Foto: Andreas Lettow

Handlungsprogramm 2024 "Starkes Handwerk"

Die Handwerkskammer Hamburg legt ihr Handlungsprogramm bis zum Jahr 2024 vor.

Was muss in den nächsten fünf Jahren geschehen, damit das Hamburger Handwerk auch im Jahr 2024 noch so erfolgreich ist wie heute? Die Handwerkskammer hat sich im Dialog mit vielen Betrieben und Handwerkern diese Frage gestellt und dafür einen Plan entwickelt: das Handlungsprogramm 2024. Dieses hat die Vollversammlung, also das gewählte Plenum aus Betriebsinhabern und Arbeitnehmern, in ihrer Sitzung am 12. Dezember 2019 verabschiedet.

Darum geht es: Verbesserte Bedingungen für das Handwerk

In fünf Kapiteln von Mittelstandspolitik über Mitgliederservice bis hin zur Bildung arbeitet die Kammer im Handlungsprogramm aus, welche Ziele, Projekte und Aktivitäten bei ihr in den nächsten Jahren im Mittelpunkt stehen werden. Die grundsätzliche Kernfrage lautet immer: Wie kann man die Arbeit der Betriebe und Handwerker in unserer Stadt noch erfolgreicher, besser und einfacher machen? Dabei orientiert sich die Kammer an zwei wesentlichen Ansatzpunkten:

  • Das muss die Politik als Partner des Handwerks tun.
  • So muss das Handwerk sich selbst weiterentwickeln.

Sechs Beispiele, wie Handwerksbetriebe und Arbeitnehmer profitieren

Die Liste der Arbeitsfelder der Handwerkskammer für das Hamburger Handwerk ist umfangreich – hier stellvertretend sechs Beispiele:

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Christoph Herting
Holstenwall 12
20355 Hamburg
Tel.: 040 35905-221
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Das vollständige Handlungsprogramm

Beispiel 1: Schnell am Ziel statt Dauerstau

Die Herausforderung

Hamburg sucht nach neuen Verkehrslösungen für weniger Stau und mehr Klimaschutz. Das ist grundsätzlich ein gutes Ziel – aber die Servicefahrzeuge der Handwerksbetriebe müssen auch künftig zum Kunden und ihren Betrieben durch- und ankommen.

Der Kammer-Plan

Die Kammer fordert von der Politik: Bei der Suche nach neuen Lösungen muss das Handwerk mitreden können – denn am Ende muss sichergestellt sein, dass Handwerker Termine in der Stadt verbindlich halten können, damit Aufträge und Kundenbeziehungen nicht gefährdet werden. Außerdem muss die „letzte Meile“ für Handwerkerfahrzeuge freibleiben – auch in Zeiten „autofreier“ Quartiere. Eine Heizungsanlage etwa passt eben auch nicht auf das beste Lastenfahrrad.

Der Mitgliedervorteil

Sie werden bei der bisweilen ideologischen Verkehrs-Diskussion nicht übersehen – wir sorgen dafür, dass Sie ans Ziel kommen.

Beispiel 2: Starkes Handwerk in den Quartieren

Die Herausforderung

In der Metropole Hamburg sind Flächen knapp. Setzt die Stadt einseitig auf das Wohnen, dann fehlt mehr und mehr der Raum für das Handwerk in den Quartieren; Betriebe werden an den Stadtrand verdrängt.

Der Kammer-Plan

Die Kammer fordert von der Politik: Bei der Weiterentwicklung und Erneuerung von Quartieren muss die Stadt Platz für das Handwerk einplanen – etwa am Kleinen Grasbrook, wo ein neues Viertel entstehen wird. Dabei sind innovative Lösungen Trumpf – etwa mehrstöckig „gestapeltes“ Handwerk wie im Handwerkerhof MEISTERMEILE am Offakamp.

Der Mitgliedervorteil

Sie finden mit Ihrem Betrieb und Ihrer Arbeit auch künftig Platz in der Stadt – mit kurzen Wegen und direkter Anbindung an Ihre Kunden.

Beispiel 3: Mehr Starthilfe für Jungmeister

Die Herausforderung

Duale Ausbildung im Handwerk und akademische Abschlüsse sind gleichwertig. Deshalb sollte auch die Förderung von Handwerks-Abschlüssen verbessert werden. Besonders wichtig ist das für die aufwändige Meisterausbildung. Die derzeitige Meisterprämie von 1000 Euro reicht nicht aus, um Jungmeister bei Ihrem Start in Karriere und Selbstständigkeit zu unterstützen.

Der Kammer-Plan

Die Kammer fordert von der Politik: Der Staat muss hier mehr tun und alle erfolgreichen Prüfungsabsolventen vom geplanten Restdarlehen für die Fortbildungskosten in Höhe von 25 % befreien.

Der Mitgliedervorteil

Als Jungmeister kommen Sie mit weniger eigenem finanziellen Risiko zum Ziel. Für Betriebsinhaber: Je mehr hervorragend ausgebildete Meister auf dem Markt sind, umso besser ist die Chance, dass die Betriebsnachfolge erfolgreich ist.

Beispiel 4: Klimawende nur mit dem Handwerk

Die Herausforderung

Der Kampf gegen den Klimawandel ist das Megathema unserer Zeit. Das Handwerk leistet einen wichtigen Beitrag zur Klimawende – diese Chance muss Deutschland noch besser nutzen.

Der Kammer-Plan

Die Kammer wird alle Hebel in Bewegung setzen, um den hochproblematischen Fachkräftemangel in den Umweltgewerken abzumildern. Dafür braucht sie die Unterstützung der Stadt, um mit Werbemaßnahmen, Fortbildungsangeboten und einer effektiven Förderkulisse für bessere Chancen zu sorgen. Auch bei der Förderung klimafreundlicher Baumaßnahmen ist noch Luft nach oben – sie sollten steuerlich besser abgesetzt werden können.

Der Mitgliedervorteil

Es entstehen zusätzliche Aufträge für das Handwerk. Handwerksbetriebe mit Umweltfokus werden bei der Gewinnung von Nachwuchskräften unterstützt.

Beispiel 5: Digital erfolgreicher werden

Die Herausforderung

Die Digitalisierung geht mit Riesenschritten voran. Das Handwerk muss mitgehen, damit die Kunden zufrieden bleiben und digitale Plattformen nicht den direkten Zugang zum Kunden übernehmen.

Der Kammer-Plan

Ein neues „Hamburger Kompetenzzentrum Digitale Prozesse im Handwerk“ soll Betrieben bei der Digitalisierung helfen. Ein Fokus sind dabei digitale Kundenplattformen im Internet – wie Betriebe damit richtig umgehen und wie man ihnen zum Trotz den direkten Zugang zum Kunden nicht verliert, daran wird die Handwerkskammer in diesem Zusammenhang intensiv arbeiten.

Der Mitgliedervorteil

Für strategische Fragen etwa in der Digitalisierung lässt das Kerngeschäft Betrieben wenig Zeit – die Kammer denkt und arbeitet voraus, um Mitgliedern die Einführung und Nutzung digitaler Lösungen zu erleichtern.

Beispiel 6: Mit exzellenter Ausbildung werben

Die Herausforderung

Die Konkurrenz um Nachwuchskräfte spitzt sich in den nächsten Jahren weiter zu. Das Handwerk muss noch mehr tun, um offene Stelle zu besetzen. Dazu gehört auch exzellente Ausbildungsqualität.

Der Kammer-Plan

Die Handwerkskammer wird mit einer Verlängerung ihrer Imagekampagne für das Handwerk nochmal Gas geben, wenn es um die Werbung für eine attraktive Ausbildung in einem Handwerksberuf geht – mit noch mehr Social Media, digitalen Werbeformen und bewährten Großveranstaltungen. Zugleich verstärkt sich die Kammer in der Beratung von Betrieben, damit diese eine noch bessere Ausbildungsqualität erreichen – zum Vorteil von Betrieben und Arbeitnehmern.

Der Mitgliedervorteil

Junge Menschen werden auf Berufschancen im Handwerk aufmerksam, die Azubi-Zahlen bleiben stabil. Im Handwerk finden Sie eine exzellente Ausbildung vor und bleiben ihren Ausbildungsbetrieben treu.

Die Handwerkskammer Hamburg setzt auf den engen Kontakt zu den Handwerksbetrieben. Wenn Sie Fragen, Anregungen oder ein Feedback haben, nehmen Sie Kontakt zu uns auf. Nutzen Sie das Kontaktformular oder wenden Sie sich direkt an den zuständigen Ansprechpartner (siehe im Kasten oben rechts). Viele weitere wichtige Themen finden Sie im vollständigen Wortlaut des Handlungsprogramms 2024.

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