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Sie suchen Nachwuchs für Ihren Betrieb?

Die Handwerkskammer unterstützt Sie mit unterschiedlichen Angeboten bei der Suche nach geeigneten Bewerbern*innen 

Als Mitgliedsbetrieb der Handwerkskammer Hamburg haben Sie die Möglichkeit, freie Lehrstellen und Praktikumsstellen kostenlos in unserer Lehrstellenbörse oder Praktikumsbörse zu veröffentlichen. Darüber hinaus unterstützen wir Sie bei der Bewerber*innenvorauswahl.

Veröffentlichen Sie hier Ihre Angebote

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Ausbildungsmöglichkeit prüfen

Beratung für Betriebe, die überlegen, erstmalig einen Lehrling einzustellen!

Sie möchten zum ersten Mal ausbilden? Sie haben schon eine*n passende*n Bewerber*in oder Sie suchen noch? Sie haben Fragen zur Ausbildung?

Melden Sie sich einfach telefonisch bei uns.

Sie erhalten alle wichtigen Informationen für Ihre Entscheidung.

  • Was kostet die Ausbildung?
  • Was ist der richtige Weg, um in die Ausbildung einzusteigen?
  • Bin ich ausbildungsberechtigt?
  • Was ist zur Vorbereitung der Ausbildung wichtig?
  • Welche Unterstützung bietet mir die Handwerkskammer als erstmals ausbildender Betrieb?
  • Ist mein*e derzeitige*r Wunschkandidat*in für die Ausbildung geeignet? Wie kann ich das feststellen?
  • Habe ich vielleicht sogar die Möglichkeit, eine finanzielle Förderung zu erhalten?

Für eine ausführliche Beratung vereinbaren wir gerne zeitnah einen persönlichen Termin mit Ihnen.

Ausbildungsberechtigung erhalten

Erstausbildungsberatung zum Erhalt der Ausbildungsberechtigung!

Erstmals ausbildende Betriebe müssen sich vor der Einstellung eines Lehrlings vergewissern, ob sie über die erforderliche Ausbildungsberechtigung verfügen.

Die Ausbildungsberechtigung umfasst sowohl die persönliche und fachliche Eignung des*der Ausbildenden / des*der Ausbilders*in als auch die Eignung der Ausbildungsstätte. Weitergehende Informationen finden Sie in unserem Merkblatt Ausbildungsberechtigung im Handwerk.

Ein*e Ausbildungsberater*in wird in einem persönlichen Termin bei Ihnen im Betrieb gemeinsam mit Ihnen prüfen, ob die notwendigen Voraussetzungen zum Ausbilden erfüllt werden und ob alle vorgesehenen Ausbildungsinhalte während der Ausbildungszeit vermittelt werden können. Sie werden zu den Inhalten des Ausbildungsvertrages und über Ihre Rechte und Pflichten beraten und erhalten umfangreiches Informationsmaterial zur Umsetzung der Ausbildung in Ihrem Betrieb. Die Ausbildungsberatung der Handwerkskammer Hamburg beantwortet alle Ihre Fragen rund um die Berufsausbildung und informiert Sie über das umfangreiche Unterstützungsangebot der Handwerkskammer Hamburg.

Kontakt

Handwerkskammer Hamburg
Aufgabenbereich Erstausbildung
Holstenwall 12
20355 Hamburg
Download vCard:
Katrin Bergmann
Tel.: 040 35905-254
Download vCard:
Lars Wagner
Tel.: 040 35905-228
Download vCard:
Marcel Gottschalk
Tel.: 040 35905-211
Download vCard:

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Ausbildungsmarketing

Besonders für kleine und mittlere Betriebe ist es wichtig, konkrete Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel zu ergreifen. Je nach Standort und Branche kann sich die Suche nach Auszubildenden schwierig gestalten.

Wie also können Sie auf Ihren Betrieb aufmerksam machen und sich von Konkurrenten abheben? Welche Maßnahmen lassen sich umsetzen und welche Kanäle werden am besten genutzt, um potenzielle Auszubildende anzusprechen?

In individuellen Beratungsgesprächen finden unsere Mitarbeiterinnen gemeinsam mit Ihnen passgenaue Lösungen und geben Impulse für neue Sichtweisen auf die Gewinnung Ihrer zukünftigen Fachkräfte:

  • Unterstützung bei Ihrer Anzeige in der Lehrstellenbörse
  • Vorbereitung auf Veranstaltungen in Schulen und im Betrieb
  • Homepagegestaltung
  • Netzwerke

Kontakt

Handwerkskammer Hamburg
Projekt MAQIH
Holstenwall 12
22523 Hamburg
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Maja Liebisch
Tel.: 040 35905-701
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Foto: istock.com

Unterstützung für kleine Betriebe

Das JOBSTARTER plus-Projekt "Mehr Ausbildungsqualität im Hamburger Handwerk (MAQIH)" unterstützt kleine Betriebe mit weniger als 50 Mitarbeitern*innen kostenfrei zum Thema Nachwuchsgewinnung

In vielen kleinen Betrieben gibt es keine Personalverantwortlichen, so dass sich Betriebsinhaber*innen selbst um die Suche nach Auszubildenden kümmern müssen. In den Zeiten des Fachkräftemangels ist das jedoch gar nicht so einfach, so dass die Mitarbeiter*innen des Projekts bei der Suche nach geeigneten Auszubildenden unterstützen.

Mehr Infos 

Kontakt

Handwerkskammer Hamburg
Holstenwall 12
20355 Hamburg
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Maja Liebisch
Tel.: 040 35905-701
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Foto: Projekt INa

Kontakte zu Schulen

Nutzen Sie unser breites Spektrum an Angeboten, um den Nachwuchs für Ihren Betrieb zu erreichen. Wir unterstützen Sie gerne dabei!

  • Machen Sie sich Gedanken, wie Sie den passenden Nachwuchs für Ihren Betrieb gewinnen können
  • Wollen Sie mit Schulen aus Ihrer Umgebung kooperieren, um schneller an geeignete Bewerber*innen für ein Praktikum oder eine Ausbildung zu kommen? 

Unsere Angebote zum Thema Nachwuchsgewinnung

  • Veranstaltungen zur Berufsorientierung an Schulen, z.B. Messen, Expertengespräche und Vorträge (derzeit digital)
  • Lehrerfortbildungen oder –praktika
  • Fortbildung als Ausbildungsbotschafter*in für Schulveranstaltungen
  • Betriebsbesichtigungen für Schüler*innen
  • Netzwerktreffen
  • Vorstellung Ihres Betriebs im Schul-Newsletter für Lehrkräfte
  • uvm.

Das Projekt „Traumjob Handwerk“ wird von der Europäischen Union und von der Freien und Hansestadt Hamburg (FHH) finanziert.

Kontakt

Handwerkskammer Hamburg
Traumjob Handwerk
Tel.: 040 35905-475
Download vCard:
Maylin Kesper
Tel.: 040 35905-475
Download vCard:
Vanessa Hupe
Tel.: 040 35905-366
Download vCard:
Dr. Anika Suding-Appich
Tel.: 040 35905-416
Download vCard:

Foto: Lehrstellenagentur Handwerk

Praktikum – ein gutes Instrument zur Azubisuche

Betriebspraktika sind auch während der Corona-Krise fester Bestandteil der schulischen Berufsorientierung.

Da die Berufsorientierung an den Schulen in den letzten Monaten zu kurz gekommen ist und viele Praktika abgesagt wurden, suchen jetzt besonders viele Schüler*innen einen Praktikumsplatz. Aber auch für Jugendliche, die nicht mehr zur Schule gehen, ist ein Praktikum oft eine große Chance, doch noch eine geeignete Ausbildungsstelle zu finden. Für Sie als Handwerksbetrieb ist die Veröffentlichung von Praktikumsstellen in der Praktikumsbörse eine gute Möglichkeit, interessierte Jugendliche kennen zu lernen, um sie zu einem späteren Zeitpunkt in eine Ausbildung zu übernehmen.

Die Praktikumsbörse sowie eine Hygiene-Checkliste helfen Ihnen dabei, Ihre Praktikumsplätze unkompliziert zu vergeben. Bitte füllen Sie die Checkliste zu Ihrem betrieblichen Hygienekonzept aus. Diese sollte zur Vorbereitung auf das Praktikum an die Jugendlichen verschickt werden. Im Download-Bereich finden Sie außerdem zwei weitere nützliche Checklisten und einen Muster-Praktikumsvertrag für freiwillige Praktika.

Hier können Sie Ihr Praktikum melden >>>

Das Projekt „Traumjob Handwerk“ wird von der Europäischen Union und von der Freien und Hansestadt Hamburg (FHH) finanziert.

Kontakt

Handwerkskammer Hamburg
Traumjob Handwerk
Holstenwall 12
20355 Hamburg
Tel.: 040 35905-701
Download vCard:
Olga Jung
Tel.: 040 35905-510
Download vCard:

Downloads

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Einstiegsqualifizierung

Die Einstiegsqualifizierung (EQ) ist ein von der Agentur für Arbeit finanziertes betriebliches Langzeitpraktikum, das mindestens sechs und höchstens zwölf Monate dauert. Während des Praktikums werden mit Hilfe von Qualifizierungsbausteinen Grundkenntnisse in dem angestrebten Ausbildungsberuf erworben.

Wer noch schulpflichtig ist, geht in dieser Zeit auch zur Berufsschule. Ziel ist es, im Anschluss an das Praktikum einen Ausbildungsplatz zu erhalten. Viele Betriebe, die EQ-Plätze zur Verfügung stellen, übernehmen die Jugendlichen nach dem Praktikum in Ausbildung. Wenn der Betrieb einverstanden ist, kann die EQ-Zeit sogar auf die Ausbildung angerechnet werden.

Für wen kommt eine EQ in Frage?

Jugendliche unter 25 Jahren (in Ausnahmefällen auch Ältere), die noch keine abgeschlossene Berufsausbildung haben und bis zum 30. September eines Jahres noch keinen Ausbildungsplatz gefunden haben, können an einer Einstiegsqualifizierung teilnehmen.

Welche Vorteile bietet die Einstiegsqualifizierung den Jugendlichen?

Ausbildungsplatzsuchende haben über eine Einstiegsqualifizierung die Möglichkeit, Beruf und Betrieb über einen längeren Zeitraum kennen zu lernen. Der Betrieb schließt mit der*dem Jugendlichen einen Vertrag über die Durchführung der Einstiegsqualifizierung ab. EQ-Praktikanten*innen erhalten eine Vergütung in Höhe von derzeit 243 EUR monatlich, die, wie die Sozialversicherungsbeiträge auch von der Arbeitsagentur übernommen werden. Nach Ablauf des Praktikums erhält die*der Jugendliche eine Bescheinigung darüber, dass sie*er die Qualifizierungsbausteine erworben bzw. daran teilgenommen hat. Auf Wunsch stellt die Handwerkskammer Hamburg darüber ein Zertifikat aus. Wenn der Betrieb einen Ausbildungsplatz zur Verfügung stellt, kann die*der Bewerber*in mit einer Übernahme in eine Ausbildung rechnen. Sollte dies nicht der Fall sein, steigen mit den erworbenen Kenntnissen und Fertigkeiten auf jeden Fall die Chancen auf einen Ausbildungsplatz in einem anderen Betrieb.

Wer berät mich zur Einstiegsqualifizierung?

Dies hängt von dem Ausbildungsberuf ab, in dem die Einstiegsqualifizierung absolviert werden soll. Handelt es sich um einen Handwerksberuf, sind für die aufgeführten Ausbildungsberufe folgende Institutionen behilflich:

Ausbildungsförderung der Hamburger Wirtschaft e.V.
Tina Böhm
Tel.: 040 36138-786
E-Mail: tina.boehm@afhw.de

In folgenden Berufen können Sie sich auch an die Innungen wenden:

Tischler/in
Tischler-Innung Hamburg
Regine Böge
Tel.: 040 668654-30

Kraftfahrzeugmechatroniker/in
Innung des Kraftfahrzeug-Handwerks
Sitz Hamburg
Melena Meyer
Tel.: 040 78952-162
E-Mail: m.meyer(at)kfz-hh.de

Anlagenmechaniker/in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, Dachdecker/in
Innung Sanitär Heizung Klempner Hamburg
Roman Spengler
Tel.: 040 299949-67

Elektroniker/in
Landesinnung der Elektrohandwerke Hamburg
Silke Sturm
Tel.: 040 254020-34

Wichtiger Hinweis

Bewerber*innen, die sich für eine Einstiegsqualifizierung interessieren, müssen vorab über die Berufsberatung der Agentur für Arbeit klären, ob sie EQ-berechtigt sind. 

Die Berufsberatung ist unter der bundesweit einheitlichen Rufnummer 0800 455 55 00 zu erreichen. 

Für Arbeitgeber lautet die Rufnummer 0800 4 5555 20.

Downloads

In dieser Rubrik finden Sie Informationen zu folgenden Inhalten:

  • Ausbildungsinhalten
  • Ausbildungsvergütung
  • Berufsschule
  • überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung (ÜLU)

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Wohnraum für Lehrlinge

Wer eine Ausbildung beginnt, ist oft auch auf der Suche nach einer bezahlbaren Unterkunft 

Leider kann die Handwerkskammer Hamburg keine Wohnmöglichkeiten anbieten.

Auf der rechten Seite als Download finden Sie eine Sammlung von nützlichen Hinweisen.

Flüchtlinge, die aus Ihrer Erst- oder Folgeunterkunft bei Fördern und Wohnen ausziehen wollen, müssen bitte beim Sozialmanagement der Unterkunft von Fördern & Wohnen einen Antrag („Interessenbekundung: Unterbringung Perspektive Wohnen“) dazu stellen. Bitte sprechen Sie dazu die Sozialmanager*innen vor Ort an.

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Teilzeitberufsausbildung

In bestimmten Fällen ist die Ausbildung in Teilzeit sowohl für den Ausbildungsbetrieb als auch für den Lehrling eine sinnvolle Alternative zur Ausbildung in Vollzeit

Für wen ist Teilzeitberufsausbildung gedacht?

Eine Ausbildung kann grundsätzlich von jedem Lehrling in Teilzeit durchgeführt werden, sofern der Ausbildende (Ausbildungsbetrieb) und der Lehrling dies vereinbaren. Sinnvoll ist eine Teilzeitberufsausbildung insbesondere für Lehrlinge, für die eine Ausbildung in Vollzeit schwierig oder gar nicht möglich wäre (z.B. Mütter oder Väter; Personen, die Angehörige pflegen; Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen).

Eine Teilzeitberufsausbildung kann für die gesamte Ausbildungszeit oder nur für einen bestimmten Zeitraum vereinbart werden.

Wie funktioniert eine Teilzeitberufsausbildung?

Bei einer Teilzeitberufsausbildung wird die tägliche oder wöchentliche Ausbildungszeit verkürzt. Dafür verlängert sich die Gesamtdauer der Teilzeitausbildung, sofern keine Verkürzungsgründe vorliegen.

Die Berufsschule sowie die überbetriebliche Lehrlingsunterweisung müssen in Vollzeit besucht werden.

Die Ausbildungsvergütung reduziert sich in der Regel prozentual zur täglichen/wöchentlichen Ausbildungszeitverkürzung.

Weitergehende Informationen finden Sie bei unseren „Häufig gestellten Fragen (FAQs)“ oder fragen Sie unsere Ausbildungsberatung.

Kontakt

Handwerkskammer Hamburg
Aufgabenbereich Erstausbildung
Holstenwall 12
20355 Hamburg
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Katrin Bergmann
Tel.: 040 35905-254
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Lars Wagner
Tel.: 040 35905-228
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Marcel Gottschalk
Tel.: 040 35905-211
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Geflüchtete ausbilden

Hier finden Sie die wichtigsten Informationen, wenn Ihr Betrieb einen Geflüchteten in die Ausbildung aufnehmen möchte. Geflüchtete haben unterschiedliche Zugänge zu Ausbildung. Das hängt davon ab, welchen Aufenthaltstitel und Status sie haben.

Personen mit gesichertem Aufenthalt

Personen mit gesichertem Aufenthalt haben freien Zugang zur Ausbildung.

Personen mit ungesichertem Aufenthalt 

  • Asylsuchende mit Aufenthaltsgestattung ab dem 4. Monat
  • "Geduldete" ab Erteilung der Duldung (ohne Zustimmung der BA) haben ab dem ersten Tag freien Zugang zu einer betrieblichen Ausbildung.

Was ist die "3+2-Regelung"?

Mit der Einführung des Integrationsgesetzes im August 2016 trat die „3+2-Regelung“ in Kraft, für die sich die Verbände des Handwerks und der Industrie sehr eingesetzt haben. Ziel ist es, Geflüchteten die Aufnahme einer Ausbildung (Regel 3 Jahre) sowie eine anschließende 2-jährige Beschäftigung im erlernten Beruf zu ermöglichen. Auch eine während des Asylverfahrens begonnene Ausbildung kann nach dieser Regelung fortgeführt und abgeschlossen werden, unter Umständen auch wenn der Asylantrag abgelehnt wird. Dafür wird von der Ausländerbehörde eine Duldung erteilt und dies gilt für fachschulische wie duale Ausbildungen.

Die Einigung der zuständigen Hamburger Fachbehörden zur Anwendung des Integrationsgesetzes im März 2017 sieht u.a. vor, dass bei Vorlage eines Ausbildungsvertrags, der Eintragung des selbigen in die Lehrlingsrolle sowie weiterer persönlicher Voraussetzungen eine Duldung für die gesamte Zeit der Ausbildung erteilt werden kann. Bei Abbruch einer Ausbildung ist der Ausbildungsbetrieb verpflichtet, innerhalb einer Woche die Ausländerbehörde darüber zu informieren. Im Falle folgender ausbildungsvorbereitenden Maßnahmen (Einstiegsqualifizierung (EQ), Berufliche Qualifizierung im Hamburger Modell (BQ) und Qualifizierung und Arbeit für Schulabgänger (QuAS) prüft die Ausländerbehörde den Einzelfall und kann ebenfalls eine Duldung erteilen.

Weitere Hinweise zur Anwendung finden Sie weiter unten im Merkblatt der Hamburger Fachbehörden.

Darf ein*e Geflüchtete*r ein Praktikum zur Berufsorientierung machen?

Personen mit gesichertem Aufenthalt: Personen mit gesichertem Aufenthalt haben freien Zugang zu Praktika für die Berufsorientierung.

Personen mit ungesichertem Aufenthalt: Gemäß Beschäftigungsverordnung, §32, Abs. 2, Nr. 1 sind bestimmte Arten von Praktika mit der Zustimmung der Ausländerbehörde möglich, aber nicht mehr zustimmungspflichtig durch die Agentur für Arbeit:

  • Praktikum als Orientierung für Berufsbildung oder Studium
  • Praktikum als Pflichtbestandteil schulischer Ausbildung oder Studium
  • Praktikum zur Berufsausbildungsvorbereitung nach §§ 68-70 BBiG
  • Einstiegsqualifizierung nach §54a SGB III

Während einer Einstiegsqualifizierung bietet das Hamburger Institut für berufliche Bildung an zwei Tagen in der Woche eine begleitende Sprachförderung (EQM) an. Die*der Teilnehmende an einer Einstiegsqualifizierung soll dafür bitte die weiter unten zur Verfügung gestellte Anmeldung ausfüllen und an die im Dokument angegebene Adresse schicken.

Praktika zur Berufsorientierung: Praktikumsbörse

Gibt es Fördermöglichkeiten und Berufsausbildungsbeihilfen?

Fördermöglichkeiten Berufsausbildungsbeihilfe BAB Ausbildungsbegleitende Hilfen AbH
Assistierte Ausbildung AsA

Personen mit gesichertem Aufenthalt: Personen mit gesichertem Aufenthalt haben freien Zugang.

Personen mit ungesichertem Aufenthalt - Duldung oder Gestattung:

  • Personen mit Duldung haben nach mindestens 15 Monaten Aufenthalt in Deutschland einen Anspruch auf AbH und AsA sowie ab dem 16. Monat Aufenthalt auf BAB und BAFöG,
  • Personen mit einer Aufenthaltsgestattung haben ab dem 4. Monat Aufenthalt Anspruch auf AbH und AsA sowie ab dem 16. Monat Aufenthalt Anspruch auf BAB und Ausbildungsgeld.

Wo bekomme ich mehr Informationen?

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Förderung der betrieblichen Ausbildung

Die Behörde für Schule und Berufsbildung der Freien und Hansestadt Hamburg bietet Ausbildungsbetrieben eine finanzielle Unterstützung bei der Ausbildung von Benachteiligten an.

Förderung Benachteiligter

Unter bestimmten Voraussetzungen können Ausbildungsbetriebe, die einem sogenannten "Benachteiligten" einen Ausbildungsplatz zur Verfügung stellen, finanziell gefördert werden. Der Personenkreis der "Benachteiligten" sowie die weiteren Fördervoraussetzungen sind in den Förderrichtlinien genau beschrieben.

Förderfähig sind Ausbildungsverhältnisse mit Lehrlingen, die

  • bei Antragstellung in Hamburg gemeldet sind,
  • keine abgeschlossene Berufsausbildung haben,
  • über keinen allgemeinbildenden, bzw. keinen in Deutschland anerkennungsfähigen Schulabschluss bzw. einen in Deutschland erworbenen ersten allgemeinbildenden Schulabschluss mit nur ausreichenden Noten in den Hauptfächern (Deutsch, Mathe, Englisch) verfügen,
  • ausbildungsbegleitende Hilfen (abH) oder die Assistierte Ausbildung (AsA) wahrnehmen müssen und hierfür vom Ausbildungsbetrieb freigestellt werden,
  • keine ausreichenden Sprachkenntnisse der deutschen Sprache besitzen (d.h. unterhalb des Deutschsprachniveaus B2 nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen),
  • Schüler*innen waren, die mindestens in den letzten zwei Jahren ihrer allgemeinbildenden Schullaufbahn einen sonderpädagogischen Förderbedarf aufwiesen, oder
  • eigene Kinder unter 12 Jahren im eigenen Haushalt erziehen oder nahe Angehörige pflegen.

Für jedes abgeschlossene Berufsausbildungsverhältnis mit einer Person der beschriebenen Zielgruppe, kann ein Ausbildungsbetrieb bei Vorliegen aller weiteren Zuwendungsvoraussetzungen mit 150 Euro Zuschuss monatlich gefördert werden.

Bei erfolgreichem Abschluss der Ausbildung in der vereinbarten Ausbildungszeit wird eine Prämie in Höhe von 750 Euro gewährt.

Wichtiger Hinweis

Der Antrag auf Förderung muss gemeinsam mit dem Antrag auf Eintragung des Berufsausbildungsverhältnisses in die Lehrlingsrolle bei der Handwerkskammer Hamburg eingereicht werden.

Die Förderrichtlinien und das Antragsformular finden Sie auf der Homepage der Behörde für Schule und Berufsbildung. 

Kontakt

Handwerkskammer Hamburg
Aufgabenbereich Erstausbildung
Holstenwall 12
20355 Hamburg
Download vCard:
Katrin Bergmann
Tel.: 040 35905-254
Download vCard:
Lars Wagner
Tel.: 040 35905-228
Download vCard:
Marcel Gottschalk
Tel.: 040 35905-211
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Richtlinien und Formulare

www.hamburg.de/berufliche-bildung/

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Mit diesem Tool können Sie Ihre Lehrverträge schnell und bequem online ausfüllen.

Hier geht es weiter >>>

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Lehrlingsrolle

Hier werden alle Ausbildungsverträge des Hamburger Handwerks erfasst

Die Registrierung erfolgt zur Regelung, Überwachung, Förderung und zum Nachweis der Berufsausbildung. Das Führen der Lehrlingsrolle ist gesetzlich vorgeschrieben und unterliegt genauen Vorschriften (z.B. auch zum Datenschutz).

Ein Berufsausbildungsvertrag wird in die Lehrlingsrolle eingetragen, wenn dieser Vertrag den gesetzlichen Vorschriften entspricht und der Ausbildungsbetrieb ausbildungsberechtigt ist. Der Ausbildende (Ausbildungsbetrieb) ist verpflichtet, die Eintragung in die Lehrlingsrolle unverzüglich zu beantragen, sobald der Berufsausbildungsvertrag abgeschlossen ist. Formulare für den Berufsausbildungsvertrag und weitere Hinweise finden Sie hier. Die Mitarbeiterinnen der Lehrlingsrolle beantworten Ihnen gern alle Fragen zu den Inhalten des Berufsausbildungsvertrages und zum Ausfüllen der Formulare. Sie beraten auch zu Mutterschutz und Elternzeit, Teilzeitberufsausbildung, zur Verkürzung und Verlängerung der Ausbildungszeit sowie zur vorzeitigen Zulassung zur Gesellenprüfung.

Jeder Lehrling des Hamburger Handwerks erhält von der Lehrlingsrolle einen HVV-Berechtigungsnachweis zum Erwerb vergünstigter Fahrkarten. Ausführliche Infos dazu finden Sie in unseren FAQs.

Sofern sich im Verlauf der Ausbildung wesentliche Änderungen der Vertragsinhalte ergeben, müssen diese der Lehrlingsrolle mitgeteilt werden, damit sie dort registriert werden können.  

Kontakt

Handwerkskammer Hamburg
Lehrlingsrolle
Holstenwall 12
20355 Hamburg
Fax: 040 35905-303
Download vCard:
Petra Liebenthron
Tel.: 040 35905-321
Download vCard:
Anja Rosa
Tel.: 040 35905-508
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