Neuland Concerts GmbH
Visualisierung einer spektakulären Eröffnungsfeier im Herzen der Stadt Hamburg

InteressenvertretungHamburgs Olympia-Konzept aus erster Hand

Der Hamburger Senat bereitet eine Bewerbung der Stadt auf Olympische und Paralympische Sommerspiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044 vor. Zum Olympia-Konzept und den Auswirkungen auf die Wirtschaft informiert eine kostenfreie Veranstaltung mit dem Leiter der städtischen Olympia-Projektgruppe.

Das Konzept setzt auf die Nutzung bestehender Sportanlagen und – wo nötig – temporärer Wettkampfstätten, die nach den Spielen wieder abgebaut oder anderweitig genutzt werden. Aus erster Hand berichtet Steffen Rülke, ehemaliger Abteilungsleiter Sport im Bundesinnenministerium und nun Leiter der Hamburger Olympia-Projektgruppe, über die Planungen und steht zur Diskussion bereit. Die Illustration visualisiert, wie eine Eröffnungsfeier mit Pontons auf der Binnenalster aussehen könnte.

Am 31. Mai werden die Hamburgerinnen und Hamburger in einem Referendum darüber entscheiden, ob die Bewerbung um die Olympischen Spiele eingereicht wird. Auf nationaler Ebene konkurriert Hamburg mit Berlin, München und der Region Rhein-Ruhr.

Vor dem Referendum befasst sich die Vollversammlung der Handwerkskammer mit dem Thema, und zwar auf ihrer Sitzung am 18. März im Plenarsaal (Beginn: 17 Uhr). Eine Resolution ist in Vorbereitung, in der Anforderungen des Handwerks formuliert werden.

Ein Schlaglicht darauf, was die Mitglieder der Handwerkskammer über die Olympia-Bewerbung denken, wirft eine nicht-repräsentative Trendradar-Befragung. Positive und negative Grundeinstellungen halten sich etwa die Waage, so ein Ergebnis. Als Chancen nennen die Befragten zu je rund 40 Prozent die Aussicht auf zusätzliche Aufträge und eine Verbesserung der Infrastruktur, die Hälfte verspricht sich eine gesteigerte internationale Aufmerksamkeit.

Dem steht die Befürchtung von 75 Prozent der Befragungsteilnehmer*innen gegenüber, dass mit den Spielen hohe Kosten auf die Stadt und damit die Steuerzahler*innen zukommen, 69 Prozent erwarten zusätzliche Verkehrsbehinderungen.

Über erwartete positive wie negative Aspekte kann auf der Veranstaltung diskutiert werden. Die Anmeldung kann über den Button in diesem Beitrag erfolgen. Für Fragen steht Jörg Ungerer zur Verfügung (Kontakt: siehe Kasten).

Veranstaltung

Was: „Olympia in Hamburg: Was das Konzept für Stadt und Wirtschaft bedeutet"

Wann: Dienstag, 10. Februar 2026, 17 bis 18 Uhr

Wo: Handwerkskammer, Holstenwall 12

Anmeldung





Jörg Ungerer

Geschäftsbereichsleitung Interessenvertretung | Politik

Tel. 040 35905 - 218

joerg.ungerer--at--hwk-hamburg.de