Standorte sichern, Standorte verbessern, Standorte wechseln.

Foto: Aktion Modernes Handwerk

Standortberatung

Die Standortberatung der Handwerkskammer Hamburg unterstützt Sie bei der Suche nach einem geeigneten Standort für Ihren Betrieb, bei der Standortsicherung, der Standortverlagerung sowie der Erweiterung Ihres Betriebes.

Zusätzlich helfen wir Ihnen bei bau- und planungsrechtlichen Fragestellungen, die sich beispielsweise beim beantragen einer Baugenehmigung oder durch die Neuaufstellung eines Bebauungsplanes ergeben können.

Aber auch bei Standortproblemen anderer Art, beispielsweise im Zusammenhang mit dem ruhenden und fließenden Verkehr, können Sie sich gern an uns wenden!

Die Leistungen der Standortberatung sind für unsere Mitgliedsbetriebe kostenlos.

Standortsuche und Standortanforderungen

Sie suchen einen Standort für Ihren Betrieb, wissen aber nicht, wie Sie bei der Suche vorgehen sollen, welche Ansprechpartner Ihnen Hilfestellung bieten können, ob Sie eine Bestandsimmobilie anmieten oder kaufen oder möglicherweise eine städtische Gewerbefläche kaufen sollen. Wenden Sie sich einfach an uns. Wir helfen Ihnen, indem wir Sie bei der Suche nach einer passenden Gewerbefläche oder -immobilie unterstützen, Ihnen hilfreiche Links und Kontakte für die eigene Suche an die Hand geben oder für Sie die zuständige Stelle für den Erwerb einer städtischen Gewerbefläche kontaktieren.

Das folgend abrufbare Dokument befasst sich mit Standortanforderungen des Ladenhandwerks und des produzierenden Handwerks. Mit Hilfe dieses Dokuments können Sie die Standortanforderungen Ihres eigenen Betriebs besser einordnen: Welche Aspekte sollte ich bei der Wahl des optimalen Standorts für meinen Betrieb berücksichtigen? Welche Faktoren beeinflussen die Standortwahl?

Abbildung: Bogevischs Büro

MEISTERMEILE - Handwerk auf der Etage

In Hamburg-Eimsbüttel entsteht Norddeutschlands erstes innerstädtisches Zentrum für Handwerk auf mehreren Etagen nach Münchener Vorbild: Die Meistermeile. Hier bietet die Freie und Hansestadt Hamburg bis zu 70 kleinen und mittleren Handwerks- und Produktionsbetrieben ab Anfang 2019 zeitgemäße Gewerbeflächen an.

Nach dem Vorbild der Münchner Gewerbehöfe entsteht am Offakamp ein neuer städtischer Handwerkerhof – innenstadtnah, modern ausgestattet und zu günstigen Mietkonditionen. Das Besondere: Große Lastenaufzüge, Schalldämmung und verstärkte Geschossdecken ermöglichen Produktion auf mehreren Etagen. Die knappe innerstädtische Gewerbefläche wird optimal genutzt –Kunden, Mitarbeiter und Zulieferer profitieren von kurzen Wegen.

Das Projekt im Überblick:

  • Mietparzellen ab ca. 50 bis ca. 500 m² (zzgl. anteiliger Nebenflächen)
  • Mieten: 9,20 EUR/m² im EG; 8,20 EUR/m² im 1. OG; 7,70 EUR/m² im 2. und 3. OG; 3,50 EUR/m² im UG (Lagerfläche); jeweils zzgl. MwSt., Heiz- und Betriebskosten sowie anteiliger Nebenflächen
  • flexible Mietlaufzeiten
  • Deckenbelastbarkeit: 1.500 kg/m² im EG und 1. OG, 1.000 kg/m² im 2. und 3. OG
  • Deckenhöhe im Erdgeschoss 4,10 m, im Kellergeschoss 3,15 m sowie in den Obergeschossen 3,10 m
  • 4 leistungsstarke Lastenaufzüge, Traglasten von 6 bis 11 t
  • ca. 11.400 m² Werkstattfläche
  • ca. 2.000 m² Lagerfläche im Keller
  • 116 Tiefgaragenstellplätze
  • 81 PKW-Stellplätze im Hof
  • 15 Stellplätze für PKW mit Anhänger und für Lieferwagen im Hof
  • 2 Stellplätze für 20-Fuß-Seecontainer im Hof
  • Lade- und Rangierzonen im Hof
  • Innenausbau durch den Mieter

Gesteuert wird das Projekt Meistermeile von der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation (BWVI) der Freien und Hansestadt Hamburg. Die Sprinkenhof GmbH übernimmt die Entwicklung und den Betrieb des  Handwerkerhofes. Vermarktet wird die Meistermeile von der Handwerkskammer Hamburg, mit Unterstützung der Sprinkenhof GmbH. Die Handwerkskammer ist berechtigt, Flächen in dem Handwerkerhof anzubieten.

Die Planung der Meistermeile erfolgt in enger Abstimmung mit dem Bezirksamt Hamburg-Eimsbüttel.

Weiterführende Links

Zur Projektseite www.meistermeile.de



Ansprechpartnerin für die Meistermeile

Dipl.-Ing. Stadtplanung
Inga Maziull
Handwerkskammer Hamburg
Holstenwall 12
20355 Hamburg
Tel.: 040 35905-264
Fax: 040 35905-44264
Download vCard:

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Die Meistermeile wächst - Sichern Sie sich jetzt Ihre Fläche!



Handwerk und Bauleitplanung

Mit Hilfe der Bauleitplanung wird die städtebauliche Entwicklung der Stadt Hamburg gesteuert, indem festgelegt wird, in welchen Bereichen des Stadtgebiets welche Nutzungen zulässig sind. Die Bauleitplanung besteht aus dem Flächennutzungsplan (vorbereitender Bauleitplan) und dem Bebauungsplan (verbindlicher Bauleitplan), die in einem förmlichen Verfahren aufgestellt, geändert oder aufgehoben werden.

In den Bebauungsplänen sind verschiedene Gebietskategorien zu unterscheiden, die in der Baunutzungsverordnung (§ 1-11 BauNVO) definiert sind und rechtsverbindlich festlegen, welche Betriebe in den jeweiligen Gebieten angesiedelt werden können. So sind bestimmte Handwerksbetriebe beispielsweise nur in Gewerbegebieten zulässig. Der Bebauungsplan regelt zudem die Ausnutzung eines einzelnen Grundstücks, bspw. werden Baugrenzen definiert, Gebäudehöhen festgesetzt usw.

In Verbindung mit der Hamburgischen Bauordnung stellt der Bebauungsplan die Grundlage für das Erteilen von Baugenehmigungen dar. Gemeinsam mit anderen Vorschriften (wie bspw. dem Bundesimmissionsschutzgesetz) wird unter anderem festgesetzt, ob und zu welchen Zeiten lärmintensive Arbeiten durchgeführt werden können. Bei dem Kauf oder der Anmietung einer Fläche ist es daher von großer Bedeutung, die am Standort zulässigen Nutzungen im Vorfeld bei der bezirklichen Bauprüfung abzuklären und die erforderlichen Genehmigungen einzuholen.

Gerne stehen wir Ihnen hierbei unterstützend zur Seite und vermitteln Ihnen die erforderlichen Kontakte!

Baugenehmigungen

Für jede Errichtung, Änderung (z.B. Umbau), Nutzungsänderung (z.B. Umnutzung eines Lagers in eine Werkstatt) oder den Abbruch von Gebäuden und anderen baulichen Anlagen ist in der Regel eine Baugenehmigung erforderlich. Hierzu müssen Sie einen schriftlichen Bauantrag mit allen für die Beurteilung des Bauvorhabens erforderlichen Unterlagen (Bauvorlagen) stellen. Die vorzulegenden Bauvorlagen sind je nach Vorhaben sehr unterschiedlich und bei der Bauprüfung des jeweiligen Bezirks im Vorwege zu erfragen.

Bestehen Zweifel an der grundsätzlichen Genehmigungsfähigkeit des Bauvorhabens, können diese frühzeitig mittels einer Bauvoranfrage durch einen Vorbescheid ausgeräumt werden. Die Beantragung eines Vorbescheids bezieht sich auf Einzelfragen der Baugenehmigung und ist vergleichsweise kostengünstig. Zu beachten ist hierbei, dass eine Bauvoranfrage die Baugenehmigung nicht ersetzt.

Auf der Internetseite der Stadt Hamburg finden Sie weitere Informationen sowie Vordrucke für Ihren Antrag.

Zu beachten ist weiterhin, dass ein Bauantrag nur von einem Bauvorlagenberechtigten (§ 67 HBauO) gestellt werden kann und Sie hierzu in der Regel die Hilfe eines Architekten o.ä. in Anspruch nehmen müssen.

Kommen Sie gerne auf uns zu. Wir stellen für Sie den Kontakt mit den zuständigen Stellen im Bezirksamt her und unterstützen Sie bei der Stellung Ihres Antrages.

Nutzungsgenehmigungen

Sie möchten neue Betriebsräume mieten oder eine Gewerbeimmobilie kaufen? Dann sollten Sie zuvor klären, ob die geplante Nutzung an diesem Standort überhaupt genehmigungsfähig ist. Informationen zu den an Ihrem neuen Standort zulässigen Nutzungen bekommen Sie bei der zuständigen Bauprüfung im jeweiligen Bezirksamt. Hier können Sie auch den Antrag für eine notwendige Nutzungsgenehmigung stellen.

Eine solche Genehmigung benötigen Sie unabhängig davon, was Sie in Ihrem Mietvertrag auf privatrechtlicher Basis mit Ihrem Vermieter vereinbaren und unabhängig von einer Gewerbeanmeldung. Auch bei baulichen Erweiterungen oder Änderungen des Betriebszwecks ist eine Nutzungsgenehmigung erforderlich. Nehmen Sie bei der Antragstellung gerne unsere Unterstützung in Anspruch!

Standortsicherung

Regelmäßig werden in der Stadt Hamburg neue Bebauungspläne aufgestellt. Insbesondere im Zusammenhang mit der Wohnungsbauoffensive kommt es zur vermehrten Ausweisung von Gebieten, in denen Wohnungen zulässig sind. Nicht selten gehen hiervon Auswirkungen auf die Standorte von Handwerksbetrieben aus.

Zwei Konstellationen sind möglich: Zum einen kann für den Bereich, in dem der Handwerksbetrieb ansässig ist, ein neuer Bebauungsplan aufgestellt werden, wodurch sich die Gebietsausweisung ändert. Zum anderen kann für das Umfeld bzw. die angrenzenden Flächen ein neuer Bebauungsplan aufgestellt werden. Durch die geänderten baurechtlichen Gegebenheiten können sich für einen bestehenden Betrieb erhebliche Nachteile ergeben.

Bei der Umwandlung der Gebietskategorie oder dem Heranrücken von Wohnbebauungen haben Betriebe regelmäßig mit Einschränkungen der Betriebsabläufe (bspw. hinsichtlich der zulässigen Lärmemissionen) zu rechnen. Nicht selten können diese Einschränkungen zu einer Verlagerung oder im schlimmsten Fall zu einer Aufgabe des Betriebes führen.

Beobachten Sie Ihr Umfeld

Es ist daher von großer Bedeutung, dass Sie die Veränderungen im Umfeld Ihres Betriebsstandortes gut beobachten. Sollten sich in diesem Zusammenhang bei Ihnen Fragen ergeben bzw. Unsicherheiten auftreten, kommen Sie gerne auf uns zu. Beispielsweise steht zu Beginn des jeweiligen Bebauungsplanverfahrens eine Beteiligung der Öffentlichkeit. Diese "Öffentliche Plandiskussion" wird im Vorfeld der Veranstaltung im Umfeld des neu zu erstellenden Bebauungsplanes durch entsprechende Plakate (ähnlich der hier gezeigten Abbildung) angekündigt. Im Rahmen der Veranstaltung haben Sie die Möglichkeit, Ihre Fragen, Anregungen, Bedenken und Kritik zum neuen Bebauungsplan frühzeitig in die Planungen einzubringen.

Sofern Ihre Betriebsabläufe durch die Planung beeinflusst werden, sollten Sie zusätzlich während der öffentlichen Auslegung des Bebauungsplanentwurfs zu diesem Stellung nehmen und Ihre Position zum Ausdruck bringen. Nur so können Sie Ihre Rechtsansprüche wahren. Gerne unterstützen wir Sie hierbei!

Verleihen Sie Ihren Argumenten Gewicht mit einem starken Partner: der Handwerkskammer

Die Handwerkskammer hat als Träger öffentlicher Belange die Möglichkeit, Stellungnahmen zu Bebauungsplanentwürfen abzugeben. Dieses geschieht regelmäßig, insbesondere mit Blick auf die vor Ort ansässigen Handwerksbetriebe, deren Betriebsabläufe und die möglicherweise durch die Planungen auftretenden Beeinträchtigungen. Die Handwerkskammer setzt sich für die Interessen des Handwerks ein, damit Sie auch zukünftig an Ihrem Standort ohne Einschränkungen arbeiten können.

Nehmen Sie frühzeitig Kontakt zu uns auf.

Sonderparkregelungen für Handwerker

Haben Sie Probleme, mit Ihrem Firmenwagen in der Innenstadt einen Parkplatz zu finden, obwohl Sie einen Auftrag erledigen müssen und hierzu vor Ort Maschinen und Materialien benötigen?

Beim Landesbetrieb Verkehr (LBV) können Sie in Ausnahmefällen eine Genehmigung für Notfallarbeiten oder Montagefahrzeuge beantragen. Diese Ausnahmegenehmigung ermöglicht Ihnen, im eingeschränkten Halteverbot, an Parkuhren und Parkscheinautomaten ohne Entgelt und über die Laufzeit hinaus zu parken.

Die Genehmigung kann für einen Zeitraum von einem bis zu drei Jahren ausgestellt werden. Einige Gewerke (z.B. Elektriker, Heizung/Sanitär/Klempner, Glaser, Dachdecker, etc.) erhalten einen erleichterten Zugang zu einer Genehmigung. Aber auch bei den übrigen Gewerken werden die Anfragen wohlwollend und im Sinne der Betriebe geprüft.

Weitere Informationen erhalten Sie im Internetportal der Stadt Hamburg.

Voraussetzungen für eine Genehmigung

Nach den Angaben des Landesbetriebs Verkehr ist die "Voraussetzung [..], dass wegen der Dringlichkeit der Arbeit (beispielsweise Wasserrohrbruch oder Stromausfall) oder der Art der Tätigkeit ein längerer oder häufiger Weg zwischen Fahrzeug und Arbeitsstelle nicht zumutbar ist."

Notwendige Bedingung für das Erlangen einer Ausnahmegenehmigung für Montagefahrzeuge ist, dass das Merkmal "Montage/Werkstattwagen" im Fahrzeugschein eingetragen ist.

Beantragung einer Ausnahmegenehmigung im Bewohnerparkgebiet

Haben Sie Ihren Betriebssitz in einem Bewohnerparkgebiet? In begründeten Ausnahmefällen können Sie beim LBV auch eine Genehmigung für das Parken in Bewohnerparkzonen erhalten.

Weitere Informationen hierzu erhalten Sie in der "Kundeninformation Erteilung von Ausnahmegenehmigungen zum Parken für Gewerbetreibende in Bewohnerparkzonen" des Landesbetriebs Verkehr (LBV).

Wir helfen Ihnen

Die hier vermittelten Hinweise können nur einen Überblick geben. Sprechen Sie uns gerne an, sofern Sie im Einzelfall weitere Informationen zu den Ausnahmegenehmigungen für das Parken und Halten benötigen. Gerne vermitteln wir Ihnen die nötigen Kontakte und stehen Ihnen bei der Beantragung der Genehmigung unterstützend zur Seite.

Ansprechpartner

Henrik Strate
Holstenwall 12
20355 Hamburg
Tel.: 040 35905-255
Fax: 040 35905-44255
Download vCard:
Dipl.-Ing. Stadtplanung
Inga Maziull
Handwerkskammer Hamburg
Holstenwall 12
20355 Hamburg
Tel.: 040 35905-264
Fax: 040 35905-44264
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