschutz.

Nach Medizinproduktegesetz (MPG) handelt es sich bei einer Atemschutzmaske um eine medizinische Ausrüstung. Medizinprodukte müssen europäischen Normen für Medizinprodukte entsprechen und gekennzeichnet sein.

Die Herstellung von einfachen Masken ist möglich. Allerdings darf im Rahmen der Werbung nicht der Anschein erweckt werden, dass es sich um medizinische Atemschutzmasken handelt. Dies kann zu wettbewerbsrechtlichen Abmahnungen führen.

Kontakt

Handwerkskammer Hamburg
Holstenwall 12
20355 Hamburg
Tel.: 040 35905-0
Fax: 040 35905-208
Download vCard:
Dipl.-Wirtschaftsingenieur
Christoph Koch
Beauftragter für Innovation und Technologie (BIT)
Holstenwall 12
20355 Hamburg
Tel.: 040 35905-225
Download vCard:

Tipps für den Umgang mit Gesichtsmasken

(Stand: 15.05.2020)

Das Bedecken von Mund und Nase, ob nun durch eine Maske, einen Schal oder ähnliches ist vielerorts zur Pflicht geworden. So schützen Träger*innen nicht sich selbst, aber ihre Umgebung.

Durch eine solche nicht medizinische Maske können Tröpfchen, die beim Husten, Niesen oder Sprechen entstehen, abgefangen werden. So soll das Risiko, eine andere Person anzustecken, verringert werden (Fremdschutz). Untersuchungen zeigen, dass Menschen, die COVID-19 haben, das ansteckende SARS-CoV-2 Virus schon ein bis drei Tage absondern können, bevor sie selbst Symptome entwickeln oder überhaupt Symptome während der Erkrankung bemerken.

Die Stadt Hamburg beantwortet auf ihrer Website Fragen und gibt Tipps zur Herstellung und dem Tragen von Gesichtsmasken:

hamburg.de: Mund und Nasenbedeckung

Die Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gibt wertvolle Hinweise zur richtigen Anwendung dem hygienischen Umgang:

infektionsschutz.de/Merkblatt-Mund-Nasen-Bedeckung

Youtube: Wissenswertes rund um die Mund-Nasenbedeckung 
(Erklär-Video der BZgA)

FAQ Schutzmasken

Das wdr-Magazin „Quarks“ hat Fragen und Antworten zum Thema zusammengestellt:

Quarks.de/Schutzmasken

Kontakt

Handwerkskammer Hamburg
Holstenwall 12
20355 Hamburg
Tel.: 040 35905-0
Fax: 040 35905-208
Download vCard:
Dipl.-Wirtschaftsingenieur
Christoph Koch
Beauftragter für Innovation und Technologie (BIT)
Holstenwall 12
20355 Hamburg
Tel.: 040 35905-225
Download vCard: