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„Auf das Wie wird es ankommen“

Der Präsident der Handwerkskammer Hamburg, Hjalmar Stemmann, nimmt Stellung zu den vom Senat vorgestellten Investitionsvorhaben für Mobilitätswende und Klimaschutz im Rahmen des Hamburger Konjunktur- und Wachstumsprogramms 2020.


Hamburg, 23. Juni 2020 – „Verkehrssenator Anjes Tjarks will mit ,den Themen Mobilitätswende und Klimaschutz Ernst machen'. Umweltsenator Jens Kerstan mit ,Investitionen in den Klimaschutz die Konjunktur ankurbeln, um den Corona-Schock zu überwinden'. Beides ist wichtig, aber entscheidend wird am Ende das Wie sein – und konkret ist es heute leider noch nicht geworden. Klare Ansatzpunkte sind da: Das Hamburger Handwerk begrüßt etwa die verstärkte Förderung energetischer Gebäudesanierungen.

Sorgen macht den Betrieben der Faktor Stadtverkehr. Auch in der heutigen Pressekonferenz fehlte ein Bekenntnis zur Bedeutung flüssiger Wirtschafts- und Handwerksverkehre in den Quartieren. Ohne die aber auch der Klimaschutz leiden wird: Bereits heute lehnen Handwerker bisweilen Aufträge ab, wenn Kunden keine Parkplätze vorweisen können. In der Folge entstehen daraus Sanierungsstaus, die die Klimawende ausbremsen – Sonnenkollektoren und energieeffiziente Heizkessel laufen eben nicht selbst zum Haus. Für nachhaltige Umwelt-, Verkehrs- und Mobilitätspolitik braucht Hamburg ein starkes und mobiles Handwerk an jedem Ort der Stadt.“