News-Detailansicht


Foto: ZDH/Rüdiger Jeske

Hamburgs Handwerker siegen auf Bundesebene

Zwölf Hamburger Gesellinnen und Gesellen gehören beim Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks 2019 zu den Besten ihres Fachs.


Hamburg, 18. Dezember 2019 – Der diesjährige Handwerksnachwuchs weiß definitiv, wo der Hammer hängt – und das nicht nur sprichwörtlich. Die zehn jungen Frauen und zwei Männer aus Hamburg überzeugten nämlich nicht nur auf Landesebene, sondern auch beim bundesweiten Vergleich der Abschlussnoten der Gesellenprüfung. Unter dem Motto „Zukunft kommt von Können“ fand der Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks zum 68. Mal statt. In diesem Jahr stellten sich rund 3.000 Gesell*innen aus 130 möglichen Handwerksberufen der Herausforderung. Allerdings hatten die frisch gebackenen Bundessieger*innen bereits beste Startbedingungen: Bereits auf Landesebene gehörten sie nämlich schon zu den besten Prüflingen ihres Jahrgangs und mussten mindestens die Note „gut“ bei ihrer Gesellenprüfung erreichen.

Von den zwölf Hamburger Gesellinnen und Gesellen erreichten drei den 1. Platz auf Bundesebene, vier den 2. Platz und fünf den 3. Platz. Außerdem gewannen vier Hamburger Handwerkerinnen den Wettbewerb „Die Gute Form im Handwerk“. Dieser wird parallel zum Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks abgehalten und richtet sich speziell an die Nachwuchskräfte der gestaltenden Handwerksberufe wie Gold- und Silberschmiede, Steinmetze, Damen- und Herrenschneider, Siebdrucker, Sattler oder Konditoren.

Hjalmar Stemmann, Präsident der Handwerkskammer Hamburg, gratulierte herzlich: „Ganz nach dem diesjährigen Motto ‚Zukunft kommt von Können‘ haben Sie bei diesem herausfordernden Wettbewerb Handwerk der Spitzenklasse gezeigt. Wir sind sehr stolz auf Sie!“

Außerdem sah der Handwerkskammer-Präsident in den Leistungen der Nachwuchs-Handwerkerinnen und -Handwerker auch einen Beweis für die hohe Qualität der dualen Ausbildung im Handwerk. Daher sei auch den Ausbildern in den Betrieben und den Lehrkräften an den Berufsschulen für diese Siege zu gratulieren, so Stemmann. Er zeigte sich gespannt, was die jungen Gesell*innen in Zukunft noch erreichen werden: „Machen Sie auch in Zukunft so engagiert weiter. Machen Sie den Meister, gründen Sie einen eigenen Betrieb oder werden Sie Nachfolgerin oder Nachfolger in einem. Egal wofür Sie sich entscheiden: Nutzen Sie Ihre Chance, die Zukunft des Handwerks mitzugestalten.“

 

Besonderheiten bei den diesjährigen Preisträgern:

Hanna Börm, Fotografin, holte den 1. Platz der Bundessieger zum ersten Mal seit 1986 nach Hamburg.

Shadi Shoraka, Kosmetikerin, errang den 1. Platz unter den Kosmetikerinnen und holte damit den dritten Bundessieg nach 2012 und 2014 in die Freie und Hansestadt Hamburg.

Oliver Panknin, Behälter- und Apparatebauer, ist mit seinem 2. Platz der mittlerweile sechste Bundessieger aus der Hamburger Kliewe GmbH. Sein Ausbilder Cliff Behn war 1990 selbst sogar 1. Bundessieger in diesem Bereich.

Johanna Henk, Sattlerin mit Schwerpunkt Fahrzeugsattlerei, und Miriam Christina Kalb, Schuhmacherin, erreichten mit ihren Prüfungsergebnissen und ihren Werkstücken den 2. Platz im Bundeswettbewerb und gleichzeitig den jeweils zweiten Sieg für ihre Betriebe, die Autosattlerei Bruhn und die Schuhmacherei Bartold. Johanna Henk errang gleichzeitig den 2. Platz des Wettbewerbs „Die gute Form im Handwerk“.

Mareike Strauch, Sattlerin mit Schwerpunkt Reitsportsattlerei, erzielte den 3. Platz und holte den ersten Bundessieg in der Fachrichtung Reitsportsattlerei nach Hamburg – seit Start des Wettbewerbs 1951 hatte dies niemand geschafft. Außerdem errang Sie den 3. Platz des Wettbewerbs „Die gute Form im Handwerk“.

Maike Mader, Segelmacherin, ist mit ihrem 2. Platz die bereits dritte Bundessiegerin aus ihrem Betrieb, der Segelmacherei Clownsails. Sie hatte beste Voraussetzungen, da sie bei einem ehemaligen zweitplatzierten Bundessieger 2012, ihrem Ausbilder Julius Raithel, lernte. Dieser absolvierte seine Ausbildung ebenfalls bei Clownsails.

Larissa Wrage, Hörakustikerin, gelang mit ihrem 3. Platz der dritte Bundessieg seit 1981 und 1987 für Hamburg in diesem Gewerk.

Magdalena Loske, Schornsteinfegerin, wurde als erste Frau überhaupt Bundessiegerin in diesem Beruf.

 

Über den Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks

Der Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten macht seit 1951 auf die hohe Ausbildungsleistung des Handwerks und die Vorteile der dualen Ausbildung aufmerksam. Mit jährlich rund 3.000 Teilnehmern in 130 Handwerksberufen fördert er den besonders begabten Nachwuchs. Beispielsweise sind Weiterbildungsstipendien der Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB) möglich.

 

Die Hamburger Bundessieger 2019 beim 68. Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks

1. Bundessieger:

Fotografin: Hanna Börm, Ausbildungsbetrieb: Liebenow Fotografie, Ausbilderin: Elfriede Liebenow
Kosmetikerin: Shadi Shoraka, Ausbildungsbetrieb: Hautkultur GmbH, Ausbilderin: Soraya Hajibigli
Orthopädietechnik-Mechanikerin: Hanna Balke, Ausbildungsbetrieb: ACTO Manufaktur Hamburg, Ausbilder: Jörg Schiebler

2. Bundessieger:

Behälter- und Apparatebauer: Oliver Panknin, Ausbildungsbetrieb:
Kliewe GmbH, Ausbilder: Cliff Behn
Sattlerin mit Fachrichtung Fahrzeugsattlerei: Johanna Henk, Ausbildungsbetrieb: Autosattlerei Bruhn, Ausbilder: Kai Bruhn
Schuhmacherin: Miriam Christina Kalb, Ausbildungsbetrieb Schuhmacher Bartold, Ausbilder: Martin Bartold, Obermeister der Schuhmacher-Innung
Segelmacherin: Maike Mader, Ausbildungsbetrieb: Clownsails, Ausbilder: Julius Raithel

3. Bundessieger:

Hörakustikerin: Larissa Wrage, Ausbildungsbetrieb: Sonova Retail Deutschland GmbH, Ausbilderin: Linda Breitwieser
Kraftfahrzeugmechatroniker: Timo Deltschaft, Ausbildungsbetrieb: Bayerische Motoren Werke, Niederlassung Hamburg, Ausbilderin: Melanie Nelius
Schornsteinfegerin: Magdalena Loske, Ausbildungsbetrieb: Schornsteinfeger-Betrieb Andreas Trieb, Ausbilder: Andreas Trieb
Sattlerin mit Fachrichtung Reitsportsattlerei: Mareike Strauch, Ausbildungsbetrieb: Sattlerei Sonja Weidig, Ausbilderin: Sonja Weidig
Elektroniker Fachrichtung Informations- und Telekommunikationstechnik: Sebastian Böllin, Ausbildungsbetrieb: Zander und Mielke, Ausbilder: Dirk Anderson


Preisträgerinnen „Die Gute Form im Handwerk“

1.Platz: Goldschmiedin mit Fachrichtung Schmuck: Mira Julia Sophie Kienbaum, Ausbildungsbetrieb: Goldschmiede Alloy, Ausbilderin: Nadja Kienast

2. Platz: Goldschmiedin mit Fachrichtung Schmuck: Nadja-Lina Eigler, Ausbildungsbetrieb: Laatzen GmbH, Ausbilder: Hermann Laatzen

2. Platz: Sattlerin mit Fachrichtung Fahrzeugsattlerei: Johanna Henk, Ausbildungsbetrieb: Autosattlerei Bruhn, Ausbilder: Kai Bruhn

3. Platz: Sattlerin mit Fachrichtung Reitsportsattlerei: Mareike Strauch, Ausbildungsbetrieb: Sattlerei Sonja Weidig, Ausbilderin: Sonja Weidig

 

Weitere Informationen
Öffnet externen Link in neuem FensterLeistungswettbewerb des Deutschen Handwerks: PLW - Profis leisten was 

 


Gays PornFemale dominationShemale Porn