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Foto: Rosseburg

Starkes Signal für Klimaschutz und Integration

Die Umwelthandwerker-Kurse am Elbcampus wurden mit dem Harburger Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet. Die Jury betonte die hohe gesellschaftliche Relevanz des Projekts


Hamburg, 22.03.2021 – Am vergangenen Freitag wurde das IQ Projekt Mission Zukunft - Modul Umwelthandwerk des Zentrums für Energie-, Wasser- und Umwelttechnik (ZEWU) der Handwerkskammer unter 16 Bewerbern mit dem zweiten Platz im Harburger Nachhaltigkeitswettbewerb ausgezeichnet. IQ steht für Integration durch Qualifizierung. Die gemeinnützige Initiative Harburg 21 verlieh den von der Bezirksversammlung Harburg und der Sparda-Bank geförderten Preis zum nunmehr achten Mal. Harburg 21 hat sich die Förderung einer nachhaltigen Entwicklung in Harburg und Umgebung auf die Fahnen geschrieben. Dem Umwelthandwerker-Projekt der Handwerkskammer Hamburg bescheinigte die Jury eine besonders hohe gesellschaftliche Relevanz.

Hjalmar Stemmann, Präsident der Handwerkskammer Hamburg, erklärt: „Mit der Qualifizierung von in ihrem Heimatland bereits fachlich vorgebildeten Zuwanderern zu Umwelthandwerkern leistet unser ZEWU-Projektteam am Elbcampus eine enorm wichtige und wertvolle Arbeit: Um die Klimaziele zu erreichen, benötigen wir dringend viele gut ausgebildete Fachleute – wir nennen sie Klimawendetechniker –, die effiziente Energie-Technologien praktisch in Infrastruktursystemen und Gebäuden umsetzen können. Für unsere Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer selbst leistet die Qualifizierung einen erheblichen Beitrag zur beruflichen und persönlichen Integration.“

Haiko Hörnicke vom Zentrum für Energie-, Wasser- und Umwelttechnik der Handwerkskammer, der die seit 2019 vom IQ Netzwerk Hamburg geförderte Qualifizierungsmaßnahme leitet, konkretisiert: „Wir beraten Interessenten und Betriebe intensiv, bieten projektbezogenes Lernen in den Elbcampus-Werkstätten und ermöglichen Besuche bei Handwerksbetrieben und zum Beispiel auch in Windkraftwerken oder bei Solaranlagen-Firmen.“

Bislang konnten 80 Teilnehmende vermittelt werden: 16 arbeiten als Umwelt-Handwerkerinnen und -handwerker, 24 studieren, machen Praktika oder Sprachkurse. Alle anderen befinden sich in höher qualifizierenden Maßnahmen.


Mehr Information:

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Wie Teilnehmende und Projektverantwortliche die „Brückenmaßnahme Umwelthandwerker*“ mit Leben füllen, sehen Sie hier:
Öffnet externen Link in neuem FensterZukunftsperspektive Umwelthandwerker Video
(*Beispielvideo aus dem Projektzeitraum 2016-2018, damaliger Projektförderer: Deutsche Bundesstiftung Umwelt, heute: IQ Netzwerk Hamburg)