Energiesparen: Kammern und Behörden starten Beratungsaktion für Firmen
iStockphoto.com

EnergieeffizienzErprobte Hilfsmittel, um Energie und Kosten einzusparen

Die Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz hat in den zwölf Jahren ihres Bestehens praxistaugliche Instrumente und Hilfsmittel entwickelt, mit denen sich Energie und damit auch Kosten in Betrieben einsparen lassen, allen voran das E-Tool. Darüber hinaus bleibt auch ein Web-Leitfaden zur Energieeffizienz im Handwerk nach Abschluss des Projekts als Wissensportal verfügbar. 

Im Durchschnitt macht der Energieverbrauch im Handwerk ein bis drei Prozent des Jahresumsatzes aus. Energieverbräuche im Betrieb von Heizöl bis Kraftstoff genau zu kennen ist der erste Schritt zu mehr Energieeffizienz und zu Kosteneinsparungen. Das kostenfreie E-Tool ist ein Werkzeug, um sich diesen Überblick zu verschaffen. Neueinsteiger*innen können sich monatlich über eine Online-Veranstaltung mit dem Energie-Tool vertraut machen. Nächster Termin ist Mittwoch, 11. Februar, 13 bis 14 Uhr (siehe „Links zum Thema"). Individuelle Fragen beantwortet Christian Rohde vom Energiebauzentrum Hamburg (Kontakt: siehe Kasten).

Der Web-Leitfaden der Mittelstandsinitiative versammelt Effizienzlösungen für Betriebe zu Bereichen wie Abwärme, Druckluft, Kraft-Wärme-Koppelung und Mobilität. Gewerkebezogene Erläuterungen gehen darauf ein, wie einzelne Branchen mit Energie umgehen – vom Warmwasserbedarf im Friseursalon bis zur Gärsteuerung in der Bäckerei – und welche Einsparmöglichkeiten es dort gibt (Link: siehe Kasten).

Die Mittelstandsinitiative, getragen von sieben Umweltzentren des Handwerks, darunter das Zentrum für Energie-, Wasser- und Umwelttechnik (Zewu) der Handwerkskammer Hamburg, hat über die Jahre mehr als 6.600 Betriebe beraten. 51.500 Kilowattstunden Energie sparen Betriebe, die die empfohlenen Maßnahmen umgesetzt haben, durchschnittlich pro Jahr ein. Ende 2025 lief das Projekt aus.

Zu Umwelt-, Nachhaltigkeits- und Energieeffizienzthemen werden Betriebe weiter betreut vom Kammerprojekt ZEWUmobil und dem Energiebauzentrum Hamburg (siehe „Links zum Thema").