News-Detailansicht


Foto: Engelhard

Zwischen Hamburg und Madrid

Vertreter aus Politik und Wirtschaft diskutierten über die Folgen der UN-Klimakonferenz und des Klimaplans der Hansestadt für Handwerk und Industrie.


Hamburg, 10.12.2019 – Über 300 Vertreter aus Politik und Wirtschaft haben bei der Veranstaltung „Zwischen 25. UN-Klimakonferenz und Hamburger Klimaplan“ über die Auswirkungen der Klimakonferenz in Madrid und des überarbeiteten Hamburger Klimaplans für die Hamburger Wirtschaft diskutiert. Die Veranstaltung wurde von der Handelskammer Hamburg, der Leitstelle Klima in der Hamburger Behörde für Umwelt und Energie und der Handwerkskammer Hamburg ausgerichtet. „Die anspruchsvollen Ziele des Hamburger Klimaplans können Hamburg zu einem Vorreiter beim Klimaschutz machen. Das begrüßen wir, denn viele Hamburger Unternehmen haben Umwelt- und Klimaschutz schon lange als Chance erkannt oder verdienen mit ‚grünen‘ Produkten und Dienstleistungen ihr Geld“, sagt Handelskammer-Vizepräses André Mücke. „Es muss jedoch auch die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts insgesamt erhalten und gestärkt werden. Daher sollte die Politik vor allem auf Anreize setzen und an einer Harmonisierung der europäischen und internationalen Rahmenbedingungen arbeiten.“

In Madrid geht die Klimakonferenz in die entscheidende Phase, der neue Klimaplan für Hamburg aber steht bereits: Bis 2030 will Hamburg die CO2-Emissionen um 55 Prozent gegenüber dem Basisjahr 1990 reduzieren. Bis 2050 strebt die Stadt eine Emissionsminderung von mindestens 95 Prozent an, um Klimaneutralität zu erreichen. Voraussichtlich zwei Milliarden Euro soll das Vorhaben allein in den nächsten zehn Jahren kosten. Umweltsenator Jens Kerstan appelliert bei seiner Rede an den Beitrag der Wirtschaft, diese Ziele zu erreichen. „Der Senat hat letzte Woche den Hamburger Klimaplan mit neuen, ambitionierten Klimaschutzzielen verabschiedet“, so Senator Jens Kerstan. „Um diese Ziele zu erreichen, müssen wir allen an einem Strang ziehen. Insbesondere die Wirtschaft, die mit ungefähr 50 Prozent zu den Hamburger CO2-Emissionen beiträgt, hat hier einerseits eine große Verantwortung und gleichzeitig ein großes Potenzial, das viele Chancen für Innovationen bietet. Allerdings muss es uns auch gelingen, die vielen kleinen Unternehmen hier in Hamburg für Klimaschutzaktivitäten zu gewinnen. Handelskammer und Handwerkskammer sind in diesem Kontext wichtige Vermittler und Unterstützer.“

„Die Klimawende ist eine weltweite Aufgabe. Wir müssen aber vor der eigenen Haustür anfangen. Die Energiewendetechniker aus dem Handwerk setzen die notwendigen Maßnahmen um – von der Gebäudedämmung bis zu Solarzellen auf dem Dach“, so Handwerkskammer-Präsident Hjalmar Stemmann bei seiner gemeinsamen Begrüßung mit André Mücke. „Ohne Handwerk keine Klima- und Energiewende. Das gilt vor allem für die ambitionierten Ziele des Hamburger Klimaplans bei der Gebäudesanierung und  -neuausstattung. Gemeinsam schaffen wir das. Nehmen wir uns doch ein Beispiel an den Hamburger Energielotsen, die uns im Bereich Beratung bereits eindrucksvoll zeigen, wie man schlagkräftig im Verbund neue, zukunftsstarke Wege geht.“

Kontakt

Handwerkskammer Hamburg
Christiane Engelhardt, Pressesprecherin
Tel.: 040 35905-227
Fax: 040 35905-309
E-Mail: christiane.engelhardt(at)hwk-hamburg.de

Handelskammer Hamburg
Dr. Michaela Ölschläger, Leitung PR & Medien
Tel.: 040-36138-202
Fax: 040 36138-460
E-Mail: michaela.oelschlaeger(at)hk24.de

Gays PornFemale dominationShemale Porn