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InteressenvertretungStichtag 23. Februar: Klarheit zur Wahl

In der Hochphase des Wahlkampfs mit ihren aufgeheizten Debatten lohnt noch mal ein konzentrierter Blick auf die Forderungen des Handwerks zur bevorstehenden Bundestagswahl, um zu einer Wahlentscheidung zu gelangen. Was bieten im Gegenzug die Kanzlerkandidaten Merz, Scholz und Habeck sowie weiteres politisches Spitzenpersonal? Eine Entscheidung sollte jede und jeder für sich schon getroffen haben: am 23. Februar wählen zu gehen.

Deutschland braucht eine handlungsfähige Regierung. Was sie aus Handwerksicht konkret leisten muss, um den Wirtschaftsstandort Deutschland zukunftsfähig zu machen, beantwortet der Wahlcheck „25 für 25", den der Zentralverband des Deutschen Handwerks vorgelegt hat.

Betriebe und Beschäftigte sind, so lautet eine zentrale Erwartung, spürbar bei Steuern und Abgaben zu entlasten. Die Effekte auf Beschäftigung, Investitionen und Kaufkraft wären positiv. Die Sozialversicherungssysteme müssen zukunftsfest gemacht  werden. So sind versicherungsfremde Leistungen konsequent aus Steuermitteln zu finanzieren. Das Kammer-Magazin NordHandwerk bietet in seiner neuen Ausgabe eine Zusammensfassung des Wahlchecks – von Fachkräftesicherung über Bürokratieabbau bis Stärkung der beruflichen Bildung.

Ebenfalls im NordHandwerk geben die Kanzlerkandidaten Friedrich Merz (CDU/CSU), Olaf Scholz (SPD) und Robert Habeck (Bündnis 90/Die Grünen) Auskunft, warum Handwerksunternehmerinnen und -unternehmer gerade ihre Partei wählen sollten. Auch AfD-Bundessprecher Tino Chrupalla, FDP-Spitzenkandidat Christian Lindner und Linken-Spitzenkandidat Jan van Aken nehmen Stellung. Keine Antwort erhielt die Redaktion von BSW-Kanzlerkandidatin Sarah Wagenknecht (siehe „Links zum Thema").

Im Leserdialog des Kammermagazins berichten Handwerkerinnen und Handwerker aus dem Norden, woran sie ihre Wahlentscheidung festmachen. Maxi Hänsch von der Altonaer Silberwerkstatt wird dabei grundsätzlich: „Meine Wahlentscheidung treffe ich aus einem tiefen Wunsch heraus: die Demokratie zu sichern und zu stabilisieren." (Link: siehe Kasten.)

Allgemeinpolitisch bietet der Wahl-o-Mat Wahlberechtigten zur Bundestagswahl Entscheidungshilfe. Das Online-Angebot wird von der Bundeszentrale für politische Bildung bereitgestellt (siehe „Links zum Thema").