IT-SchutzMeister in Sachen Cybersicherheit
Aktuelle Cyberbedrohungen und Sicherheitsmaßnahmen nimmt die Transferstelle „Cybersicherheit im Mittelstand" mit einer bundesweiten Themenwoche in den Blick. Handwerksbetriebe erfahren, wie sie sich wirksam gegen Cyberangriffe schützen. Die Online-Veranstaltungen können unabhängig voneinander wahrgenommen werden, die Teilnahme ist kostenfrei.
Prävention und die schnelle Reaktion bei Cyberangriffen stehen im Mittelpunkt der kompakten Veranstaltungen. Ein Termin beleuchtet den Einsatz künstlicher Intelligenz im Handwerk.
Zum Auftakt der Themenwoche berichtet ein Unternehmer von einem Cyberangriff auf seinen Betrieb (dazu auch ein Beispiel im NordHandwerk, Link: siehe Kasten). Die Expertinnen und Experten der Transferstelle geben zehn Tipps für den betrieblichen IT-Schutz (Montag, 9. März, 8.30 bis 9.30 Uhr).
Um den Schutz vor Phishing und Ransomware geht es am Dienstag, 10. März, 10 bis 11.30 Uhr. Phishing ist eine betrügerische Technik, bei der Kriminelle über gefälschte E-Mails, SMS oder Websites vertrauliche Daten wie Passwörter und Bankdaten stehlen. Bei Ransomware handelt es sich um Schadsoftware, die Dateien oder ganze Systeme verschlüsselt, um Lösegeld für die Freigabe zu fordern.
Wie sich Daten und Accounts mit einer Fido-2-Authentifizierung vor unbefugtem Zugriff sichern lassen, erfahren Teilnehmende im Online-Impuls am Mittwoch, 11. März, ab 10 Uhr. Fido 2 ist ein moderner Authentifizierungsstandard. Anstelle von Passwörtern verwenden Nutzer*innen biometrische Daten wie ihren Fingerabdruck oder Hardware-Token, das sind kleine Sicherheitsgeräte zur Identifizierung und Authentifizierung. Im weiteren geht es um die allgemeine Datensicherung.
Künstliche Intelligenz (KI) im Handwerk lässt sich am Donnerstag, 12. März, 8.30 Uhr, praktisch erleben – eine Tischlerei optimiert mit Chatbots Prozesse und bietet Kundinnen und Kunden Mehrwert. Chancen wie Risiken von KI kommen zur Sprache.
Der Cybersicherheitswerkzeugkasten fürs Handwerk wird am Freitag, 13. März, um 10 Uhr gepackt. Die Referentinnen und Referenten stellen Tools vor und geben Tipps, um präventiv zu handeln und im Ernstfall richtig zu reagieren. Im NordHandwerk-Interview rät Marc Dönges, Projektleiter der Transferstelle, bei erfolgtem Cyberangriff: „Nicht hektisch weiterklicken. Wenn möglich: betroffene Geräte vom Netzwerk trennen, intern Verantwortliche informieren und dann strukturiert klären, was betroffen ist" (mehr lesen: siehe „Links zum Thema").
Den Weg zu Notfallhilfe weist die Initiative Cybersicherheit im Handwerk auf ihrer Website, ebenso finden sich dort Hinweise zu strukturierten Sicherheitsmaßnahmen (Link: siehe Kasten). Ein Ansprechpartner für alle Digitalisierungsthemen des Handwerks, damit auch die IT-Sicherheit, ist vor Ort das Mittelstand-Digital-Zentrum Hamburg (Kontakt: siehe Kasten).