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Beratung für Existenzgründer

Sie möchten sich in einem Handwerksberuf eine eigene Existenz aufbauen? Dies kann auf vielfältige Weise geschehen, u.a. durch Neugründung, eine Übernahme oder Beteiligung an einem Betrieb.

Ein wesentlicher Bestandteil der Existenzgründungsberatung ist die Erstellung von Business-Plänen: Hierzu zählt die Darstellung der Tragfähigkeit Ihrer Geschäftsidee, also der Nachweis einer Auskömmlichkeit.

Im ersten Schritt muss geklärt werden, aus welcher Situation heraus Sie gründen möchten. Dies könnte u. a. aus einem Angestelltenverhältnis oder aus dem Bezug von Transferleistungen, hier ALG I bzw. ALG II, sein. Ebenso muss abgeklärt werden, ob Sie einen bereits bestehenden Betrieb übernehmen möchten oder ob Sie eine Neugründung bevorzugen.



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Wie funktioniert die Existenzgründung im Handwerk?

Sich selbständig zu machen bedeutet zunächst: raus aus der Komfortzone und rein ins kalte Wasser. Die Betriebsberater der Handwerkskammer machen Sie fit!





Unser kostenfreies Beratungsangebot umfasst die Unterstützung bei der Erstellung folgender Unterlagen:

  • Kapitalbedarf- u. Finanzierungsplan
  • Auswahl des Kreditprogramms
  • Auswahl des Bürgschaftspartners
  • Kapitaldienstermittlung
  • Errechnung des durchschnittlichen Stundenlohns
  • Rohertragskalkulation in Abhängigkeit der Auslastung
  • Umsatz- und Wareneinsatzplanung
  • Rentabilitätsplanung
  • Liquiditätsplanung
  • Gewerbesteuerberechnung
  • ggf. Unternehmenswertermittlung

Erfolgt die Gründung durch Übernahme bzw. Nachfolge, sollte eine Unternehmensbewertung erfolgen, die wir für Sie durchführen. Der Kaufpreis soll schließlich angemessen sein und Sie wollen nicht zu viel bezahlen. Wird Fremdkapital zu beschaffen sein? Bringen Sie Eigenkapital mit und in welcher Form? Wie hoch ist der Fremdkapitalbedarf? Wie kann die Finanzierung aussehen?

Vielleicht haben Sie keine Sicherheiten? Daran soll die Finanzierung eines guten Konzeptes nicht scheitern. Die Beraterinnen und Berater der Existenzgründungsberatung zeigen Ihnen Alternativen.



Hamburg Kredit Gründung und Nachfolge

Die Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg) gewährt in Kooperation mit der Bürgschaftsgemeinschaft Hamburg GmbH (BG) Investitions- und Betriebsmittelkredite für Existenzgründungen und Unternehmensnachfolgen zu günstigen und risikogerechten Konditionen.

Maximal 750.000 Euro pro Vorhaben sind möglich bzw. bis zu 1.500.000 Euro (in drei Kalenderjahren) je Kreditnehmereinheit unter Berücksichtigung der jeweiligen Bürgschaftsobergrenze der Bürgschaftsgemeinschaft.

Bei Darlehen bis einschließlich 250.000 Euro wird ein Eigenmittelanteil von 7,5 % des Vorhabens angestrebt. Ab 250.000 Euro sind Eigenmittel in Höhe von 15 % einzubringen.

Die möglichen Laufzeiten betragen bei Betriebsmittelfinanzierungen fünf Jahre mit einem Tilgungsfreijahr. Bis zu einem Betrag von 75.000 € sind auch Laufzeiten bis zehn Jahren möglich. Bei Investitionsfinanzierungen sind es fünf, sieben, acht und zehn Jahre mit einem oder zwei Tilgungsfreijahren.

Bei einem Darlehen bis einschließlich 250.000 € wird ein bonitäts- und sicherheitenunabhängiger Zinssatz mit dem Kreditnehmer vereinbart. Für Darlehen von mehr als 250.000 € wird ein kundenindividueller Zinssatz festgelegt. Die aktuellen Konditionen finden Sie in der Konditionsübersicht der Hamburgischen Investitions- und Förderbank.

Die Darlehen werden mit Mitteln der IFB Hamburg refinanziert, durch Ausfallbürgschaften der BG besichert und durch eine Zinssubvention der Freien und Hansestadt Hamburg verbilligt.

Beratung zum Hamburg Kredit

Kostenlose Beratung und Hilfestellung bei der Zusammenstellung der erforderlichen Unterlagen erhalten Sie bei der Betriebsberatung der Handwerkskammer Hamburg.

Vereinbaren Sie einen Termin.

Sonderkomponente Handwerk: Zuschuss für einen Ausbildungsplatz

Wenn bei einer erstmaligen Existenzgründung innerhalb von fünf Jahren ein Ausbildungsplatz geschaffen und besetzt wird, kann die Darlehensschuld um 5.000 Euro reduziert werden.

Wichtiger Hinweis für Kreditnehmer: Das Ausbildungsverhältnis müssen Sie über die Handwerksrolle nachweisen. Sie füllen Ihren Teil des Antrags der IFB aus und holen sich dann über den angegebenen Kontakt bei der Handwerkskammer die entsprechende Bestätigung. Anschließend reichen Sie den Antrag bei der IFB ein.

Antrag auf Erlass einer Teilschuld für ein nachgewiesenes Ausbildungsverhältnis



Weitere Informationen zum Hamburg Kredit





Hamburg Kredit Mikro

Die IFB Hamburg fördert mit dem Hamburg-Kredit Mikro in Beratungskooperation mit der Handwerkskammer Hamburg ein Darlehen für Investitionen und Betriebsmittel an kleine Unternehmen. Ziel ist es, die antragsberechtigten Unternehmen durch schnelle Bereitstellung der Darlehensmittel zu attraktiven Förderzinssätzen zu unterstützen, damit die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise am Standort Hamburg möglichst reibungslos bewältigt werden können.

Nach einer schriftlichen Ablehnung eines Darlehens durch ein Kreditinstitute kann mit Hilfe der Betriebsberatung der Handwerkskammer als Kooperationspartner ein Antrag auf den Hamburger Kredit Mikro von mindestens 5.000 und höchstens 40.000 Euro pro Vorhaben gestellt werden.

Mit dem Förderprogramm können bis zu 100 Prozent der förderfähigen Investitions- und Betriebsmittelkosten finanziert werden.
Konditionen:

  • Der Darlehenszins beträgt derzeit 2,95 % p. a., ist für die Darlehenslaufzeit festgeschrieben und gilt auch für die tilgungsfreie Zeit.
  • Der Darlehensbetrag wird zu 100 % und in einer Summe ausgezahlt.
  • Beginnend 3 Monate nach Zusagedatum fällt für das noch nicht ausgezahlte Darlehen eine Bereitstellungsprovision in Höhe von 1,80 % p. a. an.
  • Eine Bearbeitungsgebühr wird nicht erhoben.

Über die genaue Verfahrensweise zum Hamburg Kredit Mikro informiert Sie die IFB.

Betriebsberatung als Kooperationspartner

Für die Antragstellung zum Hamburg Kredit Mikro muss die Zusammenarbeit mit dem Kooperationspartner erfolgen. Nehmen Sie daher Kontakt mit der Betriebsberatung der Handwerkskammer Hamburg auf, um die Antragsmöglichkeiten zu besprechen.

Zentrale Terminabsprache

Anne Krause

Tel. 040 35905 - 361
Fax 040 35905 - 208
anne.krause--at--hwk-hamburg.de