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„Bedingungen für Ausbildungsprämie schnellstens konkretisieren!“

Der Präsident der Handwerkskammer Hamburg, Hjalmar Stemmann, nimmt Stellung zu der vom Bundeskabinett beschlossenen Ausbildungsprämie.


Hamburg, 24. Juni 2020 - „Die von der Bundesregierung beschlossene Ausbildungsprämie wertschätzt die duale Ausbildung in Deutschland und erkennt die Leistungen der Ausbildungsbetriebe an, die corona-bedingt erhebliche Einbußen erlitten haben. Ausbilden heißt Fachkräfte sichern. Die ausbildenden Handwerksbetriebe in Hamburg sind sich dessen sehr bewusst. Die meisten von ihnen bilden weiter aus. Für den Ausbildungsstart im Spätsommer 2020 sind noch rund 1.000 Lehrstellen im Hamburger Handwerk frei. Das Handwerk bietet hier eine große Auswahl an zukunftssicheren Branchen.

Das Hamburger Handwerk begrüßt das positive Signal. Was fehlt, sind klare Aussagen zu den Bedingungen, an die eine Auszahlung der Prämie geknüpft sein wird. Hier brauchen unsere Betriebe schnell Planungssicherheit. Denn für diejenigen, die wegen einer wirtschaftlichen Schieflage aufgrund der Pandemie noch zögern, ob sie ab diesem Spätsommer weiter auszubilden, zählt jeder Tag.“

 

Hintergrund-Information:
Am 29. Juni soll im Bundestag und im Bundesrat das Konjunkturpaket der Bundesregierung verabschiedet werden. Darin enthalten sein soll auch die Zahlung der heute vom Bundeskabinett beschlossenen Ausbildungsprämie. Nach derzeitigem Informationsstand wird die Auszahlung dieser Ausbildungsprämie an Bedingungen geknüpft sein. Welche Bedingungen dies im Detail sein werden, ist noch nicht bekannt. In jedem Falle sollen Ausbildungsbetriebe gefördert werden, die durch die Corona-Krise durch außergewöhnliche Umsatzeinbußen wirtschaftlich betroffen sind und trotz der schwierigen Situation an ihrer Ausbildungsleistung festhalten.