Vier Schüler arbeiten an der Werkbank.
Peter Petter

WettbewerbSchulhofprojekte: Profis und Schüler Hand in Hand

Der Schulwettbewerb „Mach was!" geht im Schuljahr 2025/26 in die siebente Runde, Bewerbungen sind ab sofort möglich. Betriebe können sich engagieren und die Gelegenheit nutzen, um Jugendliche auf Ausbildungschancen im Handwerk aufmerksam zu machen.

Deutschland braucht Nachwuchs im Handwerk – doch viele Jugendliche haben kaum eine Vorstellung von handwerklicher Betätigung. Hier setzt der Wettbewerb an: Schulteams aus den Klassenstufen 7 bis 10 sind aufgerufen, als Projektgruppe gemeinsam mit mindestens einem Handwerksbetrieb vor Ort ein frei wählbares Handwerksprojekt für die eigene Schule umzusetzen. Ob grünes Klassenzimmer, Sitzmöbel für den Pausenhof oder autonome Gewächshäuser – jede Idee zur Verschönerung des Schulgeländes ist willkommen. Anregungen liefern die prämierten Projekte der Vorjahre (Link: siehe Kasten).

Durch die Einbindung eines Handwerksbetriebs erhalten die Jugendlichen fachliche und praktische Unterstützung von örtlichen Profis. Sie bekommen Einblicke in das jeweilige Arbeitsfeld und können ihre Talente entdecken. Betriebe bauen Kontakte zu interessierten Schülerinnen und Schülern auf und können ihre Beteiligung öffentlichkeitswirksam darstellen.

Wer diese Vorteile nutzen und die Teams unterstützen möchte, sollte frühzeitig auf weiterführende Schulen in seinem Viertel zugehen. Bei Bedarf unterstützt das Projekt „Dein Traumjob im Handwerk" der Handwerkskammer durch Vermittlung von Schulkontakten (Link: siehe Kasten).

Der vom Schraubenkonzern Würth initiierte Wettbewerb findet unter der Schirmherrschaft der Aktion Modernes Handwerk statt. Schulteams können sich bis zum 15. Oktober 2025 bewerben. Aus allen Bewerbungen werden die 200 besten Projekte ausgewählt und von der Firma Würth mit jeweils 1.000 Euro Fördergeld unterstützt. Zudem bekommen die Teams ein Starter-Set mit einer Grundausstattung an Werkzeugen. Ab Projektstart im November wird bundesweit bis April an den handwerklichen Projekten gearbeitet. 

Über ein Online-Voting und die Wahl einer Fachjury werden die fünf überzeugendsten Projekte ermittelt und mit Preisen belohnt, hinzu kommen ein Preis für Innovation oder Nachhaltigkeit und der Carmen-Würth-Preis für Förderschulen.