Geschäftsdaten


Foto: A. Dedic

Geschäftsdaten der Handwerkskammer Hamburg

Die Handwerkskammer Hamburg - eine unternehmerisch geführte öffentlich-rechtliche Institution

Die Handwerkskammer Hamburg ist eine öffentlich-rechtliche Körperschaft, die sich als Dienstleistungseinrichtung für ihre Mitglieder sowie ihre Partner in Wirtschaft, Gesellschaft und öffentlicher Verwaltung versteht.

Die Aktivitäten der Handwerkskammer Hamburg richten sich nach den Beschlüssen der Vollversammlung. Die Vollversammlung setzt sich aus 39 gewählten ehrenamtlichen Vertretern zusammen. Sie repräsentieren die in der Handwerkskammer organisierten Handwerke und handwerksähnlichen Gewerke. Zwei Drittel der Mitglieder sind Selbständige, ein Drittel ist als Arbeitnehmer im Handwerk tätig. Die Wahl der Vollversammlung und ihre Tätigkeit werden durch die Handwerksordnung (HwO) und die Satzung der Handwerkskammer geregelt.

Die Vollversammlung wählt einen Vorstand und eine Geschäftsführung, um die von ihr getroffenen Entscheidungen umzusetzen und die Geschäfte der Handwerkskammer zu führen. Vollversammlung, Vorstand und Ausschüsse nehmen ihre Aufgaben ehrenamtlich wahr und erhalten dafür eine Aufwandsentschädigung.

Die Arbeit der Handwerkskammer Hamburg wird von der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation begleitet. Als Aufsichtsbehörde der Handwerkskammer genehmigt sie die Wirtschaftspläne und Jahresabschlüsse sowie alle weiteren nach der Handwerksordnung zu genehmigenden Entscheidungen der Vollversammlung.

Kaufmännische Rechnungslegung im Sinne der Transparenz

Mit der Aufstellung von Jahresabschlüssen in Form von Bilanzen sowie Gewinn- und Verlustrechnungen macht die Handwerkskammer Hamburg nicht nur der Vollversammlung, sondern allen Mitgliedern und der Öffentlichkeit das wirtschaftliche Ergebnis ihrer Arbeit transparent. Ebenso wird die Entwicklung des Vermögens dargelegt, das sie zur Umsetzung ihrer in der Handwerksordnung festgelegten Aufgaben verwaltet.

Effiziente Verwaltung der Gebäude

Die Handwerkskammer Hamburg nimmt ihre Aufgaben an zwei Standorten wahr. Im Bereich Holstenwall in der Hamburger Neustadt sind die hoheitliche Verwaltung sowie die Geschäftsbereiche mit Beratungs- und Dienstleistungsangeboten für die Betriebe untergebracht. Am Standort Harburg hat die Handwerkskammer mit dem ELBCAMPUS ein modernes Bildungszentrum, das einen wichtigen Beitrag zur Zukunft des Handwerks im Hamburger Wirtschaftsraum leistet.

Daneben verwaltet die Handwerkskammer Hamburg eine Altenwohnanlage in Hamburg-Fuhlsbüttel, die aus der Johann und Pauline Reimer-Stiftung hervorgegangen ist. Die Stiftung des Handwerksunternehmers Reimer und seiner Frau wird als Sondervermögen von der Handwerkskammer Hamburg geführt.

Finanzierung überwiegend aus eigener Kraft

Die Handwerkskammer Hamburg finanziert sich zu rund zwei Dritteln aus Einnahmen, die sich aus ihren Bildungsangeboten, den Verwaltungsleistungen sowie aus öffentlichen Zuwendungen für Projekte und Kostenerstattungen ergeben. Soweit es sich um den Bildungsbereich oder um Projekte handelt, sind die Angebote der Handwerkskammer Hamburg marktorientiert ausgerichtet, so dass sie bedarfsorientiert sind und zur Förderung des Handwerks beitragen.

Projekte für ein bedarfsgerechtes Dienstleistungsangebot

Die Handwerkskammer Hamburg hat die Förderung des Handwerks in den letzten Jahren erfolgreich ausgeweitet. Dies gelang insbesondere durch die zielorientierte Akquisition von Projekten, die durch Zuwendungen des Landes, des Bundes und der EU gefördert werden. Inhaltliche Schwerpunkte sind dabei die Gewinnung des Berufsnachwuchses und von Fachkräften sowie Beratungsleistungen im Umweltbereich.

Beteiligungen - Instrument der Wirtschaftsförderung

Auch die Beteiligungen der Handwerkskammer Hamburg an Tochtergesellschaften und anderen Unternehmen dienen der Wirtschaftsförderung des Handwerks. Dabei geht es um Leistungen, die über die in der Handwerksordnung festgelegten Aufgaben (§ 91 HwO) hinausgehen und die auch von Dritten erbracht werden bzw. erbracht werden könnten. Diese Leistungen offeriert die Handwerkskammer Hamburg ihren Mitgliedern nicht als öffentlich-rechtlicher Anbieter, sondern - für gleiche Wettbewerbsbedingungen - im Rahmen privater Unternehmen. Die Handwerkskammer tritt insbesondere dann als privater Anbieter auf, wenn vom Handwerk benötigte innovative Leistungen nicht von Dritten bereit gestellt werden. Schwerpunkte der Beteiligungen sind die Schweißtechnik, Managementberatung, Qualitätsmanagement in den Gesundheitshandwerken und Personaldienstleistungen. Einen innovativen Weg geht die Handwerkskammer Hamburg auch zusammen mit der Berufsakademie Hamburg BA-H gGmbH. Sie bietet Abiturienten ein duales Ausbildungsangebot, das ihnen eine Lehre parallel zu einem Bachelorstudiengang ermöglicht.

Kammerbeiträge decken ein Drittel der Kosten

Die Mitgliedsbetriebe der Handwerkskammer Hamburg finanzieren mit ihren Beiträgen Leistungen, für die die Kammer keine eigenen Erlöse erzielen kann. Gemäß § 113 Nr. 1 der Handwerksordnung können nicht anderweitig gedeckte Kosten durch Beiträge der Mitgliedsbetriebe finanziert werden. Die Beiträge finanzieren zurzeit nur rund ein Drittel aller Ausgaben der Handwerkskammer Hamburg.

Die Beiträge setzen sich aus festen und variablen Beträgen zusammen. Die für die Beitragsfestsetzung erforderlichen Festbeträge und Beitragssätze werden jedes Jahr neu von der Vollversammlung beschlossen. Der Beitragsbeschluss der Vollversammlung muss von der Aufsichtsbehörde genehmigt werden.

Existenzgründer und -gründerinnen sind in den ersten Jahren ihrer Selbstständigkeit gemäß § 113 Abs 2 der Handwerksordnung ganz oder teilweise vom Beitrag zur Handwerkskammer befreit.

Ausführliche Informationen und Zahlen

Eine detaillierte Darstellung der hier im Überblick gegebenen Hinweise zur Geschäftstätigkeit der Handwerkskammer Hamburg sowie die zugehörigen Geschäftszahlen finden Sie in den jährlich veröffentlichten Jahresabschlüssen mit den zugehörigen Erläuterungen.

Ansprechpartnerin

Christiane Engelhardt
Pressesprecherin
Tel.: 040 35905-227
Fax: 040 35905-309
Mobil: 0175-7226948
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