News-Detailansicht


Foto: istock

10. Kooperationstreffen Handwerk und Schule

Zehn erfolgreiche Jahre für die Berufsorientierung von Jugendlichen


Hamburg, 28.02.2019 – Handwerk und Schule machen gemeinsame Sache – das ist schon gute Tradition: Das ESF-Projekt „INa – Integrierte Nachwuchsgewinnung im Handwerk“ der Handwerkskammer Hamburg lud zum 10. „Kooperationstreffen – Handwerk und Schule“ ein. Das bedeutet zehn erfolgreiche Jahre für die Berufsorientierung von Jugendlichen. Bei den Treffen knüpfen Lehrkräfte, Innungen und Betriebe wertvolle Kontakte und vereinbaren Aktionen, bei denen Schülerinnen und Schüler Einblicke in die vielfältige Berufswelt des Handwerks bekommen. Rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren auf der Jubiläumsveranstaltung, um (auch) dieses Jahr für die Berufsorientierung und die Nachwuchsgewinnung im Hamburger Handwerk mit seinen mehr als 100 Ausbildungsberufen aktiv zu werden.

Die runde Zahl war Anlass für einen feierlichen Start des 10. Kooperationstreffens: Bei einem Empfang kamen von allen Partnern Lob und motivierende Worte für die Zukunft, namentlich von Staatsrätin Petra Lotzkat von der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration, von Regina Henkis, Schulaufsicht Berufsbildende Schulen 2 im Hamburger Institut für Berufliche Bildung, Oberschulrat Rainer Köker, Leiter der Abteilung Gestaltung und Grundsatz in der Behörde für Schule und Berufsbildung, und von Hjalmar Stemmann, Vizepräsident der Handwerkskammer Hamburg.

Vizepräsident Stemmann erläuterte: „Vielen Jugendlichen und Eltern ist gar nicht bekannt, wie Berufe im Handwerk heute aussehen, wie Tradition und Hightech einander in vielen Gewerken ergänzen. Die Kooperationen geben Einblick in diese Handwerkswelten und sie zeigen die großen Chancen für junge Menschen auf. Der Bedarf an Fachkräften ist sehr groß. Wer seinen Beruf als sinnvoll erleben und am Ende des Tages zufrieden sein möchte, ist im Handwerk genau richtig. Leistungsbewussten Nachwuchskräften stehen bei uns die Türen für eine aussichtsreiche Karriere weit offen. Unabhängig davon, mit welchem Schulabschluss jemand anklopft.“

INa-Projektleiterin Johanna von Blanc ergänzt: „Das Handwerk bietet jungen Menschen tolle Chancen, ist modern und attraktiv. Seit nunmehr zehn Jahren tragen wir erfolgreich dazu bei, dass diese Botschaft die Schulen erreicht. Die Jugendlichen sollen wissen, welche beruflichen Möglichkeiten sie haben. Auch auf unserer Jubiläumsveranstaltung geht es daher darum, in diesem Sinne den regen Austausch zwischen Schule und Handwerk zu fördern.“

Auf diese Weise entstanden schon bisher etliche erfolgreiche Kooperationen zwischen Hamburger Handwerksbetrieben und Schulen. So lässt zum Beispiel der Glaser eine Schulklasse hinter die Kulissen seines Betriebes schauen oder die Konditorin kommt zum Kuchen backen in die Schule und gibt wie nebenbei viele Infos über das eigene Berufsbild oder der Fahrzeuglackierer findet über ein Schulpraktikum seinen Auszubildenden von morgen.

Das Projekt INa betreut mittlerweile über 100 Hamburger Schulen und rund 700 Handwerksbetriebe für eine effektive Zusammenarbeit. In den vergangenen zehn Jahren kamen rund 13.000 junge Menschen zu den Praxiskursen, die die Innungen anbieten. Für das laufende Jahr sind zahlreiche weitere Aktionen zur Berufsorientierung geplant.

Weitere Informationen

www.nachwuchs-handwerk.de

Hinweis für Redaktionen

Die nächsten Kooperations-Aktionen zur Berufsorientierung sind für März und April geplant, beispielsweise in Wilhelmsburg, Barmbek oder Bergedorf. Auf Anfrage vermitteln wir gern Kontakte.

Das Projekt „INa – Integrierte Nachwuchsgewinnung im Handwerk“ wird aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) und von der Freien und Hansestadt Hamburg finanziert.