Lehrlinge


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Ausbildungsberatung

Die Ausbildungsberatung der Handwerkskammer Hamburg hat die gesetzliche Aufgabe, die Durchführung der Berufsausbildung zu überwachen und diese durch Beratung der an der Berufsausbildung beteiligten Personen zu fördern.

Sie steht somit als kompetenter Ansprechpartner den Lehrlingen und Ausbildungsbetrieben - aber auch weiteren Personen und Institutionen - zu allen Fragen rund um die Berufsausbildung zur Verfügung.

Die Ausbildungsberater/innen kennen sich sowohl im Handwerk als auch im Ausbildungsalltag aus; sie wissen, was Lehrlinge und Betriebe bewegt. Sie verstehen sich als Bindeglied zwischen Lehrling und Betrieb und engagieren sich für eine erfolgreiche und qualifizierte Berufsausbildung. Bei Problemen und Konflikten trägt die kompetente Beratung dazu bei, zielorientierte und nachhaltige Lösungen zu finden.

Die Ausbildungsberater/innen beraten Lehrlinge z.B.

  • zu Ausbildungsinhalten und –anforderungen,
  • zu Prüfungsanforderungen,
  • zu rechtlichen und organisatorischen Fragen,
  • zu Weiterbildungsmöglichkeiten,
  • bei Problemen und Konflikten mit ihrem Ausbildungsbetrieb.

Die Ausbildungsberater/innen erteilen telefonische Auskünfte, beraten persönlich in der Handwerkskammer oder kommen auf Wunsch in den Betrieb.

Kontakt Ausbildungsberatung

Handwerkskammer Hamburg
Aufgabenbereich Erstausbildung
Holstenwall 12
20355 Hamburg

Katrin Bergmann

Tel.: 040 35905-254
katrin.bergmann(at)hwk-hamburg.de

Lars Wagner
Tel.: 040 35905-228
lars.wagner(at)hwk-hamburg.de

Marcel Gottschalk
Tel.: 040 35905-211
marcel.gottschalk(at)hwk-hamburg.de

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Ausbildungsbegleitung

Wenn während Ihrer Ausbildung Probleme auftreten, kann die Ausbildungsbegleitung unseres ESF-Projekts INa – Integrierte Nachwuchsgewinnung im Handwerk Sie über einen längeren Zeitraum begleiten und so dazu beitragen, dass Sie Ihre Ausbildung erfolgreich abschließen können.

Weitere Infos finden Sie auf der Website des Projekts INa.

Kontakt

Handwerkskammer Hamburg
Projekt INa
Holstenwall 12
20355 Hamburg

Andrea Sander

Tel.: 040 35905-790
andrea.sander(at)hwk-hamburg.de

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Foto: iStockphoto.com

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Elektronisches Berichtsheft

Der Ausbildungsnachweis - unter Lehrlingen und Ausbildern besser als Berichtsheft bekannt - ist und bleibt ein wichtiges Dokument im Rahmen der Berufsausbildung. Die Handwerkskammer Hamburg bietet den Lehrlingen des Hamburger Handwerks jetzt einen elektronischen Vordruck an, mit dem das Berichtsheft nach der vorgeschriebenen Form zeitgemäß am Bildschirm erstellt werden kann.

Zum Bearbeiten des Formulars benötigen Sie den „Adobe Reader“, der mit großer Wahrscheinlichkeit bereits auf Ihrem Computer installiert ist. Sollte das nicht der Fall sein, können Sie ihn auf dieser Internetseite   kostenlos herunterladen.

Mehr Infos

Beim Vordruck handelt es sich um ein ausfüll- und speicherbares Dokument im PDF-Format, so dass keine besondere Software erforderlich ist, sondern der heute auf praktisch allen Computern installierte PDF-Reader erforderlich ist (nähere Informationen siehe unten).

Der elektronische Ausbildungsnachweis entspricht inhaltlich den Vorgaben der Handwerkskammer Hamburg zur Berichtsheftführung. Nähere Informationen und Eintragungsbeispiele befinden sich im Vordruck. Der Vordruck bietet Eintragungsmöglichkeiten für ein Ausbildungsjahr; für jedes weitere Ausbildungsjahr bitte jeweils einen neuen Vordruck verwenden.

Der elektronische Ausbildungsnachweis ist regelmäßig (nach Absprache mit dem Ausbilder/der Ausbilderin) auszudrucken, zu unterschreiben und dem Ausbilder/der Ausbilderin zur Kontrolle und Unterschrift vorzulegen. Dabei besteht die Gelegenheit, gegebenenfalls weitere Seiten wie z.B. Skizzen/Zeichnungen beizufügen. Die unterschriebenen Seiten sind sorgfältig und ordentlich in der richtigen Reihenfolge aufzubewahren und nach Aufforderung dem zuständigen Prüfungsausschuss vorzulegen. Der ordnungsgemäß geführte Ausbildungsnachweis ist eine Zulassungsvoraussetzung zu den Prüfungen.

Zur Beachtung: Besonderheiten bei einzelnen Ausbildungsberufen sowie Einverständnis des Ausbilders

Beachten Sie bitte unbedingt, dass die Ausbildungsnachweise in einigen Ausbildungsberufen des Hamburger Handwerks nach besonderen Vorgaben der zuständigen Innung zu führen sind; fragen Sie daher bitte Ihren Ausbilder/Ihre Ausbilderin. In diesen Fällen kann dieser Vordruck leider nicht verwendet werden.

In allen anderen Fällen sollte vor Nutzung des elektronischen Ausbildungsnachweises unbedingt das Einverständnis des Ausbilders/der Ausbilderin eingeholt werden.

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Lehrlingsrolle

Die Lehrlingsrolle ist ein Verzeichnis aller Berufsausbildungsverhältnisse im Hamburger Handwerk. Die Registrierung erfolgt zur Regelung, Überwachung, Förderung und zum Nachweis der Berufsausbildung. Das Führen der Lehrlingsrolle ist gesetzlich vorgeschrieben und unterliegt genauen Vorschriften (z.B. auch zum Datenschutz).

Ein Berufsausbildungsvertrag wird in die Lehrlingsrolle eingetragen, wenn dieser Vertrag den gesetzlichen Vorschriften entspricht und der Ausbildungsbetrieb ausbildungsberechtigt ist. Der Ausbildende (Ausbildungsbetrieb) ist verpflichtet, die Eintragung in die Lehrlingsrolle unverzüglich zu beantragen, sobald der Berufsausbildungsvertrag abgeschlossen ist. Formulare für den Berufsausbildungsvertrag und weitere Hinweise finden Sie hier. Die Mitarbeiterinnen der Lehrlingsrolle beantworten Ihnen gern alle Fragen zu den Inhalten des Berufsausbildungsvertrages und zum Ausfüllen der Formulare.

Wenn sich im Verlauf der Ausbildung wesentliche Änderungen der Vertragsinhalte ergeben, müssen auch diese der Lehrlingsrolle mitgeteilt werden, damit sie dort registriert werden können.

Beratung durch die Lehrlingsrolle

Die Mitarbeiterinnen der Lehrlingsrolle beraten Sie gern zu allen formalen Fragen rund um den Berufsausbildungsvertrag, insbesondere auch

  • zur Verkürzung oder Verlängerung der Ausbildungszeit,
  • zum Mutterschutz und zur Elternzeit,
  • zur vorzeitigen Zulassung zur Gesellenprüfung.

Vergünstigungen im Nahverkehr für Lehrlinge

Wer eine Ausbildung im Hamburger Handwerk macht, hat einen Anspruch auf vergünstigte Zeitkarten des Hamburger Verkehrsverbunds (HVV). Jeder Lehrling bekommt daher per Briefpost einen HVV-Berechtigungsnachweis an seine Privatadresse zugeschickt, sobald der Ausbildungsvertrag in die Lehrlingsrolle eingetragen wurde. Mit diesem Nachweis können beim HVV Wertmarken für ermäßigte Zeitkarten erworben werden.

Der HVV-Berechtigungsnachweis hat eine Gültigkeit von 12 Monaten. Rechtzeitig vor Ablauf dieser Frist wird für alle Auszubildende ein neuer Nachweis erstellt und an den Ausbildungsbetrieb versandt, wo er an den Lehrling ausgehändigt wird.

Für darüber hinausgehende Fragen z.B. zu Ausbildungsinhalten, zur Durchführung der Ausbildung und auch bei Konflikten zwischen Lehrling und Betrieb gibt es die Ausbildungsberatung. Sie kann von Betrieben wie von Auszubildenden jederzeit in Anspruch genommen werden.

Kontakt

Handwerkskammer Hamburg
Lehrlingsrolle
Holstenwall 12
20355 Hamburg

Petra Liebenthron
Tel.: 040 35905-321

Anja Rosa
Tel.: 040 35905-508

E-Mail: lehrlingsrolle(at)hwk-hamburg.de
Fax: 040 35905-303

Leistungswettbewerb

Der Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks - "Profis leisten was" (PLW) ist eine Maßnahme im Rahmen der handwerklichen Berufsbildung, die folgende Ziele verfolgt:

  • Vorzüge der betrieblichen Ausbildung herausstellen
  • Achtung vor der beruflichen Arbeit im Handwerk stärken
  • Werbung für das Handwerk
  • Öffentlichkeit auf die Ausbildungsleistungen des Handwerks aufmerksam machen
  • Begabte Lehrlinge in ihrer beruflichen Entwicklung fördern,
  • Tätigkeit der Ausbildungsberater, Lehrlingswarte und Gesellenprüfungsausschüsse intensivieren
  • Anhebung des allgemeinen Leistungs- und Prüfungsniveaus
  • Erfahrungswerte für die weitere Verbesserung der Ausbildungsvorschriften gewinnen
  • Ausbildende in der Ausbildungsarbeit unterstützen
  • Maßnahmen für die Förderung von leistungsschwächeren Lehrlinge vorbereiten.

Mehr Infos

Durchgeführt wird der Wettbewerb in vier Stufen, auf Innungs-, Kammer-, Landes- und Bundesebene. Somit sind auch die Zuständigkeiten entsprechend verteilt. Innungen und Handwerkskammern organisieren die erste und zweite Ebene, Handwerkskammern und eine entsprechende Koordinierungsstelle (Leitstelle) pro Bundesland die Landeswettbewerbe. Die Bundesebene wird vom Zentralverband des Deutschen Handwerks in Zusammenarbeit mit einer Handwerkskammer, die sich zuvor bereiterklärt hat, zentraler Austragungsort für ein entsprechendes Jahr zu sein, organisiert.

Zur Teilnahme berechtigt sind Junghandwerker, die ihre Gesellenprüfung in der Zeit vom Herbst des Vorjahres bis zum Sommer des Wettbewerbsjahres abgelegt, zum Zeitpunkt der Gesellenprüfung das 25. Lebensjahr noch nicht überschritten haben und eine gute Prüfungsleistung erbracht haben. Alle in Frage kommenden Prüflinge werden automatisch von der Handwerkskammer ermittelt.

Die Grundlage der Bewertung besteht in der Regel entweder aus dem Gesellenstück und Arbeitsproben oder aus einer eigens unter Wettbewerbsbedingungen angefertigten Arbeitsprobe. Der Wettbewerb wird auf der Grundlage von bundesweit geltenden Richtlinien des Zentralverbands des Deutschen Handwerks durchgeführt. Grundsätzlich ist die Kammer zuständig, bei der der Berufsausbildungsvertrag in die Lehrlingsrolle eingetragen ist.

Erfolgreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer können auch in das "Weiterbildungsstipendium" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung aufgenommen werden. Aber auch alle qualifizierten Absolventinnen und Absolventen, deren Prüfung mit besser als "gut" bewertet wurde können Förderung erhalten.

 

 

Kontakt

Handwerkskammer Hamburg
Aufgabenbereich Erstausbildung
Holstenwall 12
20355 Hamburg

Manuela Batistil
Tel.: 040 35905-323
E-Mail: manuela.batistil(at)hwk-hamburg.de

Webseite

www.zdh.de

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Weiterbildungsstipendium

1991 hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ein Förderprogramm unter dem Titel "Weiterbildungsstipendium" gestartet. Das Programm fördert seither erfolgreich junge Fachkräfte, die sich in ihrem Beruf durch Weiterbildung qualifizieren wollen.

Wer kann gefördert werden?

Gefördert werden können qualifizierte Absolventinnen und Absolventen einer dualen Berufsausbildung, die bei Aufnahme in die Förderung jünger als 25 Jahre sind und bei der Gesellenprüfung mindestens 87 Punkte oder besser als „gut“ (bei mehreren Prüfungsteilen Durchschnittsnote 1,9 oder besser) erreicht haben. Das Förderprogramm sieht außerdem die Möglichkeit der Förderung von Siegerinnen und Siegern beim Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks auf Landesebene vor. In der Regel gibt es mehr Bewerber als freie Stipendien, wodurch ein Auswahlverfahren erforderlich wird. Alle in Frage kommenden Absolventinnen und Absolventen werden von der Handwerkskammer Hamburg direkt über das Förderprogramm informiert.
Ein Rechtsanspruch auf Aufnahme in das Förderprogramm besteht nicht.

Was wird gefördert?

Förderfähig sind anspruchsvolle - in der Regel berufsbegleitende – Weiterbildungen, wie z.B.:

  • Maßnahmen zum Erwerb fachbezogener beruflicher Qualifikationen,
  • Vorbereitungskurse auf Prüfungen der beruflichen Aufstiegsfortbildung, z. B. Meister/-in, Techniker/-in, Betriebswirt/-in, Fachwirt/-in, Fachkaufmann/Fachkauffrau,
  • Seminare zum Erwerb fachübergreifender und sozialer Kompetenzen, z. B: Fremdsprachen, EDV, Rhetorik, Mitarbeiterführung, Konfliktmanagement,
  • Berufsbegleitende Studiengänge, die auf der Ausbildung oder der Berufstätigkeit aufbauen.

Förderfähig sind weiterhin:

  • Übernachtungskosten und Tagegelder
  • Prüfungskosten
  • IT-Anschaffung

Wie hoch und wie lange wird gefördert?

Innerhalb eines Zeitraums von maximal drei Kalenderjahren können aktuell bis zu 7.200 Euro an Zuschüssen zur Finanzierung von Weiterbildungsmaßnahmen gewährt werden.

Pro Maßnahme trägt die Stipendiatin/der Stipendiat einen Eigenanteil in Höhe von zehn Prozent der förderfähigen Kosten.

Wer führt das Förderprogramm durch?

Das Programm wird für Absolventinnen und Absolventen handwerklicher Ausbildungsberufe von der Handwerkskammer Hamburg durchgeführt. Die Handwerkskammer übernimmt die Auswahl der Stipendiatinnen und Stipendiaten und deren Beratung. Sie entscheidet nach Maßgabe der Förderrichtlinien des BMBF über die Förderfähigkeit von Weiterbildungsmaßnahmen, berechnet die förderfähigen Maßnahmekosten und zahlt den Förderbetrag aus.

Kontakt

Handwerkskammer Hamburg
Aufgabenbereich Erstausbildung
Holstenwall 12
20355 Hamburg

Anja Rosa
Tel.: 040 35905-508
anja.rosa(at)hwk-hamburg.de

Webseite

www.sbb-stipendien.de

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Wohnmöglichkeiten für Lehrlinge

Wer eine Ausbildung beginnt, ist in bestimmten Fällen auch auf der Suche nach einer bezahlbaren Unterkunft. Für Lehrlinge bieten sich die in verschiedenen Stadtteilen zur Verfügung stehenden Wohnheime an. Die Handwerkskammer selbst betreibt keine entsprechenden Einrichtungen, doch selbstverständlich stehen die Wohnheime auch für alle Auszubildenden aus Handwerksberufen offen. Eine Übericht zu den Möglichkeiten gibt es im Internetangebot der Stadt Hamburg unter der Überschrift Wohnmöglichkeiten für Auszubildende.