NachwuchswerbungKleine Hände groß im Anpacken
Jedes Handwerk bietet Möglichkeiten, Kinder schon in ganz jungen Jahren spielerisch an seine Tätigkeiten heranzuführen. Beim Kita-Wettbewerb „Kleine Hände, große Zukunft“ haben Betriebe dazu Gelegenheit. Im erster Schritt gilt es, Kitas aus der Nachbarschaft für den Wettbewerb zu begeistern.
Um dabei zu sein, können Betriebe aktiv auf Kindertagesstätten in ihrem Stadtteil zugehen und sie dazu einladen, das eigene Gewerk kennenzulernen. Das kann im eigenen Betrieb, im Salon und auf der Baustelle geschehen oder auch bei einem Besuch in der Kita, bei dem sich diese mit Hilfe der mitgebrachten Werkzeuge und Materialien in eine Werkstatt verwandelt. Denn welches Kind möchte nicht einmal selbst einen Ziegel setzen, einen Nagel einschlagen oder Brotteig kneten?
Handwerker*innen können das Projekt unter Umständen auch für die Öffentlichkeitsarbeit nutzen – gern einen Hinweis an die Kammer geben, wenn Kita-Kinder im Betrieb zu Gast sind.
Und so läuft der Wettbewerb ab: Kita-Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren besuchen mit ihren Erzieherinnen und Erziehern Handwerksbetriebe von nebenan, um die Arbeiten eines Gewerks kennenzulernen. Anschließend erstellen die Kinder gemeinsam ein Riesenposter, auf dem sie ihre Erlebnisse und Eindrücke kreativ wiedergeben. Es darf gebastelt, gemalt und geklebt werden. Einsendungen sind bis zum 20. März 2026 möglich.
Eine Expertenjury mit Vertreter*innen aus Handwerk und Frühpädagogik bewertet die Poster und kürt die Landessieger – 2025 war das in der Region Nord die Kita Beluga in Finkenwerder (siehe „Links zum Thema"). Mit einem Preisgeld in Höhe von 500 Euro können die Gewinner-Kitas ein Fest oder einen Projekttag rund um das Thema Handwerk organisieren, an dem auch der besuchte Handwerksbetrieb mitwirken kann.
Kindertagesstätten ebenso wie Betriebe können die Wettbewerbsunterlagen kostenlos online bestellen. Zusätzlich zur aktiven Teilnahme können Betriebe und Handwerksorganisationen das Projekt, das von der Aktion Modernes Handwerk betreut wird, auch finanziell fördern (siehe Links).