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Foto: Swaantje Ehlers

Die Zündkerze richtig eingerastet

Die Förderung des Kompetenzzentrums Hamburg wird um weitere zwei Jahre Verlängert. Damit können weiterhin innovative Projekte vorangebracht werden, wie z.B. die praxistaugliche Fertigung von speziellen Metallteilen mit dem 3D-Drucker.


Hamburg, 21.11.2019 – Die ersten Prototypen sind bereits gedruckt. Eine völlig neue Erfahrung, sowohl für Dirk Mangartz, Geschäftsführer bei Rocket Motors GmbH, ein Hamburger Motorrad-Zubehör-Hersteller und –Vertreiber, als auch für seine Kund*innen. Denn nicht nur die Bezeichnung „drucken“ ist neu, auch das Verfahren ist für viele noch unbekannt. Mangartz kam auf einer Informationsveranstaltung des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Hamburg zum Thema additive Fertigung auf die zündende Idee.

Es muss doch möglich sein, ein verbreitetes Problem in der Motorrad-Szene lösen zu können. Denn bei vielen klassischen Motorrädern ist es technisch häufig notwendig die Zündkerzen zu wechseln. Kein großer Umstand, jedoch erforderlich, dass man allzeit eine Ersatz-Zündkerze bei sich hat. Die Lösung? Eine Kombination aus Ersatzteil und Bestandteil. Mangartz entwickelte eine innovative Fußraste, die Ablagefläche für die Füße des Motorradfahrers, an der sich per Gewinde die benötigte Ersatz-Zündkerze direkt befestigen lässt. Aufwendige Erstproduktionskosten sollten jedoch vermieden werden. Die Technologie des 3D-Drucks ermöglicht genau das. Und so kamen Mangartz, das Fraunhofer IAPT und das Kompetenzzentrum Hamburg zusammen und gemeinsam konnte das neuartige Produkt umgesetzt und weiter optimiert werden. Das Ergebnis? Eine  3D-gedruckte Fußraste, die bereits viel Anklang unter Motorradfahrer*innen gefunden hat. Der serienmäßige Vertrieb ist in Planung und Mangartz begeistert von der Technologie: „Es ist wirklich erstaunlich, was die additive Fertigung heute schon möglich macht. Meinen Entwurf, eben noch auf Papier, jetzt in der Hand zu halten, das ist einfach beeindruckend“. Auch das Nachbessern und Optimieren des Endproduktes funktioniert dank 3D-Druck flexibel, schnell und vor allem kostengünstig.

„Ich freue mich sehr, dass die Förderung des Kompetenzzentrums Hamburg um weitere zwei Jahre verlängert wird“, sagt Handelskammer-Vizepräses André Mücke. „Unternehmen werden hier kostenlos bei der Umsetzung der Digitalisierung unterstützt und tolle Projekte umgesetzt.“ Laut einem Beschluss des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) wird die Förderung des Projektes bis Ende 2021 verlängert. Eine Würdigung der hervorragenden Arbeit, die in den ersten drei Jahren geleistet wurde, in denen das Kompetenzzentrum Hamburg bereits erfolgreich für mehr als 7.500 unterschiedliche Vertreter kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) in der Metropolregion Hamburg kompetenter Ansprechpartner in Bezug auf Digitalisierungsthemen war.

Auch die Geschäftsstelle in der Handwerkskammer freut sich über die Verlängerung und blickt gespannt in die Zukunft. „Zeitersparnis, Arbeitserleichterung und Produktivität durch Digitalisierung sind wichtige Themen für unsere Mitglieder. Digitale Prozesse können für Handwerksbetriebe eine enorme Arbeitserleichterung schaffen sowie die Effizienz und Produktivität steigern. 3D-Druck beispielsweise erhält in immer mehr Betrieben Einzug, nicht nur bei den Zahntechnikern, wo er schon zum Standard gehört.“ fasst Hjalmar Stemmann, Präsident der Handwerkskammer, zusammen.

Rudolf Neumüller, Leiter des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Hamburg, freut sich über weitere zwei Jahre Förderung: „Unser gesamtes Team ist hochmotiviert und freut sich auf die Zusammenarbeit mit den Hamburger Unternehmerinnen und Unternehmern und weitere spannende Umsetzungsprojekte.“

Weitere Informationen zum Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Hamburg und einen Einblick in  das Projekt mit Rocket Motors finden Sie hier:
Öffnet externen Link in neuem Fensterhttps://kompetenzzentrum-hamburg.digital/themen/3d-druck/257-3d-clips

Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Hamburg

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Hamburg ist ein vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördertes Projekt, welches sich insbesondere an Unternehmen kleinerer und mittlerer Größen in der Metropolregion Hamburg richtet. Zielsetzung ist, die Unternehmen auf ihrem Weg zur Digitalisierung von Prozessen und Produkten zu unterstützen. Dazu bietet es kostenfreie Infoveranstaltungen, praxisorientierte Schulungen sowie Umsetzungsprojekte bei Unternehmen vor Ort an. Konsortialführerin des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Hamburg und zentraler Ansprechpartner für Unternehmen ist die Handelskammer Hamburg. Weitere Projektpartner im Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Hamburg sind: Die Technische Universität Hamburg (TUHH), die Helmut-Schmidt-Universität (HSU), die Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) und die Handwerkskammer Hamburg.

Pressekontakt

Swaantje Ehlers
Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Hamburg
Adolphsplatz 1
20457 Hamburg
swaantje.ehlers(at)hk24.de
040-36138 982

Christiane Engelhardt
Handwerkskammer Hamburg
Pressesprecherin
040 35905-227
christiane.engelhardt(at)hwk-hamburg.de

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