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Foto: Thomas Peters

Rege Diskussion zwischen Handwerkern und Politikern

Handwerkskammer und WHDI e.V. luden zum 1. Parlamentarischen Abend


Hamburg, 24.09.2019 - Handwerksbetriebe leisten einen großen Beitrag für die Stadt, brauchen dafür aber auch die notwendigen Rahmenbedingungen. Da diese von der Politik gestaltet werden, ist es für Handwerker wichtig, mit den Volksvertretern aus Senat und Bürgerschaft ins Gespräch zu kommen. Mit dem 1. Parlamentarischen Abend boten die Handwerkskammer und der Innungs-Verbund WHDI e.V. in geselligem Rahmen die besten Voraussetzungen.

In entspannter Atmosphäre sprachen rund 130 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Handwerk sowie allen Fraktionen von Bürgerschaft und Bezirksversammlungen Klartext miteinander und diskutierten über die Zukunftsthemen Nachwuchs, Gewerbestandorte und Verkehr.

Erste Impulse für die folgenden Gespräche lieferten die Begrüßung von Handwerkskammerpräsident Hjalmar Stemmann und das Eingangsstatement von Peter Tschentscher, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, sowie kurze Vorträge von Handwerkerinnen und Handwerkern:

Sabine Möller, Inhaberin der Bäckerei Körner aus Blankenese, kritisierte die Defizite der heutigen Schulabgänger beim Schreiben und Rechnen und wies darauf hin, dass die entsprechenden Kenntnisse von den Schulen zu vermitteln seien. Die Schwierigkeiten vieler Handwerksbetriebe, geeignete Flächen im Hamburger Stadtgebiet zu finden, schilderte Thomas Kliewe, Inhaber des Anlagen- und Rohrleitungsbau-Unternehmens Kliewe GmbH. Bei dem Impuls-Vortrag von Tim Batzer, Inhaber des Tiefbauunternehmens Werner Batzer Tief- und Straßenbau GmbH, ging es um das problematische Baustellen-Management in Hamburg und dessen Folgen für den Verkehr. Verkehrsthemen standen auch im Mittelpunkt des Vortrags von Lena Schröder, Angestellte beim Zahntechnik-Betrieb bornhöft & team. Sie sprach aus eigener Erfahrung über die zunehmend schwierige Auslieferung von Ware sowie den täglichen Arbeitsweg und die ausufernde Fahrtzeit von Mitarbeitern.

Im Anschluss diskutierten Tschentscher und die vier Betriebsinhaber aus dem Handwerk intensiv mit dem Publikum. Besonders die Themen Gleichstellung von Ausbildung und Studium sowie Verkehr sorgten für viel Gesprächsstoff. Generell begrüßten die Handwerker die verschiedenen Vorstöße den Verkehr in der Stadt auf lange Sicht neu zu denken. Sie mahnten aber an, dass Vorhaben wie Verkehrsberuhigungen oder Umgestaltungen von ganzen Straßen nicht nur die Bedürfnisse von Anwohnern und Händlern vor Ort, sondern auch der ansässigen Betriebe, berücksichtigen sollten.

Hjalmar Stemmann bewertete den Abend als sehr gelungen: „Ich freue mich, dass unser Parlamentarischer Abend gleich beim ersten Mal so gut besucht war und sich rege Diskussionen entwickelt haben. Mir persönlich ist es wichtig, ins Gespräch zu komme. Nur ein Dialog aller Beteiligten ermöglicht es, Lösungen für aktuelle Probleme zu finden, mit denen alle gut leben können. Daher werden wir mit Sicherheit weiter mit solchen Veranstaltungsformaten arbeiten.“

Live-Stream auf Facebook

Die Veranstaltung konnte live auf Facebook verfolgt werden. Die Aufzeichnung des Abends ist auf der Öffnet externen Link in neuem FensterFacebook-Seite der Handwerkskammer Hamburg verfügbar.



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