DigitalisierungswerkstattEin Jahr Unterstützung für das eigene KI-Projekt
Kostenfrei erhalten Betriebe in der Online-„Digitalisierungswerkstatt" Gelegenheit, über zwölf Monate das Potenzial von künstlicher Intelligenz (KI) im Handwerk und die neuesten KI-Tools kennenzulernen. Teilnehmende Betriebe setzen im Rahmen der Werkstatt ein konkretes KI-Projekt in ihrem Unternehmen um und werden dabei von Beratenden, KI-Trainer*innen und Digitalisierungsexpert*innen unterstützt. Anmeldeschluss ist der 31. Januar.
Das Angebot des Mittelstand-Digital-Zentrums Handwerk unter dem Titel „Künstliche Intelligenz – neuer Problemlöser im Handwerk“ startet im März 2025. Bundesweit haben sich schon über 440 Betriebe angemeldet.
KI automatisiert zeitintensive Routineaufgaben, federt die Effekte des Fachkräftemangels ab, ermöglicht neue Geschäftsmodelle und hilft dabei, steigende Kundenerwartungen zu erfüllen. Konkrete Anwendungen sind beispielsweise die Automatisierung von Bestell- und Verwaltungsvorgängen, KI-Anrufbeantworter, intelligente Website-Chatbots und automatische Qualitätsprüfungen im Bau und in der Fertigung.
Für eine Teilnahme ist kein Vorwissen zu KI erforderlich. Betriebe sollten jedoch Interesse daran haben, innerhalb von zwölf Monaten mindestens ein KI-Projekt umzusetzen, egal ob einfach oder komplex. Beispiele für mögliche Projekte sind die Nutzung generativer KI-Tools wie ChatGPT, die Einbindung von aufs Handwerk spezialisierten KI-Tools und die eigene Entwicklung neuer KI-Lösungen, gemeinsam mit anderen Betrieben, Softwareanbietern oder Start-ups.
Zu Beginn informieren sich die Betriebe in Impulsvorträgen über Chancen und Möglichkeiten, die künstliche Intelligenz bietet, und über relevante KI-Werkzeuge. Anschließend erfolgt die Umsetzung im Betrieb. Begleitend können Workshops und Austauschrunden besucht und persönliche Gespräche geführt werden. Jeder Betrieb entscheidet eigenständig, welche Unterstützungsangebote er in Anspruch nimmt.
In der Handwerkskammer Hamburg sind die Digitalisierungsberater Friedemann Masur und David Trapp Ansprechpartner für alle Fragen rund um den Einsatz von KI im Betrieb (siehe „Links zum Thema").