Handwerksrolle


Handwerksrolle Hamburg, Gewerbe An-, Ab- und Ummeldung

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Die Registrierung Ihres Betriebs

Wer sich im Handwerk selbstständig machen will,
muss sich in der Handwerksrolle registrieren lassen.

Das Führen der Handwerksrolle ist die zentrale Aufgabe aller bundesweiten Handwerkskammern. Das Team der Handwerksrolle berät und unterstützt Sie bei allen Fragen im Zusammenhang mit Ihrer Selbstständigkeit im Handwerk. Insbesondere nehmen wir für Sie die in der Handwerksordnung vorgeschriebene Eintragung und Löschung in die Handwerksrolle bzw. die Registrierung im Verzeichnis der zulassungsfreien Handwerke und handwerksähnlichen Gewerbe vor. Die Eintragung ist Gebührenpflichtig.

In einer persönlichen Beratung informieren wir Sie über die Voraussetzungen der Eintragung und über die gesetzlichen Bestimmungen.

  

Registrierung in der Handwerksrolle, Gewerbeanmeldung, Handwerksrolle Hamburg

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Hier finden Sie die Zugehörigkeit Ihres Gewerbes

Die Anlage A der Handwerksordnung umfasst alle Berufe, für die eine Meisterprüfung die Voraussetzung zur Selbstständigkeit ist. Der Gesetzgeber fordert eine Meisterprüfung oder vergleichbare Qualifikationen für Berufe, die besonders gefahrgeneigt sind.
Anlage B1 nennt alle weiteren Handwerksberufe, in denen eine Meisterprüfung freiwillig abgelegt werden kann. Das sogenannte „handwerksähnliche Gewerbe“ wird in Anlage B2 erfasst.

Verzeichnis der Zulassungspflichtigen Handwerke Anlage A:

Verzeichnis der Zulassungsfreien Handwerke und handwerksähnlichen Gewerbe Anlage B1 und B2:

 

 

Welche Unterlagen sind zur Registrierung in der Handwerksrolle nötig?

Zur Registrierung in der Handwerksrolle bringen Sie bitte folgende Unterlagen mit:

•    ausgefüllter und vom Firmeninhaber unterschriebener Eintragungsantrag
•    ausgefüllte und vom Firmeninhaber und vom Betriebsleiter unterschriebene Betriebsleitererklärung (nur erforderlich, wenn keine Qualifiktation in Person des  Betriebsinhabers vorliegt
•    Anstellungsvertrag mit dem Betriebsleiter (sofern Betriebsleiter erforderlich)  
•    Qualifikationsnachweise (Meisterurkunde), bitte im Original vorzeigen
•    gültiger Personalausweis/Pass mit Meldebestätigung des Firmeninhabers sowie Betriebsleiters

 

 

Formulare zur Meldung in der Handwerkskrolle

Welche Vorteile hat die Kammermitgliedschaft?

Als eingetragener Betriebsinhaber zahlen sich die Kammerbeiträge durch viele geldwerte Vorteile für Sie aus.

 

Kostenlose Beratung und Services 

■ Individuelle betriebswirtschaftliche, rechtliche und technische Beratung bis zu vier Tagen Dauer
■ Kostenlose Erstberatung zur Einführung von Qualitätsmanagementsystemen und zur Vorbereitung auf eine Zertifizierung gemäß ISO 9001 durch die Gewerbeförderung Handwerkskammer Hamburg GmbH
■ Kostenlose Beratung in allen Ausbildungsfragen
■ Kostenlose Aufnahme der von Ihnen gemeldeten freien Lehrstellen in die Online-Lehrstellenbörse
■ Kostenlose Unterstützung bei der Vermittlung von Gewerberäumen und Gewerbeflächen
■ Kostenlose Vermittlung und Beratung bei der Betriebsnachfolge

 

Ermäßigte Services für Mitglieder

■ 5 % Rabatt auf die Qualifizierungsangebote der Handwerkskammer am Weiterbildungszentrum ELBCAMPUS. 
■ Rabatte bei der Anschaffung von E-Autos
■ 50% Ermäßigung auf die Raummiete für Informationsveranstaltungen
■ Kostengünstiger Inkasso-Service
■ 5 % Vergünstigung für technische Beratung sowie Dienste des Zentrums für Energie-, Wasser- und Umwelttechnik (ZEWU).

 

 

 

 

 

 

Kontakt

Handwerkskammer Hamburg
Handwerksrolle
Holstenwall 12
20355 Hamburg
Tel.: 040 35905-378
Fax: 040 35905-506
Download vCard:



Öffnungszeiten der Handwerksrolle

Montag, Dienstag und Donnerstag von 7.45 Uhr bis 16.30 Uhr,
Mittwoch 7.45 Uhr bis 12.00 Uhr und
Freitag 7.45 Uhr bis 16.00 Uhr

Termine können auf Wunsch auch außerhalb der Geschäftszeiten vereinbart werden.



 

Unser Service: Gewerbeanzeigen

Wir sparen Ihnen Zeit und Wege mit der Meldung Ihres Gewerbes.

Nach der Gewerbeordnung (GewO) ist in Deutschland jeder, der einen selbstständigen Betrieb oder eine Zweigstelle betreibt, seinen Betriebssitz verlegt oder die Betriebsstätte aufgibt zu einer Gewerbeanzeige verpflichtet. 

Ihre Gewerbeanzeige vornehmen können Sie beim zuständigen Bezirksgewerbeamt oder Ihrer Handwerkskammer.

Die Gewerbeanzeige ist gebührenpflichtig.

Bitte beachten Sie, dass Sie für die Gewerbeanmeldung und Gewerbeummeldung persönlich in der Handwerkskammer Hamburg erscheinen müssen. Bitte vereinbaren Sie einen Termin mit uns.

Gewerbeanmeldung

Gewerbeummeldung

Gewerbeabmeldung



Namensgebung, Selbstständigkeit, Handwerk

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Der Firmenname

Die Bezeichnung eines Unternehmens steht für dessen Qualität und Leistung und kann schnell zum Markennamen werden.

Handwerksbetriebe, die nach Art und Umfang einen in kaufmännischer Weise geführten Geschäftsbetrieb erfordern, müssen in das Handelsregister beim Amtsgericht eingetragen werden. Ob dies der Fall ist, richtet sich nach Art und Umfang des Unternehmens und muss individuell beurteilt werden.

Alle anderen Gewerbetreibenden können sich freiwillig eintragen lassen. Gründe dafür sind oftmals die Außenwirkung, der Wunsch einen erfundenen Namen zu nutzen oder, bei einer Betriebsübernahme, den Namen des vorherigen Betriebes weiter zu führen.

Erst mit dieser Eintragung ist man berechtigt eine Firma, also einen selbstständigen Namen des Unternehmens, zu führen, der nicht dem eigenen Namen entspricht. Mit der Eintragung sind aber auch besondere Pflichten verbunden, die sich aus den Vorschriften des HGB ergeben. Es ist daher empfehlenswert, dass Sie sich bei der Prüfung der Handelsregistereintragung beraten lassen.

Was muss bei der Namenswahl berücksichtigt werden?

Bei nicht im Handelsregister eingetragenen Einzelunternehmen müssen der Familienname und ein ausgeschriebener Vorname der Inhaberin bzw. des Inhabers angegeben werden. Die zusätzliche Angabe des Meistertitels (falls vorhanden) oder
der Gewerkbezeichnung ist sinnvoll.

Hans Müller Tischlermeister

Bei der Gesellschaft des bürgerlichen Rechts (GbR) müssen der Familienname und ein ausgeschriebener Vorname eines jeden Gesellschafters genannt sein sowie der Rechtsformzusatz.

Hans Müller & Martina Schulz GbR

Alle anderen Personengesellschaften wie OHG, KG und die Kapitalgesellschaften wie GmbH, AG, Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) müssen im Handelsregister eingetragen sein. Damit haben Sie die Möglichkeit, Ihren Firmennamen frei zuwählen. In einem Zusatz muss die Rechtsform der Gesellschaft erkennbar sein. Eingetragene Einzelunternehmen müssen den Zusatz e.K./e.Kfr. (eingetragener Kaufmann/ Kauffrau) führen. Bei frei gewählten Firmennamen sollten Sie überprüfen, ob Begriffe evtl. bereits geschützt sind.

Neustädter Werkzeug OHG
Friseur Meier KG
Bau-Profi GmbH
HansaBau e.K.

 

 

 

Gesetzliche Vorgaben



Berufliche und persönliche Absicherung, Betriebsrisiken, Altersvorsorge, Versicherungen

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Ihre Absicherung

Gestalten Sie Ihr persönliches und betriebliches Vorsorgekonzept mit Versicherungsfachleuten

Bevor Sie sich ganz auf die betrieblichen Aufgaben konzentrieren, sollte Ihr persönlicher Vorsorge-Rahmenplan bestehen. Denn für die Absicherung von Risiken im privaten und im betrieblichen Bereich sind Sie selbst verantwortlich.

Welche betrieblichen Risiken müssen abgesichert werden?

Bei den Betriebsversicherungen sollten Sie zunächst prüfen, welche Risiken wirklich versicherungswürdig sind.

Betriebshaftpflichtversicherung
Bei der Betriebshaftpflichtversicherung, die Sie vor Schadenersatzansprüchen von Vertragspartnern, Besuchern und sonstigen Dritten absichern soll, existieren berufsspezifische Deckungskonzepte; die Prämien richten sich meistens nach der Lohnsumme oder werden je Person berechnet.
Klären Sie daher immer die günstigere Alternative. Erstellen Sie eine vollständige Betriebsbeschreibung für die Versicherung, damit alle Risiken abgedeckt werden. Eine Betriebshaftpflicht bewahrt Sie jedoch nicht vor Haftungsansprüchen aufgrund mangelhafter oder nicht erbrachter Erfüllungsleistungen.

Sonstige Sachversicherungen
Sie können Ihr Betriebsinventar durch eine Geschäftsinhalteversicherung schützen. Hier können Sie – je nach Bedarf – die Risiken Feuer, Einbruch/Diebstahl, Vandalismus, Leitungswasser und Sturm in Ihre Police mit einschließen. Der Geschäftsschaden aus einer Betriebsunterbrechung ist als Zusatz versicherbar. Die Geschäftsinhalteversicherung ist eine Neuwertversicherung. Sie erhalten also bei einem Schaden nicht den Zeitwert ersetzt, sondern den Neuwert, um die Ersatzinvestition auch realisieren zu können.

 

 

Wie sichere ich mich privat ab?

Krankheit
Seit 2009 besteht die allgemeine Krankenversicherungspflicht. Selbstständige haben die Möglichkeit, sich entweder gesetzlich freiwillig oder privat zu versichern. Achten Sie darauf, dass Ihre Krankenversicherung eine bedarfsgerechte Absicherung des Entgeltausfalles bei Krankheit, z. B. durch Kranken(tage)geld beinhaltet.

Unfall
Eine Unfallversicherung (UV) gehört ebenfalls zu den wichtigen Bausteinen der privaten Absicherung. Sie können sich bei Ihrer Berufsgenossenschaft (gesetzl. UV) oder einer privaten Versicherung freiwillig versichern. Klären Sie aber vorab, ob Sie zu einer der wenigen Berufsgruppen gehören(z. B. Friseure, Fotografen), für die bei der Berufsgenossenschaft eine Versicherungspflicht für Inhaberinnen und Inhaber besteht. Für den Fall, dass Sie einen Arbeits- oder Wegeunfall oder eine Berufskrankheit erleiden, übernimmt die Berufsgenossenschaft zunächst die Rehabilitation und zahlt Ihnen im Invaliditätsfall eine Rente, deren Höhe sich am Schweregrad der Invalidität bemisst. Private Unfallversicherungen zahlen eine Rente oder einen Einmalbetrag aus. Hier sind nicht nur Berufsunfälle sondern auch Privatunfälle versichert.

Berufsunfähigkeit
Der Eintritt einer Berufsunfähigkeit in jungen Jahren ist zwar statistisch weniger wahrscheinlich, hat aber umso fatalere monetäre Folgen, da Sie um die Möglichkeit gebracht werden, sich ein eigenes Vermögen zu erarbeiten. Sichern Sie sich mit einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherungab, die Ihnen im Fall der Fälle eine ausreichende monatliche Rente garantiert. Da diese private Rentenzahlung mit dem Eintritt in den Ruhestand endet, muss die Berufsunfähigkeitsabsicherung mit der eigenen Altersversorgung abgestimmt sein.

Altersvorsorge
Die meisten selbstständigen Handwerker können wählen, ob Sie sich gesetzlich rentenversichern (GRV) oder privat für das Alter vorsorgen. Im Bereich der zulassungspflichtigen Handwerke müssen Sie allerdings mindestens 216 Monatsbeiträge in die GRV eingezahlt haben, bevor Sie sich befreien lassen können. Das gilt für Einzelunternehmer oder für Gesellschafter in Personengesellschaften, die die Eintragungsvoraussetzungen in ihrer Person erfüllen.

Die gesetzliche Rente bildet das Fundament für die eigene Altersversorgung. Die Entwicklung der Altersstruktur in unserer Gesellschaft, welche die GRV stark beeinträchtigt, macht es gerade für junge Handwerker unumgänglich, sich eigenverantwortlich eine zusätzliche private Altersversorgung aufzubauen.

Arbeitslosigkeit
Sie haben in den ersten drei Monaten nach Aufnahme Ihrer selbstständigen Tätigkeit die Möglichkeit, sich bei der Agentur für Arbeit freiwillig gegen das Risiko der Arbeitslosigkeit zu versichern.

Dazu müssen Sie innerhalb der letzten 24 Monate mindestens 12 Monate in einem Versicherungspflichtverhältnis gestanden haben und zukünftig Ihre selbstständige Tätigkeit mindestens 15 Stunden wöchentlich ausüben.

Rentenversicherungspflicht

Welche selbstständig tätigen Handwerker sind in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert?

Ausführliche Informationen, wer der Handwerkerpflichtversicherung unterliegt finden Sie in der Broschüre zum Download:

Bei welchen Behörden kann der Betrieb gemeldet werden?

Informieren Sie sich im Vorfeld, denn die Meldungen bei den Behörden können individuell sehr unterschiedlich sein.

Handelsregister

Einzelunternehmer, deren Geschäftsumfang, Umsatzhöhe und Vermögen vergleichsweise gering sind, müssen nicht im Handelsregister eintragen werden, können dies aber freiwillig tun. Erst wenn der Betrieb nach Art und Umfang einen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb erfordert, ist eine Eintragung notwendig. Unternehmen in den Rechtsformen GmbH, Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt), KG und OHG müssen zwingend im Handelsregister eingetragen werden. Die Eintragung erfolgt über ein Notariat.

 

Finanzamt

Nach der Gewerbeanmeldung erhalten Sie Ihre betriebliche Steuernummer (die zwingend erforderlich für die Rechnungsstellung ist) sowie einen Erhebungsbogen, in dem Sie – neben der Beantwortung allgemeiner Fragen – vor allem Angaben hinsichtlich des zu erwartenden Umsatzes, Gewinns und des Betriebsvermögens machen müssen. Auf dieser Grundlage wird die Höhe der Einkommensteuer- und Gewerbesteuer Vorauszahlung festgelegt. Diesen Fragebogen sollten Sie deshalb am besten in Abstimmung mit Ihrem Steuerberater ausfüllen.

Berufsgenossenschaften

Jeder Unternehmer gehört kraft Gesetz der zuständigen Berufsgenossenschaft (BG) an – auch wenn keine Mitarbeiter beschäftigt werden. Deshalb sind Sie verpflichtet, die Gründung Ihres Unternehmens binnen einer Woche nach tatsächlichem Betriebsbeginn der BG anzuzeigen. Wenn Sie unsicher sind, welche BG für Sie zuständig ist, erkundigen Sie sich bei der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung: dguv.de

 

Tarifliche Sozialkassen

In bestimmten Wirtschaftszweigen besteht durch jeweils allgemeinverbindlichen Tarifvertrag für alle Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber die Verpflichtung an Sozialkassen-Verfahren teilzunehmen. Zu diesen Wirtschaftszweigen gehören z. B. das Baugewerbe, Dachdecker, Maler und Lackierer, Gerüstbauer, Schornsteinfeger oder Steinmetze und Steinbildhauer. Klären Sie unbedingt ab, ob für Ihr Unternehmen eine Pflichtmitgliedschaft besteht. Nur so können Sie teure Beitragsnachforderungen ausschließen. Die Prüfung erfolgt individuell durch die jeweilige Beitrags-Einzugsstelle.

 

Agentur für Arbeit

Erst wenn Sie zum ersten Mal Mitarbeiter, Minijobber oder Auszubildende beschäftigen möchten, brauchen Sie eine Betriebsnummer von der Agentur für Arbeit. Den Antrag können Sie online beim Betriebsnummern-Service der Bundesagentur für Arbeit stellen. Die Betriebsnummer wird für die Meldung zur Sozialversicherung benötigt.

Branchenspezifische Versorger

In verschiedenen Branchen kommen weitere Anmeldungen auf Sie zu. Beispielsweise bei den örtlichen Strom und Gasversorgern, die eigene Installateurverzeichnisse führen, oder bei der Präqualifizierungsstelle in den Gesundheitshandwerken zur Abrechnung mit den Krankenkassen.



Handwerksrolle Hamburg, Rechtsformen, Gründung, Personengesellschaft, Kapitalgesellschaft, Haftung, Handelsregister

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Welche Rechtsform ist die richtige?

Die Unternehmensrechtsform ist veränderbar und sollte den Lebensphasen des Unternehmers angepasst werden.

Die meisten Selbstständigen starten mit der Anmeldung des Gewerbes zunächst rein technisch mit der  Rechtsform eines Einzelunternehmens und wechseln erst mit wachsender Geschäftstätigkeit die Rechtsform.

Entscheiden Sie sich zum Beispiel für die Gründung einer Kapitalgesellschaft, sind die rechtlichen Anforderungen an die Geschäftsführung der GmbH deutlich höher, als bei einer Personengesellschaft. Wir empfehlen Ihnen das persönliche Gespräch mit dem Team der Betriebsberatung

Wichtige Aspekte:

  • Die geplante Anzahl der gründenden Personen
  • Betriebswirtschaftliche Gründe in Form von Kapitalaufbringung
  • Gesellschaftsrechtliche Aspekte - Haftung
  • Steuerliche Aspekte
  • Aufwand der Gründungsformalitäten 
  • Höhe des Entscheidungsspielraums als Unternehmer

 

 

Die wichtigsten Rechtsformen

Die häufigsten Rechtsformen im Vergleich



Handwerksrolle, Gewerbeanmeldung, Betriebsleitung

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Einen Betriebsleiter einstellen?

Der Betriebsinhaber muss die erforderlichen Qualifikationen nicht unbedingt selbst erfüllen.

Der Gesetzgeber gibt dem Inhaber die Möglichkeit, einen in die Handwerksrolle eintragungsfähigen Betriebsleiter/in als Führungskraft für Organisation und Abläufe einzustellen. Dieser muss die fachlich und technischen Voraussetzungen erfüllen.
Von einem Betriebsleiter wird außerdem verlangt, dass er den Betrieb so führt, wie ein Handwerksmeister seinen eigenen Betrieb auch führen würde. Betriebsleiter/in treffen Entscheidungen über Projekte auf Basis betriebswirtschaftlicher Überlegungen und beaufsichtigen ihre Mitarbeiter bei der Umsetzung. Sie behalten die Versorgung des Betriebes mit Rohstoffen und Arbeitsmaterialien im Blick und sorgen bei Bedarf für Nachbestellungen. Ebenso übernehmen Betriebsleiter die Qualitätsprüfung.

Aufgaben und Pflichten eines Betriebsleiters

  • Die Sicherstellung der Meisterhaften Ausführung der Tätigkeiten 
  • Die Steuerung, Überwachung und Betreuung der Arbeitsabläufe
  • Eine dauerhafte Vertrautheit mit dem Betriebsgeschehnissen
  • Die Qualitätsprüfung
  • Anleitung der Mitarbeiter

Weitere Informationen finden Sie in unserem Merkblatt:

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Handwerksrolle Hamburg, Gründung, Europäisches Ausland, EAP, EU-Dienstleistungsrichtlinien, Einheitlicher Ansprechpartner, Point of Single Contact

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Ihr einheitlicher Ansprechpartner

Sie kommen aus dem europäischen Ausland und wollen sich selbständig machen?

Dann steht Ihnen über die Handwerkskammer Hamburg der Einheitliche Ansprechpartner (EAP) zur Verfügung.

Seit Ende 2009 gilt europaweit die EU-Dienstleistungsrichtlinie mit dem Ziel, Europa zum wettbewerbsfähigsten Wirtschaftsraum der Welt werden zu lassen. Die Richtlinie will als wichtiger Schritt auf dem Weg zur Schaffung eines einheitlichen Binnenmarktes für Dienstleistungen bürokratische Hindernisse beseitigen und den Handel mit grenzüberschreitenden Dienstleistungen erleichtern.

Der Verfahrenslotse dient als Vermittler zwischen den Behörden. Über Grenzen hinaus können Handwerker die Formalitäten wie zum Beispiel Beantragung von Genehmigungen, Fragen zur Dienstleistung  oder die Eintragung in das Register abwickeln. Der Einheitliche Ansprechpartner nimmt die gesamte Korrespondenz entgegen und leitet sie zu den zuständigen Behörden und dem Antragsteller.

Point of Single Contact

The point of single contact simplifies the dealing with authorities. Through the point of single contact service providers may handle procedures and formalities required for the set-up and exercise of their service activities.

Within the scope of the implementation of the EU Services Directive the Hamburg Point of Single Contact (PSC) has been installed.

Pursuant to the Services Directive, the point of single contact has two tasks, namely

  • to inform providers and recipients of services about procedures and competent administrative bodies, about access to registers, available remedies and supporting organisations and
  • to act as ?procedural intermediary?. It is through the PSC that procedures and formalities required for setting up and rendering services will be handled if so desired by the applicant.

The above tasks are performed by the Hamburg Point of single contact. Additionally, contact may be made personally, in writing or by phone by the following means:

  • Search Tool for Finding the Proper Public Authorities; information relating to procedures and proper authorities

  • Procedure Finder: information relating to the requirements and proper authorities for particularly frequent procedures, step-by-step guidelines and ways to file applications

Anybody may use the offered contacts and services to the extent that the information and intermediary services relate to procedures within the purview of EU Services Directive and do relate to Hamburg. Points of Single Contacts with competence outside Hamburg you may find here.

The Hamburg Point of Single Contact is supported by an association of chambers (members in addition to our Chamber of Crafts  are:
Hamburg Chamber of Commerce/Handelskammer Hamburg,
Hamburg Chamber of Architects/Hamburgische Architektenkammer,
Hamburg Chamber of Engineers and Construction/Hamburgische Ingenieurkammer-Bau,
Hanseatic Chamber of Lawyers in Hamburg/Hanseatische Rechtsanwaltskammer Hamburg,
Hamburg Chamber of Tax Consultants/Steuerberaterkammer Hamburg.
A second office is located within the Hamburg Chamber of Commerce.

Just get in touch with us! We will be pleased to help you.

Phone: ++49 40 5332 6660 - 5/6

Wichtige Informationen


Die Nutzungsvoraussetzungen

  • Der Dienstleister muss Staatsangehöriger eines EU-Mitgliedstaates sein
  • Ein Unternehmen mit eigener Rechtspersönlichkeit muss den Sitz in einem dieser Staaten haben bzw. dort gegründet worden sein

Die Serviceleistungen

  • Informiert über die Formalitäten, Anforderungen für die Aufnahme und Ausübung des Handwerks
  • Übernimmt die Funktion des Verfahrensmittlers
  • Vermittlung der Kontaktdaten der zuständigen Behörden
  • Bei Streitfällen allgemeine Rechtshilfe
  • Kontaktvermittlung zu unterstützenden Verbänden und Organisationen
Telefon: ++49 40 5332 6660 - 5/6
Kontakt

 ea(at)ea.hamburg.de


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Formulare, Rechtsgrundlagen, Verordnungen, Gesetze, Handwerksrolle, Download

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Formulare und Rechtsgrundlagen für das Hamburger Handwerk

Zur Abwicklung der Formalitäten stehen Ihnen hier die wichtigsten Formulare, Verordnungen und Gesetze zur Verfügung.

Gewerbemeldung bei den Bezirksämtern

Vorübergehende Dienstleistungen

Nach der Dienstleistungsfreiheit dürfen Handwerksbetriebe, die in einem EU-Nachbarstaat niedergelassen sind, auch in Deutschland vorübergehend Dienstleistungen erbringen.

Die Voraussetzungen für die Anzeige von grenzüberschreitenden Dienstleistungen regeln die §§ 7-9 der EU/EWR-Handwerk-Verordnung. Sind die Voraussetzungen erfüllt, bescheinigt die Handwerkskammer die ordnungsgemäße Anzeige der Dienstleistungen.

Formular: Vorübergehende Dienstleistungen