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Foto: Handwerkskammer Hamburg/Gehle

Senat ehrt bundesweit besten Handwerksnachwuchs aus Hamburg

Empfang für Bundessiegerinnen und -sieger im Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks


Hamburg, 12.04.2019 - Acht frisch gekürte Gesellinnen und Gesellen aus Hamburg gehören in ihren Handwerksberufen zu den Besten bundesweit: Sie erreichten Spitzenplätze beim 67. Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks „Profis leisten was“ (PLW) unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Die Stadt Hamburg würdigte die hohe Ausbildungsbildungsleistung des Handwerks mit einem Senatsempfang für die Bundessiegerinnen und Bundessieger. Senator Ties Rabe von der Behörde für Schule und Berufsbildung und Vizepräsident Hjalmar Stemmann von der Handwerkskammer Hamburg übergaben die Urkunden im Bürgermeistersaal des Rathauses.

Die acht Besten der Besten hatten sich zunächst als Landessieger für den Wettbewerb auf Bundesebene qualifiziert. Jetzt wurden drei Handwerkerinnen und vier Handwerker aus der Hansestadt 1. oder 2. Bundessieger, ein weiterer Handwerker erreichte beim angegliederten PLW-Gestaltungswettbewerb „Die Gute Form im Handwerk“ einen hervorragenden 3. Platz. Jede Platzierung ist ein großer Erfolg für die jungen Fachkräfte, die Ausbildungsbetriebe und die Berufsschulen.

Vizepräsident Hjalmar Stemmann gratulierte allen Beteiligten: „Wir sind sehr stolz auf Sie! Jeder einzelne Bundessieg steht für die hohe Qualität der dualen Ausbildung im Hamburger Handwerk.“ An die „jungen Spitzenfachkräfte“ appellierte er: „Sie sind die Leistungsträger der Zukunft. Nur Mut! Entscheiden Sie sich für den Weg zum Meister oder zum Betriebswirt des Handwerks. Gründen Sie ein Handwerksunternehmen oder übernehmen Sie einen Betrieb, der eine Nachfolge sucht. Ergreifen Sie Ihre Chance, die Zukunft des Handwerks mitzugestalten. Sie sind Handwerker. Sie können das!“

Senator Ties Rabe: „Ich beglückwünsche Sie zu Ihrem Ausbildungserfolg und zu Ihrem Sieg im Wettbewerb der Besten. Und ich gratuliere auch Ihren Ausbilderinnen und Ausbildern sowie Ihren Berufsschullehrerinnen und -lehrern, die sicher manch wertvollen Rat geben konnten, den Sie dann erfolgreich umgesetzt haben. Ein Handwerk erlernt man nicht durch das Lesen von Gebrauchsanweisungen. Handwerkliches Wissen und Können müssen von Mensch zu Mensch weitergegeben werden – im Lehrgespräch, beim Einüben unter kundiger Anleitung, im Unterricht der Berufsschule und bei der gemeinsamen Suche nach noch besseren Lösungen. Sie und Ihr Ausbildungsbetrieb gehören damit zur Elite des Hamburger Handwerks und des bundesdeutschen Handwerks insgesamt!“

Einige der ausgezeichneten jungen Gesellen haben die Meisterqualifikation schon im Blick. Levin Zimmermann (22 Jahre alt), wurde 1. Bundessieger bei den Parkettlegern. Gelernt hat er im Parkettstudio Nils Zimmermann in Bramfeld.

Er hatte sich für ein Duales Studium an der Berufsakademie Hamburg am ELBCAMPUS entschieden, dem Kompetenzzentrum der Handwerkskammer Hamburg. Sobald er nach dem vierjährigen Studium auch seinen Bachelor in Betriebswirtschaftslehre hat, möchte er seinen Meister machen, um frühzeitig für die spätere Übernahme des Familienbetriebes in vierter Generation gerüstet zu sein.

Auch der 1. Bundessieger bei den Orthopädietechnik-Mechanikern, Matthias Böhnert (27), ist auf Meisterkurs. Er fand auf Umwegen zu seinem Traumberuf: Beim Studium der Philosophie und Physik auf Lehramt stellte er fest, dass er kein Lehrer werden möchte. Durch Zufall stieß er beim Jobben auf den Beruf, der nun zu seiner Berufung wird. Er lernte bei der ACTO Manufaktur Hamburg KG in Othmarschen, die auch 2017 den Ersten Bundessieger stellte.

Der 2. Bundessieger bei den Mechatronikern für Kältetechnik, Kaleb Feichtinger (24), hat ebenfalls den Meistertitel als nächstes Ziel. Sein Vater übt denselben Beruf aus, an dem ihm vor allem „die Vielseitigkeit“ gefällt:  „Jeder Tag ist anders.“ Feichtinger lernte bei der G. Breitkreuz Kälte- und Klimatechnik GmbH in Rahlstedt.

Der Behälter- und Apparatebauer Nikos Ahrens (20) möchte sich ebenfalls bald „Meister“ nennen. Er kam über ein Praktikum in seinem späteren Ausbildungsbetrieb, der Kliewe GmbH in Schnelsen, zu dem Beruf, der ihm, wie er selbst sagt, „richtig gut liegt“. Die Kliewe GmbH hat nicht zum ersten Mal einen Bundessieger hervorgebracht.

Maike Pietryga (26) wurde als Kauffrau für Büromanagement bei der Reinsch GmbH in Stellingen 2. Bundessiegerin. Sie führt mittlerweile den Fachbereich Mahnwesen eigenverantwortlich und plant nun eine Weiterbildung zur Fachwirtin.

Zwei weitere Bundessiegerinnen würden sich „immer wieder“ für eine Ausbildung in ihrem Handwerksberuf entscheiden, studieren jetzt aber. Die Vergolderin Sophia Eisland (24), wurde 1. Bundessiegerin, sie lernte im Betrieb Blattgold von Anja Gerbrandt am Grindel. Nun studiert sie Konservierung und Restaurierung in Hildesheim, um sich später als Restauratorin selbstständig zu machen, so Eisland: „Die Ausbildung zur Vergolderin war dafür ideal.“ Die 2. Bundessiegerin bei den Orgel- und Harmoniumbauern, Anja Schmidt (24), erklärte nach ihrer Lehre bei der Rudolf von Beckerath Orgelbau GmbH in Tonndorf: „Die Ausbildung war eine sehr wertvolle und schöne Erfahrung.“ Doch jetzt studiert sie: Informatik.

Im Rahmen von PLW wird für gestaltende Berufe außerdem der Wettbewerb „Die gute Form im Handwerk – Handwerker gestalten“ ausgelobt. Dabei erreichte Andy Minte (22) den 3. Preis bei den Glasern. Den Beruf lernte er über ein Praktikum in der Glaserei Hauschild in Eidelstedt kennen. Ihn fasziniert, „dass die Möglichkeiten mit Glas gefühlt grenzenlos sind.“ Auch Andy Minte möchte in seinem Beruf noch mehr lernen, sich eventuell später zum Meister fortbilden.

Der Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten macht seit 1951 auf die hohe Ausbildungsleistung des Handwerks und die Vorteile der dualen Ausbildung aufmerksam. Mit jährlich rund 3.000 Teilnehmern in 130 Handwerksberufen fördert er den besonders begabten Nachwuchs. Die Siegerinnen und Sieger können ein Weiterbildungsstipendium der Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB) beantragen.


Die Hamburger Bundessieger beim 67. Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks

1. Bundessieger Orthopädietechnik-Mechaniker: Matthias Böhnert
Ausbildungsbetrieb: ACTO Manufaktur Hamburg KG (Othmarschen)
Ausbilder: Geschäftsführer Jörg Schiebler

1. Bundessieger Parkettleger: Levin Zimmermann
Ausbildungsbetrieb: Parkettstudio Nils Zimmermann (Bramfeld)
Ausbilder: Geschäftsführer Nils Zimmermann

1. Bundessiegerin Vergolderin: Sophia Eisland
Ausbildungsbetrieb: Anja Gerbrandt (Grindel)
Ausbilderin: Geschäftsführerin Anja Gerbrandt

2. Bundessieger Behälter- und Apparatebauer: Nikos Ahrens
Ausbildungsbetrieb: Kliewe GmbH (Schnelsen)
Ausbilder: Björn Brüning, Cliff Behn

2. Bundessiegerin Kauffrau für Büromanagement: Maike Pietryga
Ausbildungsbetrieb: Reinsch GmbH (Stellingen)
Geschäftsführer: Nicole Reinsch, Ingo Greiser

2. Bundessieger Mechatroniker für Kältetechnik: Kaleb Feichtinger
Ausbildungsbetrieb: G. Breitkreuz Kälte- und Klimatechnik GmbH (Rahlstedt)
Ausbilder: Geschäftsführer André Claus  

2. Bundessiegerin Orgel- und Harmoniumbauerin: Anja Schmidt
Ausbildungsbetrieb: Rudolf von Beckerath Orgelbau GmbH (Tonndorf)
Ausbilder: Rolf Miehl

„Die gute Form im Handwerk – Handwerker gestalten“
3. Preisträger Glaser, Fachrichtung Verglasung und Glasbau: Andy Minte
Ausbildungsbetrieb: Jörg-Peter Hauschild (Eidelstedt)
Ausbilder: Jörg-Peter Hauschild

Weitere Informationen:

Öffnet externen Link in neuem FensterLeistungswettbewerb des Deutschen Handwerks - PLW Profis leisten was

Öffnet externen Link in neuem FensterAusbildung im Hamburger Handwerk

Hinweis:

Kontakte zu Bundessiegerinnen und Bundessiegern sowie Ausbildungsbetrieben vermitteln wir gern.

Kontakt für Redaktionen:

Ute Kretschmann, Handwerkskammer Hamburg
Tel. 040 35905-227, E-Mail ute.kretschmann@hwk-hamburg.d

Peter Albrecht, Behörde für Schule und Berufsbildung
Tel. 040 42863-2003, E-Mail peter.albrecht(at)bsb.hamburg.de

 

 

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