KurzmeldungenINFO-Ticker

+++ private Krankenversicherer übermitteln Daten künftig nur noch digital +++ wie Handwerker*innen es weihnachten lassen +++ Preisgeld für Kunsthandwerk +++ 650 Jahre Farbigkeit für Hamburg +++ nächste Frist für Führerscheintausch läuft ab +++ neue Regeln für Krankschreibung? +++

Krankenversicherung: Die Ära der Papierbescheinigungen über die Beiträge privat krankenversicherter Beschäftigter endet mit diesem Jahr. Die privaten Krankenversicherer übermitteln Arbeitgebern die Daten zur Kranken- und Pflegeversicherung künftig ausschließlich elektronisch. Die Umstellung startet bereits Ende November, wenn die ersten Daten für 2026 bereitgestellt werden. Nur auf Basis dieser elektronisch übermittelten Informationen können Arbeitgeber die Beiträge zur privaten Krankenversicherung beim Lohnsteuerabzug berücksichtigen oder Zuschüsse korrekt berechnen, weshalb sich ein Widerspruch zur elektronischen Datenübermittlung nachteilig auswirken kann. Darauf sollten Arbeitgeber ihre privatversicherten Beschäftigten hinweisen. Mehr erfahren im Handelsblatt.

Weihnachten I: Weihnachten steht noch nicht unmittelbar vor der Tür, aber die ersten weihnachtlichen Kreationen dürften von Bäckerei bis Goldschmied, von Modistin bis Tischlerei ausgetüftelt sein. Das NordHandwerk möchte in der Dezember-Ausgabe eine Auswahl an individuellen Geschenkideen zum Fest vorstellen. Die Redaktion des Kammermagazins freut sich über Vorschläge per E-Mail an redaktion@nord-handwerk.de (spätestens bis zum 6. November).  

Weihnachen II: Im Werbeportal der Handwerkskampagne sind Weihnachtskarten mit neuem Motiv bestellbar, erhältlich in zwei Varianten mit unterschiedlichen Grußbotschaften. „Weihnachtsgrüße von der Handwerksfamilie" lautet die eine (hier ansehen und bestellen), „Weihnachten verbindet – Handwerk auch" die andere (Link). Auch weihnachtliche Motive der Vorjahre sind im Werbeportal erhältlich. Bestellungen sind ab einer Karte möglich, 20 Karten kosten beispielsweise 16 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer.

Kunsthandwerk: Noch bis zum morgigen 31. Oktober können sich Kunsthandwerkerinnen und Kunsthandwerker um den Hessischen Staatspreis für das Deutsche Kunsthandwerk 2026 bewerben. Der Preis, dotiert mit insgesamt 13.000 Euro, will einen Anreiz für besonders kreative, gestalterische Leistungen setzen. Kunsthandwerker*innen aus ganz Deutschland sowie allen Materialbereichen sind eingeladen, ihre neuesten Arbeiten anzumelden. Ausschreibung und Anmeldeformular finden sich auf der Website des Bundesverbandes Kunsthandwerk. Die Bewerbung ist per E-Mail einzusenden an info@bundesverband-kunsthandwerk.de.

Maler- und Lackierer-Innung: Mit einem Senatsempfang und der Verleihung des Verfassungsportugalesers hat die Stadt das 650-jährige Bestehen der Maler- und Lackierer-Innung Hamburg gewürdigt. Wirtschaftssenatorin Melanie Leonhard gratulierte: „Diese Innung steht für Qualität, Zusammenhalt und Verantwortung – über Generationen hinweg. Sie verbindet Tradition mit Zukunft: vom denkmalgeschützten Altbau bis zur modernen Fassade. Hamburg sagt Danke.“ Impressionen auf Facebook.

Führerscheine: Nach und nach müssen ältere Führerscheine in Deutschland umgetauscht werden – gestaffelt nach dem Alter der Inhaber*innen beziehungsweise dem Ausstellungsjahr. Am 19. Januar 2026 endet die Frist, bis zu der der Umtausch für Führerscheine erfolgt sein muss, die zwischen 1999 und 2001 ausgestellt wurden. Bereits abgelaufen sind die Umtauschfristen, wurde der Führerschein bis zum 31. Dezember 1998 ausgestellt. Hier war das Geburtsjahr der Führerscheinbesitzer für den Umtausch ausschlaggebend. Alle, deren Führerscheine ab dem 1. Januar 2002 ausgestellt wurden, haben noch mehr Zeit zum Umtausch. Die Regelungen im Detail (NDR).

Krankschreibung: Um das Gesundheitssystem zu entlasten, sollten Arbeitnehmer*innen erst ab dem vierten oder fünften Tag für eine Krankschreibung zur Ärztin oder zum Arzt müssen. Mit dieser Forderung hat der Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung Andreas Gassen eine Debatte angestoßen. Das NordHandwerk greift sie in der Rubrik Leserdialog auf und fragt: „Was spricht für oder gegen spätere Krankschreibungen?" Ihre Meinung zählt! Beteiligen Sie sich bis zum 7. November 2025 und senden Sie eine E-Mail an redaktion@nord-handwerk.de. Die Antworten lesen Sie in der Dezember/Januar-Ausgabe Ihres Kammermagazins.

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