Plenarsaal im Hamburger Rathaus
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VollversammlungWas nach den Wahlen passieren muss

Eine Zwischenbilanz zur Bundestags- und zur Hamburg-Wahl steht auf der Tagesordnung der nächsten Sitzung der Vollversammlung der Handwerkskammer. Was sollte handwerkspolitisch in den jeweiligen Koalitionsverhandlungen festgezurrt werden? Darüber hinaus stehen Berufsbildungsthemen zur Entscheidung an.

Bezogen auf die Politik in Hamburg (Foto: Plenarsaal des Hamburger Rathauses) hat die Handwerkskammer fünf Punkte benannt, die keinesfalls auf der Agenda des künftigen Hamburger Senats fehlen dürfen, vom vereinfachten Gewerbeparken bis zur Stärkung der beruflichen Bildung.

Von einer neuen Regierungskoalition im Bund fordert Kammerpräsident Hjalmar Stemmann Planungs- und Investitionssicherheit ein, um die „konjunkturelle Lähmung" der Wirtschaft zu lösen (Links: siehe Kasten). Die Vollversammlung wird auch auf die jüngsten Entscheidungen mit dem hunderte Milliarden Euro schweren Schuldenpaket des Bundes blicken.

Neue Wege der beruflichen Entwicklung soll die sogenannte Berufsvalidierung eröffnen, und zwar für Menschen über 25 Jahre mit langjähriger Berufserfahrung, die über keinen Gesellenbrief oder einen anderen Berufsabschluss verfügen. Hier berät die Vollversammlung darüber, wie das Verfahren im Einzelnen zu gestalten ist.

Das Parlament des Hamburger Handwerks tagt öffentlich. Interessierte Handwerkerinnen und Handwerker können als Gäste teilnehmen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.