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Handwerkerhof am Rugenbarg favorisiert

Die Handwerkskammer und das Altonaer Handwerk begrüßen die Pläne des Bezirks für das Areal des früheren Max-Bahr-Baumarktes


Hamburg, 06.03.2019 - Die Bezirksversammlung Altona hat in ihrer jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen, die Entwicklung eines Handwerkerhofes in Osdorf voranzutreiben. Das Altonaer Handwerk und die Handwerkskammer Hamburg begrüßen diesen Beschluss ausdrücklich. Die Bezirksversammlung bekräftigt damit ihre bisherigen Entscheidungen für eine neue gewerbliche Nutzung des Areals am Rugenbarg, auf dem ein früherer Max-Bahr-Baumarkt seit mehr als zwei Jahren leer steht. Das Altonaer Bezirksparlament fordert darüber hinaus den Senat auf, mit dem Grundstückseigentümer der „Max-Bahr-Fläche“ in Ankaufgespräche einzutreten. Eine Nutzung als Gewerbehof bzw. Handwerkerhof entspricht dem geltenden Bebauungsplan.

Bezirkshandwerksmeisterin Maxi Hänsch aus Altona erklärt: „Altona braucht dringend bezahlbaren Gewerberaum für uns Handwerker. Der Verzehr kostbarer Gewerbeflächen zu Gunsten von Wohnungsbau muss ein Ende finden. Stadtteile brauchen Handwerksbetriebe, die für Kunden leicht zugänglich sind und wo auch Jugendliche mal ein Praktikum machen können. Handwerk gehört mitten unter uns in die Stadt.“

Eine Verdrängung aus den Quartieren hätte vielfältige Nachteile, nicht zuletzt gehört dazu, dass durch längere Anfahrtswege das Straßennetz noch stärker belastet werden würde. Bezirkshandwerksmeisterin Hänsch fährt fort: „Die Fläche am Rugenbarg eignet sich besonders gut für einen Gewerbehof. Das Grundstück ist groß genug und hat eine gute Verkehrsanbindung. Außerdem befinden sich im Umfeld bereits Handwerksbetriebe, die sich sehr gut in das Stadtbild eingefügt haben. Die unmittelbare Nähe zum Gewerbegebiet Brandstücken bietet gute Chancen für Kooperationen und Vernetzung der unterschiedlichen Betriebe. Außerdem gehören zur Nachbarschaft auch eine Grundschule und eine weiterführende Schule. Jugendliche und Kinder, die ins Handwerk reinschnuppern möchten, sollten dafür keine 30 Kilometer fahren!“

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